Studimonitor Ja oder Nein?

  • Ersteller invain001
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Es kann sein dass du je nach Qualität deiner soundkarte Rauschen und stoergerausche hören wirst.

Und ich bezweifle dass du Spaß an den HS50 haben wirst. Als ich bei Thomann war und die Dinger gehört habe, hab ich den Verkäufer erstmal gefragt, ob die Dinger kaputt seien oder immer so klingen.
 
Warum trennen so viele Leute eigentlich immer in "PC-Boxensysteme", "Hifi-Anlagen" oder "Studiomonitore" und grenzen die Anwendungsgebiete so streng ab? "Früher" (bzw. macht man ja durchaus heute auch noch) hat man sich gute Steroeanlagen zum Musik hören gekauft. Dass die Quelle heutztage weniger Platten- oder CD-Spieler sondern eher der PC ist ändert aber doch nichts am Wiedergabesystem. Warum ist zum Musik hören nun ein 2.1-Logitech-System empfehlenswert?

Ich kenne die HS50m nicht und weiß nicht ob sie dem threadersteller gefallen, aber für mich gibt es eigentlich nur gute oder schlechte Lautsprecher. Ich würde aber nie sagen "Monitore nimmt man zum abmischen, Musik hören am PC aber ist besser über 2.1-Logitech-Systeme".


Es geht ja hier nur um die Wiedergabequalität. Da sind die Unterschiede zu günstigen Recording-Soundkarten in der Regel nicht so gravierend.

Die Sache mit dem Lautstärkeregler unterstrecihe ich aber. Auch ganz unabhängig von Qualitätsverlusten bei digitaler Pegelabsenkung finde ich es auch einfach unpraktisch, die Lautstärke nur per Software regeln zu können.

Du verallgemeinerst sehr, zwischen Hifi und Monitor-Abhörer gibt es deutliche Unterschiede was ihren Aufgabenbereicht betrifft. Der Begriff Monitoring definiert ja schon, dass man überwachen will, als Tontechniker natürlich in dem Sinne den Sound.

Abhör-Monitore sind wie Messinstrumente, dafür sind sie konzipiert, ich würde sie nicht in einen Level gleichsetzen wie Hifi-Anlagen. Hifi-Anlagen bieten Hörgenuss an, den fettesten und lautesten Sound der einen wegbläst, jedoch auf Kosten dass der Sound verfälscht, verzerrt oder einfach beschönigt wird. Will man dass in einem Regieraum, welchen man als "Messplatz" für Toningenieure ansehen soll haben? Wenn man professionell arbeiten will definitiv nicht, da ist der Anspruch deutlich höher.

Der Klang der Hifi-Boxen wird verfälscht, durch verschiedene Einstellungen in seinen EQ oder durch seine Bauweise. Er soll den Klang beschönigen, den Sound fetter machen, für einen Kinoraum und dem Wohnzimmer optimal. Für die Beurteilung von Audiosignalen in vielen Punkten ungeeignet. Die Besten Abhörer fürs mischen, sind die, die knallhart ehrlich sind.

hab mir gestern jetzt die yamaha hs50m bestellt obwohl ich noch immer keine ahnung hab wie ich sie am besten am pc anschliese.
ein externer lautstärkeregler wäre schon ne feine sache. wie gesagt ich werd die boxen nur zum musik hören und zocken benutzen also bin ich mir jetzt nicht sicher ob ich ein audio inteface brauche oder ob der regler reicht ??

Ich habe auch die HS50m von Yamaha und bin mit denen sehr zufrieden. Wenn du sie jedoch nur fürs zocken und Musik hören nutzen willst ist es sehr schade. Da wären echt Hifi-Anlagen die bessere Lösung gewesen, auch Preis günstiger.
 
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zwischen Hifi und Monitor-Abhörer gibt es deutliche Unterschiede was ihren Aufgabenbereicht betrifft
Ja, Aufgabenbereich durchaus. Aber wo ist denn kosntruktiv der grundlegende Unterschied?

Abhör-Monitore sind wie Messinstrumente, dafür sind sie konzipiert,
Das stimmt.

Hifi-Anlagen bieten Hörgenuss an
Dafür sind sie da, auch richtig.

den fettesten und lautesten Sound der einen wegbläst
Und da verallgemeinerst du nun aber sehr. "Fetter Sound der einen wegbläst" hat für mich wenig mit Hörgenuss zu tun.

