Temperaturlimits im Proberaum für ein Schlagzeug

von joschi2, 09.12.03.

  1. joschi2

    joschi2 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.03   #1
    Hi Leute,

    ich würde mal gerne von euch wissen, was eurer Meinung nach die Temperatur-Ober bzw. Untergrenzen in einem Proberaum sind.
    Da ich einen Proberaum in Aussicht habe, der jedoch nicht beheizt ist - mein Drumkit dort allerdings die ganze Zeit stehen bleiben soll, frage ich mich wie kalt es in dem Raum sein darf.

    Bitte mailt eure gemachten Erfahrungen.
    Vielen Dank im Voraus. :D

    Gruss
    Joschi2
     
  2. Biohazard

    Biohazard Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.12.03   #2
    Ich kenne mich zwar damit nicht gut aus, aber ich denke, dass das schon nicht so dolle ist. Das Holz arbeitet ja und dann könnte ich mir vorstellen das sich das verstimmt und vielleicht Risse irgendwann im Holz sind nach 2 Jahren oder so. Keine Ahnung, aber kann ja sein.
     
  3. drummah

    drummah Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.12.03   #3
    ich glaube kaum das es so kalt in deinem proberaum is das des holz und metell spröde wird ( so bei etwa -20° und kälter) - nein des is quatsch, es is egal ob 20° oder 0° dem set is des wurscht. schlimm aber sind themperatur schwankungen (z.b. wenn der raum im winter total auskühlt und du dann deine heizung an machst und rauf heizt! dann bildet sich nämlich kondenzwasser auf dem holz und die kessel kann es verziehen, je nach dem wie gut deine kessel lackiert sind.
     
  4. GrooveMachine

    GrooveMachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.03   #4
    Ich glaube im proberaum sind dem schlagzeug temperaturschwankungen eher wurscht. wenn man das set eine nacht lang im freien stehen hat ist es was anderes. das tut dem set gar nicht gut. (kondenzwasser in den toms, und alles verstimmt sich ekelhaftigst). aber im proberaum passiert sowas eigentlich nicht.
     
  5. Mayhemic Destructor

    Mayhemic Destructor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.03   #5
    Ich habe festgestellt, daß die meisten Becken im Winter reißen.....
    Aber es gibt nur einen korrelativen Zusammenhang zwischen dem kälteren Raum und dem Reißen der Becken.....
     
  6. drummah

    drummah Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.03   #6
    @groovemashine
    kommt doch drauf an wie stark die schwankungen sind! wenn der raum im winter auf -5° abkühlt und dann eingheizt wird so auf 20-25° dann bildet sich schon kondenzwasser vorallem wenn die luft schnell aufgeheizt wird!!!!!!!! also sind temperaturschwankungen nicht wurscht.

    @ mayhemic destructor
    was hasst du denn für nen proberaum???? da muss es ja so ca. -20c° haben, da würds mich aber ganz schön friern!!
    aber vielleicht reißen deine becken ja aus zufall im winter/ wieviele sind dir eigentlich schon gerissen, also im winter? ansonsten: vielleicht spielst du im winter auch agressiver.?
     
  7. DeSander

    DeSander Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.03   #7
    Das kann ich so nicht stehenlassen. Kondenswasser bildet sich, wenn die warme Luft abgkühlt wird, da Warmluft mehr Wasser binden kann als kalte Luft. Gemessen wird das in %rH, relative Luftfeuchtigkeit. Relativ deshalb, weil der Feuchtigkeitsanteil von der Lufttemperatur abhängig ist. Ich hab grad keine Vergleichswerte da, aber hier ein Beispiel:

    20°C Lufttemperatur, 50%rH, dichter Raum
    Abkühlen der Luft auf 10°C, die rel. Luftfeuchtigkeit steigt auf 70% an, obwohl die Menge der Flüssigkeit in der Luft nicht zugenommen hat.

    Dies bedeutet, das im Winter in einem kalten Raum meist wenig Flüssigkeit in der Luft ist. Heizt man, sinkt die rel. Luftfeuchte, die Luft ist trocken, man merkt das oft in warmen Wohnzimmern. Über längere Zeit nimmt die Luftfeuchtigkeit dann zu, da über die Atemluft und Schweiß die rL. wieder zunimmt. Dreht man nun die Heizung ab, steigt erstmal wieder die rL, bis sie 100% erreicht hat (Taupunkt). Jetzt bilden sich an Objekten Flüssigkeitsabscheidungen (Kondenswasser).

    Andere Gefahr: man bringt kalte Gegenstände in ein warmes Zimmer. Die Luft, die an das kalte Teil kommt, kühlt sich ab und gibt u.U. Flüssigkeit ab -> Kondensatbildung. Gerade bei elektr. Geräten mit Lüftungsschlitzen gefährlich, kann zu Kurzschlußbildung führen.

    Entgegenwirken kann man solchen Kondenswasserbildungen z.B. mit Luftentfeuchtern, die es elektrisch und auch chemisch gibt.

    Schöne Grüße,
    Rob
     
  8. locuststar

    locuststar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.03   #8
    Wow, da hat aber jemand bei Hobbythek aufgepasst :D

    Ich kenn inzwischen einige Proberäume (Scheunen, Garagen, Bunker etc.)und Temperaturen sind meiner Meinung nach weniger ein Problem.
    Mein Kit hat inzwischen einige Winter aufm Buckel.
    Je nach Location (Bunker, Keller) kann Feuchtigkeit schon eher gefährlich werden, trotz großzügigem Umgang mit Schmiermitteln .
     
  9. drummah

    drummah Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.12.03   #9
    @desander
    ich habe dir eigentlich nicht widersprochen oder?

    außerdem gibt es das problem! ( raum kühlt aus => kaltesschlagzeug; du heizt den raum auf => warme luft kaltes schlagzeug; du spielst in dem raum => luftfeuchtigkeit steigt => das wasser kondensiert am kalten set, und fertig is das delemma!)
     
  10. DeSander

    DeSander Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.03   #10
    Im Prinzip stimmt das schon. Aber man muss das ganze über die Zeit sehen. Wenn Du die Heizung anmachst, hast Du ja nicht schlagartig 20°C mehr im Raum, die Raumluft erwärmt sich ja langsam, das Set wird auch mit aufgewärmt. Entsprechend gilt das auch für die Luftfeuchtigkeit, die langsam steigt. Man bräuchte schon extreme Temperaturschwankungen, um solche Ergebnisse zu erzielen.

    Gruß,
    Rob
     
  11. drummah

    drummah Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.12.03   #11
    @desander:
    du musst bedenken, dass das set viel viel langsamer aufgewärmt wird als die luft!
     
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