Übungs-Sopranblockflöte

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Hallo,
ich suche noch eine feuchtigkeitsunempfindliche Sopranblockflöte. Ich spiele gerne noch kurz vor dem Büro mal ein kurzes Stück. Meine Holzflöten sind mir dazu zu Schade.
Ich habe zwei Kunststoffblockflöten (eine ganz günstige von Thomann und eine etwas bessere von Yamaha), aber mit beiden kriege ich die hohen Töne (h", c"´) nicht. Auch sonst sind die klanglich nicht besonders ansprechend.
Ich hatte deshalb an eine Flöte mit Kunststoff-Kopf und Holz-Mittel- und Fußteil gedacht.
Könnt ihr mir da eine Flöte empfehlen? Hat jemand Erfahrungen mit solchen Flöten gemacht?
Danke schon mal.

Viele Grüsse
Norbert
 
Eigenschaft
 
Hallo Norbert
Eine Empfehlung in Deinem Sinne kann ich leider nicht aussprechen.
Bei meinen Schülern lief es eigentlich immer darauf hinaus, dass in dem Moment, wo der bespielte Tonraum über das d'' hinaus steigt, auf eine in der Höhe gut ansprechende Holzflöte gewechselt wird.

Mir sind meine Holzflöten zum Spielen nicht zu schade. Im Gegenteil. Es tut dem Holz doch gut, wenn die Flöte regelmäßig bespielt wird. Damit die Flöten nicht zu nass werden und Zeit zum Trocknen haben, wechsele ich die Flöten, wenn ich das Gefühl habe, es ist genug. Und weil ich das Musizieren genießen möchte, meide ich in der Regel die Kunststoffflöten, auch wenn es welche gibt, die ganz passabel klingen.

Gruß
Lisa
 
Hallo,
Ich spiele gerne noch kurz vor dem Büro mal ein kurzes Stück.

Viele Grüsse
Norbert
Das ist die bessere Alternative als noch schnell einen Schluck Alkohol oder eine Prise Kokain zu nehmen (gestern lief darüber eine Diskussionsrunde im Fernsehen)!

Bei meiner YAMAHA Kunststoffblockflöte funktioniert das h" und c''' (das hängt eigentlich hauptsächlich davon ab, weiviel man das Daumenloch öffnet - nur einen kleinen Spalt).

Blockarina
 
Mir sind meine Holzflöten zum Spielen nicht zu schade. Im Gegenteil. Es tut dem Holz doch gut, wenn die Flöte regelmäßig bespielt wird.
Ich hab das Problem, dass nach dem morgendlichen Zähneputzen erstmal zuviel Speichel produziert wird. Und das ist eigentlich das, was ich meinen Holzflöten nicht zumuten will. Die Kunststoffflöten reinige ich ab und an in Spülwasser.

Bei meiner YAMAHA Kunststoffblockflöte funktioniert das h" und c''' (das hängt eigentlich hauptsächlich davon ab, weiviel man das Daumenloch öffnet - nur einen kleinen Spalt).
Ich habe schon so einiges an Blassstärke und Daumenlochöffnung probiert, aber vor allem das c"' wird nie richtig sauber und schön. Bei meinen Holzflöten ist es ja nun auch nicht ganz einfach das c"' zu spielen, aber mit ein wenig Übung klingt es schon sauber.

Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der schon eine Flöte mit Kunststoffkopf und Holz-Mittel-/Fußstück gespielt hat.

Norbert
 
Versuch macht klug. Hatte mir die Moeck 1024 aus Kunststoff/ Holz gekauft. Leider hat die einen weiten und geraden Windkanal. Spielt sich dadurch mit viel mehr Luft, als alle mein bisherigen Flöten. Da ich mir da nichts falsches Anüben will, ist die für mich nicht geeignet. Verstehe auch nicht, warum die so gute Bewertungen hat. Der Klang ist nicht schöner, als bei z.B. der Yamaha YRS-312 aus Kunststoff.
Ist das Spielen für Kinder mit dem geraden, weiten Windkanal wirklich einfacher? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen. Man braucht vor allem bei den hohen Tönen viel mehr Luft als bei den gebogenen und engeren Windkanälen. Da müssen die Kinder doch nach fast jedem Takt luft holen. Oder liege ich da falsch?
Norbert
 
Aber vielleicht meldet sich ja noch jemand, der schon eine Flöte mit Kunststoffkopf und Holz-Mittel-/Fußstück gespielt hat.

Hallo. Ich bin neu hier und von meiner Tochter wieder vom Blockflötenvirus infiziert worden. Hatte als Kind ein paar Monate Unterricht und zwischendrin immer mal Selbststudium probiert, aber nie lange durchgehalten. Nun bin ich schon ein paar Monate wieder intensiver dabei und sehe erste Erfolge :) Schaue mich auch gerade nach einem Lehrer um.

