Umstieg von LH zu RH

von keyboy:tk, 08.04.16.

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  1. keyboy:tk

    keyboy:tk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.16   #1
    Hallo zusammen,

    Ich bin neu hier und spiel seit ca 2-3 Jahren Gitarre. Hab mit der Gitarre meines Bruders (rechtshänder) angefangen und gleich gemerkt, das geht nicht.. Hab mir dann LH Gitarren zugelegt und auf denen gespielt.. Letztens aber mal wieder die Gitarre meines Bruders in die Hand genommen und gemerkt "ach das kann ja doch funktionieren". Nun bin ich am überlegen umzusteigen von LH zu RH, da "normale" Gitarren erstens häufiger vertreten sind, die Auswahl größer ist etc. Wäre das eine blöde Idee umzusteigen? Schaffe ich es meine LH Gitarren (E-Gitarre: Epiphone Les Paul Special 2, Akkustikgitarre: Walden Natura) für einen vernünftigen Preis zu verkaufen oder klappt das eher weniger?

    Ich hoffe mal, ich bin nicht der einzige dem es so geht :D..

    Würde mich über ein paar Kommentare freuen und sag schon mal danke.

    Liebe Grüße!
     
  2. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.04.16   #2
    Hallo und willkommen im Board!
    Ich muss ja zugeben, als echter und vollkommener Rechtshänder kann ich dir zum Umstieg nix sagen. Aber ich kann dir paar Sachen zum überlegen geben.
    Du spielst jetzt also seit mehr als 2 Jahren LH Gitarren, ich nehme an, dass du da inzwischen auch relativ flüssig spielen kannst. Ich fürchte, das gibst du auf, wenn du umsteigst, weil es ja doch ein komplettes Umdenken ist. Ich hab vor kurzem mal in einem Laden eine LH Gitarre in die Hand genommen und festgestellt, ich würde da keinen Ton rausbringen.
    Also probier mal mit der Gitarre deines Bruders, wie sehr du da wirklich spielen kannst, bevor du umsteigst und dann letztlich fast von vorn anfangen müsstest.
    Und warum überhaupt komplett umsteigen? Vielleicht bist du ja einer der Menschen, die beidseitig recht gut ausgeprägt sind, dh dass du auch auf beide Weisen Gitarre spielen kannst. Wenn dir der Umstieg auf rechts leicht fiele, dann schaffst du es vielleicht auch auf beiden Seiten ein annähernd gleiches Niveau zu erreichen. Und das ist wirklich selten, dass einer sowohl LH als auch RH spielt.
    Und du hast dann die gesamte Riesenauswahl an Gitarren.
    Und selbst wenn du komplett umsteigen willst: kauf dir erst die RH Gitarre und schau ob das geht, die anderen Gitarren kannst du in paar Monaten noch immer verkaufen.
     
  3. keyboy:tk

    keyboy:tk Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.16   #3
    Danke für die schnelle Antwort!

    Dein Vorschlag klingt auf jeden Fall logisch. Ich denke ich geh die Sache langsam an und versuchs mit der Gitarre meines Bruder oder besorg mir eine gebrauchte/billige RH Gitarre. Falls es viel besser läuft als mit meinen LH Gitarren kann ich immer noch umsteigen bzw. kann auf beiden spielen. Danke für die Beratung und Anregungen! :)
     
  4. HerzMusik

    HerzMusik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #4
    Hallo,

    ich bin auch linkshänderin und spiele rechtshänder Gitarre. Bei mir war das allerdings so, dass ich beide probiert habe, als ich noch gar nichts konnte.

    Mit fiel aber auf, dass ich mit der linken Greifhand mehr Gefühl auf dem Griffbrett hatte. Der Verkäufer sagte dann, versuch mal einen Akkord zu greifen usw...und ich war mit der linken hand deutlich besser dran.

    Die rechte Schlaghand ist dann eh Übungssache und es klappt! Ich kann Dir nur sagen, dass es bei mir klappt und ich dabei definitiv bleibe.

