Stratocaster mit Floy Rose ?

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julian95
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Moin moin,
ich hab gerade durch geblättert und bei MP (sorry, bei MS hab ich se nich gefunden!!) und eine Fender Stratocaster mit Floyd Rose Tremolo System gefunden.
Nun zur Frage:
Ist das ein lizensiertes Floyd?
Taugt die Gitarre allgemein etwas?
Welche Gitarre würdet ihr eher empfehlen, die Strat oder die ibanez S 670 ?

http://www.musik-produktiv.de/fender-mex-standard-floyd-rose-stratocaster-hss-rw-brown-sunburst.aspx


http://www.musik-produktiv.de/ibanez-s-serie-s670fm-atf.aspx

greez Julian95
 
Eigenschaft
 
So wie ich den Text da verstanden habe, ist es ein Locking Tremolo im FR-Style.
Ob sowas lizensiert ist, weiß ich nicht...
Heißt aber nicht, dass das Tremolo schlechter ist.
Naja taugen wird sie schon soweit, aber die geringe Bundanzahl wäre für mich ein Abzug, den ich nicht akzeptieren würde. Für den Preis wäre ein Gitarrenkoffer doch schon angemessen (statt eines Gigbags), und das Design finde ich langweilig (zumindest die Inlays, bei dem Preis wären Designer-Inlays angemessen), was ja aber Ansichtssache ist.
Mensur (648mm): Klingt mir immer zu dünn, das müsste ich mit dem PU-Switch korrigieren.

Fazit: Für mich wäre die nichts, aber ich weiß ja nicht was du so spielst. Wenn du nicht allzusehr in die Höhen gehen willst, dann passt es.


Die Ibanez finde ich dagegen sehr interessant.
Bei der gleichen Mensur wie o.g. hat diese Gitarre 22 Bünde, ergo sind die Bünde dichter gesät und die Spielgeschwindigkeit steigt etwas.
Wie bei der Fender Strat oben wieder ein (Locking?) Tremolo im Floyd Rose-Style.
Design spricht mich an, eher als oben, da mir das Holz gefällt...;)
Inlays...ok, nicht viel besser als Dot Inlays wie oben.
Sehr gut finde ich wiederum die 2HB's/1SC-Bestückung, sie macht die Gitarre vielseitig (einsetzbar).
Ebenfalls nur ein Gigbag -.-'

Fazit: Nette Gitarre, es gibt aber gewiss ähnliche Gitarren mit ähnlichem Holz etc. für weniger Geld, und mehr Zubehör.

Gesamtfazit: Ich würde dir (da du ja anscheinend den Kauf einer dieser Gitarren in Erwägung ziehst und dir die Preise nicht zu hoch sind) die Ibanez empfehlen. Sie hat eventuell einen zu dicken Hals (kleine Hände?), sodass die Spielgeschwindigkeit oder auch Spielflüssigkeit beeinträchtigt wird, aber sie ist im Großen und Ganzen meiner Meinung nach besser als die Fender Strat. Klanglich ist natürlich klar, man muss den Sound einer Strat kennen, und die Ibanez ist durch HHS-Bestückung sehr vielseitig. Die Einzelheiten an der Gitarre (sind die Bünde richtig abgeschliffen, Feinheiten im Sound, etc.) kann man so (was ja klar ist, denke ich) nicht feststellen.

MfG, Voraxx
 
danke schonmal dafür.
also munsik richtung ist rock-metal... das übliche :D
bei der ibanez ist es ein hauseigenes tremolosystem, welches sich edge zero nennt.
zero steht für den nullpunkt, wenn eine saite reißt, bleibt das tremolo im >nullpunkt<, also die anderen saiten verstimmten nicht.

bei der strat hab ich gesehen, das links auf der tremoloplatte "Floyd Rose" steht, ohne irgend ein lincensed oder sowas..

cheers
 
Bei der gleichen Mensur wie o.g. hat diese Gitarre 22 Bünde, ergo sind die Bünde dichter gesät und die Spielgeschwindigkeit steigt etwas.

Bei gleicher Mensur "dichter gesäte Bünde" zu benutzen, hiesse, eine bundunreine Gitarre zu bauen, was wohl kaum jemand tun wird. Das Griffbrett hat nur einen Bund mehr und ist daher länger.
 
ja das stimmt..^^
 
So wie ich den Text da verstanden habe, ist es ein Locking Tremolo im FR-Style.
Ob sowas lizensiert ist, weiß ich nicht...

ich habe andere abbildungen gesucht und mich echt schwer getan. das propblem ist, dass auch MP die nicht mehr auf lager hat. ich glaube nicht, dass die noch irgendwo neu bekommst... da wirst dich auf dem gebrauchtmarkt umschauen müssen.

das tremolo sieht nach nem schaller nachbau aus, da kannst n richtig gutes erwischen oder ein billiges klump... schwer zu sagen aus der fern. in meiner MEX FR strat war damals ein originales FR drauf!

