Synth Rack - Wieviele HE sind noch transportabel? Max Gewicht?

  • Ersteller bimfood
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Klingt etwas wie abgebrannt… der Fooger
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😂😅
 
Sorry, letzter Offtopic dazu.
Da gibt es ein kurzes hörundguckvideo:
https://www.musikland-online.de/Moogerfooger-MF-101-Lowpass-Filter/

...allerdings habe ich gerade gesehen, daß das Teil nicht mehr im Handel ist und im Gebrauchtmarkt Utopische Preise aufgerufen werden.

Die CV Anschlüsse funktionieren natürlich auch mit einem MS20




zurück zu Deinem Case...

Welche Module sollen denn da rein?


LG Rebel
 
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hehe.... eine gute Frage, welche Module ich auswählen werde.
Es soll eine schöne Mischung aus 80er, 90er und frühe 2000er Jahre werden. Dabei darf es etwas 'bunt' zugehen. Die Auswahl soll zum einen zu einer Diversität der Möglichkeiten führen, zum anderen habe ich gewisse emotionale bezüge zu der ein oder anderen Kiste. :claphands:

- Es sollte ein Yamaha FM Modul rein. Z. B. TX802
- Ich hatte damals einen Korg Trinity als Modul - TR Rack. Das wäre auch interessant, in Gedenken an alte Zeiten.
- Einen Korg X3r hatte ich leihweise - da bin ich immer mal wieder hin und hergerissen.
- irgendwas aus der Roland XV Serie hätte auch was, z. B. XV3080
- ggf. für einige Oldschool Flächen einen Roland U220

- Ein einfacher Mischer, von mir aus OHNE EQ, AUX, usw.


Ich bin eher ein Preset-Guy :cheer: Großes rumschrauben in Echtzeit war nie meins...
 
Moin,
Mischpult... Schau dir mal das Fostex 2016 näher an.
Ich bin da ganz Zufrieden mit.
Dann empfehle ich auch mal in das rote Nord Rack 2x rein zu lauschen.
...oldschool Flächen... warum gerade dafür einen Rompler?


Nur Presets?
Oder mischt du wenigstens die Sounds miteinander?

LG Rebel
 
Puh, 5 Geräte plus Mixer plus Stromversorgung plus Kabel plus Eigengewicht des Racks - das zu transportieren ist schon enorm sportlich.
Das wäre für mich ein klassisches "Klingt zuhause toll, aber zu Auftritten schleppen möchte ich es eher nicht"-Projekt.
Ich hab mir zum Spaß ein Gator-Rack (Gator GRR-8L, das für Dich ja schon zu klein wäre) mit diversen Modulen befüllt, aber das steht eben auch nur in meinem Kellerzimmer und klingt gut. Ich könnte es noch (gerade so) alleine tragen und dank Trolley-Funktion auch durch die Gegend rollen, aber so richtig Spaß macht das nicht.
 
Ein bewährter, sowie günstiger und auch kleiner (1 HE) und leichter Mischer ist der RX1602 von Behringer, würde ich dem Fostex 2016 immer vorziehen. Anschlüsse für 8 Sounderzeuger Mono oder Stereo, rauscht nicht, und bei Bedarf auch noch ein Effekt oder Aux Weg. Mehr braucht man nicht. Dazu internes Netzteil (finde ich persönlich sehr wichtig), dB Anpassung pro Kanal, Phones Out
 
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Nur Presets?
Oder mischt du wenigstens die Sounds miteinander?
Ich erstelle meine eigenen Presets. So ambitioniert bin ich dann doch. ;)

Außer mal Filter auf und zu schraube ich live daran nicht mehr rum. Das meinte ich mit Preset Guy.

Natürlich Layer ich die Sounds. Und verschneide sie fließend mit dem Fußschweller usw.
 
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Jaaaa, Filter drehen!
Das mach ich überwiegend.


Vereinzelt fehlt dann nur noch mal:
Attack
Release
Portamento

Gerade beim Solo Extra cool 😎

LG Rebel
 
Wieso nimmst du nicht einfach einen Integra?
 
Darum geht's ja hier nicht, und überhaupt, warum sollte ich überhaupt einen Expander nutzen, wenn ich das alles auch mit einer Workstation abdecken kann, wo das alles schon drin ist. Es geht ja genau darum, dass man gerade ein paar Vintage Expander-/Soundmodule nutzen möchte (wem dann am Ende der Aufwand wert ist).
 
