Tenor Blockflöte in Bb

  • Ersteller voiceintune
  • Erstellt am
Ich wusste doch, dass ich deine Bb Tenöre schon iiiiirgendwo gesehen hatte :confused:

Jetzt bin ich zufällig wieder drüber gestolpert :juhuu:


Blezinger
(in frühbarocker Variante - schlicht und spartanisch):
http://www.blezinger.de/de/angebote/87-fruehbarocktenor-392.html

Ehlert (als hochbarocke Variante - ein opulentes Leckerchen):
http://www.ehlert-blockfloeten.de/l_de/consort_4.php

Die Stimmung a=392 Hz entspricht genau einem ganzen Ton tiefer!
Damit wäre das tiefe "C" ja exakt das gewünschte "Bb", bezogen auf a=440 Hz ... :prost:

Na bitte, ist also doch keine Sonderkonstruktion erforderlich.

Ich bin sicher, auch andere BF-Bauer haben so etwas im Programm, habe nur noch nicht nachgesehen.

OK, BILLIG ist anders ... aber das wäre ja auch zu schön gewesen :weep:
 
Zuletzt bearbeitet:
ein halbton sind 100 cent, also 2 = 200 cent

jetzt helft mir mal - 200 cent sind wieviel hz?.
 
Sieh dir doch mal die erste Tabelle (grün hinterlegtes Feld) an: a' = 440 / g' = 392 Hz

Also wenn das nicht ein ganzer Ton Unterschied ist :great:


Auch interessant für die CENT Umrechnung :)
 
@voiceintune
100Cent = x Hz ... So funktioniert das nicht.
Denn:
A5 = 880 Hz
A4 = 440 Hz
A3 = 220 Hz​

Die Töne dazwischen
http://www.pianotip.de/frequenz.html

Das von Euch gesuchte Bb3 ist dort mit 233,08 Hz angegeben.
Und das G4 ist wie Old Boy schon bemerkte mit 392,00 Hz angegeben.
Somit ergibt A4 = 392 Hz eine Bb-Flöte in Tenor-Lage.
 
Zuletzt bearbeitet:
Somit ergibt A4 = 392 Hz eine Bb-Flöte in Tenor-Lage. = ? in der 440 Stimmung? Lisa

irgendwie klemmt es bei mir im bordcomputer
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Flöte so gebaut ist, dass das A4 = 392Hz ist und somit wie das G4 klingt, dann dürfte der wie H4 gegriffene Ton etwa 440 Hz haben. Der wie C4 gegriffene Ton wird durch die Absenkung des Stimmtons A4 das Niveau von B3 erreichen.
Wer mit Excel-Tabellen umgehen kann und die Formel für die Frequenzberechnung kennt, kann ausrechnen, welcher Unterschied sich bei der Berechnung der anderen Frequenzen ergibt, wenn man A4 = 392Hz als Richtgröße nimmt.

Der Knackpunkt ist halt der:
Bei der tiefgestimmten Flöte benutzt man beim Stimmen nicht 440Hz sondern 392Hz als Bezugspunkt, von dem aus alle anderen Frequenzen zu ermitteln sind. Da ich die dadurch möglicherweise entstehenden Abweichungen bei den anderen Tonfrequenzen nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob diese Flöte dann mit anderen Instrumenten, für die A4 = 440Hz der Stimmton ist, harmonieren. Möglicherweise können etwaige Tonhöhendifferenzen durch Blasdruck ausgeglichen werden. Das ist jetzt aber reine Spekulation.

Gruß
Lisa
 
Wenn die Flöte so gebaut ist, dass das A4 = 392Hz ist und somit wie das G4 klingt, dann dürfte der wie H4 gegriffene Ton etwa 440 Hz haben. Der wie C4 gegriffene Ton wird durch die Absenkung des Stimmtons A4 das Niveau von B3 erreichen.
Wer mit Excel-Tabellen umgehen kann und die Formel für die Frequenzberechnung kennt, kann ausrechnen, welcher Unterschied sich bei der Berechnung der anderen Frequenzen ergibt, wenn man A4 = 392Hz als Richtgröße nimmt.

Der Knackpunkt ist halt der:
Bei der tiefgestimmten Flöte benutzt man beim Stimmen nicht 440Hz sondern 392Hz als Bezugspunkt, von dem aus alle anderen Frequenzen zu ermitteln sind. Da ich die dadurch möglicherweise entstehenden Abweichungen bei den anderen Tonfrequenzen nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob diese Flöte dann mit anderen Instrumenten, für die A4 = 440Hz der Stimmton ist, harmonieren. Möglicherweise können etwaige Tonhöhendifferenzen durch Blasdruck ausgeglichen werden. Das ist jetzt aber reine Spekulation.

