Synthesizer mit "direkter" Bedienung?

  • Ersteller Tauranid
  • Erstellt am
Okey, ich seh schon ein dass es schwierig wird einen umfangreich bedienbaren "one knob, one function" Synthesizer zu finden. Dann verzichte ich lieber auf einige fortgeschrittene Optionen - zugunsten einer einfacheren und schnelleren Sound-Programmierung. Letztlich ist mir das ja das wichtigste, wenn ich einfach aus Lust und Laune heraus ein wenig Jammen will oder ein bisschen Inspiration brauche ;).

Um mich auf Martmans Signatur zu beziehen - ich bin eben etwas weniger Maschinist, dafür etwas mehr Pianist :D.
 
Um nun als Gegenbeispiel einen grossen, polyphonen, speicherbaren, Feature-gespickten und mit 'one Knob, one Function' ausgestatteter Bedienoberfläche anführen zu können, müsste ich jetzt aber doch eine Weile suchen...

:gruebel:


Vielleicht kann Kollege Martman hier helfend zur Hand...
Da käme mir z. B. der State Zero in den Sinn, der volldigital und achtfach polyphon ist und dedizierte Bedienelemente hat für 4 Oszillatoren, 4 (etwas sehr eingeschränkte) Multimode-Filter, 2 LFOs und 4 Multistage-Hüllkurven à 8 Parameter. Statt einer Modulationsmatrix wird er gepatcht wie zu Walter Carlos' Zeiten, also mit Patchcords, ist aber 100% voll speicherbar. Es gibt leider trotzdem noch einiges, was der State Zero nicht kann.


Martman
 
Ein sehr leckeres Gegenbeispiel das, Mart...!

:cool: :saliva:
 
Also Polyphonie und fast jede Funktion mit Knopf gibts eigentlich in der ausführlichen Fülle glaub ich nur beim Schmidt
SCHMIDT-Frontal.jpg

Der hat natürlich auch einen Preis der so ziemlich jedes Budget sprengt ;)

Aber davon mal abgesehen, wie wärs denn mit dem Moog Sub 37. Hat zwar "nur" Duophonie, aber fast alle Parameter sind direkt greifbar und mit 1500 € neu ist er auch noch erschwinglich und es ist natürlich ein Moog.
 
Ist der Son of 4 Voice eigentlich zwischenzeitlich mal aus dem Dampf auf den Markt gekommen? Der scheint ja auch Soundspeicher mitbekommen zu haben (besser is das, weil dreh mal auf 4 separaten Synths einen Sound ein).

Den "Ossi-Fourvoice" Vermona PerFourMer gibt's ja auch noch, der ist auch überbeknopft, aber zu analog, als daß er speicherbar wär.

Und der Studio Electronics Omega 8 ist zwar ein bis zu achtstimmiges Monster von einem Analogsynth (allein die ganzen Filter, die man da reinschmeißen lassen kann), aber die Beknopfung läßt hie und da zu wünschen übrig.

Einige Buchlas sind auch "speicherbar", die sind aber alle monophon, und diese Westcoast-Teile (aus der LSD-Metropole Berkeley) waren nie für *Nase rümpf* herkömmlich tonales Spiel vorgesehen – das würde einen Buchla noch mehr entehren als einen EMS.


Martman
 
Ist der Son of 4 Voice eigentlich zwischenzeitlich mal aus dem Dampf auf den Markt gekommen?

Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hat sich Tom Oberheim himself für die NAMM die Ehre gegeben! ...ich bleibe optimistisch!
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Den "Ossi-Fourvoice" Vermona PerFourMer gibt's ja auch noch

Vermona teased da was auf ihrer Webseite (neben der neuesten Auflage des Action Filters), ich weiss aber nicht, ob's doch 'bloss' wieder ein analoger monophoner ist... (??)
 
Da bin ich ja mit meinem Korg Radias gut aufgehoben. Man kann entweder alles über die Potis direkt am Synth schrauben. Oder man nimmt das Display und den Big Knob. Und das zuletzt gibt es die Software. Beim Radias hat man alle Möglichkeiten zur Auswahl. Leider wird der nicht mehr gebaut. Aber auf Ebay kann man ihn schon für wenig Geld schießen.
 

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