    Nicht weil es mehr Gitarren gibt, sondern weil ich sogar besser damit zurechtkomme.

    Zum Verkauf einer Gitarre kann ich leider nichts sagen.
    LG
     
  5. InTune

    InTune Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.04.16   #5
    Als "umerzogener" Linkshänder, kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass man sich immer die Frage stellt, ob es in der anderen Ausrichtung doch besser wäre. Bei mir hat sich die Frage nach einer Lefty irgendwie nie gestellt und ich kam auf Anhieb mit den Rechtshänder Instrumenten klar. Klavier und Schlagzeug hat auch "normal" funktioniert. Ganz anders als ich mal ein Akkordeon ausprobiert habe... Nichtsdestotrotz habe ich mich auch schon gefragt, ob mein Rythmusspiel tighter wäre, wenn ich links rum spielen würde...
    Wegen der Equipmentauswahl sich umzugewöhnen, halte ich für nicht zielführend. Man schafft sich eh viel zu viele Gitarren an, wenn die die Möglichkeit dazu besteht. Lieber so speieln, wie man sich am wohlsten fühlt und wenn das in Linksauslage ist, dann eine "Richtige" und die dann spielen, spielen, spielen.
     
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  6. coucho

    coucho Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #6
    Meine 5 Cents als Lefty:
    Unvorstellbar für mich rechts zu spielen. Ich stelle mich an wie sonst noch was. Null Feeling, Feinmotorik, Beweglichkeit.
    Für mich stellte sich nie die Frage. Aber wenn jemand in der Lage ist und das am besten von Anfang an auch rechts die gleichen Fertig- und Fähigkeiten zu können dann ist es ja auch Wurscht ob links oder rechts.
    Die Auswahl an Instrumenten ist ja auch für Leftys noch ganz ok aber wie weiter oben schon geschrieben, nur wegen des Anschaffungspreises umzustellen...never ever!
     
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  7. Gast240164

    Gast240164 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #7
    Zumal eh nicht zu erwarten ist, das eine Epi S2 Special unbedingt soviel am Markt bringt, da das Angebot doch immer recht groß ist. Kommt ja auch darauf an, was du dafür ausgegeben hast...
    Ich bin wie man auf dem avatar erkennen kann, auch Lefty und mir ging es genau wie meinem Vorredner...ich habe es auch, da ich ja wegen meiner Frau auch ein paar RH Gitarren habe, ausprobiert, auch jetzt geht da nix..also lasse ich es einfach.
     
  8. schmendrick

    schmendrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #8
    Ich denke die Frage steht nur am Anfang. Hätte man mich gelassen, würde ich linksrum spielen, aber die Option war zu meiner Zeit mehr als nur exotisch. Und ich kenne viele echte Linkshänder, die rechts spielen und behaupten es niemals anders zu können.
    Nach drei Jahren allerdings umzusatteln ist Unsinn, das wären drei verlorene Jahre, außer der Theorie muss man von vorne anfangen.
    Es sei denn, du bist auch nach drei Jahren noch auf Anfängerniveau.
    Ach ja, eine Epi Special geht mit Glück für 100, die Walden denk ich ebenso.
     
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  9. DerZauberer

    DerZauberer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #9
    Wissen kannst du es nur selbst.

    Nach 2-3 Jahren umsteigen halte ich aber für sehr seltsam - da würde ich eigentlich erwarten, dass man schon recht "gefestigt" ist und nicht "mal eben so" wechseln will und vor allem kann, ohne eben wieder 2 Jahre zu brauchen um in etwa dasselbe Level zu haben...
     
