Michael Scratch
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- Kleines Nest nordlich von Nürnberg
Die meisten meiner Gedanken hat @antipasti schon sehr zutreffend formuliert.In meinem Fall ist es nun einmal so, dass ich aktuell keine Musiker habe, die meine Ideen einspielen und arrangieren können. Sollte ich deshalb vielleicht Jahre warten, bis ich vielleicht jemanden finde, der Zeit und Lust hat, mit mir zu arbeiten, und möglicherweise selbst noch einiges lernen muss, bevor das Ergebnis meinen Vorstellungen entspricht? Oder nutze ich die Möglichkeiten, die mir heute zur Verfügung stehen, um mich musikalisch weiterzuentwickeln und meine Ideen hörbar zu machen?
Deshalb nur kurz noch hinzu gefügt: Ich halte es nicht für besonders kreativ, sich im schöpferischen Prozess einer KI zu bedienen, so wie Du das tust. Die schöpferische Leistung ist von anderen Menschen erbracht worden, mit deren Output die KI trainiert wurde und die dafür zum Teil weder gefragt wurden, noch einen Cent oder Anerkennung bekommen haben.
Du musst nicht Jahre warten: Nur solange Du KI nutzt wirst Du vermutlich auch gar keinen Antrieb haben, Dir Leute zu suchen: Du kannst Jahre weiter die KI nutzen und dabei Gelegenheiten verstreichen lassen, aktiv zu werden. Warum zu Fuß gehen, wenn das Auto vor der Türe steht. Und warum mühsam üben und Dir selbst Fähigkeiten aneignen, wenn die KI die Aufgaben übernimmt.
Für mich zählt beim Musik machen nicht nur das Ergebnis, sondern auch der Lern-Prozess, den ich dabei durchlaufe.
P.S. Beim KI-Nutzen lernst Du eines: Eine KI zu bedienen. Wenn ich etwas anderes lernen möchte, muss ich etwas anderes machen (z.B. ein Instrument spielen).
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