Ü30! Lohnt es sich noch?

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Palmbeach
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Hallo werte Community.
Ich habe mich gerade angemeldet und bin neu hier im Forum. Mir fehlt im Moment ein sinnvolles Hobby mit dem ich meine Freizeit gestallten kann und da wollte ich, wie schon oben im Topic angekündigt, mal Fragen ob es noch Sinn macht mit über 30 Lenzen Gitarre zu lernen?
Ich fand das Instrument als Kind und Jugendlicher schon sehr faszinierend und war von meinen Klassenkameraden immer beeindruckt wie sie damit umgehen konnten.
Im Musikunterricht wurde es uns angeboten Gitarre mal auszuprobieren, ich habe mich allerdings nie getraut und hatte Angst mich zu blamieren. Nach heutigem Stand ein Fehler wie ich finde.
Früher wurde oft gesagt "Wenn du als Kind nicht angefangen hast, lernst du es heute eh nicht mehr". Ist das so? Oder gibt es "Oldis" die es doch geschaft haben?
Ich weiß das man als Kind Lerninhalte besser aufnimmt als ein Erwachsener. Das ist wahrscheinlich die größte Hürde. Deshalb habe ich mich die letzten 15/20 Jahre nicht mehr mit dem Gedanken befasst.

In letzter Zeit habe ich alelrdings immer öfters den Gedanken es doch mal auszuprobieren und schaue mir viel youtube Videos von Leuten an die einafch was in ihre Webcam klampfen (das will ich auch können :D ), oder stöbere in Gitarren Online-Stores.
Allerdings habe ich etwas Bammel davor das ich zu alt dafür bin und es einfach nicht mehr raffe. :)

Soll ichs doch mal ausprobieren? Ein Kumpel mit dem ich gestern gesprochen habe, er hat es vor 3 Jahren mal angefangen und ist in etwa mein Alter, meinte zu mir das es ohne Musiklehrer keinen Sinn macht und man für Erfolge 2std. täglich üben muss. Trifft das zu?

Schon mal danke frür eure Meinung.

Gruß Palmbeach
 
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Hallo,
habe mit 28 (wieder) angefangen. Hatte zwar schon als jugendlicher etwas Unterricht gehabt, aber nie wirklich geübt. Habe daher nicht vollkommen bei "Null" angefangen.

Ich versuche immer 30 Minuten pro Tag zu üben. An manchen Tagen fehlt mir die Ruhe und an anderen kann ich mehrere Stunden üben. Für Lernerfolge ist regelmäßiges Üben jedenfalls unerlässlich und mit meinem relativ geringen Aufwand habe ich mMn sehr gute Lernerfolge.

Ein Lehrer ist gerade am Anfang sehr sinnvoll, da man sich sonst sehr schnell übernimmt oder zu ungeduldig ist.

Gruß
Alex
 
Kurze Antwort: Ja, klar "lohnt" sich das noch.

Wie AlexGT aber auch schon meinte, ohne üben wird sich allerdings kein Erfolg einstellen. Ob das jetzt immer 2 Stunden/Tag sein müssen sei mal dahingestellt.
Ein Musiklehrer für die Grundlagen ist mMn nie verkehrt. Motiviert ausserdem auch ein bisschen mehr.
 
ES lohnt sich immer;) Auch mein Rat/Tipp : Nimm dir einen Lehrer, bringt dir wichtige Grundlagen bei, richtig Grifftechnik usw. Ich unterstelle mal das du ggf nicht so viel zeit hast wie ein schüler, durch arbeit usw, mehr also 20-30 minuten täglich üben fänd ich auch eher kontraproduktiv, zwecks konzentration und frustration...Am Anfang sollte eins im Vordergrund stehen: Der spass, dann kommt der rest von allein bzw mit richtigem und gezieltem üben. Nach gewissen Grundlagen kannst du dir dann ggf mit speziellen büchern noch mehr "draufschaffen". Viel erfolg
 