  10. powertube

    powertube Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #10
    Ich bin ebenfalls LH und spiele seit jeher auf einer LH-Gitarre. Nach einem Arbeitsunfall habe / hatte ich jedoch ein bisschen mit der Beweglichkeit in der rechten Hand (Greifhand) und habe mir daher mal eine RH-Gitarre zugelegt.
    Das Greifen der Akkorde klappt auch ganz gut, aber der Anschlag ist schon wirklich mühselig und fühlt sich noch nicht "organisch" bzw. natürlich an.
    Für mich persönlich, ist das Ganze also keine Alternative. :great:
     
  11. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.04.16   #11
    Wenn du dich nicht entscheiden kannst, welche Ausrichtung besser für dich ist, dann kannst du es ja auch mal wie Michael Angelo Batio machen:

    :):):)

    Ich als Linkshänder habe damals auch mit einer Rechtshänder-Gitarre angefangen und bin dabei geblieben. Ich bin aber auch kein ganz strikter Linkshänder, da ich manche Sachen mit beiden Händen ganz gut kann, außer Schreiben usw. Damals bin ich aber auch nicht auf die Idee gekommen mal eine Linkshänder-Gitarre zu testen, auch weil ich spezielle Linkshänder-Gerätschaften immer etwas blöd fand.
    In der Greifhand habe ich ein sehr gutes Gefühl, da es auch meine stärkere Hand ist. Mit der rechten Schlaghand gab es anfangs ein paar Probleme, weil der Anschlag nicht so ganz sauber und flüssig war. Mein Gitarrenlehrer hat das aber gut in den Griff bekommen, weil er vermehrt Übungen für die rechte Hand eingebaut hat. Es war ganz seltsam, da von einen Tag auf den Anderen die Probleme auf einmal verschwunden waren.

    Aus Spaß habe ich auch mal versucht meine Gitarren im Hendrix-Style zu spielen, aber damit komme ich gar nicht zurecht. Es könnte aber gut sein, dass mein Anschlag vielleicht etwas besser wäre, wenn ich gleich mit Links angefangen hätte. Das ist aber auch spekulativ. Es gibt auch viele bekannte Gitarristen, die Linkshänder sind, aber mit Rechtshänder-Gitarren spielen/spielten. Beispiele sind Mark Knopfler, Gary Moore, Kiko Loureiro (Megadeth) oder Billy Corgan.

    Die Auswahl bei Rechtshänder-Gitarren ist natürlich größer, aber es macht auch keinen Sinn zu wechseln, wenn es sich "falsch" anfühlt. Es kommt bestimmt auch darauf an, wie stark die Händigkeit ausgeprägt ist. Manche Leute können manche Dinge wirklich nur mit einer Hand.
     
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  12. SurfinTom

    SurfinTom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.16   #12
    Als Linkshänder, der auch linkshändig spielt, hier mal kurz meine Erfahrung:
    Ich habe mit 9 oder 10 Jahren meine erste Gitarre gekriegt und habe keinerlei Unterricht bekommen. Ich hielt die Gitarre also so wie es für mich am besten und einfachsten schien. Die ersten 3 Jahre oder so hab ich nur so rumgeschrammelt und irgendwann erste Sachen wie das Riff von Satisfaction oder Smoke on the water selbst rausgekriegt.
    Mit 14 sollte ein etwas älterer Kumpel mir dann ein paar Akkorde beibringen. Als er mich das erste mal mit der Gitarre sah, meinte er: He, du bist ja Linkshänder. Entweder du nimmst die Gitarre andersrum oder du spannst die Saiten andersrum drauf.
    Das mit dem Andersrum halten hab ich ein paar Tage probiert, dann war für mich klar: Ich muss die Saiten umspannen. Das hab ich gemacht und innerhalb kürzester Zeit konnte ich die gängigsten Akkorde greifen. Ich hatte mich durch das mehrjährige Rumgeschrammel und Ausprobieren schon so an das linkshändige Spiel gewöhnt, das ein Umlernen auf rechts für mich unmöglich schien.
    Und dabei bin ich geblieben.

    Allein bei Thomann sind aktuell 217 Lefthand-E-Gitarren gelistet. Die Auswahl ist in den letzten 10-20 Jahren ständig größer geworden. Das wäre für mich kein Grund mehr auf rechts umzulernen.
     
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  13. Talentfrei

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    Erstellt: 12.04.16   #13
    Hallo "Nachbar" ;)

    Nach der Zeit halte ich das zumindest für sehr schwierig. Ob es machbar ist und Du die Zeit in das "Neulernen", kannst eigentlich nur Du entscheiden. Zugriff auf RH Gitarren um es zu probieren ist ja wie Du schon festgestellt hast eher eine Kleinigkeit.
     