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Wieso nimmst du nicht einfach einen Integra?
Wie @dr_rollo sagte geht es darum die ‚gute alte Zeit‘ zu feiern, den Style und das Lebensgefühl zu genießen, sich geil zu fühlen mit einem Blinke-Rack im Hintergrund…. Und überhaupt. 😂😂

In diesem Thread ist ein rationaler Zugang zum Leben überwunden. Es geht um Emotionen und Ekstase. 😉

Bim
 
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OK, dann überlegen wir mal. Kurz zur Einordnung: ich habe seit ein paar Jahren live meistens ein Leslie dabei, habe in der Analogzeit eine eigene PA mitgeschleppt und war einige Jahre Stagehand auf (ca. 60) großen Tourproduktionen.

Das Leslie ist größenmäßig (meins zumindest) ungefähr vergleichbar mit einem 16HE-Rack auf Rollen - gewichtsmäßig käme es drauf an, was drin ist. Die etwas über 40 kg bewege ich ebenerdig und ins/aus dem Auto auch allein, bei Stufen oder gar Treppen müssen die Bandkollegen mit ran. Alleine keine Chance.

Bei den Tourproduktionen habe ich vom kleinen Funkrack mit 4HE bis hin zu "Dimmer City" oder fast mannshohen Ampracks alles bewegt - da wird aber wenn möglich auch das meiste gerollt und nicht getragen. Für hoch/runter gibt es Stapler und Ladebordwände ;)

Die eigene PA meiner damaligen Band ist am ehesten vergleichbar mit einem Synthrack: wir hatten ein 4HE Endstufenrack und ein 8HE Siderack für den Mischer. Das 4HE Eisenschwein mit der Endstufe war schon nicht angenehm alleine zu tragen, ging aber. Die 8HE Outboardkram konnte man alleine noch gerade so tragen - weniger wegen des Gewichts, sondern eher wegen des blöden Formfaktors. Das ist in 19" schon ein unhandlicher Würfel, wo der Orthopäde besser wegschaut, wenn man den trägt. Mehr als diese 8HE würde ich auch bei vergleichsweise leichter Bestückung (im Vergleich zu Amps oder Dimmern) nicht in ein Rack tun, wenn "alleine tragen" mehr als nur die absolute Ausnahme sein soll.

Grundsätzlich ist die Aufteilung in mehrere Racks bei sowas besser, wenn man nicht mit dem Lkw und Hands tourt.

Tipp: Rollen gehören bei dieser Art Anwendung (Siderack, Synth-Rack etc.) idealerweise nicht etwa unter den Boden des Cases, sondern auf die Rückwand, gerade bei Double Door. Dann hängen die Geräte beim Transport wie im Hängeregisterschrank, und am Zielort tippt man das Case auf die "Seite". Erstens rollt es dann nicht mehr weg, zweitens kann man besser stacken, drittens ist es (ohne Türen und Rollen) dann kompakter (und schicker) und viertens hat man immer ein praktisches Rollbrett für anderen Kram dabei (Bassamp, PA-Boxen etc,...) ;) Bei dieser Bauart kann man auch die Racks beliebig aufteilen und verliert auf der Bedienseite keinen Platz. Zum Verbinden ggf. einen Multipin-Stecker verwenden und gut...
 
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@Martman so stelle ich mir das auch vor. 😂😂

Sollen die Bandkollegen ruhig mit anpacken. Die schreien ja sonst auch bei jeder Gelegenheit nach dem Keyboarder, wenn es darum geht diese oder jene Spur wie, Bläser, Streicher, sonstwas, abzudecken. Da habe ich kein schlechtes Gewissen 'denen' etwas Arbeit zurückzugeben.
Meistens hat mein Tastenkollege mit angepackt. Der kannte das Ding gut.

Aber die Kiste war schon auffällig schlecht ausbalanciert. Das Case selbst wiegt ja kaum was, und nicht alle Geräte gingen bis ganz hinten durch. Vor allem der Virus war ja nur ganz vorne. Mein Phonic-Conditioner hatte am Ende vorne keinen Platz mehr, da hab ich zwei von den Gewindeeinsätzen rausgepult, hinten eingesteckt und ihn hinten verschraubt, aber der wiegt ja auch nicht genug als Gegengewicht.

Dafür merkte man schon beim Hochheben, wo vorne war, auch wenn jemand die Kiste zugemacht hat, der nicht wußte, daß die vordere Abdeckung mit einem Aufkleber gekennzeichnet ist.


