Suche Griffetabelle für Blues & Jazz

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Gast98808
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Moin,

ich kenne bereits Standart-Akkorde, aber ich spiele immer wieder das gleiche Schema.
Über 5-6 Akkorde für einen Song komme ich nicht hinaus...Ich suche ein spezielles Fachbuch
(ohne Tabs und Noten), die nur brauchbare Blues & Jazz-Akkorde mit den entsprechenden
Fingersätzen zeigen. Ich habe leider noch nichts finden können.

Franky
 
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Ich empfehle in dem Zusammenhang immer wieder :

Peter O'Mara - A Chordal Concept for Jazz Guitar

Es baut wirklich von Grund auf auf, und beschäftigt sich neben den Standard Drop2 und Drop3 Voicings auch viel mit Dreiklängen , auch in Weitlage, Clustervoicings , begleiten mit Intervallen etc...

Vorraussetzung um einen nutzen daraus zu ziehen ist allerdings ein Grundlegendes Verständnis über Akkordaufbau und Harmonielehre... Dann allerdings ist es ein sehr gutes und umfangreiches Werk wie ich finde...

grüße b.b.
 
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Gast98808
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Danke für den Tipp, aber ein englischsprachiges Werk kann ich nun überhaupt nicht gebrauchen.
Es soll auch nicht so kompliziert sein...Ich wollte nur eine Griffetabelle, wo ich mir die passenden
Akkorde "herauspicken" kann. Vielleicht kann ein User so eine Tabelle hier einmal reinsetzen ?
Es müssen ja nicht unbedingt 1000 Akkorde sein :D, so 10 bis 20 würden auch reichen.

Ich bin Autodidakt und habe nie Unterichtstunden genommen. Früher gab es noch nicht
so ein umpfanreichen Lehrstoff wie heute. Die Griffe wurden bei Live-Konzerten, oder im
TV sozusagen abgeguckt und hat das dann Freunden weiter erzählt. Alle waren dann stolz,
dass sie dann I CAN GET NO SATISFACTION spielen konnten :cool:


Franky
 
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was sind den "brauchbare" Blues- und Jazz-Akkorde? :confused:

wenn Du mal die gängigen verschiebbaren 7er, 9er und 13er-Akkorde googelst und lernst, ist doch schon viel gewonnen.
Auf dem Wühltisch eines Buchladens hatte ich vor Urzeiten mal dieses hier ergattert, http://www.amazon.de/Gitarrenakkorde-Phil-Capone/dp/3897174456/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1454596152&sr=8-1&keywords=Enzyklopädie+Gitarrenakkorde+Phil+Capone , mit Fotos von der Greifhand und ein paar erklärenden Worten zu jedem Akkord.
gibts leider nur noch gebraucht, aber es werden ja gleich mindestens ein Dutzend Alternativvorschläge angezeigt ;)

Wenn es Dir nur um Variationen von Akkorden und unterschiedliche Voicings geht, kannst Du das auch mit einer App oder online nachschauen z.B. bei http://chordfind.com/

Aber eigentlich schlage ich nie nach, sondern schaue Lernvideos zu Songs, die ich gerne spielen will. Da lernt man automatisch geeignete Akkorde und Voicings.
 
DerZauberer
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Ich sehe drei Varianten:

1) Schnapp' Dir "irgendein" Lehrbuch und lerne neue Akkorde draus
2) Schnapp' Dir Lehrbuch/Video zu Lieblings-Artist oder Lieblings-Song und lerne die Akkorde dadurch
3) Steig' wirklich tief ein und lerne einige fundamentale Dinge zum Akkord-Aufbau

Ich bin auch Autodidakt und mache einen Mix aus allen - halte mich aber von "Jazz" fern, weil ich die meisten gespielten Jazz-Arten nicht mag und weil mir sowohl das technische Vermögen als auch das theoretische Wissen dahinter fehlt.

Denn: Letztlich geht es nicht darum, irgendwelche Griffschemata zu "kennen", sondern sich die richtigen Akkorde zusammenzubauen. Da hilft es mehr, wenn man eine gewisse theoretische Basis hat als 1000 unsortiere Akkord-Bilder im Kopf.

Folgende Checkliste würde ich mal in den Raum werfen:

- Offene Akkorde - C, A, G, E, D in Dur und Moll und Dur7 und Moll7 und sus2 und sus4
- Barrees - "A-Dur-Form" (wie man es für das H/B braucht) und "E-Dur-Form" (z.B. F-Dur-Barree), mit Dur/Moll/etc. wie oben, um JEDEN Akkord "überall auf dem Griffbrett" spielen zu können
- maj7 Akkorde
- Akkord-Grundtöne auf dem Griffbrett

Zu all diesen Akkorden sollte man realisieren, dass man sie halt "schieben" kann - auch den offenen D-Dur-Akkord, nicht nur A- und E-Barree-Form!

