Statesman Dual oder Quad?

von Pütz, 18.10.07.

  1. Pütz

    Pütz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.07   #1
    Hallo,

    Obwohl ich mit meinem Röhren-Top mit 4 x 12 Boxen sehr zufrieden bin, suche ich einen Zweit-Verstärker der sich auch einmal ohne grossen Aufwand verschieben lässt. Im Klang möchte ich aber nicht allzu grosse Abstriche machen müssen; Röhren sind für mich ein muss. Der Amp muss kein Schwermetall können, ich lege sehr viel Wert auf einen sauberen warmen Clean-Kanal.

    Bisher habe ich einige Verstärker in der Preisklasse bis 1000 Euro angespielt, aber so richtig überzeugen konnte mich bisher noch kein Gerät, ausser dem Koch Studioton. Nur finde ich das Gerät optisch nicht besonders gelungen. Na ja, das Auge will auch gut essen......

    Was mir optisch und von den Daten her gefällt, ist der neue Statesman von Hughes & Kettner. Davon gibt es ja die Modelle Hughes & Kettner Statesman Dual 84
    [​IMG]
    und Hughes & Kettner Statesman Quad EL 84
    [​IMG]
    . Von den Daten unterscheiden sich die beiden Geräte ja "nur" in der Verstärkerleistung.

    Ich könnte einen Statesman schon bei meinem Händler antesten, allerdings müsste er einen solchen erst bestellen. Daher meine Frage an euch: Wer spielt einen Statesman und kann mir seine Erfahrung mitteilen. Wie unterscheiden sich Dual und Quad klanglich. Von der Lautstärke her würden mir 20 Watt sicherlich reichen. Wie verhalten sich die Geräte in Sachen Nebengeräusche. Ich bin da ein wenig empfindlich....


    Vielen Dank und Grüsse

    Peter
     
  2. Starfucker

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    Erstellt: 18.10.07   #2
    Hi,

    hab den Combo mal kurz angespielt und war herb enttäuscht :(
    Clean war das Teil echt cool, heißt warm, dynamisch, der Hall... naja
    Overdrive dann echt ein Alptraum! Klang nicht wirklich toll, undynamisch, es Klang nach Metal (kann ich mir auch nicht erklärn) und man bekam keinen anständigen Overdrive Tone raus egal, was man einstellte immer zu viel Gain und keine Definition!
    Vllt ists mit ner anständigen Box ja besser, aber mir gefiels nicht!
    Gitarre war übrigens ne Gibson Les Paul Standard, dadran solls also nicht scheitern!

    Grüße Manuel :)
     
  3. Absentia

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    Erstellt: 24.10.07   #3
    Ich war auch beim antestem von Starfucker dabei und fand den Statesman, was Overdrive betrifft ziemlich enttäuscht. So schön der CleanKanal auch war, so schlecht war der der OD - Kanal.
    Es klang einfach so, wie wenn man nen Marshall aus der MG Reihe nimmt, und nen billigen Treter davorsetzt und gain voll aufdreht. Also 800 € für nen schönen Cleankanal ausgeben.. da bekommste anderes und besseres dafür.

    Grüße, Markus


    Edit: Schau dir doch mal den Fender Super Sonic an,wobei der teurer wäre, Vox AC15/30 oder den Peavey Classic 30/50 an... Carvin könnte auch was sein für dich
     
  4. Rotti

    Rotti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.07   #4
    Ich habe einen Statesman Dual und einen Marshall Vintage Modern angespielt. Der Statesman hat mir überhaupt nicht gefallen. Der OD Kanal, wie oben bereits gesagt, "immer zu viel Gain und keine Definition" und der Cleankanal gefiel mir auch nicht. Ganz anders der Marshall Vintage Modern Combo. Der ist's dann auch geworden. Ist zwar ein bischen teuerer und nur Einkanalig, aber Sound pur.
     
  5. FNAK

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    Erstellt: 24.10.07   #5
    mir gefiel der statesman auch nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte da ich lieber einen drive fahre der so wenig wie möglich gain hat aber immer noch grade eben verzehrt aber beim statesman geht im od echt was vom sound verloren
    ich hab direkt danach noch den fender blues deluxe ausprobiert und fand den deutlich schöner vom klang her auch im od
    wär das nix?
     
  6. Brigde

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    Erstellt: 24.10.07   #6
    Hi Pütz!
    So verschieden sind die Geschmäcker...ich besitze den Statesman Dual zwar nicht, habe ihn aber mal angespielt und fand sowohl den Clean-Kanal wie auch den OD klasse.
    Anschließend hatte ich nochmal die Gelegenheit, den Statesman ausführlich auf dem Thomas Blug Workshop zu hören - und auch hier hat er mir sehr gut gefallen.

    Gruß

    Brigde
     
  7. grommit

    grommit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.07   #7
    Ich habe den Quad mal angetestet und fand grade den Verstärker durchgehend eigentlich sehr gut. Clean wunderbar und der Crunch Sound war meiner Meinung nach traumhaft.
    Ich geh gar nicht auf viel Gain, aber grade mit wenig Gain hat er im OD Kanal wunderbar verzerrt.

    Alles Geschmackssache... Ich werde mir heute abend noch anhören was Thomas Blug aus den Geräten zaubert. Meine persönliche Meinung zu dem Amp ist aber überwiegend positiv.
     
  8. MAI

    MAI HCA Gitarren/Amps HCA

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    Erstellt: 24.10.07   #8
    Ich habe den Dual Statesman auch mal kurz angespielt, hauptsächlich angezerrt und verzerrt und kann mich den anderen überhaupt nicht anschließen.

