Danke schonmal für die vielen Antworten!
Sorry das ich jetzt erst schreibe, aber das Board war (zmd. bei mir...) ein paar Tage down
😵 Naja, wie auch immer...
was hast du an Technik vermittelt? Also z.B. paradiddle, doppelschläge, wirbel usw?
"vom Blatt lese uebungen" sind auch immer ganz gut. dafür brauchst halt material und am besten sogar playalongs dazu.
Nein, noch nichts dergleichen. Aber die Basics kennt er etwas (Wirbel, Paradiddle...). Wir arbeiten gerade etwas noch an Stickhaltung und Spielgefühl
Ja, wie beschrieben arbeiten wir ja mit einem Buch
🙂 Vom Blatt ließt er viel (darauf lege ich auch viel wert!)
Lehre ihm die Noten, falls er die nicht kann und lass ihn eventuell auch mal selber etwas raushören, als Hausaufgabe vielleicht. Frag ihn, was er geren können würde, also, dass er sich ein paar Lieder oder ein paar Stellen in Lieder raussucht und du, so gut es geht oder er es schon kann, ihm das zeigst.
Ja, das ist cool. Die Basics in Sachen notenlesen kann er schon, das reicht für's erste. "Lieblingstracks nachspielen" ist aber auch ne coole Idee... vielen Dank!
einspruch!
erstmal normalen pkw führschein machen, dann nach etwas übung in die formel 1 gehen...
ich würde den schwerpunkt eher auf die grundlagen legen. das bedeutet, dass du seine kreativtät förderst.
gib ihm z.b. auf nach konzepten o.ä. eigene grooves zu entwickeln, die er dir dann das nächste mal zeigen kann.
dann natürlich rhythm. kompetenz (leseübungen -> syncopation for the modern drummer von ted reed. auch das buch kann super zur förderung der kreativität genutzt werden, z.b. in verbindung mit swing).
dynamikübungen sind auch nie verkehrt (mal einzelne instrumente leiser spielen, alles leise spielen, crescendi üben etc)...
nur mal so ein kurzes brainstorming zum thema unterricht.
Jau, danke dir. Mit Experimenten wie Moeller warte ich wirklich noch
😉 Fürs Erste. Dynamikübungen... da bin ich inzwischen schon dran. Also wir machen das bereits nebenbei... ich will nicht, das er so ein lauter Trommler wird, wie es bei vielen Anfängern typisch ist. Er soll direkt "das richtige Verhalten" eingetrichtert bekommen: leise = gut. Oder so ähnlich, hehe...
Du hörst dich an wie ein motivierter Drumlehrer, der nicht nur seinen Schülern das Geld aus der Tasche klaut
😉 Find ich echt gut, dass du dich mit sowas so beschäftigst!
Habe noch nie Unterricht gegeben, kann also nicht sagen, was du mit ihm ab einer gewissen Zeit machen sollst, aber wichtige Dinge sind mMn, dass du ihm erklärst wie wichtig es ist immer nach Metronom zu üben. D.h. Timing. Etwas, das noch nicht genannt ist, sind Rudiments, halt Snareübungen. Ob das nicht etwas verfrüht ist, kann ich nicht sagen, denke aber mal nicht. Man kann nie früh genug damit anfangen.
Achte am besten darauf, dass du eine gute Mischung aus Kreativität, Lieder nachspielen, coolen Grooves etc. und Technik machst.
Danke für die Blumen
🙂 Du hast in der Tat Recht, ich mache das nämlich auch, um mich selber zu testen. Wie fit bin ich? Kann ich unterrichten? "Lehrer"... wie ist das eigentlich? 45Minuten "durchquasseln"... das sind alles gute Erfahrungen, imho, die ich beim Unterricht-geben mache. Wie gesagt, ich bin ja bei weitem kein Profi, versuche jedoch, mein Wissen seriös weiterzugeben...
Metronom bzw Timing (oder ganz allgemein: Technik) versuche ich gerade am Meisten meinem Schüler beizubringen. Siehe oben... ich will, das er's direkt am Anfang richtig macht.
hallo luks, fast hätte ich eine ziemlich grobe Antwort auf deinen Post geschrieben - aber es ist Samstagabend, ich bin erkältet und etwas lustlos...
ansonsten vermisse ich bei den meisten Posts einen roten Faden!
ich mach halt mal ein bissel was von dem und von dem, das ist doch kein Unterrichtskonzept, das ist Zeit- und Geldvergeudung.
Am Anfang war die Technik, dumm gelaufen, die ist am Anfang halt mal Selbstzweck - dafür aber Grundlage für alles was danach kommt. Sinnvollerweise geht die Technik einher mit der (Musik-)Theorie, auf diesen beiden Pfeilern baut alles auf.
Es ist vielleicht heutzutage nicht einfach seinen Schüler davon zu überzeugen, aber hilft alles nichts.
Bevor irgendwas an musikalischen Übungen kommt (egal ob Grooves, Fills, etc.) muß immer zuerst die Technik dafür zu Verfügung stehen und zwar richtig, grundlegend, in Time, in möglichst vielen Tempi, etc.
Und da gilt es ein Konzept festzulegen/zu erarbeiten, dem der Lehrer folgt. Das Konzept soll so flexibel sein, daß man es dem Schüler anpassen kann, aber so fest, daß alle wichtigen Grundlagen RECHTZEITIG vermittelt werden.
Der Schüler wird in der Regel nicht wissen, was wichtig und notwendig für ihn ist - das muß der Lehrer wissen und auch entsprechend umsetzen. Am günstigsten so, daß es auch noch Spaß macht.
Es läßt sich nahezu alles begründen, warum was in welcher Reihenfolge von statten geht und warum der erste Schritt vor dem zweiten kommt...
Puh, du wirst aber spezifisch. Trotzdem cool, welche... Anreize du bringst. Ich stimme dir ja voll und ganz zu: erst die Technik, dann das Vergnügen
😛 Zu deinem letzten Abschnitt: Ja... und das ist die Kunst am Lehrer spielen... äh, sein. Ich versuche stehts drauf zu achten.
(...)
Gut, soviel schonmal dazu. Ich muss mich jetzt noch eben an meine Englisch-Hausaufgaben setzen (Ja, ich bin Schüler), wie es mir soeben einfällt. Die anderen Posts werde ich mir später zu Herzen nehmen
🙂 Aber wie gesagt: danke für die rege Beteiligung!