Starke Nebengeräusche bei Behringer Octaver durch Netzteil

Stefan.hx
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Hallo,
ich habe mir den günstigen Behringer Octaver gekauft und bin damit an sich ganz zufrieden, aber: Wenn ich das Pedal mit Netzteil betreibe, macht es nicht tolerierbare Nebengeräusche, besonders im aktiven Zustand, aber auch inaktiv. Ich habe zwei verschiedene Netzteile ausprobiert und beide machen starke Geräusche. (Witzigerweise klingen bei den jeweiligen Netzteilen die Geräusche total anders...). An anderen Geräten (z.B. Looper) hatte ich keine Probleme mit den Netzteilen.
Wenn ich das Pedal mit Batterie nutzte, macht es keine Nebengeräusche!
Ich habe auch schon versucht, die Netzteile über eine andere Steckdose zu speisen, das hat nichts gebracht.

Habt ihr dazu eine Idee?
Viele Grüße,
Stefan
 
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Klarer Fall: Besseres Netzteil und/oder besseres Octaverpedal verwenden.
 
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Da das Pedal mit Batterie ohne Nebengeräusche arbeitet, würde ich auch mal ein besseres Netzteil versuchen ;)
 
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Wenn ich dem folge, was hier in Wikipedia über Geschichte und Funktionsweise von Octavern geschrieben wird, dann handelt es sich beim UO300 um ein analog arbeitendes Gerät. Laut Manual bei Behringer hat das Gerät eine Stromaufnahme von 30mA, das spricht auch sehr dafür.

Ein Looper ist auf jeden Fall ein digitales Gerät, und die sind meiner Erfahrung nach recht unempfindlich gegen die Einstreuungen von schlechten Netzteilen. Ich würde das fragliche Netztgerät einmal an einem anderen rein analog arbeitenden Gerät (z.B. Distortion) testen, ob es dort ähnliche Geräusche verursacht, und dann ein besseres Netzgerät besorgen.
 
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Das Ding ist einfach Schrott! Meine Erfahrung mit dem UO300 ist identisch - egal, welches Netzteil, es gibt immer (unterschiedliche) Nebengeräusche. Hatte auch anfangs deswegen bei Thomann reklamiert - ohne Erfolg.

P.S. : Ich habe ein UO300 kostenlos abzugeben / Edit: ist reserviert
P.P.S: soeben nach jahrelanger Nichtbenutzung an einem Voodoo Labs Pedal Power Plus getestet, da waren die Störgeräusche erstaunlich gering, - deutlich geringer als ich es in Erinnerung hatte. Bei der letzten Benutzung vor vielen Jahren hatte ich allerdings nur eine HB PowerPlant Junior und diverse Steckernetzteile und wahrscheinlich qualitativ schlechtere Patch- und Stromversorgungskabel. Dennoch war es damals das einzige Pedal, das durch Störgeräusche unangenehm auffiel.
Ich hoffe, beim zukünftigen Besitzer benimmt sich diese zickige Teil einigermaßen gut :biggrinB:
 
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egal, welches Netzteil, es gibt immer (unterschiedliche) Nebengeräusche
Meine Motivation, nochmal 20 € für weitere Netzteile nach dem Trial and Error Verfahren auszugeben, ist auch gering.
Ich habe mir gerade einen teureren Octaver (49 €) von Donner bestellt, mal sehen, wie es mit dem klappt.

Danke für eure Tipps!
 
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Ich hoffe, beim zukünftigen Besitzer benimmt sich diese zickige Teil einigermaßen gut :biggrinB:
Das Teil ist heute schon bei mir angekommen. Danke nochmal an Blumi_guitar für die Überlassung des Pedals.
Einen ersten Test habe ich auch bereits gemacht.
Meine Erfahrungen mit einem Netzteil eines Digitech Trio+ hinsichtlich der Nebengeräusche sind die, das beim Einschalten des Pedals ein hochfrequentes Zischeln ertönt, das aber mMn gerade noch erträglich ist.
Zum Klang: hier bin ich im Netzteilbetrieb ziemlich enttäuscht, weil ich bislang mit meinen Behringer Pedalen (CS400, RV600 und UW300) ausgesprochen zufrieden bin. Das Oktav Signal springt irgendwie, wirkt bröckelig und reißt unschön ab, wenn die Saite ausklingt. Bassläufe mit der E-Gitarre kann man damit irgendwie spielen, aber es klingt nicht wirklich gut.