    Der Amp klingt wirklich gut. Klassische EL84-Zerre, die mir z.B. besser gefallen hat als beim Marshall JCM 2000 DSL.

    Ich war neulich auch auf'm Workshop vom Thomas. Aber was soll ich sagen? Gib den Thomas einen Peavey ValveKing und er spielt uns trotzdem alle technisch und klanglich in Grund und Boden.
     
  9. Brigde

    Brigde Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.07   #9
    Oh ja, ist einfach ein großartiger Gitarrist! Da merkt man mal wieder, wo man eigentlich steht...

    @grommit
    ...dann hast Du es ja noch vor Dir...viel Spaß dabei!


    @ Pütz
    Vielleicht ist ja so ein Workshop auch in deiner Nähe - lohnt nicht nur wegen dem Amp!



    Brigde
     
  10. grommit

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    Erstellt: 25.10.07   #10
    Ich glaube auch, dass Blug selbst mit einem MG15 einige Leute ordentlich an die Wand spielen würde :)
    der Workshop war eine sehr angenehme Werbeveranstaltung mit lustigen Anekdoten und richtig guter Musik. Ich hab das Gefühl, dass Thomas Blug den Quad EL84 ein wenig bevorzugt, da er sein Finale über den Amp gespielt hat.
    Und ich bin inzwischen um so mehr überzeugt, dass der Verstärker keinen schlechten Overdrive Kanal hat.
    ;)
     
  11. skerwo

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    Erstellt: 25.10.07   #11
    Ich habe neulich auch aus Interesse beide mal für ca. 1 Stunde angespielt. Ich fand sie ebenfalls sehr nett, wobei ich den Dual -also die 20 Watt Version - insgesamt stimmiger fand. Insbesondere im OD-Kanal hat er mir besser gefallen.

    Und Thomas Blug, ja, ja, den darf man nicht zu oft anschauen, ansonsten überkommt einen die Verzweiflung ob der eigenen Künste.

    Gruß Rainer
     
  12. geppie

    geppie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.07   #12
    Hi,
    ich habe den Statesman Dual und kann die negativen Äußerungen hier ganz und gar nicht nachvollziehen!
    Ihr dürft nicht den Fehler machen und den Amp auf Zimmerlautstärke spielen! Der muss schon einigermaßen Laut gestellt werden damit er klingt! Und wie der dann klingt!:D

    Der Cleansound ist aller erste Sahne und die Zerrsounds ebenso! Der Amp hat eine tierische Dynamik in beiden Kanälen! Der Zerrsound ist halt eher Vintage orientiert! Für den moderneren, metalmäßigeren Sound solltet ihr auf andere Amps zurück greifen!

    Ich habe mir ihn als Combo für Aushilfs - Coverjobs geholt und spiele alles damit!:great:
     
  13. Pütz

    Pütz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.07   #13
    Hallo,

    ich habe heute Mittag einen Dual beim Händler abgeholt. Ich brauchte vor dem Kauf nicht lange zu überlegen. Der Dual trifft genau meinen Geschmack. Der Amp hat keinerlei störenden Nebengeräusche und klingt auch schon bei gemässigten Lautstärken brauchbar.

    Kann mir noch jemand in groben Zügen erklären, wie ein mechanischer Federhall funktioniert. Möchte nicht gerne dem AMP zerlegen:D

    Vielen Dank für die Beiträge und Gruss

    Peter
     
  14. Earplayer

    Earplayer Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.07   #14
    also ich muss sagen, die statesman-serie hat mich nach ausgiebigem testen leider nicht überzeugt. soundmäßig gefällt mir der dual etwas besser klingt logischerweise insgesamt "sweeter". just my 2 cents.
    p.s. im übrigen spielt blug ihn meistens in verbindung mit nem tubefactor (unabhängig davon, dass er mit jedem amp sehr gut klingt sobald er seine strat anstöpselt).
     
  15. RomanS

    RomanS Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.07   #15
    Sehr vereinfacht gesprochen: eine Feder (meist aber 2 bis 3) sitzt zwischen zwei "Transducern" (also Spulen mit nem Magneten drin, so wie ein Tonabnehmer oder ein Lautsprechermagnet).
    Ein Signal vom Amp geht in einen Transducer - dieser regt die Feder zum Schwingen an, und weil's halt ne Feder ist, schwingt die nicht nur genau wie das Tonsignal, sondern quasi "räumlicher" - und am anderen Ende wird dieses Schwingen vom anderen Transducer wieder in ein (quasi mit zusätzlichen "Hall"-Schwingungen angereichertes) elektrisches Signal verwandelt und in den Amp zurückgeschickt...
     
  16. stollentroll

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    Erstellt: 19.11.07   #16
    Hi,

    ich hab den Statesman eben getestet und fand den Crunch-Sound sehr Geil. Naja, aber das ist ja Geschmackssache.

    Weswegen ich eigentlich Poste:
    Morgen, Dienstag 20.11.2007 ist ein Workshop mit Thomas Blug in der Klangstation in Bonn. Eintritt frei.

    Keine Ahnung ob einer von Euch in der Nähe wohnt, aber ich hab den Beiträgen entnommen, daß der Hinweis interessant sein könnte. Da wird wohl auch der Statesman und der Switchblade präsentiert.
     
  17. six harvest

    six harvest Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.11.10   #17
    Moin,

    leider sind die Statesman Combos AUslaufmodelle, konnten sich wohl nicht durchsetzen. Deshalb werden die Duals jetzt überall so für 500 EUR neu verkauft. Ich besitze den Dual, ein sehr schöner dynamischer COmbo.

    LG
     
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