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Unentschlossen, Roman und Bitte um Beratung

Lyreas
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Hallo, bin neu hier im Forum.

Ich habe nach 10 Jahren klassischem Klavier in der Musikschule anfgefangen mich mit Keyboards zu beschäftigen.
Mein erstes Gerät war damals ein uraltes Casio, ein "Anfänger-Keyboard" mit Lernfunktion, Begleitautomatik, und fixen Soundbänken - ohne Speicher etc.
Man musste es einfach nur einschalten und losspielen.
Im Laufe der Zeit hab ich dann angefangen mich für Workstations und Synths zu interessieren, und habe mir ein Yamaha DX-9, und eine Solton MS 50 gekauft (gebraucht).
Alles in allem gute Geräte, aber sehr viele Funktionen mit denen ich nichts anzufangen wusste.
Als nächstes kam ein Yamaha PSR 250. Guter Klang, Schnellspeichertasten, sehr praktisch.
Zu der Zeit habe ich angefangen mit Freunden ein wenig zu jammen, für den Zweck waren alle Geräte gut genug.

Und nun auf den Punkt:

Ich spiele mittlerweile in 2 Bands und wir werden langsam etwas bekannter, somit möchte ich mein Equipment etwas modernisieren und professionalisieren.
Wir spielen Progressive Metal/Heavy Metal, somit liegt der Fokus für mich auf Leads und atmosphärischem (Pads, Streicher/Orchester/Bläser) Sollte jemand diese Bands kennen - eine Mischung aus "Dream Theater", "Children of Bodom", "Turisas" etc. sind so in etwa unser Stil.

Nun hab ich mir vor ca einem halben Jahr ein Korg Triton LE 61 gekauft, mit dem ich wirklich sehr zufrieden bin. Die Leads sind wirklich stark, die Bläser und Orchestral-sounds (wie von Korg gewohnt) total super. Allerdings mangelt es da für mich am Handling. Ich spiele zB Intros sehr oft alleine, meistens lege ich Akkorde - zB. mit einem Pad. Wenn ich dann schnell den Sound wechseln will, muss ich erstens mit dem Rädchen weiterdrehen (da es keine One-Touch Settings gibt) und ich habe keinen nahtlosen Übergang, da das LE beim Laden des neuen Patches die Wiedergabe unterbricht. Grade wenn ich alleine spiele fällt das natürlich stark auf und wirkt nicht besonders gut.... :( Ich habe versucht mir mit Splitten zu behelfen, aber da ich nur die 61-tasten Version besitze, hab ich jeweils nicht besonders viel "Spielraum".
Kurze Zeit hab ich versucht, es als Masterkeyboard mit dem Laptop zu benutzen (ich nutze Reason 5) und diesen sozusagen als Externes Soundmodul zu nutzen. So wirklich das wahre ist das aber auch nicht.

Jetzt überlege ich seit einiger Zeit, mir zusätzlich zum LE ein 2tes Gerät als Ergänzung zu holen - da ich dadurch das nervige Problem mit dem Umschalten umgehen will. Da für mich bisher aber das einzig wirkliche Kriterium war, dass das Gerät eine Tastatur hat :D und ich mit meiner Art zu spielen damit zurecht komme, habe ich leider viel zu wenig Ahnung welche Möglichkeiten es da gibt. Da ich wie gesagt sehr zufrieden mit den Lead-Sounds des LE bin, sollte diese Gerät eher ein bisschen auf Begleitung spezialisiert sein (aber keine Begleitautomatik etc.) Ich weiß dass die meisten Geräte ohnehin universal sind, und alle Bereiche ein bisschen abdecken, aber es gibt doch sicher welche, die eher für einen bestimmten Zweck gedacht sind, oder? Zusätzlich sollte es ein 73-Tasten Gerät sein und nach Möglichkeit eine Patchliste, Schnellqwahltasten oder sonstiges haben, damit ich nicht ständig durch die gesamte Werks-Sounddatenbank scrollen muss, um an die Sounds zu kommen die ich brauche. Etvl einen eigenen Speicherort für User-Sounds, wo ich diese in genau der Reihenfolge abrufen kann, in der ich sie brauche - und OHNE diese Unterbrechung beim Wechseln des Sounds (!) Entweder der Sound wechselt sogar während ich einen Akkord noch halte, oder zumindest sobald ich neu anschlage. Aber ohne zB den Hall des vorigen Sounds "abzuschneiden".