  14. powertube

    powertube Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.16   #14
    Sehe ich auch so.
    Die Auswahl im RH-Bereich ist natürlich sehr verlockend, aber letztlich bringt das beste Instrument nichts, wenn man Spieler & Instrument "nicht eins werden".

    Bezüglich Händigkeit bzw. Fähigkeiten der Hände muss man aber schon ganz klar differenzieren. Ich als Linkshänder fühle mich in der "RH-Welt" nicht benachteiligt und erledige viele Alltagsaufgaben wunderbar mit der rechten Hand.. Einfach aus Gewohnheit. Allerdings kann man Whatsapp-Schreiben, Nagel in die Wand hauen oder Fingernägel feilen usw. nicht mit dem Gitarrenspiel vergleichen.

    @ TE: Du kannst ja mal testen, ob du dir mit rechts gut die Zähne putzen kannst ;) Ich hatte da schon arge Probleme, die kreisende Bewegung hinzubekommen. Ist sicherlich ganz interessant, nimmt dir aber die Entscheidung auch nicht ab.

    Ich an deiner Stelle würde mir eine günstige RH-Stratkopie zulegen und einfach mal ungezwungen üben. Falls du scheiterst, kannst du die Saiten einfach umspannen (Hendrixstyle) oder das Ding wieder verkaufen.
    Das dann gezahlte Lehrgeld sollte dann nicht allzu schmerzhaft sein =)
     
  15. Talentfrei

    Talentfrei Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.16   #15
    Das kann man übrigens auch mit Leftys machen, so im Falle eines Falles ;)
     
  16. mr.coleslaw

    mr.coleslaw Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.04.16   #16
    Wie hat es Hendrix gemacht ? Rechtshänder Strat genommen, Saiten umgespannt und los gings.....
     
  17. myself65

    myself65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.17   #17
    Naja im Gunde ja. Er wird wohl auch die Saitenreiter im Steg angepasst haben - aber das ist ja bei der Strat kein Problem. By the way - Hendrix konnte - so hab ich gelesen - beidseitig spielen. Als Jugendlicher hat ihm sein Vater angeblich verboten Linkshändig zu spielen weil das "die Hand des Teufels ist". Daher hat er wohl erst rechtshändig gelernt und heimlich linkshändig.
     
  18. Keyborg

    Keyborg Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.17   #18
    Ich spiele seit ca 8 Jahren Gitarre und habe auch mit Rechts angefangen obwohl ich absoluter Linkshänder bin.
    Ich habe auch große Probleme mit Rhytmus, habe mir zwischenzeitlich einige Linkshänder Gitarren besorgt aber den Umstieg nie geschafft.
    Die Linke Hand hat sich mittlerweile so auf Akkorde, Licks etc eingeschossen, dass der Zug abgefahren ist. Ich habe mich selber so unter Druck gesetzt, daß ich das Gitarre spielen fast aufgegeben hätte.
    Es hat überhaupt nichts mit der Modellauswahl zu tun. Leftys gibt es mittlerweile genug, falls nicht lässt man sich eine bauen.
    Der Luftgitarrentest ist für mich absolut aussagekräftig! (die spiele ich immer noch mit Links).
    Mein Sohnemann kommt übrigens nach mir, ist Linkshänder, spielt mal so mal so :-)
    Ich habe zu Beginn der Umstellung richtig große Fortschritte gemacht, Barres hatte ich innerhalb von vielleicht zwei Wochen echt gut drauf, aber soli ...das wird nix.
    Ich stelle mir Soli die ich höre und nachspielen würde auch immer als Rechtshänder im Kopf vor, Akkordfortschreitungen etc als Linkshänder. Total Kränk.

    Jetzt sage ich mir immer "was Knopfler und Co können, kann ich auch". Im Grunde genommen bin ich aber ein Verfechter der Linkshändergitarre.
     
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