Also, ich bin sogar schon Ü40 und habe vor ein paar Wochen angefangen.
Allerdings habe ich es auch erst freihändig probiert, mit einer Software, die irgendwo angepriesen wurde, aber das war nix!
Ich habe mir dann einen Lehrer gesucht und gefunden und es klappt ganz gut.
OK, ich nerve hier das ganze Forum voll mit sicherlich überflüssigen Fragen, es wird sicherlich auch länger dauern, aber grundsätzlich bin ich sehr zuversichtlich.
Da mein Lehrer scheinbbar auch recht langsam mit mir vorgeht, hält es sich mit meiner Übungszeit auch in Grenzen, ich wiederhole eigentlich nur so lange, bis ich den zu Übenden Teil fehlerfrei hinbekomme - das sind tatsächlich ca. 20-30 Minuten, fast täglich.
 
Hallo Palmbeach

ich habe mit über 40 angefangen Gitarre zu spielen.
Ob es sich lohnt weiß ich nicht ,aber es macht mir spaß und das zählt doch.
Klar werde ich kein Jimi Hendrix mehr und meine Lernfortschritte sind vielleich langsamer als bei einem talentierten 16 Jährigen,aber ich Spiele jetzt drei Jahre und es macht jeden Tag mehr Spaß .
Mache nicht den Fehler dich unter Druck zu setze das und das will ich spielen können,setze dir kleine Ziele ein Lehrer kann nie Schaden ,die ersten 1,5 Jahre habe ich online über www.[B]justin[/B]guitar.com gelernt
kam aber irgenwann an dem Punkt und habe mir einen Gitarrenlehrer gesucht.

Ich kann dir nur sagen Probiere es aus.

lg
Andreas
 
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Früher wurde oft gesagt "Wenn du als Kind nicht angefangen hast, lernst du es heute eh nicht mehr". Ist das so? ...
Ich weiß das man als Kind Lerninhalte besser aufnimmt als ein Erwachsener.
Das hört man immer wieder, ist aber imho nicht zutreffend - Kinder lernen anders, aber nicht unbedingt besser.
Der grosse Unterschied ist eher, dass Kinder unendlich mehr Zeit und Geduld mitbringen:
Überleg mal, wie du Fahrradfahren gelernt hast. Als Kind macht man stundenlang und tagelang nichts anderes, als sich mit so einer Sache zu beschäftigen.
Erwachsene analysieren, versuchen zu verstehen und geben auf, wenn's nach kurzer Zeit nicht perfekt klappt ("AAAaaahhh...!! - Das MUSS doch gehen!!").
Zum Lernen am besten spielen - wörtlich und im übertragenen Sin.
 
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Vielen Dank für eure mutmachenden Worte. Das gibt Kraft und Motivation es doch einfach mal auszuprobieren. Mein Kumpel von dem ich schrieb hat mir ebend sogar seine Gitarre angeboten, damit ich ein paar Wochen testen kann ohne groß Geld auszugeben. Da kann ja schon nichts mehr dagegen sprechen. :)

Ich wollte es erstmal auf eigene Faust versuchen. Mit Büchern und evtl. einer Lern-DvD. Ein Lehrer ist bestimmt sinnvoll, allerdings habe ich sehr bescheidene Arbeitszeiten, so das ich unter der Woche erst Spät zuhause bin. Ich muss mal gucken ob ich in unserer kleinen Stadt einen Lehrer finde der evtl. Samstags ne Stunde gibt.

Was kostet denn eine Unterrichtsstunde über den Daumen gepeielt?

@Dutchie
Danke für den Link der Thread ist echt interessant und werd dort gleich weiter schmöckern.

Gruß
 
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Hi Palmbeach,
das mit dem Gitarren-Test ist eine gute Sache, denn ich habe mit einer klassischen Konzertgitarre angefangen, obwohl ich wusste, dass ich später sowieso E-Gitarre spielen will - Fehler, denn das Geld hätte ich mir sparen können!
Ich kann da jetzt bloss für mich sprechen, aber ich empfinde das Spielen auf der E-Gitarre einfacher, denn der Hals ist dünner und die Bünde nicht so weit auseinander (fachliche Fehler möge man mir verzeichen!).
Das Argument, dass die Stahlsaiten für Anfänger weniger gut geeignet sein sollen, ist Blödsinn, ich hatte auf den Plastiksaiten genauso taube Fingerkuppen!

