Traynor YCV 20 WR Impedanz bei extension/external Cabinet

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Hallo und guten Tag zusammen,

ich bin seit kurzem Besitzer eines Traynor YCV 20 WR (Serie 2) und muss gestehen, dass ich mit dem Verstehen der einen oder anderen Funktionsbeschreibung (in englisch) des Amps meine Schwierigkeiten habe. Das betrifft in erster Linie die Beschreibung mit dem "external Speaker" und dem "Switch". Wenn ich richtig gelesen habe, kann an den Amp noch ein Lautsprecher zusätzlich angeschlossen werden, wenn die Impedanz des Lautsprechers 8 Ohm beträgt. Was ich der englischsprachigen BA noch entnehmen konnte war, dass man auch zwei externe Lautsprecher anschließen kann, wenn deren Impedanz jeweils 8 Ohm beträgt. Dann muss man aber wohl den internen Lautsprecher mittels des Schalters ausschalten, richtig?
Jetzt würde mich interessieren, ob ich den internen LS auch dann ausschalten kann/muss, wenn ich nur einen externen Lautsprecher mit einer Impedanz von 8 Ohm an den Lautsprecherausgang des Amps anschließe. Weiß das hier einer von euch "Traynor-specialists"?
Vorab schon mal danke für die Hilfe.
 
Eigenschaft
 
Dem Schaltplan nach liegst du richtig: http://traynoramps.com/downloads/servman/smycv20.pdf

Wenn ich das richtig sehe (da verlass dich besser nicht drauf und lass das von wem checken der mit Schaltplänen mehr anfangen kann), dann müsstest du die beiden 8 Ohm Cabs hintereinander (seriell) betreiben, so dass die Impedanz bei 16 Ohm liegt - du könntest also auch ein einzelnes 16er Cab dranhängen, wenn du den internen Speaker abschaltest.
Aber wie gesagt, da sagt besser einer was zu der o.g. Plan todsicher lesen kann - oder mail mal Traynor an.
 
Dem Schaltplan nach liegst du richtig: http://traynoramps.com/downloads/servman/smycv20.pdf

Wenn ich das richtig sehe (da verlass dich besser nicht drauf und lass das von wem checken der mit Schaltplänen mehr anfangen kann), dann müsstest du die beiden 8 Ohm Cabs hintereinander (seriell) betreiben, so dass die Impedanz bei 16 Ohm liegt - du könntest also auch ein einzelnes 16er Cab dranhängen, wenn du den internen Speaker abschaltest.
Aber wie gesagt, da sagt besser einer was zu der o.g. Plan todsicher lesen kann - oder mail mal Traynor an.

Vielen Dank für die Antwort.
Also.....die Wahrscheinlichkeit, dass mir zuerst Barack Obamas NSA auf eine meiner vielen Emails, die ich an yorkville.com gesendet habe, antwortet, liegt ungefähr bei Faktor 10. Oder anders ausgedrückt......die Kanadier kannste zerhacken und in der Pfeife rauchen......die haben nix drauf, außer Zahnbelag....
Da kamen Antworten zu Fragen bzgl. Röhrentausch, Auto-BIASing usw. von Eurotubes (die sinnigerweise Amis sind) wie "aus dem Colt geschossen".
Aber vielleicht gibt es hier noch eine andere Anlaufstelle.......so eine Art Forum für Stromlaufpläne etc.
Ich gugg mal......
 
Ui - und dabei kenne ich echt ausnahmslos nur supernette Kanadier. Habe vorgestern erst noch eine nette Kanadierin im Supermarkt kennengelernt, die noch Zutaten für nen Kuchen suchte und mit unseren deutschen Produkten nicht klarkam.

