suche 2 5stimmige Jazz-Akkorde

von emanuel, 14.05.07.

  1. emanuel

    emanuel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #1
    Hallo zusammen

    bei einer Akkordanalyse bin ich auf folgende Akkorde gestossen.
    1.) faheh
    2.) egadfis
    kann mir jemand die korrekte Benennung aufschreiben?
    :) Danke schon mal im voraus
    Grüsse
     
  2. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #2
    der erste ist ein Gdur-Akkord mit ner 6 und ner 9. ich denke der heißt dann einfach G6. Der zweite ist ein Em79add4.
    ob beim zweiten die bezeichnung so stimmt weiß ich nicht. es ist jedoch ganz sicher der Em79 mit ner zusätzlichen 4.
     
  3. konbom

    konbom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #3
    Ich würd Nr. 1 aber als G13 beschreiben, da ja auch die Septime drin vorkommt. G6 würde das nicht andeuten.

    Beim zweiten bin ich mir auch nicht sicher. Da kommt es dann schon auf den Grundton an. Wenn es das E ist, wür ich das einfach Em11 nennen (das beinhaltet 7 und 9 ja schon und 11=4)

    MfG
     
  4. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 14.05.07   #4
    und ner 7!

    allerdings kommts ja auch immer auf den bezugston an:
    der erste könnte ja auch nen Dm69 sein
    oder der zweite ein D9add4/11
    oder etwa nicht?

    edith sagt: konbom war schneller
     
  5. MaBa

    MaBa HCA Musiktheorie HCA

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    Erstellt: 14.05.07   #5
    Hier noch meine Tips :)

    1.) faheh

    Wenn f der Grundton ist: Fmaj7#11
    Als rootless voicing: G13 (oder ausführlich G7/9/13)

    2.) egadfis

    Wenn e der Grundton ist Em11 (oder ausführlich Em7/9/11)
    Es könnte aber auch hier ein rootless voicing von Cmaj9#11, Gmaj13, A9sus4 sein

    Das sind zumindest die, die einigermaßen klingen :)
     
  6. Orgeltier

    Orgeltier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.07   #6
    da hast du wohl recht.
    ich denke mal, dass an dieser stelle schon ein Em11 gemeint ist. weil die 7 bei der D option ja weg ist. und bei Em wärs nur die quinte.
    Außerdem spiele ich das voicing auch immer genau in der form :)
     
  7. emanuel

    emanuel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #7
    Herzlichen Dank an Alle !

    mein Ergebniss:
    1. G13 (G7/9/13) Rootless Voicing
    2. Em11 (Em7/9/11) on Bass

    meine Folgerung:
    der Song steht in Am
    diese 2 Akkorde stehen nur für's Intro (in Wiederholung).

    Vers 1 beginnt mit "Am add9"


    es war sehr interessant, alle Meinungen nach zu vollziehen.
    super, merci :great:
     
  8. therealpaddy

    therealpaddy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #8
    Ohne dir zu widersprechen (sondern um meinen Wissen zu erweitern), wie kann es Am sein, wenn der zweite Akkord ein f# enthält, welches in Am nix zu suchen hat?
     
  9. lemato

    lemato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #9
    Es gibt ja nicht nur eine Moll Tonleiter:

    melodisch moll in a (z.Bsp.) hat ein f# (http://de.wikipedia.org/wiki/Moll_(Musik))

    aber ob das jetzt der Grund ist. :confused:
    ich glaube, ich haber zu schnell gepostet :rolleyes:
     
  10. emanuel

    emanuel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #10
    @PaddyShadow

    sehr gute Frage :great:

    ich tippe auf: (ohne es wirklich zu wissen)

    Intro aufbau auf der Dominante (V Stufe)
    - Song besitzt keine Vorzeichen
    - im Ending letzter Ton A (auch Akkord "Am")
    - Ending"authentischen Ganzschluss (Verbindung Dominante > Tonika) "

    übrigens: zu finden in Rockpiano I /Jürgen Moser auf Seite 82 "Funky Piano" die ersten 4 Takte

    bin auf Veto oder Bestätigung gespannt:cool:
     
  11. lemato

    lemato Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.07   #11
    oh mann, spiel ich zur zeit und habs nicht mal gemerkt :o
     
  12. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 27.05.07   #12
    Bei allem respekt vor jazz-harmonik und -harmonikern: ich sehe in 4/5/6-klängen immer die kombination zweier dreiklänge, bzw zwei stufen simultan unter auslassung störend dissonanter töne.
    f-a - +- h-e-h oder e-g -+ -a-d-fis sind so leicht zu definieren, ist aber wohl ketzerei.
    Ich beziehe mich auf erfahrung mit afro-amerikanischen musikern, die keinen schimmer von harmonielehre hatten, aber solche akkorde griffen, was ja auch kein kunststück ist, wenn man nicht auf dreiklänge festgelegt ist und die tasten vor sich und zur verfügung hat.
    So wird die allgegenwärtige große septime zu I + III, die none zu I + V, quintsext zu I + VI , wobei ich davon ausgehe, dass die praxis immer der theorie vorausgeht: was die jungs in New Orleans und Chicago spielten, musste in ein system gebracht werden.
     
  13. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 27.05.07   #13
    Von Ausgabe zu Ausgabe schwankt das etwas. Bei mir steht der Song auf Seite 80, und die Akkorde die darüberstehen ;) , sind:

    Fmaj7#11
    E7/4

    Den ersten kann man kommentarlos stehen lassen, den zweiten müssen wir noch kurz diskutieren. Die Töne in meiner Ausgabe sind nämlich e-a-h-d (links) und fis in der Melodie. Also bevor ich das Ding E7 add omit irgendwas nenne, sage ich doch lieber Esus. :cool:
     
  14. emanuel

    emanuel Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.07   #14
    Hallo Jay

    interessant, danke!
    in meiner Ur-Ur-Ausgabe weisser Einband (1982) mit Kassette,steht es wie von mir beschrieben: 2.) egadfis, auch auf der Kassettenaufname so gespielt.
    mit "on Bass" meine ich Bassnote zu unterst. (root)

    eine anscheinend überarbeitete Version die ich soeben angeschaut habe, schwarzer Einband 1995 mit CD
    enthält deine Angabe "e-a-h-d (links) und fis in der Melodie"
    die Bezeichnung meiner Meinung nach : Esus4/7/9
    also E7/4 (Esus4/7) ist correct, jedoch ist die 9 auch vorhanden.
     
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