Über Kopfhörer spielen (Stoner bis Death-Metal) - Equipment, Cab- u. Amp-Sims?

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Moin Leute,

nach langer Zeit auch mal wieder ein Post von mir.

Die aktuelle Situation macht es kaum möglich im Proberaum zu spielen. Es hat sich aber gezeigt, dass ich mit meinen Nachbarn zwar ein Dach teile, nicht aber ansatzweise den Musikgeschmack, geschweige denn Tagesrhythmus...
Deshalb muss ich inzwischen zu Hause komplett auf Kopfhörer setzen. Leider bin ich damit im Moment extrem unzufrieden. Ich habe bisher noch keine Lösung gehört die mich wirklich überzeugt hat, wenn es um die Themen Kopfhörer und auch Boxensimulation geht, zumindest wenn es um verzerrte Sounds geht. Das mag zum einen daran liegen, dass einiges an Feeling verloren geht (man hört ja mit mehr als nur mit den Ohren wenn man ein JCM800 Halfstack im Proberaum spielt), aber vielleicht auch einfach an meinen Kopfhörern, der Boxensimulation oder der Kombination.

Aktuell benutze ich:

Kopfhörer: Sennheiser eh150 oder Audio Technica ATH-M40fs
Boxensimulation/Kopfhörerverstärker: Mooer Radar
Verzerrung erzeuge ich vor allem mit meinem Effekboard.

Ich spiele vor allem Stoner Rock, Death Metal, Post Rock - also viel verzerrt (Distortion/Fuzz), einige Effekte vom Stressbrett, tiefer gestimmte Gitarren.

Im ersten Schritt ist es sicher sinnvoll erstmal ordentliche Kopfhörer zu holen und zu gucken ob ich mit dem Mooer doch noch was rausholen kann.
Was ist das gerade so State of the Art? Ich würde hier mal mein Budged auf etwa 300€ ansetzen. Neben dem eigentlich spielen wären die Einsatzbereiche noch: Musik hören, Recording, Zocken,

Im zweiten Schritt würde ich mich dann gerne nach einer neuen Ampsimulation umgucken. Wichtig ist mir hier dass es nicht zu kompliziert in der Bedienung wird. Ich mag es nicht wenn man vor dem Spielen erst einmal über tausend Menüs, mit einem Steuerkreuz, oder noch schlimmer am Rechner, der Sound einstellen muss, den man gerade sucht. Vielleicht ist der Strymon Iridium so etwas was ich suche. Wie macht der sich so bei verzerrten Sounds?

Wie spielt ihr mit Köpfhörern, wenn ihr euer Stressbrett benutzt? Habt ihr vielleicht noch andere Lösungsvorschläge, z.B. so eine Torpedo Load Box für den Amp?


 
Eigenschaft
 
Ich bin zwar kein Gitarrenspieler und weiß nicht ob es dort besondere Ansprüche an den Kopfhörer gibt, aber allgemein habe ich beim Orgel spielen auch diverse Kopfhörer probiert und ähnliche Probleme gehabt. Inzwischen nutze ich InEar Kopfhörer, da diese einen von Außen erst einmal abschirmen und der Kopfhörer direkt im Ohr steckt. Dadurch ist der Klang sehr viel runder als bei Kopfhörer die man aufsetzt. Außerdem empfinde ich es als angenehmer. Ich habe hier mehrere von Philips, gar nicht mal so teure für rund 25 Euro. Teste doch am besten mal ob das für dich eine Option sein könnte. Vorteil ist eben der günstige Preis und der Problemlose Anschluss.

Achte nur darauf bei z.B Amazon Bewertungen ganz genau zu schauen, bei Kopfhörer kann man allgemein sehr einfach viel Geld für Schrott ausgeben.
 
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Eine Empfehlung, die über früh oder lang kommen wird, sind die Beyerdynamics DT 770.
Ich habe die 250-Ohm-Version. Ohrumschließend.
Diese Kopfhörer waren (oder sind immer noch?) unter anderem in den meisten Studios vertreten.
Das war damals mein Ansatz, mich für diese Kopfhörer zu entscheiden.
Ich benutze die Kopfhörer rein für musikalische Zwecke und nehme mit ihnen meine gesamte Musik auf, hauptsächlich E-Gitarren.
Über den Klang während des Einspielens oder auch für kurze Abhörzwecke eignen sie sich für mich hervorragend.
Und das bereits bei einem Preis von knapp über 100,-€.
Zum Abmischen würde ich jedoch nicht auf Kopfhörer zurückgreifen. Hierfür habe ich Studiomonitore.

