Tiefe E-Saite auf D Stimmen

von MondQ, 14.04.08.

  1. MondQ

    MondQ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #1
    Hi, ich möchte gerne die tiefe E-Saite meiner Gitarre auf D stimmen und weiss leider nicht wie dazu habe ich folgendes gefunden:

    Weiss von euch vllt jemand wie viele b's (Halbtonschritte) ich da runtergehen muss??

    Danke im Vorraus :great:
     
  2. aZjdY

    aZjdY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #2
    2 Halbtonschritte tiefer um von E auf d zu gelangen
     
  3. soloGuitar

    soloGuitar Registrierter Benutzer

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  4. mitti

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    Erstellt: 14.04.08   #4
    2 b - weil 1xb = 1 Halbtonschritt
     
  5. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #5
    Du stellst bei deinem Stimmgeraet die Tiefe E-Saite ein und drueckst 2 mal auf die Flat-Taste ;) damit bekommst du ein E mit 2 b-Vorzeichen --> und das ist ein D ;)

    .... und aus dem Beitrag von soloGuitar werde ich nicht schlau :confused:
     
  6. zionfan

    zionfan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #6
    ähh, du kennst aber die töne der tonleiter oder?
    am einfachsten stimmst du die e saite einfach eine oktave tiefer als wenn du bei der a-saite den 5. bund greifst oder die leere d saite (die dritte saite, resp. die drittdickste)
    bei einem stimmgerät kannst du die e-saite einfach down-tunen bis auf dem gerät ein D zum vorschein kommt oder die vorher vorgeschlagene methode nutzen.
    alles klar?
     
  7. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #7
    1. Möglichkeit: Stimmgerät
    • Die Saiten 1 bis 5 (hohe E bis A) normal stimmen
    • Flattaste drücken, bis zwei bs erschienen sind
    • E-Saite wie gewohnt stimmen
    2. Möglichkeit: Gehör, Flageolet
    • Die Saiten 1 bis 5 normal stimmen
    • E-Saite (7. Bund, Flageoletton) nach A-Saite (12. Bund, Flageoletton) stimmen
    3. Möglichkeit: Gehör, normale Töne
    • Die Saiten 1 bis 5 normal stimmen
    • E-Saite (7. Bund, normal gegriffen) nach A-Saite (leer) stimmen
    Ich hoffe, damit ist geholfen.

    MfG
     
  8. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.08   #8
    ähm 2. bund der e-saite so halten als würdest du den ton spielen und das teil auf E stimmen....ist dann genau 2 halbtöne tiefer ergo D....
     
  9. Garfonso

    Garfonso Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #9
    Ich hab anfangs beim Dropped-Tuning auch immer die E-Saite per Stimmgerät auf D gestimmt, bis mir jemand einen genialen Trick gezeigt hat, der unübertroffen ist:

    1. Zerre am Amp/Effekt einschalten
    2. Akkord über die leeren (!!!) Basssaiten spielen
    3. Wirbel der E-Saite runterdrehen bzw. so stimmen, bis ein wohlklingendes Klangbild entsteht und die Schwebungen weg sind
    4. Fertig

    Anmerkungen:
    Zerre deswegen einstellen, da dann das Sustain länger ist.
    Aufpassen, dass du nur die Basssaiten anschlägst, da in der Dropped-Stimmung bereits ein Powerchord über eben diesen zustande kommt, und zwar nur über diesen.
    Gegebenfalls kannst du nach dem Stimmen noch mal ein paar Barré-Powerchords in höheren Bünden spielen, eventuell klingen sie dort noch nicht ganz rein.
     
  10. roggerman

    roggerman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #10
    joppa so mach ich das auch immer - is mir zu viel arbeit immer das lästige stimmgerät auszupacken, wenns auch so geht ;)
     
  11. VilleVallo

    VilleVallo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #11
    Meine Meinung: eine Sache die man immer nach Stimmen mit Stimmgerät üben sollte:


    Gitarre per Gehör auf Dropped D stimmen, dazu schlag ich die E und logischerweise die D Saite gleichzeitig oder im wechsel an und pass die E-Saite so an, das sie harmonisch wie die D-Saite klingt.