Der Klang der Hifi-Boxen wird verfälscht, durch verschiedene Einstellungen in seinen EQ oder durch seine Bauweise.
Auch hier verallgeminerst du sehr.

Er soll den Klang beschönigen, den Sound fetter machen,
Wenn du meinst...

HiFi steht für "High Fidelity" und meint "Hohe Wiedergabetreue". Somit erfüllen eigentlich gerade Studiomonitore eher diesen Anspruch. Gehörst du zu denen, die beim Musik hören immer am EQ Bässe und Höhen aufdrehen? Sorry, aber das hat für mich wenig mit hochwertigem Musik hören zu tun. Umgekehrt stehen in einigen Studios z.B. auch B&W Nautilus 801-Boxen. Das sind eigentlich HiFi-Boxen.

Es stimmt zwar, dass die Entwicklungsziele bei Monitoren (soillen möglichst neutral klingen) und Hifi-Boxen (sollen "schön" klingen) unterschiedlich sind. Aber was z.B. heißt denn bitte "schön"? Für manche sind "fette Bässe" schön, andere wollen die Musik so genießen, wie sie ursprünglich gedacht war. Umgekehrt sind gerade günstigere "Studiomonitore" auch nicht gerade neutral. Somit sagen auch beim Kauf von Studiomonitoren viele hier "Hör dir die selber an, das ist oft Geschmacksache" (das dürfte es doch deiner Meinung nach eigentlich nicht geben), und ebenso hören die einen lieber Musik sehr natürlich und neutral, während andere lieber einen "beschönigten" Klang bevorzugen. In der Praxis führt das also dazu, dass im Ergebnis die Grenzen eher fließend sind. Man könnte ja mal einen Blindtest durchführen, wo man diverse Boxen aus vielen preisklassen zum vergleich heranzieht. Und du müsstest sagen, ob der Hersteller das Teil "HiFi-Box" oder "Studiomonitor" nennt. Ich glaube das ist nicht so einfach ;)

Aber selbst wenn du das eindeutig zuordnen kannst, kann es gut sein, dass es Leute gibt, die den "Studiomonitorsound" auch beim Musikhören bevorzugen. Ich glaube dir ja, dass du persönlich gut über die Yamaha HS50m mischen kannst, aber darüber nicht gerne Musik hören würdest. Aber du kannst deshalb wohl kaum eine allgemeine Aussage darüber treffen, ob das 1. für alle Boxen zutrifft, denen ein Hersteller entweder das Etikett "Monitor" oder "Hifi-Box" gibt und 2. ob alle Menschen den gleichen Geschmack haben wie du.

Ganz konkret ging es mir in dem von dir zitierten Beitrag sogar eher noch darum, dass ein 2.1 Logitech System zum Musik hören das Optimum sein soll. Warum nicht klassische gute HiFi-Boxen?
 
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Ich habe nie gesagt, das ein 2.1 logitech das Optimum sein soll.
Natürlich sind Studiomonitore geeignet um Musik zu hören. Wäre ja komisch wenn nicht.
Aber viele legen nicht viel Wert auf klangliche Neutralität, gute Impulsleistung etc. sondern Bass ist das einzige Qualitätskriterium.
Und das bieten die Yamaha eben nicht. die Klingen dünn und langweilig für jemanden, der damit Musik genießen und nicht abmischen will

Ich sage dir, wenn er sie sich kauft, wird er enttäuscht sein.
 
Und das bieten die Yamaha eben nicht. die Klingen dünn und langweilig für jemanden, der damit Musik genießen und nicht abmischen will
Ich sage dir, wenn er sie sich kauft, wird er enttäuscht sein.
Ah, OK. Die Argumentation kann ich nachvollziehen, und sich auf die wahrscheinlichen Ansprüche seines Gegenübers einzulassen versuche ich ja normalerweise auch :)
 