Martman
 
Wieso nimmst du nicht einfach einen Integra?
Jetzt mal aus meiner Perspektive:
Meinen DX7S habe ich mir ca.1988 gekauft, gelernt ihn selbst zu programmieren... ich kenn das Teil und weiß jede Nuance wie das klingt. Es gibt gute Kopien die ähnlich klingen, aber maximal nur ähnlich!
Das gleiche gilt für den D550...
Oder den ...
Also für alle anderen Synthies in meiner Sammlung, jeder hat einen eigenen Charakter. Nicht "so wie der" ...! sondern "er ist es"
Das mag Nuancen sein, die kein anderer hört, mich aber stark stört.

Durch das gut kennen, durch das Layern, durch das Masterkeyboard habe ich eigene Sounds, die KEIN anderer hat, die auch nicht mal eben so kopiert werden können.

Mein Trick gegen das oft schleppen, immer auf und abbauen im Proberaum:
Die gebraucht Preise sind im akzeptablen Bereich.
Was ich im grossen Rack habe, ist auch im kleinen Rack, das Masterkeyboard und der DX7... Alles doppelt... einmal zu Haus, einmal im Proberaum und beim Gig ist eh meist einer dabei zum ein und auspacken.
Nur mein Orgel Modul und den Nord brauch ich noch für fest Einbau.

LG Rebel
 
Ich sehe da grundsätzlich kein Problem ein Rack zu haben welches einige hundert Kg wiegt und vor und nach jedem Einsatz durch das Treppenhaus getragen werden muss mit fünf Mann/Frau. Die wichtigere Frage ist da wohl ob du dir das selber antun möchtest.

Der Richtwert ist meiner Erfahrung der, den man selber bereit ist umsetzen zu wollen. Möchte ich nicht immer vor jedem Auftritt mich abmühen mit einigen Helfern meine Technik zu transportieren, dann richte ich es mir so ein dass es für mich bequemer geht. Bin ich dazu bereit vor jedem Auftritt die Möbelpacker und Spedition zu rufen, dann ist das auch so in Ordnung...

Das aufteilen in mehrere kleine Einheiten hat genau so seine Vorteile/Nachteile und Berechtigung wie alles in so wenig Einzelteile wie möglich.
 
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...es war die Rede davon, das Treppenhaus alleine zu bewältigen. Schon mit zwei Leuten wäre auch ich eher bei größeren Einheiten, zumal Synths nicht gerade die schwersten Geräte pro HE sind...
 
Ich sehe da grundsätzlich kein Problem ein Rack zu haben welches einige hundert Kg wiegt
TOP! Das ist der richtige Denkansatz. :) So kommen wir dem Ziel näher.
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...es war die Rede davon, das Treppenhaus alleine zu bewältigen. Schon mit zwei Leuten wäre auch ich eher bei größeren Einheiten, zumal Synths nicht gerade die schwersten Geräte pro HE sind...
Dank dem Sackkarren-Tip von @Rebel! sind wir was das Transportthema angeht eine Runde weiter. Jemand anderes hatte auf ein 8 HE Trolly-Case verwiesen - auch spannend. Sieht auch gut aus.
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Mein Trick gegen das oft schleppen, immer auf und abbauen im Proberaum:
.. Alles doppelt...
So handhabe ich das auch. :)
 
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Dank dem Sackkarren-Tip von @Rebel! sind wir was das Transportthema angeht eine Runde weiter. Jemand anderes hatte auf ein 8 HE Trolly-Case verwiesen - auch spannend. Sieht auch gut aus.
OK, wenn Sackkarre / Trolley für dich eine Option ist, dann geht natürlich mehr.

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung raten, ein Case der angedachten Größe mal mit einer entsprechenden Karre selbst eine Treppe testhalber hoch und runter zu bringen - vielleicht kann dir da der örtliche PA-Verleiher mit einem alten Siderack aushelfen. Das ist zwar einfacher als tragen, und man kann sich auch deutlich mehr aufladen - ABER: rückenfreundlich sind im Treppenbetrieb alleine auch die "Treppensteiger"-Karren nicht wirklich, da hat man einen blöden Winkel im Rücken, wenn man größer als 1,80m ist und das über eine ganze Etage geht. Diese Dinger sind eher gedacht für drei, vier Stufen am Stück. Probier es aus, bevor du dir ein Custom-Case machen lässt. ;)
Mein Leslie zumindest trage ich mit einer zweiten Person deutlich entspannter als allein mit Sackkarre eine Treppe hoch (oder gar runter - das ist nämlich fast anstrengender!).
 
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