Für den Preis wäre ein Gitarrenkoffer doch schon angemessen (statt eines Gigbags), und das Design finde ich langweilig (zumindest die Inlays, bei dem Preis wären Designer-Inlays angemessen), was ja aber Ansichtssache ist.
Mensur (648mm): Klingt mir immer zu dünn, das müsste ich mit dem PU-Switch korrigieren.

das ist ein bisschen eine spaßige argumentation. wer ne fender strat kauft, bekommt halt genau das, ne fender strat..(designerinlays? kirchtürme?). die hat dotinlays, nen fenderbody, meist ein pickguard... außerdem was heißt hier "bei dem preis", da kann man ja schon froh sein, dass da ein gigbag dabei ist!

bevor man mit fachbegriffen um sich wirft wie "mensur" sollte man wissen, was er bedeutet. mensur ist der abstand zwischen 0-bund/sattel und reiter, also die länge der saite. die kann also nicht dick oder dünn sein, sondern lang oder kurz. mit 25,5''/64,8cm ist das ne s.g. fender standard mensur!!!

Die Ibanez finde ich dagegen sehr interessant.
Bei der gleichen Mensur wie o.g. hat diese Gitarre 22 Bünde, ergo sind die Bünde dichter gesät und die Spielgeschwindigkeit steigt etwas.

ha ha ha, ich lache dich nicht aus, aber es ist echt witzig, wie viel quatsch hier geredet wird. die bünde sind aufgrund der identischen mensur genau gleich ausgerichtet, nur dass die fender eben einen weniger hat!!! und ne mensur hat überhaupt nichts mit geschwindigkeit zu tun...(zumal das hier ja völlig unsinnig ist, weil es ja die gleiche mensur ist) ich spiele auf allen mensuren übrigens gleichschnell!!!

ebenso hat die halsdicke nix mit der spielgeschwindikeit zu tun, das ist eine farge des individuellen geschmacks.

mein tipp: ibanez... haben meiner meinung nach ein unschlagbares preisleistungsverhältnis. wie ich meine, sieht sie topp aus, aber spielen musst du sie können... also anspielen, zweitens glaube ich, dass du die fender nicht mehr neu bekommst.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte einmal genau diese Strat und hab sie wieder verkauft.

Der Grund:
das lizensierte Floyd war ziemlicher Mist. Das fing damit an, daß der Hebel schlecht greifbar war, außerdem hat er sich nach jeder Benutzung gelockert und baumelte herum, was ziemlich lästig war
Ich hatte als direkten Vergleich damals noch eine Ibanez RG470, bei der war das Floyd um Ecken komfortabler bedienbar (obwohl das Lo TRS auch keinen guten Ruf hat :D ) ich bin aber draufgekommen, daß ich persönlich kein Floyd brauche, hab drum auch die RG wieder verkauft.

bezüglich der Strat, die Bespielbarkeit war top, der Sound war mir, möglicherweise wegen dem Floyd, etwas zu dünn und metallisch, nicht twangig knackig, wie ich es mag. Ich bin auch draufgekommen, daß ich keinen Humbucker in der Strat mag.
Ich hab jetzt eine Fender Standard Strat, die um Ecken besser klingt. Alles natürlich subjektive Eindrücke. Ich schließe nicht aus, daß der Ärger über das Floyd mein Gehör beeinflußt hat ;)
 
könntet ihr mir denn sonst noch gitarren mit einem etwas flacheren hals, wie die strat ihn hat, empfehlen?
ich bevorzuge eine von werk aus seehr!! flache saitenlage, da ich ungerne mit nem 10er satz saiten kämpfe. welche form ist mir eig egal, nur wie gesagt, niedrige saitenlage, und mindestens nen humbucker in der bridge position.

cheers
 
Die Ibanez RG haben superflache Hälse, solltest du einmal anspielen.
 
könntet ihr mir denn sonst noch gitarren mit einem etwas flacheren hals, wie die strat ihn hat, empfehlen?
ich bevorzuge eine von werk aus seehr!! flache saitenlage, da ich ungerne mit nem 10er satz saiten kämpfe. welche form ist mir eig egal, nur wie gesagt, niedrige saitenlage, und mindestens nen humbucker in der bridge position.