Zu Deiner Frage mit den Kombi-Flöten: Ich selbst habe eine etwas teurere Aulos (Symphony 503B) und komme gut mir dieser zurecht. Ich habe gerade am Anfang die Flöte auch noch ganz schön zugesabbert, das ist der Kunststoff ideal. Mein Mann hat sich vor Jahren mal eine Mollenhauer Prima mit Kunststoffkopf und Holzkorpus zugelegt, aber ich muss sagen, ich sehe darin keinen Sinn. Die Flöte hat über 30 EUR gekostet und spricht schlechter an als meine Aulos, sogar schlechter als die billige Aulos Anfängerflöte meiner Tochter. Vom Klang her mag sie der 10 EUR Anfängerflöte meiner Tochter überlegen sein, aber sie geht meiner Ansicht nach schneller zu und die hohen Töne sprechen keinesfalls besser an.

Da sie nun schon ein gutes Jahr Unterricht nimmt, hat meine Tochter zu Weihnachten eine klassische barocke Holzflöte von Schneider bekommen (wir haben sie bei der Musikschule mit etwas Rabatt für knapp über 40 EUR erworben, im Internet habe ich sie schon so zwischen 45 und 55 EUR) und ich muss sagen, die spricht genial an und klingt sehr schön. Die Lehrerin hat sie für uns angespielt und meinte, ihrer Erfahrung nach ist dieses Gebrüder Schneider Modell deutlich besser als die Schülerflöten von Moeck und Mollenhauer, die noch dazu teurer sind. Wenn einem die Kunststoffflöten zu billig sind und die teuren Holzmodelle zu schade, wäre das vielleicht preislich eine Alternative?! Sie muss allerdings auch etwas stärker warmgespielt werden als unsere Kunststoffflöten. Das könnte früh morgens dann knapp werden.

Viele Grüße.
RedLily
 
Hallo RedLily, ich nutze jetzt doch meine Yamaha Kunststoffflöte weiter. Nach einigem Üben bekommen ich auch mit der das c''' sicher hin. Ist halt nur fürs Üben nicht so sinnvoll, wenn ich dann auf meinen Holzflöten das c''' ganz anders spielen muss. Aulos-Kunststoffflöten hatte ich mir auch schon mal angeschaut, vielleicht probiere ich die auch noch mal.

Gruß Norbert
 
Hallo. ich habe mir noch mal die Aulos Soprano 503B geholt. Von meinen drei Kunststoffflöten bisher die Beste. Der Klang kann zwar nie einer guten Holzflöte Konkurenz machen (ich weiß nicht, warum einige behaupten, moderne Kunststoffflöten würden den Vergleich mit Holzflöten nicht scheuen müssen), aber die lässt sich tatsächlich vom c' bis zum c''' spielen. Ohne viel Experimente mit Blasstärke und Daumenstellung. Auch die Intonation über den ganzen Bereich ist relativ gut (mit g-strings kontrolliert).
Die Verarbeitung ist gut, besonders gefallen mir die Verbindungen von Kopf- und Fußteil zum Mittelteil. Da gibt es ein richtiges Labyrinth. Mal schauen wie lange die Zapfen fest sitzen. Bei meiner Thomann waren die nach 1,5 Jahren so locker, dass die fast auseinanderfallen.
Aber erstmal habe ich eine unproblematische Übungsflöte gefunden.
Gruß Norbert
 
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Die ist schön. Viel Freude damit.

(ich weiß nicht, warum einige behaupten, moderne Kunststoffflöten würden den Vergleich mit Holzflöten nicht scheuen müssen),

Naja, so absolut sagt das kaum jemand. Da spielt der Preis der Holzflöte die entscheidende Rolle. Und deine Aulos ist mit Sicherheit den super billigen Holzflöten in der 30 EUR Region überlegen. Rein spieltechnisch ist sie meiner Ansicht nach auch den gängigen Schülermodellen im 60-80 EUR Bereich durchaus ebenbürtig und teilweise sogar noch leichter in den hohen Registern spielbar. Es fehlt ihr meiner Ansicht nach hauptsächlich an Wärme und Charakter im Ton. Technisch und von der Stimmung her ist sie top - zu dem Preis und für ein Massenprodukt.
 
Hallo, alle, die ihr da mitlest:

Habt ihr eigentlich alle "Übungsflöten" und eine Flöte, wo ich nur manchmal oder bei Auftritten mitspielt? Unabhängig von Sopran jetzt. Also habt ihr von jeder Flöte einer Stimmlage gleich mehrere, für Übung und Auftritt, etc.?
 