Also ich habe mich in einer privaten Gitarren-Schule angemeldet, der Leiter und mein Lehrer sind schätzungsweise in meinem Alter und echt coole Säue, beides Berufsmusiker - wenn Du aus dem Raum Dortmund kommst, könnte ich Dir den Link zusenden.
Zu den Kosten: ich zahle monatlich mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist, bei einer halben Stunde pro Woche beträgt der Monatspreis EUR 60,-, bei einer dreiviertelstunde pro Woche EUR 90,-.
Ich halte das für fair.
 
Lass es...das hat keinen Sinn...du denkst zu viel.
Nicht ü. 30 und schon gar nicht aus der Motivation heraus, irgendetwas tolles erlernen zu wollen, wovon man schlimmstenfalls sein Leben lang geträumt hat.
In festen Beziehungen geht das auch nicht. Gitarren sind Beziehungskiller.
Es gibt nämlich nur einen vernünftigen Grund, Gitarre zu lernen: Mädels flach legen! Dazu braucht man eine Akustikgitarre, drei Akkorde und ein Lagerfeuer.

Diesen Selbstverwirklichungskram kannze knicken...

...;)
 
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Das hört man immer wieder, ist aber imho nicht zutreffend - Kinder lernen anders, aber nicht unbedingt besser.
Der grosse Unterschied ist eher, dass Kinder unendlich mehr Zeit und Geduld mitbringen:
Überleg mal, wie du Fahrradfahren gelernt hast. Als Kind macht man stundenlang und tagelang nichts anderes, als sich mit so einer Sache zu beschäftigen.
Erwachsene analysieren, versuchen zu verstehen und geben auf, wenn's nach kurzer Zeit nicht perfekt klappt ("AAAaaahhh...!! - Das MUSS doch gehen!!").

Sag das mal bitte meinen Kindern: Instrument spielen wollen ja! Aber üben? Muss nicht immer sein....... ;)
Zeit? Sie müssen für die Schule lernen/Hausaufgaben machen, betreiben evtl. noch nen Sport und haben Freunde.
Geduld? Möchte ich jetzt auch nicht behaupten, dass Kinder geduldiger sind als Erwachsene :)

Wer mit 30 oder 40 nen Instrument anfängt macht dass i.d.R. nach reiflicher Abwägung. Da findet man dann auch nicht heute Gitarre cool und 2 Wochen später dann doch eher das Schlagzeug......

Erwachsene lernen disziplinierter, lassen sich nicht so schnell ablenken und können beim lernen Prioitäten setzen. Auch kann einem Erwachsenen durchaus mehr Lehrstoff zugemutet werden als einem Kind in der gleichen Zeit.

Was aber letztendlich zählt ist einzig die Leidenschaft und der Wille das Instrument beherrschen zu wollen. Wenn das vorhanden ist ergeben sich Zeit und Geduld. Für Kinder wie Erwachsene...

Ich würde Dir aber auch empfehlen ein paar Stunden zu nehmen. Wenn's wöchentlich nicht klappt, denn evtl. 14 tägig und dafür ne Doppelstunde.
Aber so ne Person bei der man live regelmäßig Feedback einholen kann und die einen mit Aufgaben versorgt ist schon von Vorteil.
 
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Lass es...das hat keinen Sinn...du denkst zu viel.
Nicht ü. 30 und schon gar nicht aus der Motivation heraus, irgendetwas tolles erlernen zu wollen, wovon man schlimmstenfalls sein Leben lang geträumt hat.
In festen Beziehungen geht das auch nicht. Gitarren sind Beziehungskiller.
Es gibt nämlich nur einen vernünftigen Grund, Gitarre zu lernen: Mädels flach legen! Dazu braucht man eine Akustikgitarre, drei Akkorde und ein Lagerfeuer.