cheers

also, da bist mit der ibanez genau richtig bedient. also was saitenlage und flachen hals betrifft, gehts nicht mehr mehr in deine gewünschte richtung. neben den S-serien ruhig auch mal die RGs anschauen. auf dem gebrauchtmarkt gibts die 1570 schon für 400-500€, also dein preislimit. auch neu schon bei 600€.

wenn du kein tremolo magst, die MTM oder auch die MBM von ibanez, gute moderne strats. auch ne RGA von ibanez zu empfehlen. sorry, habe keine ibanezbrille auf, aber für meinen geschmack in diesem preissegment sehr gute gitarren, mit dünnen hälsen und guten "haustonabnehmern"
 
flache hälse ist ja schonmal super ;)
und sind die saiten im 12. bund auch so niedirg, das man gerade noch so den daumen zwischen schieben kann? :D

mit eronischen grüßen julian 95 :D
 
:eek: Dann wär die Saitenlage ja garnicht tief. Die kann man übrigens auch einstellen. :) Also lass dich nicht zu sehr darauf achten und den Rest vernachlässigen.
 
Die Mex strats haben billige Floyd-Kopien gehabt die nichts getaugt haben. Wenn es immer noch dieselben sind, würde ich davon abraten. Die Ibanez hat so wie es auf dem Bild aussieht ein Zero Resistance Tremolo, das ist wieder etwas anderes als ein Floyd.

Meine Empfehlung, such eine gute gebrauchte japanische Ibanez RG mit Edge Pro, da hast Du eine anständige Metal-Klampfe mit einem spitzenmäßigen Floyd drauf. Evtl. kannst auch eine 80er Kramer oder höherwertige Charvel in der bucht finden, die haben in der regel ein original Floyd drin und sind um zwei Klassen besser als alles was Du neu für das Geld kaufen kannst.
 
da müßte man deinen Daumen schon mit dem Hammer herrichten, daß der noch drunter geht :) , immer vorausgesetzt, die Saitenlage ist gut eingestellt. Das hat ja nichts mit dem Halsprofil zu tun, eine Fender kannst du auch schön flach einstellen.
 
Uiuiuiuiui, da muß ich jetzt doch mal was dazu schreiben, den Text von Voraxx kann man so nicht stehen lassen...

Zuerst mal zu der Fender, die Mexico Fender haben alle ein "Licenced" Floyd Rose drauf, also kein originales. Das Teil ist von der Qualität her zwar ok, kann aber m.M. nicht mit den originalen mithalten. Die Ibanez hat ein von Ibanez selbst entwickeltes Tremolo, das hat mit einem original FR auch nicht viel zu tun, ist aber auf keinen Fall schlecht, eher Geschmackssache.

Für welche der beiden Gitarren Du Dich entscheiden solltest, kann Dir hier wohl keiner was sagen, da die beiden doch recht unterschiedlich sind. Die Ibanez sind einfach vom Spielgefühl und vom Sound her sehr moderne Gitarren, gerade die Hälse liebt man oder man hasst sie weil sie sehr flach und dafür recht breit sind. Man kann wenn man damit zurechtkommt recht schnell spielen auf den Dingern, die Strat kommt da auf keinen Fall mit (trotzdem gefallen mir persönlich trotzdem die traditionellen Strat Hälse besser). Du mußt auf jeden Fall ausprobieren, was Dir besser liegt.

Vom Sound her wird die Strat auch eher in die klassische Kerbe schlagen, d.h. klassiche Single Coil Sounds am Hals und in der Mitte, in am Steg dann den Humbucker für klassische Rock Sachen. Die Ibanez dürfte da eher moderner ausgerichtet sein, gerade für High Gain Sachen eignen die sich recht gut.

Ich kann Dir nur empfehlen, die beiden Klampfen im Laden zu vergleichen, da doch beide recht unterschiedliche Interpretationen des Themas Heavy Strat sind und Du einfach herausfinden mußt, was Dir besser liegt. Schlecht dürften beide nicht sein, aber gerade bei den Mexico Fenders solltest Du mehrere gleiche vergleichen, weil die doch recht unterschiedlich ausfallen können, bei Ibanez ist die Streuung glaube ich nicht so stark.

Zu dem Text von Vorax: Beide Gitarren haben eine 648mm Mensur, warum sollte das dünn klingen und wie zum Teufel willst Du das mit dem PickUp Switch korrigieren?? Daß die Ibanez mehr Bünde hat heißt nicht, daß die Bünde dichter zusammen liegen, sonder das das Griffbrett der Ibanez weiter Richtung Bridge reicht, die Abstände der Bünde ändert sich nicht!!
 