Ich könnte mir sehr gut durch meine eigenen Erfahrungen vorstellen, daß die DT 770 eine Empfehlung für Dich sein könnten.
Über diese KH gibt es recht viel im weiten Netz zu finden.
Da Du aber bis 300,-€ einplanst, solltest Du bei den anderen KHs (höhere Nummern) von Beyerdynamics auch unbedingt noch einen Blick drauf werfen.
Vielleicht ist mein Tipp ja hilfreich für Dich.

Und aus dem Mooer Radar solltest Du auch noch so einiges rausholen können.
Es hat ja auch noch diverse Poweramp-Sims.
Damit habe ich auch recht viel rumexperimentiert zusammen mit den verschiedenen Boxensims.
Und gerade bei verschiedenen Effektpedalen sollte man bei jedem Pedal auch individuelle Einstellungen versuchen.
In dem Mooer schlummert einiges, was nur entdeckt werden will.
 
Ich habe das mit diversen Modellern (Kemper, Helix, Headrush, am Pc...) und auch mehreren Kopfhörern ausprobiert. Offene, geschlossene, In-Ear. Einzig "Profi" In-Ear Lösungen habe ich nie probiert.

Für mich war es nie zufriedenstellend. Es ist ok, um zum Beispiel mal zu üben oder natürlich zum Aufnehmen, aber ich hatte damit nie Bock auch einfach mal zu spielen. Ich bin daher komplett wieder davon abgekommen.

Ich drücke dir die Daumen, dass du eine Lösung findest und werde interessiert mitlesen:great:
 
Vielleicht ist der Strymon Iridium so etwas was ich suche. Wie macht der sich so bei verzerrten Sounds?
Das Iridium ist ein großartiges Gerät, wenn du auf "klassische" Fender/Vox/Marshall Sounds stehst, das macht es IMHO sehr, sehr gut. Wenn deine Verzerrung hauptsächlich vom Board kommt, könnte das passen. Wobei der Hot-Rodded 59er Plexi sicher etwas anders ist im Grundklang als der JCM800. Und die IRs sind auch sehr gut (und ja nach belieben noch mit eigenen ergänzbar). Und es bedient sich eben wie ein Amp und nicht wie ein Rechner.
 
Fürs spielen mit Kopfhörern haben für mich die AKG K-701 gewonnen, sind Offenen KH aber fand ich klanglich besser als meine DT 770 (80 OHM) und um einiges besser als meine Shure In-Ear (SE425). Spiele aber auch über Amplitube und mein Interfache oder übers Mooer GE200.

Grüße
Stephan
 
Rankommen wirst du niemals 100% via Kopfhörer. Die bewegte Luft macht halt einiges aus. Die Kopfhörer-Lösung, die mir am meisten Spaß macht sind die Boss Waza Airs. Die schnappe ich mir zuhause ganz gerne immer mal und erwische mich dabei, wie ich die Zeit vergesse. Ein gutes Zeichen. AKG K701 habe ich auch hier und verwende sie i.V.m. einem HX Stomp. Klingt auch ganz gut, wahrscheinlich näher an einer Aufnahme als die Waza Airs, macht mir aber bei weitem nicht so viel Spaß. Die Waza Airs haben einfach eine sehr angenehme Raumklang-Simulation und schieben unten rum etwas. Für mich derzeit konkurrenzlos.
 
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Die Waza Airs haben einfach eine sehr angenehme Raumklang-Simulation und schieben unten rum etwas.

Die Waza Air kenn ich nicht aber auch nach meiner Einschätzung sind der Raumklang und die
Boxensimulation die beiden wichtigsten Faktoren ob man Spaß haben kann oder nicht.
Wenn das passt sind die Kopfhörer und die Zerrpedale gar nicht mal so entscheidend.
Mit einer Klangregelung a la Bass/Mitten/Höhen kann ein normaler Zerrer schon ausreichen.
 