Ich hoffe dass ihr beim lesen dieses Romans nicht Kopfweh bekommt, aber ich hab versucht so viel Information wie möglich reinzupacken, damit man sich möglichst genau vorstellen kann was ich suche. :redface:
Ich hoffe jemand kann mir helfen,

danke und liebe Grüße,

Gerry
 
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Wichtigste Frage: Dein Budget?
 
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Hallo,
da sind noch ein paar Fragen mehr offen. Füll doch mal den Bogen für Kaufberatung aus. Im Augenblick könnte jeder Synthesizer Deinen Anforderungen entsprechen.
Gruß
Tom
 
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Hallo, und vielen Dank für die schnelle Antwort.

Hier mal der Fragebogen, ich hoffe er ist halbwegs informativ:


(1) Welches Budget steht dir zur Verfügung? (Bitte unbedingt angeben!)
bis 2000 € im Moment, aber wenn es nötig ist warte ich eben ein bisschen.
[x] Gebrauchtkauf möglich

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
[x] ja: Korg Triton LE
[ ] nein

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[x] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
[x] Zuhause
[x] auf der Bühne
[x] im Proberaum
[ ] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
Einmal pro Woche zur Probe, ggf. zu Konzerten

(4c) Welches Gewicht willst du maximal schleppen?
spielt keine große Rolle

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
in der Live-Band

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Progressive/ Heavy Metal (Dream Theater, etc.) 1 Gitarre, Bass, Drums, Sänger

(7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
[?] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard) (je nachdem wie praktisch es is und welche soundtechnischen Möglichkeiten sich bieten)
[ ] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
[ ] 25
[ ] 37
[ ] 49
[ ] 61 (Standardgröße Keyboards/Orgeln)
[x] 73/76
[ ] 88 (Standardgröße Klavier)

(9) Welche Tastaturtypen kommen für dich infrage?
[x] leicht- bzw. ungewichtet (Standard Keyboards/Orgeln/Synthesizer)
[ ] Druckpunkttastatur (typisch für Sakralorgeln)
[ ] Hammermechanik (wie beim Klavier)

(10) Soll dein Instrument "Spezialist" auf einem bestimmten Soundgebiet sein?
[x] ja: Es sollte füllige Klangteppiche erzeugen können (Pads), nach Möglichkeit "knackige" Leads
[ ] nein, lieber ein Allrounder

(11) Welche Funktionen sind dir besonders wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[x] Synthese (Soundbearbeitung)
[x] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen) (evtl.)
[ ] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
[ ] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[ ] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[ ] Eingebaute Lautsprecher
[] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: __________)
[x] sonstiges: evtl. ein flexibles Mod-Rad, vielleicht so ein 4-Weg Joystick wie beim Triton.

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
nein

(13) Sonst noch was? Extrawünsche, Hinweise oder Anmerkungen?
nahtloser Übergang zwischen den Sounds, User-Soundbänke (Schnell-ladetasten, bearbeitbare Soundlists)




Vielen Dank, Gerry
 
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Hallo Gerry,

bei eBay geistern aktuell einige Fantom X7 rum, die aus meiner Sicht ganz gut passen würden. Allerdings weiß ich nicht mehr, ob wie beim Fantom G die Sounds nicht abreißen. Aber im Bereich Flächen bist Du hier sehr gut aufgehoben. Piano ist ganz gut, Natursounds (vor allem Bläser) sind ganz klar NICHT die Stärken vom Fantom, dafür Flächen und Leads.