Anders verhält sich das Pedal im Batteriebetrieb: da gibt zum einen nur wenige Nebengeräusche und auch der emulierte Bassklang ist einiges besser, aber auch nicht wirklich gut. Auch hier gibt es Artefakte wie oben beschrieben, besonders wenn man die Saite ausklingen lässt. Man kann damit leben, wenn die Ansprüche nicht hoch sind.
Ich probiere das mal weiter im Batteriebetrieb. Wenn der Octaver sich an einem besseren Netzteil so verhält wie im Batteriebetrieb, kann man den iwie schon gebrauchen, aber richtig gut ist der nicht.
Fraglich ist, ob z. B. der Boss hier eine viel bessere Figur macht, oder ob ein Octaver immer kompromissbehaftet ist und man einen guten Bassklang mit der Gitarre einfach nicht hinbekommen kann. Vlt. ist das Gerät eher was für die Bassisten.

Ach ja, und der Batteriewechsel bei einem Behringer Pedal ist ein Kapitel für sich. DIE Schwachstelle mMn.
 
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Also ich muss mich abschließend auch nochmal FÜR das Behringer Pedal aussprechen und ich werde es behalten. Zum Vergleich habe ich das Donner Octave Pedal (46€, also gut das Doppelte). Das ist zwar vom Klang bei verzerrten Klängen vielleicht etwas besser, (das Behringer Pedal übersteuert da ziemlich schnell), hat aber im Gegensatz zum Behringer eine deutlich wahrnehmbare Latenz.

Für meine einfachen Bassläufe zum Jammen auf dem Looper reicht das Behringer! Notfalls auch im Batteriebetrieb. (Aber stimmt, der Batteriewechsel nervt ziemlich).
Wenn ihr mir ein konkretes, nicht so teures Netzteil empfehlen könnt, mit dem es ohne Störgeräusche läuft, wäre es super.
 
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Hier ein kleiner Soundclip, den ich als Beispiel mit Looper und dem Octaver auf die Schnelle aufgenommen habe.
 
Wenn ihr mir ein konkretes, nicht so teures Netzteil empfehlen könnt, mit dem es ohne Störgeräusche läuft, wäre es super.
Hast du es schon mit einem einzeln isolierten Netzteil probiert?
 
Schau mal ob Du in der Grabbelkiste noch ein Analoges Netzteil, also kein Schaltnetzteil, findest. Das könnte besser funktionieren.
 
Ok, suche mal danach, thx.
 
Wenn sich da noch etwas auftreiben lässt, ist das eine gute Idee. Evtl. muss man einen passenden Stecker anlöten, der aber nicht viel kostet. Bzgl. Schalt-NTs könnte man es auch mit einer Filterung versuchen, die man zwischen NT und Gerät klemmt.

Das Powerplant junior kenne ich nicht. Ich habe ein Palmer, bei dem jeder Ausgang nochmals extra einzeln isoliert ist und bei dem die schlimmsten digitalen Störenfriede keinen Schaden mehr anrichten können (bei mir ein Digidelay) und die analogen Booster, Fuzzes etc. diesbezüglich ihre Ruhe haben. Evtl. hast du Bekannte oder einen Musikladen in der Nähe, wo du es mit einem so konstruierten NT mal ausprobieren könntest. In der anvisierten Preisklasse kann ich dir aber leider auch nichts nennen.
 
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Powerplant junior
die hat 5 galvanisch getrennte Ausgänge. Ich benutze das Netzteil noch heute im Proberaum und habe (abgesehen vom Behringer UO300) keine Probleme damit. Mehrere Pedale hängen sogar per DaisyChain am Netzteil.
Zuhause leiste ich mir den Luxus, ein zweites Pedalboard mit einem Voodoo Labs Pedal Power 2 Plus als Stromversorgung zu betreiben. Damit machte selbst der UO300 Octaver wenig Nebengeräusche. Offenbar ist die galvanische Trennung der Ausgänge nicht das alleinseligmachende Kriterium - keine Ahnung, wo das Voodoo Labs Netzteil ansonsten technisch besser ist als die Powerplant .
 
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Na, es wird wohl bei jedem Netzteil eine gewisse "Restwelligkeit" (Reste der hohen Frequenz im Schaltnetzteil) in der gelieferten Gleichspannung bleiben. Deswegen auch der Tip von @Fish mit dem konventionellen (bezeichnet als analogen) Netzteil mit dem dicken Trafo - da bleibt höchstens eine 50 oder 100 Hz Restwelligkeit - die wahrscheinlich nix ausmacht.

Normalerweise merken die Pedale davon nix, aber anscheinend lässt sich die Schaltung im Behringer Octaver dadurch aufschaukeln. Und die Schaltfrequenz kann durchaus je Netzteil verschieden sein, so dass auch Verschiedenes hörbar wird. Wenn (teurere?) Netzteile die Gleichspannung besser filtern, hört man weniger.
 
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