:D jetzt haben wir alle einmal gelacht :D
also back2topic:
mir wurde n stück weiter oben die inez mtm angeraten... ich schätze mal die etwas günstigere mick sig. :D (reimt sich:D)
aber was zur hölle sind v7 und v8 PU´s ??..
klingen die denn vernümftig? es wird immer von anspielen erzählt, nur habe ich keine möglichkeit dazu, weil im umkreis von 100 km nicht ein laden ist.. abgesehen von nem netto markt und so das übliche, das ob die bei netto auch gitarre bekommen... :D:D
 
also die mex-strat hat ein originales Floyd Rose Tremolo druff. keine Kopie, kein lizensierter Nachbau, nur das Original. (sieht man auch einwandfrei auf dem produktfoto). fürhere modelle, insbersondere squier-modelle hatten ne zeitlang auchmal Schaller-Systeme verbaut.

so wie psywaltz schon geschrieben hat, ist die nicht mehr im programm und auch bei MP nicht auf lager/lieferbar. das wird auch der grund sein, warum du die auch nirgends anders bestellen kannst. Fender hat derzeit keine Double-locking-tremolos im programm.

zu den anderen kommentaren wurde alles gesagt und zu dem restlichen, teilweise absoluten blödfug der hier geschrieben wurde lass ich mich nicht aus, da haben einige user schon die passenden worte zu gefunden.

wenn dir die Ibanez S670 gefällt, dann hol sie dir ruhig. ist eine hervorragende gitarre mit flachem hals, der auch schnellen spielweisen sehr entgegen kommt. die saitenlage ist ab werk schon recht flach eingestellt, kann man aber ohne probleme beim gitarrenmenschen seines vertrauens nachjustieren lassen (hat ja jeder so seine vorlieben).

auch die anderen Ibanez Modelle sind absolut empfehlenswert, jedoch solltest du bei den neuen RGA-Modellen aufpassen. die haben aktive tonabnehmer drin und sowas kann einem schonmal das bestehende setup zerschießen. grad wenn du deine sounds auf passive gitarren (in deinem profilbild sieht man ne strat mit single-coils) ausgerichtet hast, wirst du um ein neuerliches einstellen deiner sounds nicht drumrumkommen. ich hab sie mir bestellt (da ich das mit den aktiven PU´s nicht wusste, selbst der Meinl-Vertrieb wusste es bis dato nicht) und war von bespielbarkeit und verarbeitung her absolut zufrieden. eine andere, immer wieder gern genommene alterntive im rockbereich: Ibanez RG! :great:

EDIT: die MTM kannste dir auch mal ansehen. die V7 und V8 Pickups sind Ibanez-eigene Tonabnehmer die überwiegend auf den gitarren ab mittelklasse aufwärts zum einsatz kommen. die taugen also was (wobei ich bislang an den Infinty-PU´s ab der 3er Serie aufwärts, auch nichts zum Aussetzen hatte. aber es gibt ja immer welche die das gras wachsen hören ;))
 
danke bis hier :)

aber ich weis versteh nicht, warum manche schreiben. es sei ein originales floyd und andere eine schallerkopie und all sowas..

@pat.lane: es war eine meiner gemoddeten fender strats auf dem bild, ich hatte bis jetzt schon 4 fenders und eine HB strat kopie, und ganz ehrlich, die fender´s kamen meiner meinung nach nicht an die bespielbarkeit der HB ran, und habe sie daher der reihe nach verkauft.
gut der sound war wirklich nicht so super, wie bei der originalen strat, aber das feeling beim spielen war einfach schöner.

cheers
 
Fenders haben halt eine etwas höhere Saitenlage. Daher wird Dir die Ibanez mehr zusagen. Dass die aber aus Mahagoni ist, hast Du gesehen? Das wird einen tiefmittigeren Sound mit langsamer Attack zur Folge haben, also nicht das schnelle spritzige einer Strat, eher das Pfund und gut Druck unten rum.
 
also die mex-strat hat ein originales Floyd Rose Tremolo druff. keine Kopie, kein lizensierter Nachbau, nur das Original. (sieht man auch einwandfrei auf dem produktfoto). fürhere modelle, insbersondere squier-modelle hatten ne zeitlang auchmal Schaller-Systeme verbaut.

Frühere Modelle die ich gesehen habe hatten so ein billiges copy-Floyd drauf, daher muss das mit dem (asiatischen FloydRose "Special" wohlgemerkt) "original" Floyd neu sein. Das sind nicht die von Schaller aber die sind auch recht gut.

Squier mit einem Schaller FR kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, aber wenn du sie gesehen hast dann glaube ich Dir mal aufs Wort :) Es sei denn Du meinst Stagemaster etc. die nicht so ganz günstig waren, sind aber keine Strats im üblichen sinne.
 

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