Wenn Lead-Sounds wichtig sind, ist der Kurzweil PC3-76 eine gute Wahl, finde ich. Die 76er Tastatur ist allerdings gewichtet. Hier der Vorteil beim PC3, er ist aktuell beim Music Store sehr günstig NEU zu bekommen, mit Sicherheit das beste Preis-Leistungsverhältnis. Die Leads dürften hier auf Grund der Synthesemöglichkeit das Prädikat "knackig" durchaus erreichen.

Sehr geil finde ich übrigens auch den Juno Stage, seine 76er Tastatur ist wirklich gut, seine Sounds sind Fantom X Niveau und aktuell gibts das Teil bei eBay um die 800,00 Euro, teilweise sogar neu. Hier hast Du einen Allrounder, der für die Bühne gemacht ist und extrem günstig ist für seinen Sound, also quasi der Kauftipp für's Budget.

Einen Punkt habe ich noch nicht verstanden, was meinst Du mit "Alleinunterhalter Board" :) ?

Gruß
Tom
 
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Ein Roland Fantom X/G ist mir auch in den Sinn gekommen. Beim X können aber Sounds nicht ohne Unterbrechung weitergeschaltet werden, ohne das man etwas tricksen muss und das ist schon ziemlich fummelig. Ich selbst schalte im Song nie Sounds um, sondern arbeite mit Tastatur-Zonen, die ich im Bedarfsfall auch zu- oder abschalten kann. Für Roland Workstations sollte man aber grundsätzlich die Bereitschaft haben, programmieren zu wollen. Wenn man das macht, sind das tolle Instrumente. Den Fantom X kenn ich ziemlich gut und komme damit auch recht schnell zum Ziel, deswegen würde ich auf ihn nicht verzichten wollen.

Die Yamaha Motifs (bei dem Budget würde ein ES7/8 in betracht kommen) liefern aber schneller fertige Sounds. Gerade mit den 8 Inserteffekten (Fantom X hat drei Insert), die im Multimodus auch automatisch übernommen werden, lassen sich schnell fertige Setups basteln. Da sind sie den Fantoms nach meiner Meinung (ich habe einen ES Rack) überlegen. Der Fantom G hat aber auch acht Inserteffekte und hier hat man die Architektur so angelegt, dass die Sounds ohne Abreissen gewechselt werden können. Dies bringt aber andere Nachteile mit sich: Stichwort: Orgelsounds ;)

Ich weiß nicht, wie wichtig für dich der Sampler ist. Ich komme immer mehr zu dem Schluß, dass ich auf der Bühne sowas mit einem Notebook lösen würde. Wenn du erstmal auf einen Sampler verzichten kannst, käme der schon genannte Kurzweil PC3 ins Spiel. Der ist mit seinen Control-Möglichkeiten und Sounds, die quer durch alle Abteilungen sehr brauchbar sind, eigentlich das ideale Instrument für einen Bandkeyboarder. Diesen würde ich umbedingt anspielen.
 
Lyreas
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Hallo Tom,

vielen Dank für die Antwort, jetzt lichtet sich der Jungel schon ein wenig. :)

Hab mir jetzt jeweils mal ein paar Youtube-Vids und Tesberichte durchgelesen.

Nun seh ich, dass das Fantom größtenteils mit dem sequenzer genutzt wird, um zB Songs zu covern, (wenn ich das richtig verstanden hab, sind die "vielen gelb oder rot leuchtenden Tasten rechts Sampler tasten?!" Und wie lässt sich da herausfinden ob es die Sounds "abreißt"?

Ist das Gerät nicht eher eine reine DWS für Produktion, oder gibt es einfach keine anständigen Videos dazu auf Youtube? :) Was den Sound betrifft natürlich sehr beeindruckend, vor allem das Piano.