Der riesige Schritt - Akzeptieren, dass die meisten Akkorde nur aus 3 oder 4 Tönen bestehen! Und - im Bandkontext, wo es einen Bass gibt, braucht man als Gitarrist selten mehr als 3 davon. Ein Akkord besteht also auf einmal nicht mehr aus "vollen" Akkorden über 4-6 Saiten, sondern oft aus Fragmenten über 2-3.

Soviel als Gedankenanregung.
 
Dr Dulle
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was sind den "brauchbare" Blues- und Jazz-Akkorde? :confused:

wenn Du mal die gängigen verschiebbaren 7er, 9er und 13er-Akkorde googelst und lernst, ist doch schon viel gewonnen.

Wenn man dann noch die 11er Akkorde dazutut ist das schon einiges.
Also alle maj ;moll und dominant 7 / 9 / 11 / 13 Akkorde
in möglichst vielen Tonarten.

;)
 
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Gast98808
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Vielen Dank an Euch, hilft mir gut weiter.

Ich habe da mal ein paar Akkorde gefunden, die auch transponierbar sind und gut in meinen "Mix" passen.

E 7/9,,,Gm6,,,A 7#9,,,F6,,,E #5 (E+),,,Dmaj 7,,,E#9,,,B6b9,,,G9,,,Bm/A,,,Em7/B,,,D°(verm.)

:)

PS: Ich höre gerne Robben Ford und Gregor Hilden.
 
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floydish
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Ich bin Autodidakt und habe nie Unterichtstunden genommen. Früher gab es noch nicht
so ein umpfanreichen Lehrstoff wie heute. Die Griffe wurden bei Live-Konzerten, oder im
TV sozusagen abgeguckt und hat das dann Freunden weiter erzählt. Alle waren dann stolz,
dass sie dann I CAN GET NO SATISFACTION spielen konnten :cool:


Franky

...und heute kann man sowas günstig bei youtube lernen. Für Gitarre ein Paradies, English sollte man schon können, gerade wenns um Jazz und blues geht.

Ansonsten hier mal reinschauen:
http://www.justinguitar.com/en/JA-000-Jazz.php

Zwar auf english aber umsonst :ugly:
Zu jeder lesson gibt es ein Youtube Video und bei der 1. Lektion gibt es ein paar Grifftabellen von einfachen Jazzchords.
 
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so kompliziert ist das Buch garnicht.

Die Sache ist halt die , das es meiner Meinung nach mehr Sinn macht sich der Sache systematisch zu nähern . Das man dabei einiges nacher nicht anwendet ist ja klar.

Akkorde stumpf auswendig zu lernen halte ich persönlich für sinnlos investierte Zeit. Man muss verstehen wie sich zusammensetzten und sie sich herleiten können ( ähnlich wie mit Formeln ) . dann kennt man im prinzip jeden Akkord dens gibt ( und deine Finger zulassen ; ) ).

Desweiteren ist es gut zu wissen warum welche Akkorde sich wie verhalten . Robben Fords begleitarbeit zum Beispiel ist sehr Rhytmisch. Es gibt von ihm auch ein paar youtube Videos , er baut dort auch auf Dreiklängen auf.
Den Hilden hab ich noch nicht viele Akkorde spielen hören. Da gehts ja doch eher ums Equipment... ( ohne jetzt ein naheliegendes Wort zum Thema Dumble zu sagen ;) )

Allerdings finde ich ist er kein so brauchbarer Lehrer... Auch wenn ich ihn liebe , ich hab ihn auch schon 3 mal live gesehen...

grüße
b.b.

Ich glaub es gibt sogar einen Blues Kurs von ihm bei True Fire. Vll was für dich .
 
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Welcher Jungche spielt da so schön ? Könnte mein Enkelkind sein :rolleyes:




Nachtrag: Ist ja gar kein Junge, sondern eine junge Künstlerin JESS LEWIS.
Das wäre noch ne Lehrerin für mich :D

Gruß: Franky
 
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Dann fangt doch mal an die sämtliche Drop 2 und drop 3 Voicings anzuschauen .

Über je 2 Saitengruppen 4 Voicings , mal 4 Grundakkordtypen, du kannst es dir selbst ausrechnen. Dann hast du das Basisrüstzeug.

grüße b.b.
 

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