Das Problem ist, dass unter dem Begriff "Hi-Fi" jeder mögliche Schrott verkauft wird. Da baut man in eine Schachtel aus Sperrholz ein paar miserabelste Lautsprecher, verbindet sie mit ein paar Drähten, und damit man sagen kann es wäre eine Frequenzweiche drin, gibts eine kleine Platine mit ein paar billigsten Elektronikkomponenten, die die Funktion einer einfachen Frequenzweiche übernimmt, ohne dabei aber auf die Lautsprecher abgestimmt zu sein - wozu denn auch der Aufwand bei so miesen Treibern. Und so was wird als Hi-Fi-Box verkauft. Auf der anderen Seite gibt es Hi-Fi-Boxen, die mit dem Ziel designt wurden, möglichst neutral, verzerrungsfrei usw. zu klingen. Bei so gesetzten Zielen kann zwar schon eine Box entstehen, die auch zum Monitoring geeignet ist, aber wie hoch ist der prozentuale Anteil solcher Hi-Fi Boxen, insb. im Low-Budget-Bereich?... Bevor man z.B. eine NuBox 311 bestellt, muss man erst in Erfahrung bringen, das man bei Nubert tendenziell für den gleichen Preis eine hochwertigere Box erwarten kann als z.B. von Magnat o.ä.

Low-Budget-Boxen, die als Studiomonitore bezeichnet und verkauft werden, entstehen mit einem ganz anderen Ansatz. Der Anspruch ist da immer eine neutrale, verzerrungsfreie usw. Wiedergabe. Das gelingt zwar nicht immer bzw. unterschiedlich gut, aber wenigstens ist die Zielsetzung eine andere als bei so genannten "Hi-Fi"-Boxen, also Boxen, welche diese Bezeichnung nicht verdient haben.

Und was das Thema PC-Boxen angeht: Bei Studio-Monitoring-Systemen wird z.B. keiner auf die Idee kommen in den Satelliten 1- bis maximal 3-Zoll-Lautsprecher zu verbauen und den Subwoofer irgendwo bei 200 Hz Trennfrequenz anzukoppeln. Von der Qualität der verbauten Komponenten und dem elektronischen Design ganz zu schweigen.
 
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Ganz konkret ging es mir in dem von dir zitierten Beitrag sogar eher noch darum, dass ein 2.1 Logitech System zum Musik hören das Optimum sein soll. Warum nicht klassische gute HiFi-Boxen?
Ich bin da total deiner Meinung, hängt aber dann natürlich auch vom Taschengeld ab ;)

Und da verallgemeinerst du nun aber sehr. "Fetter Sound der einen wegbläst" hat für mich wenig mit Hörgenuss zu tun.
Wenn ich ausversehen verallgemeinert habe tut es mir leid. Der Ton macht die Musik!

Gehörst du zu denen, die beim Musik hören immer am EQ Bässe und Höhen aufdrehen?
Nene, dass war nur ein Beispiel. Ich kenne aber paar Leute die dass machen um ihren Hörgewohnheiten passend zu machen.

Somit sagen auch beim Kauf von Studiomonitoren viele hier "Hör dir die selber an, das ist oft Geschmacksache" (das dürfte es doch deiner Meinung nach eigentlich nicht geben), und ebenso hören die einen lieber Musik sehr natürlich und neutral, während andere lieber einen "beschönigten" Klang bevorzugen.
Nene, so mein ich Linear nicht. Mit Linear mein ich Normungen, Standards die erfüllt werden sollen um professionell arbeiten zu können. Die Industrie hat dazu viel geforscht, auch das Institut für Rundfunktechnik. Hier ein Nachweis: Method for objective measurements of perceived audio quality
Oberhalb von den Grenzwerten dieser Norm, sind dann rein persönliche und subjektiver Geschmack.. welches man dann wohl als nicht mehr neutral gelten lassen kann.

Aber selbst wenn du das eindeutig zuordnen kannst, kann es gut sein, dass es Leute gibt, die den "Studiomonitorsound" auch beim Musikhören bevorzugen. Ich glaube dir ja, dass du persönlich gut über die Yamaha HS50m mischen kannst, aber darüber nicht gerne Musik hören würdest.
Doch ich höre auf auch den gern Musik :) jedoch ist die Auswahl beschränkt, weil die Sachen die man hört quallitaiv hochwertig produziert sein muss. Also hilft es da nur sich einen Referenz-Ordner zu erstellen wo ausgewogene Sachen als Referenz dienen.

Man könnte ja mal einen Blindtest durchführen, wo man diverse Boxen aus vielen preisklassen zum vergleich heranzieht. Und du müsstest sagen, ob der Hersteller das Teil "HiFi-Box" oder "Studiomonitor" nennt. Ich glaube das ist nicht so einfach
Da gibt es bestimmt überraschende Resulate!