+1 für die Waza Air

Ich spiele selbst zuhause nur Abends, wenn das Kind im Bett ist und kann daher auch nur Kopfhörer nutzen.

Ich habe einige Lösungen durch (Emulated Out bei kleinen Röhren-Amps, Yamaha THR 10 mit eigentlich guten Beyerdynamic DT770 Pro). Das war alles nix.
Seit einiger Zeit nutze ich jetzt die Boss Waza Air und bin zum ersten Mal glücklich mit Kopfhörern. Die klingen gut, die Amp-Modelle sind okay bis gut und gut zu tweaken, der simulierte Raumklang ist toll und Du hast halt überhaupt kein Theater mit irgendwelchen Kabeln.

Die machen mir wirklich einfach Spaß. Und mehr kann ich von einer Kopfhörerlösung nicht erwarten.
 
Die klingen gut, die Amp-Modelle sind okay bis gut und gut zu tweaken
Falls das ein Problem bei manchen darstellen sollte: Ich habe sie auch schon mit dem HX Stomp und einem Fryette GP/DI verbunden mit noch einem Wireless-System dazwischen. Gitarre -> Wireless-System -> HX Stomp/GPDI -> Wireless-Dongle der Waza Air in den Output. Klingt noch besser und ist immer noch komplett kabellos.
 
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Ich hätte nach nochmaligem Lesens des TE noch eine Frage, die mir aufkam.
Mit was für Pedalen gehst Du denn in den Mooer Radar?
Sind es nur reine Effektpedale? Das würde sich meiner Meinung nach wegen fehlendem Preamp nicht gut anhören.
Es bräuchte am Ende der Kette vor dem Mooer Radar schon ein Pedal, was sich auch als Preamp eignet, wie z.B. das AMT M-2 oder R-2 (hier gibt's diverse Möglichkeiten).
Die letzten beiden habe ich in meiner Kette.
Ich spiele zwar selber über einen Amp mit Box, jedoch über den FX-Loop Return. Der Amp macht als Poweramp quasi nur noch laut. (Also sozusagen anstelle des Mooer Radar.)
Jedoch sollte davor auch ein Preamp vorhanden sein, und nicht nur ein Effektpedal.
Vielleicht ist hier ja auch bereits ein Punkt getroffen.
Ich kann hier zu den von mir genannten AMT-Legend-Amps-2-Pedalen eine Empfehlung geben.
Sie eignen sich als eigener Effekt sowie auch als Preamp (abgebildet wird ein 7ender-ähnlicher Cleansound).

Das nur mal am Rande, um nichts auszuschließen.
 
Ohne langes hin und her. Normale HiFi Kopfhörer AKG oder Byerdinamic. Die werden auch in den Studios für Aufnehmen verwendet.
 
... Vielleicht ist der Strymon Iridium so etwas was ich suche. Wie macht der sich so bei verzerrten Sounds?
...
Ich verwende zum leise Üben in Moment
Gitarre -> Bogner Wessex -> Strymon Iridium -> (Rechner Soundkarte) -> Kopfhörer

Ich spiele mehr die Blues Richtung mit leicht angecrucnchten Sounds, weniger verzerrt.
Der Crunch kommt bei mir aus dem Wessex, der in Verbindung mit dem Iridium sehr gut funktioniert.

Ich habe mal auf die Schnelle im Iridium den Marshall Sound mit dem Tube Screamer verzerrt ausprobiert.
Das kling für mich auch ganz ordentlich, ist aber letztendlich Geschmacksache.

Den Iridium mag ich, weil er gut klingt und sich bedienen lässt wie ein normaler Amp (Ich mag auch keine Software auf dem Rechner verwenden, egal wie gut sie klingt)
 
Das nur mal am Rande, um nichts auszuschließen.

Da war echt noch ein Fehler in der Signalkette. Hatte jetzt mal meinen ENGL e530 vor den Mooer geschalten zum Test. Das klingt schon angenehmer, aber so richtig vom Hocker haut es mich nicht.