Aber zum Thema: Wenn du eh mal bei Eurotubes oder so bestellst, dann schick denen mal das PDF und frag nach. Ich kenne ET nun nicht aus eigener Erfahrung, aber die Technik vom Tube Amp Doctor hatte mir bei sowas auch mal geholfen. Tu einfach so als seist du auf der Suche nach den idealen Röhren, schick das PDF mit und frag bei der Gelegenheit mal wegen dem Cab ;-)
 
Hi nobbi1234,sorry, aber ich sehe das im Schaltplan und Handbuch anders:1. Der exteren Ausgang liegt parall zum internen, 2 x 8 Ohm ergeben dann eine minimal zulässige Last von 4 Ohm. Eine niedrigere Last würde ich dem Amp auf Dauer nicht zumuten, egal wie angeschlosssen oder zusammengesetzt, also: 1 x 8 Ohm intern + 1 x 8 Ohm extern oder internen Speaker aus + 8 Ohm extern oder internen Speaker aus + 4 Ohm extern (dann sind auch 2 x 8 Ohm parall möglich). Eine hochohmige Last oder ein offener Ausgang kann für einen Röhrenamp schnell zum Problem werden. Ohne den internen Speaker würde ich daher nicht zu viele Speaker extern in Reihe schalten, wie viele der Amp verträgt, erkennt man aus den Daten leider nicht.2. Für Aufnahmezwecke über D.I. kannst Du den interne Speaker sogar abschalten, wenn kein externer Speaker angeschlossen ist. Dafür ist am Ausgang ein Lastwiderstand eingebaut, der verhindert, dass der Ausgang offen läuft.Ich hoffe das war nicht zu kompliziert oder verwirrend beschrieben und hilft, Haftung oder Gewähr kann ich natürlich auch nicht übernehmen.Gruß,glombi
 
Hallo Nobbi,

ich kenne den Traynor auch nicht und gebe dir recht, dass das Manual leider nicht klar beschreibt, wie man denn 2 externe 8 Ohm Speaker genau anschließen kann. Ich habe mir mal den Schaltplan von Noclue angeschaut und für mich schaut das folgendermaßen aus:

1. Nur interner Speaker (8Ohm) hängt am Ausgangstrafo - soweit klar
2. 8 Ohm an EXTERN Buchse und interner Speaker aktiv -> beide Speaker parallel -> 4 Ohm am Ausgangstrafo.
3. 8 Ohm an EXTERN Buchse und interner Speaker deaktiviert -> 8 Ohm am Ausgangstrafo.

Aus 2. folgere ich, dass die Ausgangsstufe für den Impedanzbereich 4-8 Ohm betriebssicher ausgelegt ist. Daraus ergibt sich:
4. 2 x 8 Ohm parallel an EXTERN Buchse und interner Speaker deaktiviert -> 4 Ohm am Ausgangstrafo ist auch erlaubt.
 
Hallo Nobbi1234,anscheinend mag das Forum meinen Browser nicht. Das gleiche wie Handwerker wollte ich in meinem leider durch die fehlende Formatierung unlesbar gewordenen Text auch sagen. Zusätzlich kannst Du den Amp zum Recording auch ganz stumm schalten.Gruß,glombi
 
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Hallo,

erst mal vielen Dank, für Eure Zuschriften. Ich habe aktuell ein ganz anderes Problem, sodass ich mir um "internal" oder "external" Gedöhns weniger Sorgen mache. Heute hatte ich erstmals die Möglichkeit,, den Amp YCV 20 WR in unserem Proberaum auf seine klanglichen Eigenschaften hin zu testen, die, so die Aussage des Verkäufers, sich vom Klang her am cleanen Sound eines Fender Amps orientieren.
Jetzt hatte ich Gott sei Dank auch noch meinen kleinen Fender Super Champ XD als Referenz mit dabei. Das Ergebnis war haarsträubend. Der Traynor klingt im cleanen Kanal bereits mit relativ wenig Gain (ca. 4-5) und zu dreiviertel aufgedrehtem Volume total verzerrt und es fehlt ihm alles, was einem Röhrenamp überhaupt fehlen kann. Keine Bässe, kein warmer Röhrensound usw. Vom Klang her erinnerte er mich eher an einen schlechten Transistorverstärker der ersten Generationen. Total dreckig und für keinen Musikstil zu gebrauchen.
Ich weiß nicht, ob man mit dem Einbau anderer Röhren die Klangcharakteristik des Verstärkers so maßgeblich beeinflussen kann, sodass er sich vom Sound her in Richtung Fender bewegt.
Möglicherweise ist das ja aber auch auf einen missglückten Einschaltvorgang durch mich zurückzuführen. Ich bekam den Amp am Samstag per Paketdienst. Sicherheitshalber wurden die Röhren durch den Verkäufer ausgebaut und, in Watte verpackt, dem Amp beigelegt. Der Einbau der perfekt gekennzeichneten Röhren stellte kein Problem dar. Beim Einschalten des Hauptschalters habe ich allerdings übersehen, dass der Standby-Taster bereits auf "Betrieb" stand.
Der Verkäufer des Amps sagte mir, dass er den Amp vor dem Versand nochmals getestet hatte und der Sound einwandfrei war.
Kann es sein, dass ich mit diesem Einschalten des Verstärkers eine Röhre beschädigt habe?
 