Ja, Aufgabenbereich durchaus. Aber wo ist denn kosntruktiv der grundlegende Unterschied?
Uff, da kann ich nicht mitreden was die Bauweise angeht.. nach kurzer Recherche kann ich dir die Begriffe geben,
wenn du dich dafür interessierst kannst du gerne vertiefen: Konuslautsprecher, Druckkammerlautsprecher, Kalottenlautsprecher und elektrostatischer Lautsprecher.
 
Uff, da kann ich nicht mitreden was die Bauweise angeht.. nach kurzer Recherche kann ich dir die Begriffe geben,
wenn du dich dafür interessierst kannst du gerne vertiefen: Konuslautsprecher, Druckkammerlautsprecher, Kalottenlautsprecher und elektrostatischer Lautsprecher.

Das sind die verschiedenen Lautsprechertypen ja. Aber ich glaube es ging darum, wo der grundlegende Unterschied in der Konstruktion zwischen Hi-FI Lautsprecher und Studiomonitor herrscht. Und da würde ich mal behaupten, das es da grundsätzlich erstmal keinen Unterschied gibt. Gut der Unterschied ist, das die meisten Nahfeldmonitore aktiv sind. Dort sind die Komponenten aufeinander abgestimmt. Verstärker und Weichen und Treiber um genau zu sein. Ich denke mit ansteigendem Preis wird der Unterschied auch immer kleiner. Die hier erwähnten B&W 801 sind in einer Preisklasse jenseits von Gut und Böse und gehören zur Oberliga. Da wird B&W nur die besten Materialien verbaut haben um auch dem Anspruch Hi-Fi gerecht zu werden. Außerdem werden die B&W auch nicht als Nahfeld Monitore, sondern als Hauptmonitore verwendet. Was auch noch mal ein Unterschied ist. Nahfeld Monitore haben andere Charakteristika als Hi-Fi Lautsprecher, da diese nicht als Nahfeld Abhöre gedacht sind, sondern ihren Klang mit dem Raum zusammen formen müssen. So wie auch die Hauptmonitore in einem Studio. Bei Nahfeld Monitoren ist das aber anders. Die haben ein sehr engen Abstrahlwinkel und dadurch einen kleinen Sweetspot zum minimieren des Raumanteils.
 
Bei Nahfeld Monitoren ist das aber anders. Die haben ein sehr engen Abstrahlwinkel und dadurch einen kleinen Sweetspot zum minimieren des Raumanteils.
Im großen und Ganzen gilt für beide die gleiche Physik.

Wenn die meisten kleinen Nahfeldmonitore Waveguides besitzen um die Bündelng zu erhöhen, dann um das Abstrahlverhalten an den Tiefmitteltöner anzupassen der aufgrund seiner Größe anfängt zu bündeln.
Es gibt aber auch genug Studomonitore die das nicht machen, wie zum Beispiel Adams oder die guten alten Yamaha NS 10. Andersherum gibt es genug HiFi-Lautsprecher die genau so vorgehen. Pauschalisierbare Unterschiede im Abstrahlverhalten kann ich da nicht wirklich fest machen.


Die einzige Regel die man noch aufstellen könnte wäre "Studiomonitore sind tendenziell eher aktiv, aber auch nicht immer". Ansonsten tut sich da recht wenig. Dazu kommt dass sich im Grunde alle aus dem gleichen Pool an Chassis bedienen.
 
Also um das eigentliche Thema nochmal aufzugreifen.
Ein Audiointerface hat zum Zocken schonmal den Nachteil, dass es kein EAX beherrscht ... meins zumindest. Das ist durchaus Mist. Ansonsten kann man überlegen ob man sich einen Offenen Studio-Kopfhörer besorgt. Der hätte im vergleich zu geschlossenen untenrum auch ordentlich Druck.

Da ich nur gelegentlich Spiele, tut's bei mir aber auch ein geschlossener KH ohne EAX.
 
also ich habe hier einen Satz HS50 die ich aber ausschließlich zu Musik mischen/ machen nutze. Angeschlossen mit symmetrischen Kabeln an einem CI-1 von Steinberg. Cubase / Guitar Rig etc gehen dann nicht aufs Standard Audio interface sondern auf den CI-1

ich bin mit dieser Konstellation mehr als zufrieden, allerdings habe ich erst einen störungsfreien Sound bekommen seit dem ich symmetrische Kabel nutze ( hatte keine Ahnung das die beiden 6 mm Klinke Ausgänge des CI-1 Stereo Buchsen mit symmetrischen Signal sind.

der CI-1 hat übrigens auch 2 klasse Eingänge für Mics und high Z für Gitarren
 

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