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gurke
Registrierter Benutzer
- 17.04.10
- 17.08.06
- 110
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Nebenbei sind die lächerlichen Ströme, die hier fließen auch der Grund, warum die Verwendung von dicken Kabeln (>1,5mm²) etwas laienhaft ist.
Bei einer normalen stromleitung fließen auch auch manchmal bis zu 16 ampere und die leitungen sind ja auch oft noch länger als musik-kabel. Wäre komisch, wenn da an der sicherheit gespart werden würde.
Jein. Bei den Querschnitten von Boxenkabeln geht es letztlich nicht um das "Aushalten" des Stroms, sondern um den Widerstandswert, der mit kleinerem Querschnitt und zunehmender Kabellänge immer höher wird. Vom Top zur Box ist das alles noch ziemlich unkritisch.
Wer auch eine PA besitzt, darf dies jedoch nicht vernachlässigen. Bei 20 Meter Kabel von der Endstufe zur PA-Box erhöht sich der Widerstand jedoch. So liegt der Leistungsverlust bei 0,75 mm Querschnitt dann bei etwa 20 Prozent (bei 4-Ohm-Box). Weshalb hier höhere Querschnitte unbedingt angesagt sind.
Solche Messungen gelten allerdings nur für reines Kupfer.
Abzuraten ist deshalb in jedem Fall davon, sich Boxenkabel aus billigen Stromkabeln aus dem Baumarkt zu fertigen. Das Material ist deshalb recht preiswert, weil es nicht aus 100% reinem Kupfer besteht sondern als Kostengründen (Kupfer = wertvoller Rohstoff) meist mit Sauerstoff gestreckt wird. Für die Verwendung als reine Stromleitung ist das kein Problem. Als Boxenkabel hingegen schon. Denn die geringere Kupferdichte führt zu höherem Leitungswiderstand.