Der Traynor klingt im cleanen Kanal bereits mit relativ wenig Gain (ca. 4-5) und zu dreiviertel aufgedrehtem Volume total verzerrt und es fehlt ihm alles, was einem Röhrenamp überhaupt fehlen kann. Keine Bässe, kein warmer Röhrensound usw. Vom Klang her erinnerte er mich eher an einen schlechten Transistorverstärker der ersten Generationen. Total dreckig und für keinen Musikstil zu gebrauchen.
Ich hatte solche Phänomene schon mit defekten PI-Treiberröhren (also der Phasentreiber/phaseinverter vor der Endstufe).
Das ist die jeweils letzte Doppeltriode (12AX oder AT7) in der Vorstufe. Steck die Vorstufen mal um und schau, ob das Problem eventuell mitwandert.

Kann es sein, dass ich mit diesem Einschalten des Verstärkers eine Röhre beschädigt habe?
Wie im anderen Thread bereits erwähnt. Nein. :)
 
Ich hatte solche Phänomene schon mit defekten PI-Treiberröhren (also der Phasentreiber/phaseinverter vor der Endstufe).
Das ist die jeweils letzte Doppeltriode (12AX oder AT7) in der Vorstufe. Steck die Vorstufen mal um und schau, ob das Problem eventuell mitwandert.



Wie im anderen Thread bereits erwähnt. Nein. :)

Ich bin jetzt ein bissl irritiert. Was meinst Du mit "mitwandern"? Vielleicht hätte ich beiläufig erwähnen sollen, dass ich, berufsbedingt, fast 25 Jahre nix mit Instrumenten, Amps, neuartiger Technik etc. zu tun hatte. Also bitte nicht genervt sein, wenn ich hier und da mal nach hake. Merci;)
 
Hi Nobbi,

kein Problem. :)

Der Phasentreiber bei deinem Amp liegt im Layout-Plan zwischen den beiden EL84 Endstufen (im Bild doppelt umrandet).
Die Eingangsstufe und die Gainstufe (einzeln markiert) liegen im Bild darüber.
Traynor.jpg
Wenn Du nun einfach mal all drei 12AX7 der Reihe nach über Kreuz oder im Uhrzeigersinn (völlig egal wie, Hauptsache sie wechseln die Position) tauscht, müßte eine defekte Röhre quasi erkennbar sein.
Ändert sich da etwas im Verhalten des Verstärkers?
 
Hi Nobbi,

kein Problem. :)

Der Phasentreiber bei deinem Amp liegt im Layout-Plan zwischen den beiden EL84 Endstufen (im Bild doppelt umrandet).
Die Eingangsstufe und die Gainstufe (einzeln markiert) liegen im Bild darüber.
Anhang anzeigen 329761
Wenn Du nun einfach mal all drei 12AX7 der Reihe nach über Kreuz oder im Uhrzeigersinn (völlig egal wie, Hauptsache sie wechseln die Position) tauscht, müßte eine defekte Röhre quasi erkennbar sein.
Ändert sich da etwas im Verhalten des Verstärkers?

