Stromversorgung eines Kondensatormikros?

von Janiboy, 30.06.08.

  1. Janiboy

    Janiboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #1
    Hallo Leute,

    ich spiele seit neuestem mit dem Gedanken, mir mal ein vernünftiges Mikro zuzulegen und habe nach ein wenig suchen das AKG Perception 150 "für gut befunden". Nun habe ich hierzu eine Frage: über welche Quelle werden solche Mikrofone mit Strom versorgt? Ist dazu zwingend ein Mischpult notwendig, wie es die Definition von "Phantomspeisung" in der Beschreibung eines ähnlichen Mikros vermuten lässt (obwohl mich das doch wundern würde)?

    Verzeiht, wenn die Frage dumm sein sollte ;).

    So far,
    Janiboy
     
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    Erstellt: 30.06.08   #2
    Nein, nicht zwingend.
    Zwingend ist ein Preamp (Mikrofonvorverstärker) notwendig, der Phantomspeisung (auch mit +48V bezeichnet) bietet.
    Ob dieser Preamp nun in einem Mischpult, einem Kastl (dass sich entweder auch Preamp oder mit mehreren Features Channelstrip nennt) oder direkt auf der Soundkarte sitzt, das ist egal.
     
  3. Janiboy

    Janiboy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #3
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    Erstellt: 30.06.08   #4
    Auf die schnelle kann ich hier den entsprechenden Schalter für die Phantomspeisung nicht finden; in dem Fall also nein.

    Ich hab mich vielleicht undeutlich ausgedrückt. Ein "Preamp" als solches reicht noch nicht. Es muss eben ein Preamp mit Phantomspeisung sein (oft in der Produktbeschreibung aufgeführt, zweifelsfrei aber durch einen Schalter mit der Beschriftung "+48V" zu erkennen).

    Um einmal in der Preisklasse zu bleiben:
    http://www.musik-service.de/behringer-mic-200-prx395740497de.aspx -> So etwas zum Beispiel. Würde ich dir aber nicht unbedingt an's Herz legen. Wenn du allerdings das Bild vergrößerst, dann kannst du den erwähnten Knopf für Phantomspeisung sehen.
     
  5. Janiboy

    Janiboy Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.08   #5
    Hm ok... Was bringt dich dazu ihn nicht zu empfehlen? Ist das Ding schlecht? viel höher als diese Preisklasse wollte ich nämlich eigentlich nicht gehen, da das schon eine erhebliche Invesittion für mich darstellt.

    Wäre es da eher ratsam ein "normales" Mikro zu kaufen, das keinen Strom braucht, wie das zum beispiel: http://www.musicstore.com/is-bin/IN...ID=ZtLVqHzl5_oAAAEVShxWf70R&JumpTo=OfferList?

    So far,
    Janiboy
     
  6. kb1

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    Erstellt: 30.06.08   #6
  7. Astronautenkost

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    Erstellt: 01.07.08   #7
    Was willst Du denn eigentlich aufnehmen? Und wieviel kannst/willst Du zusammen investieren?

    Übrigens gibt es spezielle Phantomspeiseadapter, die ein Mikro auch ohne Preamp oder Mischpult versorgen können.

    Lies doch mal die Grundlagen von Mikrofonen bei Wikipedia! Brauchst bloß dem Link in meiner Signatur folgen!
     
  8. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 02.07.08   #8
    Kann es sein, dass das im Endeffekt wieder auf ein USB-Interface samt PreAmps als Empfehlung hinausläuft? ;) Falls er nur seine Onboard-Soundkarte hat (oder Soundblaster gedöns) macht es wohl wenig Sinn, da einen 100€-PreAmp vorzuhängen.
    Und wie artcore schon sagte ist die Frage, was aufgenommen werden soll, auch nicht unwichtig (z.B. für die Frage Großmembran oder Kleinmembran)
     
  9. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 02.07.08   #9
    Danke, kb1 = betriebsblind; die Existenz von Onboard-Karten (repsektive deren Verwendung) verdränge ich regelmäßig... :D
     
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