Suche Homerecording Mixer mit Einzelkanalaufnahme


andy.T
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Ich suche einen Recordingmixer fürs Homestudio, um hauptsächlich 4 Gitarrensignale aufzunehmen, 2x Mikro aus dem Isocab, 1x Palmer PDI09 DI Box und ggf. einmal aus dem Digitech RP1000. Damit habe ich als Basis 4 gute Gitarrensignale verfügbar. Vorläufig geht es mir um das reine Recorden der Gitarrenspuren zu Backingtracks, später soll mal vielleicht eine Bluesband dazukommen.

Im Moment habe ich eine M-Audio Delta 1010, allerdings hat die keine Preamps. Ich überlege mir den Alesis Multimix 16 Firewire als Recordingmixer zu kaufen. Von Hause aus werden die Kanäle über Firewire nach der Klangregelung in den Sequenzer übertragen. Aber es gibt eine gute Anleitung im Internet, um ihn auf Pre-Fader Record Aufnahme umzulöten. Für einen der Löten kann gut machbar, krieg ich hin.

Sind denn die Preamps der Mikrokanäle des Alesis gut in dem Gerät? In einem US Forum stand was von leichtem Übersprechen bei leisen Passagen... Und der Multimix 16 FW hat nur eine Samplerate von 48. Welche Rolle spielt denn die Samplingrate? Der gleiche Mixer als USB Ausführung hat 96 und der FW nur 48, wo hat das einen späteren Nachteil??

Als Sequenzer nutze ich Samplitude 11, allerdings würde ich wenigsten einen Hardwaremixer einsetzen wollen und man kann ihn auch mal zu einem Gig mitnehmen und auch die Einzelspuren aufnehmen. Die Anforderung kommt meistens doch irgendwann.

Oder gibt es für diese Anwendungen ein besseres Pult bis 500 Euro?

Ein ganz anderer Ansatz wäre die Anschaffung des Focusrite Saffire Pro 40 und ich mach alles über den Mixer von Samplitude, wobei ich so ganz auf diese Softwaremixer nicht stehe. Allerdings sind die Mikepreamps dann wohl wirklich sehr gut.

Paar Infos dazu wären nett.
 
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Novik
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Das du für 500 Euro einen Mixer findest, dessen Preamp mit denen des Saffire Pro mithalten können, bezweifle ich. Und die Unterschiede in der Samplerate werden überbewertet. Viel wichtiger sind gute Wandler. Ein guter Wandler wird bei 44.1 khz deutlich bessere Ergebnisse liefern als ein schlechter Wandler bei 96 khz. Und für Homerecordinggeschichten ist eine Samplerate von 48 khz völlig ausreichend. Ungeachtet der Samplerate solltest du also Wert auf gute Preamps und gute Wandler legen.
Eine Samplerate von 96 khz oder höher hat, vorrausgesetzt das die Signalkette (MIC, Preamps, Wandler) exelent ist, natürlich auch einen Einfluss auf die Qualität. Und natürlich eine Abhörsituation, die dir diesen feinen Unterschied auch deutlich machen kann. Aber der Unterschied ist keine Tag/Nacht Unterschied. Desweiter ist eine höhere Samplerate indirekt an einem bessere Sound beteiligt, weil die meisten Plugins bei hohen Sampleraten präziser Arbeiten.
 
andy.T
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Ok, lassen wir die Lösung mit der Saffire Pro mal noch außen vor.

Nur welcher Mixer mit Recordinginterface für Einzelspuren ist denn dann qualitativ noch entsprechend gut?
Oder welcher analog Mixer bietet Direct-Outs, die sich via Patchkabel auf ein Audiointerface routen lassen?

Wie macht ihr das?
 
dererstemann
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Mein Recording-Signalweg läuft so ab: Mikrofon-Signal - Mic/Line-in (Mischpult) - direct out vom Pult in den Eingang meiner DAW. Nuendo wird in diesem Fall "NUR" als digitale Bandmaschine genutzt. Von den Ausgängen der DAW gehe ich in die Tape-ins von meinem Mischpult und kann so analoges Outboard-Equipment (Kompressoren, EQ's etc.) und Effekte nutzen. Von der Mischpult-Summe gehe ich dann auf meine Mastermaschine, that's it. :)
 
andy.T
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Was für einen Mixer benutzt du denn, der die Direct-Outs hat?

Im Grunde suche ich einen Mixer der Direct-Outs hat und den ich im Homestudio auch für analoges Equipment abseits der VST-Plugins und halt ggf. auch mal für eine Livemix/Mitschnitt benutzen kann.
Aber welcher ist da zu empfehlen?
 
dererstemann
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Nun ja, da gibt es schon einiges, obwohl hier die Devise "je oller, je doller" (Pulte wie Behringer MX 8000/9000, Mackie 8-Bus mal ausgeklammert:)) überwiegend zum Tragen kommt. Ich arbeite seit ca. 2 Jahren nebenbei in einer kleinen Firma, die Analog-Pulte, Verstärker etc. restauriert bzw. modifiziert, von daher konnte ich einige Erfahrungen sammeln. Da der analoge Mischpult-Markt zusammengebrochen ist, bekommt man ziemlich hochwertige Pulte für kleines Geld. Von neuen, fast ausschließlich in China gebauten Konsolen möchte ich abraten, da diese qualitativ rein gar nichts zu bieten haben. Die Service-Freundlichkeit ist bei analogen Pulten ebenfalls nicht zu verachten, von daher die oben genannten Pulte. Ich habe in meinem Studio sehr gute Erfahrungen mit folgenden (bezahlbaren) Pulten gemacht, welche auch theoretisch für dich interessant sein dürften: Soundcraft 600/800/1600, Soundcraft Spirit Studio, Tascam M-600/3500/3700/2600 MKII, D&R Dayner/Stylyx, Mitec Joker, Soundtracs Topaz/Megas/Solo8. Pulte dieser Art gibt es oft (je nach Zustand) zwischen 300-2000€. Derzeit arbeite ich mit einem modifizierten Allen&Heath Saber MkII.
 
Duno
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Mein Recording-Signalweg läuft so ab: Mikrofon-Signal - Mic/Line-in (Mischpult) - direct out vom Pult in den Eingang meiner DAW. Nuendo wird in diesem Fall "NUR" als digitale Bandmaschine genutzt. Von den Ausgängen der DAW gehe ich in die Tape-ins von meinem Mischpult und kann so analoges Outboard-Equipment (Kompressoren, EQ's etc.) und Effekte nutzen. Von der Mischpult-Summe gehe ich dann auf meine Mastermaschine, that's it. :)

Hallo dererstemann,

was ist die Vorteil von dem Set-up ?

Warum gehst von der anlogen Mischpult-Summe nicht zurück übers Audio Interface in die DAW doch in eine "Mastermaschine" ?
 
dererstemann
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Warum gehst von der anlogen Mischpult-Summe nicht zurück übers Audio Interface in die DAW doch in eine "Mastermaschine" ?

Ich arbeite/experimentiere viel mit analogem Outboard-Gerödel wie (Master)-Bandmaschinen, analogen Limitern/Kompressoren Dolby-Systemen etc.. Außerdem gestaltet sich das "Premastering" in einem geöffneten Nuendo-Mehrspurprojekt als ziemlich unübersichtlich und umständlich. Von daher speichere ich meinen Mix auf einen extra angefertigten "Mastering-PC", wo ich dann in Wavelab dem Projekt den Rest gebe ;).
 

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