Hallo "alter Mann" ;)

danke, dass Du Dich da mit rein kniest. Also......ich hatte eben den kompletten Blechkasten aus dem Gehäuse ausgebaut, geöffnet, geschaut, ob die Röhren alle schön eingesteckt sind....und habe jetzt erst mal alles wieder zugeschraubt, weil ich jetzt weg muss. Wenn ich die AX7 Röhren im Uhrzeigersinn wechsele, dann tritt eventuell welcher Effekt zutage? Mein cleaner Sound verändert sich vom Klang her? Die Kiste liefert auch bei etwas mehr Gain und mehr Volume einen passablen Klang ab?
Ich probiere das gerne, habe aber mal schon vorsichtshalber bei Tube-Town für nächste Woche vorgefühlt, ob die den Amp überprüfen können.
Das sind von hier aus etwa 40 km.......die spule ich schnell ab und bin dann sowohl mit meinem Fender Super Champ und meiner Gitte bei den Jungs, sodass die den gewaltigen Unterschied zwischen dem Traynor und dem Fender auch hören. Und das sind im Moment Welten, was die beiden trennt.

Gruß Nobbi
 
Hallo "alter Mann" ;)

danke, dass Du Dich da mit rein kniest. Also......ich hatte eben den kompletten Blechkasten aus dem Gehäuse ausgebaut, geöffnet, geschaut, ob die Röhren alle schön eingesteckt sind....

Gruß Nobbi

Schade ist immer wieder, das man nicht erfährt wie es nun ausgegangen ist. :confused:
 
Schade ist immer wieder, das man nicht erfährt wie es nun ausgegangen ist. :confused:

Hallo Himmy,

ich hätte nie und nimmer geglaubt, dass dieses Thema noch Interesse weckt. Also, der Amp funzt wieder einwandfrei, nachdem ich (eine Marotte von mir) kurzerhand Nägel mit Köpfen gemacht habe und die TAD-Chinesen allesamt gegen JJs getauscht habe. Der Traynor ist ja nun auch nicht soooo verbreitet (zu unrecht, wie ich finde). Auf alle Fälle bin ich froh, so ein geiles Teil mein Eigen nennen zu können.

Gruß
Nobbi
 
Ich habe mir einen ycv50 zugelegt, deswegen interessiere ich mich für alles was mit diesen combos zu tun hat, und über sie geschrieben worden ist.
Danke, Gruß, Frank
 
Leck fett....so'n YCV 50.... ist bei Bedarf bestimmt "saulaut" könnte ich mir vorstellen. Wie bist Du mit dem Klang des Amps zufrieden? Verglichen mit 'nem Fender? Ich hatte vor meinem 15 Watt Traynor einen 15 Watt Fender......aber klangtechnisch steckt der Kanadier den (US) Ami locker in den Sack (meine ganz persönliche Meinung). Im Übungsraum kämpft er zwar hin und wieder gegen den Rest der Krachmacher (Bass, Drums) aber alles in allem klingt er auch sehr lange schön perlig clean. Nur wenn es zu rockig wird......muss er zerren.....
Insofern hat der 40 Watt oder der 50 Watt Traynor wesentlich mehr Headroom. Aber mit einem Ibanez 30 Watt Combo, einem 40 Watt HRD und einem 100 Watt Marshall bin ich einigermaßen variabel. Aber der Traynor hat einen hammergeilen Sound (nach Röhrentausch).

Gruß und schöne Pfingsten
Nobbi
 
Hallo , ja der Traynor ycv50 ist laut genug und hat ein super klang. Nur, was ich auch schon im Traynor-thread geschrieben habe, ist es fehlt ihm ein wenig am Bass.Und das obwohl der vor-voreigentümer den Vintage 30 gegen ein Sidewinder getauscht hat. Unseren Bassisten stört das nicht, so komme ich ihm nicht in die quere.
 
Hallo Nobbi1234,

wie ging das den jetzt mit der Box aus? Der Beitrag ist zwar schon älter, aber ich frag jetzt einfach mal. ich habe auch (seit 10 Jahren) den 15Watt Traynor und möchte eine zusätzliche externe Box dranhängen. Mein Plan war eigentlich irgend eine Thiele Box mit 8Ohm+den internen Speaker. Geht das den jetzt oder nicht? Die Bedienungsanleitung von Trainer ist echt ein Witz.

Gruß Armin
 

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