Die Boss Waza Dinger sehen schon interessant aus. Was mich vielleicht aber abschreckt ist die Micro USB Buchse zum Laden (diese Buchsen halten kaum was aus), die Bedienung mit der App und irgendwie meinen Sound könnte ich auch nirgendwo abgreifen. Zusätzliche kommt durch die Digitale Funkstrecke wieder mal etwas mehr Latenz hinzu. Ich studiere mal die Anleitung in den nächsten Tagen, vielleicht überzeugt es mich ja doch noch.

Das Iridium reiz halt schon mit dem Bedienkonzept. Gibt es da noch mehr Alternativen? Haben die AMT Kisten auch eine ordentliche Boxensimulation drin?
 
Da war echt noch ein Fehler in der Signalkette.
Perfekt. Da haben wir schonmal einen sehr guten Anhaltspunkt! :great:
Wobei.... Die Engl e530 sollte eigentlich schon das fehlende Glied sein.:gruebel:
Aber ich weiß nicht, wie sie den Sound formt.
Daher weiter....

Die Cab-Sim klingt bei den AMT-Geräten nicht so gut.
Dafür haben sie aber zwei andere sehr geile und wichtige Sachen eingebaut: Die AMT-Legend-Amp-2-Serie kann als normales Pedal (Input des Amps) dienen oder als Preamp!
Und da hast Du gleich zwei Sachen zur Auswahl, da sie quasi zweikanalig funktionieren.
Entweder Du benutzt sie als den Effekt, als den sie angepriesen werden (zugleich als Preamp), oder im "Off"-Zustand sind sie ein cleaner 7ender-Preamp.
Da Du ja bereits erkannt hast, daß bei Dir der fehlende Preamp einen Ausschlag gegeben hat, meine Empfehlung:
Bestelle Dir mal ein AMT-Pedal (ich denke, das M-2 (Marshall JCM800-Emulation) könnte passen) und probier es aus.
Zurückschicken geht ja immer noch.
Die Pedale haben einen Input, aber drei Outputs für direkt in den Input des Amps, oder als Preamp (in den Mooer Radar z.B. oder den Return des FX-Loops Deines Amps) oder Cab-Sim direkt in's Mischpult.
Nur das letztere hat einen weniger guten Sound.
Benutzt Du jetzt das AMT-Pedal als Preamp direkt in den Mooer Radar und hast das AMT nicht aktiv, dann emuliert es quasi einen cleanen 7ender-Preamp.
Und jetzt kannst Du Deine gesamten Pedale durch den AMT in den Mooer Radar jagen. Das sollte bei Dir einen gehörigen Soundgewinn zur Folge haben.
Zudem könntest Du das AMT selbst auch als das benutzen, wofür das einzelne gebaut wurde. Das M-2 z.B. als JCM800, das R-2 als Rectifier etc.
Die AMT-Legend-Amp-2-Pedale liegen alle so um die 150,-€.

Du merkst, ich rede hier nur von AMT-Pedalen.
Das hat den Hintergrund, daß ich gerne aus Erfahrung spreche.
Und die habe ich, weil es bei mir über diesen Weg so genial klappt, halt nur bei den AMT-Pedalen.
Meine Kette ist eine ganz andere, bei der ich meinen ENGL Richie Blackmore `Signature nur noch als Poweramp verwende.
Mein Preamp ist z.B. das AMT R-2 als cleaner 7ender-Amp. Über diese jage ich alles andere. Auch ander AMT-Pedale.
Und ich gehe bei mir nicht über den Input des Engl-Amps, sondern über den FX-Loop-Return.
Somit umgehe ich den Preamp meines Amps und nutze den Amp selbst nur noch zum Lautmachen.
Jetzt fehlt mir zwar der ganz eigene Sound des Amps, aber dafür habe ich unzählige andere.
Und wenn ich den Sound wieder benötige, dann stöpsel ich halt um.

Es wird garantiert auch noch andere Wege für Dich geben.
Aber die mußt Du selbst finden.
Wenn Dein Engl e530 zumindest schonmal eine Verbesserung war, aber noch nicht optimal, dann schau (nach meinem Empfinden) einfach mal bei den AMT-Legend-Amp-2-Pedalen, ob Dir was zusagt.
Du bekommts einen weiteren "Verstärker-Sound" in's Haus und auch noch einen genialen Preamp.
Aber Achtung, das ist meine ganz eigene subjektive Meinung.
Nur ich glaube, Du hast evtl. schon jetzt eine Richtung bei Dir erkannt.
Ich wünsche Dir viel Glück beim Ausprobieren auf diesem neuen Feld.