Vom Kurzweil PC3 hab ich schon gehört, eigentlich auch nur gutes.

Aber liegt bei diesem jetzt der Schwerpunkt NUR auf Leads, oder sind die Flächensounds auch gut? Da ich, wie gesagt, mit den Leads meines Triton recht zufrieden bin und deshalb gute Leads beim neuen Gerät eigentlich nur als "Bonus" haben will, wenn es sie denn hat.

Vom Juno Stage bin ich jetzt nicht so begeistert, aber es ist halt auch schwierig sich ein genaues Bild zu machen, wenn man nicht am Gerät sitzt :-( Die Meinungen und Reviews dazu sind zumindest nicht besonders gut. Andererseits hat er ein paar sehr nützliche Funktionen für den Live-Einsatz.

Insgesamt tendiere ich momentan zum Fantom, aber ist es für meine Zwecke wirklich das passende Gerät?

Grüße
Gerry
 
Inge A. Lotti
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Der PC3 hat auch gute Flächen, eine riesige Auswahl an verschiedensten Orchestersounds, und man kann daran auch rumschrauben. Darüberhinaus kannst du ihn auch als Master für den Triton nehmen, d.h. du hast noch 76 Tasten mehr, um die Sounds vom Triton zu spielen. Was allerdings Verschwendung der Kurzweil-Sounds wäre...
 
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Wenn ich deine Anforderungen lese, würde ich Dir auch zum Kurzweil PC3 raten. (evtl. auch PC3LE, oder wenn Sampler wirklich benötigt würde: PC3K7)
  • Keine Unterbrechungen beim Soundwechsel (die gedrückten Tasten spielen den ursprünglich eingestellten Sound so lange weiter, bis Du sie loslässt)
  • Super-Sounds
  • 76 Tasten mit hervorragender Bespielbarkeit
  • Sounds sortiert in Gruppen für schnelleres Anwählen bestimmter Genres
  • Quick Access Bänke, wo Du Dir jeweils 10 Sounds und/oder Setups zum schnellen Anwählen ablegen kannst, die Du wenn nötig auch mit Hand oder Fuß weiterschalten kannst.
 
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Lyreas
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Danke nochmal für die hilfreichen Antworten. Hab mir jetzt auch noch ein paar Demos und und Reviews angesehen - und es wird wohl der PC3 werden. :)

Aber welchen nehm ich da am besten? Den PC3X scheint es nur als 88-Tasten Version zu geben, und worin genau unterscheidet der sich vom PC3?
Der PC3 K7 hat Sampling-Funktion, bringt das irgendwelche Vorteile? Hab Samples bisher eigentlich nie benötigt, und kann mir auch nicht vorstellen dass ich die Funktion brauche - in der Band. Aber nützt es trotzdem auf irgendeine Weise?

grüße
Gerry
 
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PC3 und PC3X unterscheiden sich nur hinsichtlich der Tastatur.
Produktvergleich hier:
http://kurzweil.com/knowledgebase/pc3/product_comparisons/311/

Wenn du schon fragst was Sampling dir bringt würde ich sagen dass du das gar nicht brauchst bzw. den Mehrpreis nicht bezahlen solltest. (Die K-Modelle sind ja schon deutlich teurer.)
 
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Wie gesagt, der Kurzweil ist sehr gut. Aber aufgepasst: Ich habe ihn verkauft, weil mir die 76 Tastatur NICHT gefallen hat, es sind gewichtete große Tasten, die sich nicht anfühlen wie Klavier, für mich persönlich weder Fisch, noch Fleisch. Soundmäßig ist der PC3 einwandfrei, ohne nennenswerte Einschränkungen.

Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Kurzweil und einem Roland (egal ob Juno oder Fantom) würde ich für warme, volle Flächen immer einen Roland nehmen. Aber das ist Geschmackssache.

