Tonlage von Riffs bestimmen?

von D4rrelL, 29.10.09.

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  1. D4rrelL

    D4rrelL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.09   #1
    Sers!
    Wie bestimmt ihr tonlagen von Riffs?
    Für Solos benutz ich meistens die bluestonleiter. Also schau ich in welcher Tonlage mein Riff ist und wend dann die enstrechende Tonleiter an.
    Bei den meistens Riffs is es auch ziemlich einfach die richtige Tonlage zu spielen, da es immer ein sehr dominaten akkord gibt.
    Aber ich weiß nicht wie ich vorgehen soll, wenn die Riffs komplexer sind, und z.B. 2 fis, 2 g, 2 e und 1 b powerchord vorkommen (als Beispiel). Wie find ich den Grundton und kann die Tonlage bestimmen?
    Gruß
     
  2. khournos

    khournos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #2
    Wenn du die Tonart meinst, die bestimmst du indem du die Töne die in dem Song, oder Riff vorkommen anschaust, und dir eine Tonleiter suchst in der alle diese Töne drin sind.

    Also bei B - E - F# - G
    Könnte man zB. B-Moll nehmen, die enthält die Töne:
    B - C# - D - E - F# - G - A - B

    Zum Grundton hab ich leider keinen schlauen (und auch keinen weniger schlauen) Tipp, bin gespannt ob das irgendwer so erklärt dass ich das auch verstehe.

    mfg Georg

    (Hoff ich hab das halbwegs gut erklärt)
     
  3. langhaar!

    langhaar! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #3
    Grundton ist derjenige, der als zentraler, schwerer Punkt oder auch als der Punkt empfunden wird, der vorhandene Spannungen auflöst.

    Wohlgemerkt: es hängt damit vom persönlichen empfinden ab. Im Allgemeinen führt dies mehrheitlich zu den gleichen Ergebnissen, jedoch lässt sich 'der' Grundton nicht immer algorithmisch eindeutig bestimmen.

    Bei modernem Metal gilt fast immer die Fausregel: Grundton = offene tiefste Saite der Gitarre.
     
  4. Hans_3

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    Erstellt: 04.11.09   #4
    Da Du ja schon die B/H-moll-Leiter ja schon richtigerweise herausgefunden hast, hast Du mit B/H auch den richtigen Grundton ;)
     
  5. Ottochilli

    Ottochilli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.09   #5
    Klassische Rock- u. Popstücke haben sich wiederholende Parts (Teile).

    Die Abfolge richtet sich nach liedtypischen Strukturen:

    Strophe, Strophe, Refrain, Strophe (oder auch AABA) usw.

    Innerhalb eines Teils oder innerhalb mehrerer Teile gibt es zumeist nur ein tonales Zentrum.

    Das tonale Zentrum ist identisch mit dem Grundton der dazugehörigen Tonleiter.

    Typisches Beipiel: Smoke on the Water.

    Im Leitthema, Strophe und Refrain hat man G als tonales Zentrum. Mann kann über Leitthema und Strophe G-moll (nat. moll oder auch G-Dorisch) spielen. Über den Refrain bietet sich G-Phrygisch an.

    Welches Tonale Zentrum gerade angesagt ist, ergibt sich aus dem funktionsharmonischen Zusammenhang der jeweils gespielten Akkorde. Dies zu analysieren ist Aufgabe des Improvisierenden.

    Falls Dir das zu kompliziert ist, spiel A-, E-, D- oder G-Pentatonik. Irgendwas wird schon passen.

    Gruß Otto
     
  6. khournos

    khournos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.09   #6
    So einfach? Dachte es könnte je nach Aufbau und Abfolge des Riffs anders sein?
    Oder dass es vielleicht noch andere Tonleitern gibt die diese Töne enthalten?

    Und @Langhaar danke für die Erleuchtung, dachte da gibts irgendnen Trick.

    Und Sorry wenn ich hier dem Threadersteller seinen Thread klaue, aber das mit dem Grundton hat mich auch interessiert =P

    mfg Georg
     
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