Gruß
Lisa


danke Lisa2
...
Bei der tiefgestimmten Flöte benutzt man beim Stimmen nicht 440Hz sondern 392Hz als Bezugspunkt, von dem aus alle anderen Frequenzen zu ermitteln sind. Da ich die dadurch möglicherweise entstehenden Abweichungen bei den anderen Tonfrequenzen nicht kenne, kann ich nicht sagen, ob diese Flöte dann mit anderen Instrumenten, für die A4 = 440Hz der Stimmton ist, harmonieren. Möglicherweise können etwaige Tonhöhendifferenzen durch Blasdruck ausgeglichen werden. Das ist jetzt aber reine Spekulation....

genau da arbeitet mein denkvermögen. ( bisher ohne erfolg) - rein rechnerisch lässt sich die hz zahl verschieben (denkmodell) aber stimmt das und ist das instrument dann in sich stimmig?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn Blezinger und Ehlert (sogar als Consort!) und ein paar andere Blockflöten-Gurus das bauen (bei Preisen bis über 2.000 € ) ... haben wir dann einen Grund an der Stimmigkeit zu zweifeln :confused:

Ich zumindest ... NICHT :opa:

Ich gebe allerdings zu, noch ganz am Anfang des theorethischen Wissens zu stehen!
 
rein rechnerisch lässt sich die hz zahl verschieben (denkmodell) aber stimmt das und ist das instrument dann in sich stimmig?

Da alle anderen Töne der tief gestimmten Flöte auf diesen Bezugspunkt ausgerichtet sind, gehe ich wie Old Boy davon aus, dass diese Blockflöten in sich stimmig sind.

Die Frage, die sich mir stellt, ist nur, inwieweit diese Stimmung dann zu sogenannten Bb-Instrumenten passt, die ja auf einen anderen Referenzton (A=440 oder 442 Hz) ausgerichtet sind.

Wenn jemand die Möglichkeit hätte, eine Tabelle auszutüfteln (z.B. mit Excel) in der alle Frequenzwerte automatisch berechnet werden, sobald man die Frequenz vom Kammerton austauscht, dann könnte man sehen, inwieweit sich das auf A4=440 Hz bezogene B3 vom auf A4=392 Hz bezogene C4 unterscheidet. Ich vermute, dass sie sehr nah beieinander liegen, aber nicht 100% gleich sind. Vermuten heißt aber nicht wissen! :nix:
 
Wenn es hier auf der Site von Christoph Trescher zwar um einen Sopran geht, sollte die Essenz aber auch auf den Tenor übertragbar sein:

Sopran frühbarock

Eine kräftig klingende Sopranblockflöte für frühbarocke und barocke Literatur sowie für moderne Musik.
In folgenden Stimmungen
440 Hz
415 Hz
392 Hz​
Die Griffstücke sind nicht austauschbar. Jede Stimmung hat seine eigene Mensur. Das Instrument in 392 Hz kann auch als B-Instrument in der Volksmusik gebraucht werden

Der Text stammt von hier: http://www.blockfloeten-handlung.ch/trescher/sopran_fb.html
 
Also ich habe jetzt mal gerechnet.

Wenn A4=440Hz ist Bb3 = 233,08188... Hz
Wenn A4=392Hz ist C4 = 233,08459... Hz

Es gibt nicht einen einzigen Ton, der 100% identisch ist.
Je höher man kommt, um so größer wird die Differenz.
Sie verdoppelt sich von Oktav zu Oktav.

(A4=392Hz) (A4=440Hz)
Die Differenz zwischen
C4​
und
Bb3​
beträgt 0,00271... Hz.
A4​
G4​
0,00456
H4​
A4​
0,00512
C5​
Bb4​
0,00543
[TBODY] [/TBODY]

Gruß
Lisa
 
Wohl war... aber die große Frage ist: Wieviel 1/1000 Hz kann ich unterscheiden ???
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war die Sache mit Theorie und Praxis. :-D
In der Theorie geht es erst einmal ums Prinzip.
Das dürfte jetzt klar sein.

Wenn man sich ausrechnet wieviel Hz der Differenz von 100 Cent (Halbtonschritt) entsprechen (die ändert sich logischerweise von Stufe zu Stufe), erhält man bei einem Wert von 26,x Hz (A4 440Hz / Bb4 466,163...Hz) pro Cent einen Wert von 0,26 ... Hz. Diese Differenz zu hören, ist vielen nicht möglich. Wer genau hin hört, erkennt möglicherweise kleinste Schwebungen. Aber die in der Tabelle gelisteten Differenzen ja noch viel kleiner. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine winzige Differenz bei einer Blockflöte eine Rolle spielt, zumal Blasdruckänderungen zu wesentlich größeren Tonhöhendifferenzen führen können.

Jetzt ist das alles keine Vermutung mehr. :)
 

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