Der wäre doch was, ist finde ich ein fairer Preis, bei dem Händler habe ich auch schon mal was gekauft, der ist gut:
http://www.ebay.de/itm/ROLAND-Fanto...oequipment&hash=item4d02d1d0b1#ht_9269wt_1156
 
Lyreas
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Na toll, nun hatte ich mich schon entschieden - und plötzlich taucht der Fantom wieder auf.... :-(
Was mach ich denn jetzt? :confused:

Ich meine, wenn der Fantom NUR für Flächen wirklich gut ist (da ich die Sampling-Funktionen ja eigentlich nicht brauche), kommt eher der Kurzweil in Frage. Aber ist er das?

Er wirkt für mich wie eine Art "kompaktes Studio". Aber ich werde mit meinem Gerät vermutlich weder etwas aufnehmen, noch die Drumkits usw. nutzen. Also ist er als Live - Keyboard eigentlich weniger geeignet, oder seh ich das falsch?
 
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Wie wärs, wenn du dir die Kisten mal anguckst, bevor du dich zum Kauf entscheidest?
 
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Naja, der Musikladen meines Vertrauens führt leider nur Korg und Yamaha... Und ich will ihn nicht unbedingt 2 Geräte bestellen lassen, von denen ich noch nichtmal genau weiß, ob ich sie kaufe.

Von daher hatte ich gehofft ich könnte mich hier anhand Erfahrungen anderer entscheiden.
 
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Wenn es Dir nur um das Umschalten geht, müsste da nicht eine zweite Tastatur reichen? Die könnte per MIDI andere Sounds am Triton nutzen.
 
FantomXS
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Kollege. Du machst weder mit einem Kurzweil, noch mit einem Fantom was falsch - es sind beides geile Kisten.
Der Kurzweil PC3 erfreut sich hier großer Beliebtheit, weil er extrem flexibel ist. Aber: Die Unerfahrenheit ist Dir durchaus anzuhören, deswegen ist ein Synthesizer mit einfacher Bedienung sicher das beste. Je mehr so ein Teil kann, desto schneller wird's unübersichtlich.

An Deiner Stelle würde ich den Fantom nehmen da er auf jeden Fall wärmer klingt und deshalb meiner Meinung nach die bessere Ergänzung zum KORG ist. Was auf jeden Fall ein Argument ist, ist die Tastatur - Der Fantom hat leichte 76 Tasten, besser für Synthie's und schnelles Spiel. Der Kurzweil hat Klaviertasten (die ich grausig fand). Den Kurzweil würde ich mit 61 Tasten nehmen und da liegt der Hund begraben - ich würde kein Keyboard mit 61 Tasten kaufen, weil mir das zu wenig wäre.

Egal wie, wenn eines sicher ist, dann das: BEIDE sind geil!

Was ich tun würde: Ich würde den Fantom kaufen, da er im Moment bei eBay günstig zu bekommen ist. Und wenn Du nicht klar kommst, schick ihn zurück und bestell Dir den Kurzweil. Dafür bieten die Shops ja auch die Rückgabe aktiv an.

Was Du tun wirst: Fingernägel kauen, grübeln und hirnen. Es bringt nix: Bestell Deinen Favoriten und probier ihn aus, nur dann HÖRST Du, ob er Dir gefällt, ist doch erst mal Wurscht, wie er aussieht, oder?

:great::great::great::great::great: Los Jungs, und jetzt alle: Sagt's ihm - er muss es selbst probieren... :great::great::great::great::great:
 
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FantomXS schrieb:
An Deiner Stelle würde ich den Fantom nehmen da er auf jeden Fall wärmer klingt und deshalb meiner Meinung nach die bessere Ergänzung zum KORG ist. Was auf jeden Fall ein Argument ist, ist die Tastatur - Der Fantom hat leichte 76 Tasten, besser für Synthie's und schnelles Spiel. Der Kurzweil hat Klaviertasten (die ich grausig fand).

