ich bilde mir nur ein mal aufgeschnappt zu haben das das denen nicht gut tut und wollte es nochma genauer wissen ob die röhren wirklich so empfindlich sind. danke für die hilfreichen antworten
Wenn ich dir jetzt sage, dass das, was du dir einbildest, aufgeschnappt zu haben auf Einbildung und Halbwissen derer beruht, die das verbreiten, bist du dann beruhigt?
Du kannst mit einem Röhrenamp so ziemlich alles machen, wenn du in runterwirfst dann wirds die Hallspirale durch den Amp hauen und evtl damit die Röhren köpfen (die würde bei nem Halbleiteramp genauso rumfliegen), ansonsten wird da von der Funktion her nichts passieren. Sagt meine Erfahrung. Dass es das Gehäuse zerlegen kann, dann sollte klar sein, aber ich denke, du willst den Amp nicht rumwerfen, von daher....
Zu der Sache mit dem Transport an sich...nach dem Ausschalten von mir aus n paar Minuten abkühlen lassen, dann ins Auto und fertig. Wenn Röhren aus Fassungen (SOCKEL is das Ding an der Röhre selbst, siehe EL34, da kann der abfallen, bei ner ECC83 mit Sicherheit nicht) fallen, dann sind die Fassungen Müll, und bei Gitarrenamps werden die Röhren eh meist festgehalten (Abschirmkappen bei Kleinsignaltrioden, Federklemmen bei Endröhren), da fliegt also nichts. Nebenbei...wer schon mal ne EL34 in eine Fassung gesteckt hat, der weiß, dass die auch ohne solche "tube retainer" problemlos in selbigem verbleiben....es sei denn, die Fassung ist Müll.
Also Röhrenamps nicht wie rohe Eier behandeln, die Dinger sind verdammt robust. Wenn beim Transport was kaputtgeht, dann liegt das in 99,99999% der Fälle nicht daran, dass es ein Röhrenamp ist sondern an billiger Verarbeitung (Platinenrisse, abgefallene OP-Amps in Fassungen usw) oder absoluter Dummheit (Mikrofonstativ haut die Potiknöpfe weg...). Sogar das Abkühlen kann man sich eigentlich sparen, aber wer gaaaaanz sicher gehen will, soll das tun....
MfG OneStone