Stratocaster Hals abschleifen?

von andi0407, 23.06.16.

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  1. andi0407

    andi0407 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.06.16   #1
    Hallo liebe Community :)

    Ich habe unter Anderem eine Squier Standard Stratocaster und nach einigen Minuten Spielzeit fühlt sich der Hals total klebrig an.
    Ich würde gerne die Rückseite des Halses abschleifen, um das zu verhindern und habe das auch schon mal bei einer Billig-Strat (Santander oder so) ausprobiert.
    Hat sehr gut funktioniert, obwohl ich da nur grobes Schleifpapier benutzt habe.

    Da mir an der Squier aber ein bisschen mehr liegt als an dem Billigteil wollte ich vorher lieber mal eure Erfahrungen mit sowas einholen.
    Deswegen folgende Fragen:
    - Welche Körnungen sollte man verwenden?
    - Ist es sinnvoller, den Lack nur anzurauhen oder komplett abzutragen und das "nackte" Holz dann nachzubehandeln?
    - Würdet ihr jemandem der relativ neu ist, was das Modifizieren angeht, eher davon abraten?
    - Muss ich noch auf irgend was besonderes achten?

    Danke im Voraus für die Hilfe :)
    Viele Grüße
    Andreas
     
  2. Senchay

    Senchay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.16   #2
    Das Thema gab's schon öfters in letzter Zeit Allgemein kann man es handhaben wie man will, ich hab meinen Squier Hals auch abgeschliffen und dabei aber den Lack noch drauf gelassen. Also nur angerauht. Die Squier haben so viel Lack drauf das man da nicht mal so auf die schnelle was kaputt machen kann. Zumindest die CVs. Da braucht es ne Weile.

    Zuerst mit 400 Papier das grobe schleifen und immer wieder den weissen Staub weg wischen damit.du das Resultat siehst und nicht zu weit schleifst. Das schleifpapier setzt sich leider auch schnell zu somit brauchst du ein bissl bis sich da was tut.

    Am Schluss dann noch mit 800er drüber gehen und fertig ist der samtige Hals.

    Hab keine Angst, ich war auch absoluter Laie. Hier das Resultat (an.dem.Dreieck sieht man noch den Klarlack, der Rest ist geschliffen)

    IMG_20150318_164904.jpg hals.jpg
     
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  3. andi0407

    andi0407 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.16   #3
    Danke für die schnelle Antwort :)
    Dann besorge ich mir möglichst schnell das Schleifpapier und versuche mich mal daran.
    Wünsch mir Glück :D
     
  4. Mike Stryder

    Mike Stryder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.16   #4
    Stahlwolle. So mache ich es immer, wenn ich einen lackierten Hals "relice" (schreibt man das so ? *g*)
     
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  5. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.16   #5
    Stahlwolle zum agen/mattieren ist perfekt, zum kompletten Abschleifen aber doch bissel arg aufwendig.
     
    Einen Hals bis aufs Holz runter schleifen kann man machen; füjhlt sich super an, aber unbehandelt wird er schnell arg versifft und den dreck bekommt man ohne schleifen nicht mehr weg. Man kann den Hals zwar ölen, aber auch das wird sich verfärben. Ich hab einen meiner Hälse trotzdem komplett unbehandelt. Das sieht zwar nicht schön aus, aber es fühlt sich - das obligatorische -für mich(!) besser an als geölt, gewachst oder lackiert.  

    Andererseits habe ich auch Hälse, die sich auch mit dem dicken Poly-Lack gut anfühlen, so dass da gar kein Eingreifen nötig ist. Falls man es mal testen will, würde ich mich - wie Mike gesagt hat- erstmal mit Stahlwolle ran gehen.
     
  6. LoudestSilence

    LoudestSilence Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.16   #6
  7. Mike Stryder

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    Erstellt: 24.06.16   #7
    Ahjo, Stahlwolle funzte bei meinen Nitro Hälsen halt sehr gut. Das Schleifpapier fand ich "nervig", da es sich schnell "zusetzte". Das hatte ich bei der Stahlwolle nicht.
     
  8. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 25.06.16   #8
    Kurze Anmerkung: wer mit Stahlwolle an einer Gitarre arbeitet sollte vorher die Pickups großzügig mit Klebeband / Malerkrepp ankleben. Das verhindert dass den Polepieces Haare wachsen die ggf in den PU migrieren können und die Spule beschädigen ...außerdem sind diese Stahlpartikel echt schwer abzubekommen...
     
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