Ich wundere mich, dass ihr teilweise mehrere verschiedene Kunsstoffflöten einer Stimmlage habt, obwohl ihr auch in der Stimmlage auch mindestens eine Holzflöte habt. In jeder Stimmlage (Sopran, Alt und Tenor) habe ich eine Flöte aus Holz und eine aus Kunststoff. Bevorzugt werden die aus Holz gespielt, manchmal greife ich auch auf die Plastikflöten zurück (meist nur bei Alt und Tenor).

@flautino musikus

Du kannst der Thomann-Flöte, die am Zapfen zu locker geworden ist, eine Fadenwicklung verpassen oder ein Papierstreifen um den Zapfen legen. Dies habe ich damals bei meiner Schulflöte (aus Ahorn) so gemacht. Bei meiner Plastiksopran habe ich eher das Problem, dass ich sie nicht auseinander bekomme. Da diese keine Plastikkappen für das Mittelstück hat, wie die Alt- und Tenorflöten.
 
Ich wundere mich, dass ihr teilweise mehrere verschiedene Kunsstoffflöten einer Stimmlage habt, obwohl ihr auch in der Stimmlage auch mindestens eine Holzflöte habt. In jeder Stimmlage (Sopran, Alt und Tenor) habe ich eine Flöte aus Holz und eine aus Kunststoff. Bevorzugt werden die aus Holz gespielt, manchmal greife ich auch auf die Plastikflöten zurück (meist nur bei Alt und Tenor).

@flautino musikus

Du kannst der Thomann-Flöte, die am Zapfen zu locker geworden ist, eine Fadenwicklung verpassen oder ein Papierstreifen um den Zapfen legen. Dies habe ich damals bei meiner Schulflöte (aus Ahorn) so gemacht. Bei meiner Plastiksopran habe ich eher das Problem, dass ich sie nicht auseinander bekomme. Da diese keine Plastikkappen für das Mittelstück hat, wie die Alt- und Tenorflöten.

Das mit den Kunststoffflöten hat sich halt so ergeben. Erstmal die Thomann (ich war mir ja gar nicht sicher, ob ich das Flötenspielen hin kriege), dann die Yamaha (wollte was besseres), dann die erste Holzflöte von Moeck (ist immer noch meine am meisten gespielte Flöte, weil ich sie beim Unterricht und in den Proben benutze) und dann die Mollenhauer (weil gerade Weihnachten war). Jetzt die Aulos weil ich eben mit der Yamaha das c''' nur schwer spielen konnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, alle, die ihr da mitlest:

Habt ihr eigentlich alle "Übungsflöten" und eine Flöte, wo ich nur manchmal oder bei Auftritten mitspielt? Unabhängig von Sopran jetzt. Also habt ihr von jeder Flöte einer Stimmlage gleich mehrere, für Übung und Auftritt, etc.?

Ich spiele ja nur zum Privatvergnügen, daher ist das mit den Auftritten für mich (evtl. noch) nicht relevant. Aber da die Kunststofflöten günstig sind, habe ich mir zum Einstieg erst mal diese gekauft - Aulos Sopran, Yamaha Alt, Aulos Tenor. Danach habe ich nach und nach Holzflöten zugekauft. Erst eine gebrauchte Kobliczek Sopran für günstig, dann eine Mollenhauer Waldorf Sopran weil ich den Klang so toll fand. Jetzt riet mir meine Lehrerin zu einer hochwertigen Flöte. So sammelt sich das. Eine günstige gebrauchte Altflötehabe ich jetzt vom Flötenbauer optimieren lassen, da wir jetzt mit der Altflöte starten wollen. Nur die Tenorflöte ist im Moment alleine. Da sind mir die klappenlosen Holzmodelle einfach zu teuer.

Es ist halt nur ein Hobby, wenn man es auch ein bißchen übertreibt ;):cool::evil:
 
So wird man Flötensammler/in! :)

Ich habe übrigens beim Recorder Summit nachgefragt, Musicanne. Man kann für die Verbindung der einzelnen Teile bei Kunststofflöten ganz einfaches Korkfett nehmen. Ich finde das zwar immer noch etwas "trocken" im Aussehen, im Gegensatz zu diesem "Film" der auf der einen Kunststoffflöte war, als ich sie bekommen habe, aber der Herr am Stand, wo die Dolmetsch-Flöten waren, hat das so gemeint.

...und wenn die grade gar nicht auseinander gehen: Vielleicht die eine Seite mit sehr warmen Wasser übergießen, so wie beim Marmeladenglas, was man sonst nicht aufbekommt? Eine Kunststoffflöte dürfte das wohl aushalten können.
 
@musicane
Danke, aber es lohnt sich nicht, die Thomann zu reparieren. Da ist die Intonation nicht gut, der Klang auch nicht und in der oberen Oktave ist die Ansprache schlecht.
 

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