Diesen Selbstverwirklichungskram kannze knicken...

...;)

Fuck, Du hast uns alternde Typen echt durchschaut!:rofl:
 
ü30? na da biste ja schon fast in der Kiste, das lohnt nicht mehr :)

Ne im ernst, ich habe vor 20 Jahren mal gespielt und dann pause gemacht. Habe jetzt mit 45 wieder angefangen, mich alleine auf den alten Level wieder gebracht, und mache jetzt, allerdings mit Lehrer rasante Fortschritte
 
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Ich habe mit 44 (wieder) angefangen (meine Geschichte findet sich in dem oben schon genannten Thread) und es macht sehr viel Spaß. Im Prinzip geht es mir genau so wie Fantus01.

Sinn macht es dann, wenn Du Lust darauf hast und es gerne machen möchtest. Überleg Dir was Du erreichen möchtest und dann versuche das Ziel in kleinen Schritten zu erreichen. Es wird dauern, weil Du immer wieder an Stellen kommst, wo es scheinbar nicht weitergeht. Ein Instrument zu erlernen geht eben nicht in 21 Tagen oder so ;)
Gitarre ist ein tolles Hobby, das ich nicht mehr missen möchte. Willkommen im Club.

Was ein Gitarrenlehrer kostet ist sehr unterschiedlich. Ich zahle für 30min pro Woche 53 €.
 
Nur Threadtitel gelesen, tl/dr. Aber etwas kann ich sagen:

GO FOR IT!!! Es ist nie zu spät!
 
Jugendliche und Kinder nehmen das nicht wirklich besser auf, die haben nur mehr Tagesfreizeit zum üben. Hast du diese Zeit nicht und bist jenseits der 30 hast du erstens weniger Zeit und zweitens altersbedingt mehr Mühe deinen inneren Schweinehund zu überwinden.

Drittens: um deine vermutlich knappe Zeit effektiv zu nutzen würde ich einen Lehrer durchaus empfehlen. Eine Stunde Unterricht spart einen Monat wühlen in Video-Tutorials oder mehr oder weniger planlosem rumdaddeln. Habe ich bei ähnlichen Themen schon öfter gesagt.

Mach et!
 
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Nur für den Fall, dass Du es nochmal hören willst: Mach es einfach!

Unterricht durch einen Lehrer vor Ort hilft ungemein, wenn sich der mit Deinem Alltag vereinbaren lässt und Du jemanden findest, der Dich bei Deinen Interessen unterstützen kann. Wenn Du z.B. Bock auf E-Gitarre hast, dann verschwendest Du mit einem Lehrer, der Dich erst mal auf die klassische Klampfe drängen ("das macht man so") will, einfach nur Deine Zeit.

Was Unterricht kostet würde mich auch interessieren, im übrigen ist der finanzielle Aufwand beim Einsteig relativ überschaubar.
 
Sag das mal bitte meinen Kindern: Instrument spielen wollen ja! Aber üben? Muss nicht immer sein.......
Zeit? Sie müssen für die Schule lernen/Hausaufgaben machen, betreiben evtl. noch nen Sport und haben Freunde.
Geduld? Möchte ich jetzt auch nicht behaupten, dass Kinder geduldiger sind als Erwachsene
[...]
Was aber letztendlich zählt ist einzig die Leidenschaft und der Wille das Instrument beherrschen zu wollen. Wenn das vorhanden ist ergeben sich Zeit und Geduld. Für Kinder wie Erwachsene...
eben: Ich sag ja nicht, dass Kinder das lernen, was sie sollen, sondern umgekehrt: wenn sie sich erst mal für eine Sache begeistern, dann sehr intensiv.
Dein letzter Satz trifft es ja - unabhängig davon, was die Eltern gerne hätten.


Es gibt nämlich nur einen vernünftigen Grund, Gitarre zu lernen: Mädels flach legen! Dazu braucht man eine Akustikgitarre, drei Akkorde und ein Lagerfeuer.
und lange Haare.
 
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