Und nochmal kurz zum Verständnis: Du brauchst einen Preamp, einen Poweramp und eine Box.
Für all das gibt es Sims.
Preamp: Pedale, die sich dafür eignen.
Poweramp: Ist im Mooer Radar integriert.
Boxen-Sim: Auch hier das Mooer Radar.

Meine persönliche Meinung: Das Mooer Radar hat für den Preis bereits alles an Bord, was man braucht und wofür es gebaut wurde.
Die Ergebnisse sind nicht absoluteste Top-Qualität, aber man kann sehr gut damit arbeiten.

Welche Qualitätsansprüche nun jeder einzelne hat, das ist wieder eine andere Geschichte.
Aber Poweramp und Boxen übernimmt bereits der Mooer Radar.
Mein Tipp: Such bei den Preamps. Deine ganzen Pedale scheinen evtl. nur normale Effekte zu sein.
:)


PS: Das Strymon Iridium habe ich persönlich nicht. Aber nach allem, was ich darüber gelesen habe, scheint es ein Hammer-Pedal zu sein.
Unbedingt auch anschauen!
 
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Ich hab Beyerdynamic Dt 770 250 ohm. Interface Ik Multimedia axe i/o
Two Notes Torpedo Studio
Ownhammer Ir
Bogren Digital Ir
Amp Diezel D-moll
Pedals ohne ende

Bin sehr zufrieden. Die Ir‘s sind bei OH sowohl bei Bogren sehr gut finde ich. Bei Oh hat man ne krasse auswahl so das es länger dauert die entsprechenden, nach seinen wünschen, Ir zu finden.
Bei Bogren ist es ganz easy und geht zügig. Würde sagen für jeden was dabei. Spiele von Clean bis Metal alles.

Hört sich ganz natürlich der Sound an. Mit meinen Monitor in ears von Tonfuchs ist es halb so schon. Da kann ich die Dt 770 sehr empfehlen.
 
Ich spiele zu Hause ähnlich.
Stressbrett -> mooer preamp pedal (passend zu meinem amp im proberaum) -> mooer radar -> KH
KH sind bei mir Beyerdynamics DT330 und DT 990. Das klingt insgesamt schon ähnlich wie mein proberaum/live setup. Was natürlich fehlt ist das Box im Raum gefühl, aber damit kann ich gut leben.

Was ich vor allem mag ist, dass ich abgesehen vom radar nicht durch menüs tweaken muss.

Von daher +1 für preamp und neue KH.
 
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Ich besitze auch das Radar, wenn ich auch inzwischen auf das Torpedo M umgestiegen bin und das Radar für die Ovation verwende.
Zwei Dinge würde ich erstmal testen:
- Das Radar klingt mit nachgeladenen IRs nochmal um Klassen besser; da gibt es auch schon viele gute gratis, einzig die Software von Mooer ist etwas verschroben.
- Das Radar ist doch nur mono(?); hänge doch mal einen Stereoeffekt (Hall, Chorus,...) dahinter und gehe davon in den Kopfhörer. Mono-Signale werden über Kopfhörer oft als sehr unnatürlich empfunden.
 
Moin,

nach einer Weile nochmal eine kleine Rückmeldung von mir. Ich denke ich habe jetzt eine Lösung mit der ich erstmal eine Weile gut leben kann.
Zu erst sind es ein paar neue Sennheiser HD650 geworden. Die klingen echt gut, auch wenn der Unterschied zu meinen Audiotechnika M40 oder den günstigeren Sennheisern objektiv nicht so groß ist wie gedacht.

Viel wichtiger war dann aber die Anschaffung von so einem "Amp in a Box" Pedal. Ich das Strymon Iridium und das Walrus Audio Audio ACS1 länger getestet. Am Ende hat das ACS1 bei mir gewonnen. Richtig überzeug hat es mich aber auch erst mit anderen Impulsantworten von redwirez. So kommen die Zerrerpedale erst richtig zur Geltung.

Danke allen die sich hier an der Diskussion beteiligt haben und guten Input gebracht haben.

Bis dann
 

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