Warm klingt das Knistern des Feuers im Kamin. Der Sound eines Instruments ist rein subjektiv. Andere werden dir das genaue Gegenteil erzählen. Nebenbei, welchen Fantom soll er denn sich anschauen? X oder G? Ich würde einem Anfänger/Unerfahrenen nicht umbedingt einen X empfehlen, wenn er nicht weiß, was er da tut.

Das mit der Tastatur meinst du nicht ernst, oder? Der PC3 hat ebenfalls eine "normale" Synthesizer-Tastatur (leicht gewichtet) und die gilt hier bei vielen Usern als eine der besten Synth-Tastaturen. Erst der PC3x verfügt über eine 88-"Klaviertastatur" (Hammermechanik) und auch hier kommt es dann auf die persönlichen Vorlieben des Users an. Ich benutze seit Urzeiten einen Korg SGproX als 88er Tastatur, die sehr schwergängig ist. Für MEINE Spielweise perfekt, für andere wahrscheinlich grauenhaft.

FantomXS schrieb:
Was ich tun würde: Ich würde den Fantom kaufen, da er im Moment bei eBay günstig zu bekommen ist. Und wenn Du nicht klar kommst, schick ihn zurück und bestell Dir den Kurzweil. Dafür bieten die Shops ja auch die Rückgabe aktiv an.
Genau diese Einstellung finde ich absolut zum :bang: . Klar gibt es mit der Verfügbarkeit der Geräte so ein Problem. Nicht jeder Händler hat z.B. Kurzweil im Sortiment, aber trotzdem sollte man VOR einem Kauf sich soweit informieren, dass man nur noch bei absolutem Nichtgefallen das Gerät zurückgehen lässt.

FantomXS schrieb:
Los Jungs, und jetzt alle: Sagt's ihm - er muss es selbst probieren...
Super Idee!!!
 
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Iss ja gut, hast ja Recht. Aber wegen der Tastatur: Er will 76 Tasten, musst mal lesen. Die 61er sind normale Synthesizertasten, die 76 sind eine Mischung aus Klaviatur und leichten Tasten und für meinen Geschmack (und bitte nur für meinen Geschmack) grauenvoll.

Mit dem Sound hast Du Recht, das ist Geschmackssache. Meiner Meinung nach klingen Roland Keyboards wärmer... Was das handling angeht, kam ich immer sofort gut klar mit Roland Fantom Keyboards, beim Kurzweil hatte ich da mehr Probleme. Auch das ist subjektiv, klar.

Was aber spricht dagegen, es so rum auszuprobieren? Ein X7 ist aktuell noch einer da, den PC3 61 noch 2x, den 76 Kurzweil gibts aktuell nicht mehr, habe ich gesehen.
Einigen wir uns doch darauf, dass er es einfach selbst herausfinden muss ;.)
 
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FantomXS schrieb:
Iss ja gut, hast ja Recht. Aber wegen der Tastatur: Er will 76 Tasten, musst mal lesen. Die 61er sind normale Synthesizertasten, die 76 sind eine Mischung aus Klaviatur und leichten Tasten und für meinen Geschmack (und bitte nur für meinen Geschmack) grauenvoll.

Ja ich kann lesen und ich habe ihm auch eine 76-Tastatur empfohlen:
BinaryFinary schrieb:
...Die Yamaha Motifs (bei dem Budget würde ein ES7/8 in betracht kommen) liefern aber schneller fertige Sounds...
...Wenn du erstmal auf einen Sampler verzichten kannst, käme der schon genannte Kurzweil PC3 ins Spiel....
Der PC3 ist ein 76-Tasteninstrument! Ich habe nicht vom PC3 61 oder vom PC3x geredet.

Als Fantom X-User würde ich ihm für seine Zwecke von einem Fantom X abraten und ihm einen PC3 empfehlen. ;)
 
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