Sahra Jones von Bat for Lashes hat mir eine Freundin mal gezeigt, Musik ist nicht so meins, aber Schlagzeug groovt definitiv ĂŒberzeugend.
Indeed. Die spielt echt nice.
Da fÀllt mir die Wurst vom Brot wenn ich sowas lese ..
Musste andersrum halten.
Das ist extremes Schlagzeugspiel
Extrem schnelles Schlagzeugspiel (im Volksmund auch als "KnĂŒppeln" bezeichnet)...
Wieso das seelenlos sein soll kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Nur weils schnell ist ?
Eher, weils nur schnell ist.
metaljĂŒnger;5272780 schrieb:
Ich wÀre froh, wenn ich auch nur halb so gut spielen könnte
Irgendwie habe ich den Verdacht, du meinst "halb so schnell"...
Also wenn man da etwas als seelenlos bezeichnen wollte, dann doch eher die Musik insgesamt. Es ist ja durchaus passend, was er dazu spielt.
Das Genre - bei dem ja auch eher der Athlet als der Rhythmusprofessor gefragt ist - lĂ€sst ja relativ wenig Raum fĂŒr Anderes. Und den kleinen Raum, den er hat, nutzt er ja schon etwas. Selbst wenns nur mal ein paar Spielereien aufm Ride sind. Mir persönlich gefĂ€llt's nicht wirklich, aber es gibt deutlich einfallsloseres GeknĂŒppel. Chad Smith zB von den Chili Peppers verschenkt da deutlich mehr an Potenzial. Der gibt sich fĂŒr meinen Geschmack zu viel MĂŒhe, cool zu sein oder ganz ganz dolle zu spielen.
Das bezieht sich alles auf das zweite Video, das erste find ich höchst unspektakulÀr.
Ich will den Schimpansen sehen, der Tim Yeung oder George Kollias spielen kann.
-.-
Ich vermute der Vergleich war so zu verstehen, dass pure Geschwindigkeit eher was mit nem Zirkusakt als mit rhythmischer Ăsthetik zu tun hat.
Ich wette, von den Leuten hier im Forum, die ĂŒber die beiden (bzw die gesamte Zunft der extremen Blastbeatdrummer) herziehen, können nichtmal 5% das spielen, was die beiden können
Was man langweilig findet, strebt man ja auch ĂŒblicherweise nicht an.
(grad George Kollias ist von der Geschwindigkeit sogut wie unĂŒbertroffen. Mir persönlich ist jedenfalls niemand bekannt, der schneller und dabei genauso prĂ€zise spielt).
Eben, es ist nur Geschwindigkeit. Musik oder, wenn man's genauer haben will, Musik, die man mit dem Schlagzeug machen kann, besteht eben aus mehr. Geschwindigkeit ist nichts Schlechtes, man muss sie ebenso trainieren wie alle die anderen Elemente der Rhythmik, aber es ist eben nur ein einzelner Baustein.
Ich fand das frĂŒher auch beeindruckend. Heutzutage finde ich es viel genialer, auf was fĂŒr Ideen manche Drummer kommen, wie man ein bestimmtes Feeling oder eine bestimmte Emotion auf dem Instrument erzeugen kann. NatĂŒrlich ist Aufregung oder Erregung (ich will "excitement" sagen, aber das hat so viele Ăbersetzungen, die alle nicht so richtig passen

) ist zwar auch ein GefĂŒhl, was man rĂŒberbringen kann, aber es ist wieder nur ein einzelnes.
Vor allem ist auch Geschwindigkeit bei weitem nicht der einzige Faktor, der ausschlaggebend ist, wenn man Energie oder Adrenalin transportieren möchte.
Wenn man hier mit sozio-kulturellen Argumenten kommt, ist Death-Metal-Drumming durchaus was fĂŒr (in eine typische MĂ€nnerrolle hinein erzogene) MĂ€nner, weil man damit angeben kann. Schneller, lauter, gröĂer, was auch immer...
AuĂerdem ist diese Form des Schlagzeugspiels sicher gut zum Testosteron Abbauen geeignet.
Schlagzeug ist halt SchwanzverlÀngerung
Asoooo.

Kannst du auch das nÀchste Thema vorhersagen?
Gibt's diese "I shagged the drummer"-Shirts eigentlich auch fĂŒr MĂ€nner?
Und warum sind Bananen ĂŒberhaupt g....
Oh, jetz is aber echt zuviel Off-Topic.
Achja, und dein Video haut mich persönlich jetzt auch nicht wirklich vom Hocker, da gefÀllt mir
die hier aber um LĂ€ngen besser vom Groove

(ich hoffe grad wirklich, dass das kein Kerl is weil die Unterarme schon ziemlich unweiblich aussehen

)
FĂŒr mich sehen die eher alt aus. Knochig und sehnig. Mit Extraportion Adern.