    Danach wieder Hochstimmen: wie geht das? Wenn man doch nen hohes E als saite fest gestimmt hat, warum soll man dann nicht die tiefe E-Saite wieder nach der hohen E-Saite hochstimmen? :-)


    Ist nach ein zwei Wochen üben alles kein hexenwerk mehr, probier es einfach mal aus! :)
     
  12. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.04.08   #12
    @Garfonso: Danke fuer den Trick!! Den find ich hammergeil!!!
     
  13. timothys monster

    timothys monster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.08   #13
    ich haette sonst noch folgenden vorschlag, der auch live recht nuetzlich und vor allem schnell ist. wie schon bereits erwaehnt wieder einmal den gainschalter auf 11 drehen und dann nach gehoer flagolett e-saite 7. bund und a-seite 5. bund anschlagen und erstere solange runterstimmen, bis keine schwebungen mehr zu hoeren sind und zack! hastes. :)

    wobei ich auch garfonsos variante nicht uebel finde ;)

    lg
     
  14. delayLLama

    delayLLama Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.08   #14
    Ganz genau :great:
    Das hört doch ein Blinder... und geht auch während des Spielens...

    Einfach mal Mut haben und rumdrehen, dazu braucht man kein Stimmegerät :rolleyes:;)

    Dann kannste dich ja mal mit Dropped D austoben, und wenns langweilig wird unbedingt mal DADGAD ausprobieren....
    Das iss in DADGAD....
    http://mdalu.md.ohost.de/MyMP3/MAD_Cold_Sun.mp3
    nicht auf den blöden Gesang von mir hören, diese Stimmung finde ich voll geil, vor allem bei der Akustik-Gitarre. :great:
    http://mdalu.md.ohost.de/MyMP3/MAD_First_DADGAD02.mp3

    Viel Spass beim umstimmen, das ist ein ganz interessantes Feld, kann aber auch sehr verwirren...
     
  15. cLock

    cLock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.08   #15
    ich verstehe das nicht. Zerre?
    Heißt das so viel wie Verzerrer? xP
    Und Schwebungen? öhhm erklärt mir noch einer mal für noobs like me wie das funktioniert? :o
     
  16. Thundersnook

    Thundersnook Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.08   #16
    Hi cLock!

    Ja, mit Zerre ist die Verzerrung am Verstärker gemeint ... das ist insofern hilfreich, als dass deine Saiten so länger zu hören sind und du mehr Zeit hast die Stimmung anzupassen ;)

    Schwierig zu erklären was die Schwebungen sind ... es sind gewissermassen die Toene der verschiedenen Saiten die sich durch ihre unterschiedliche Frequenz abwechelnd verstärken und abschwaechen, so das ein periodisches Lauter- und Leiserwerden entseht ...

    Ich habs mal schnell aufgenommen ... D- und E-Saite angeschlagen und so lange die E-Saite runtergestimmt, bis auch sie auf D gestimmt ist ... man kann sehr gut hören, wie die Schwebungen weniger werden und ein gleichbleibender Ton entsteht ;)

    http://www.file-upload.net/member/download-3330/Schwebungen.mp3.html

    Das verfahren mit den Schwebungen funktioniert natürlich auch bei allen anderen Tönen und ist SEHR präzise! damit ist es auch sehr einfach die Gitarre ohne Stimmgerät zu stimmen :great:
     
  17. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.05.08   #17
    Der Fachbegriff für dieses Phänomen ist "Interferenz".
    In diesem Fall treffen zwei Wellen verschiedener Frequenzen aufeinander und interferieren (Interferenz = Addition mehrerer Wellen). Aus diesen zwei Wellen ergibt sich ein hörbarer resultierender Ton, der mal lauter und mal leiser ist. Hört man keine Lautstärkeunterschiede mehr, sind die Frequenzen der beiden Wellen gleich, also ist eine Saite passend zur anderen gestimmt.
    Einziges Problem hierbei ist, dass man die Gitarre zwar in sich exakt stimmt (die Intervalle sind richtig), allerdings ist nicht garantiert, dass man in der richtigen Tonlage stimmt.

    MfG
     
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