US Amp: Wieviel Watt braucht der Spannungswandler?

von GuitaRomi, 13.03.08.

  1. GuitaRomi

    GuitaRomi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.02.07
    Zuletzt hier:
    15.01.16
    Beiträge:
    192
    Ort:
    Fürth
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    738
    Erstellt: 13.03.08   #1
    hi leute,
    habe mir einen 6506+ aus den Staaten geholt.
    Nun brauch ich ja einen Spannungswandler, wieviel Watt sollte dieser haben?
    Reichen 500 oder sollte ich lieber zu 1000W greifen?

    liebe Grüße
    Roman
     
  2. J.B.Goode

    J.B.Goode Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    01.03.04
    Zuletzt hier:
    24.10.16
    Beiträge:
    1.888
    Ort:
    Düsseldorf
    Zustimmungen:
    28
    Kekse:
    1.252
    Erstellt: 13.03.08   #2
    sowas sollte im Handbuch stehen, meist hinten.
     
  3. Constie

    Constie Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.11.05
    Zuletzt hier:
    1.02.14
    Beiträge:
    411
    Ort:
    bei Hamburg
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    187
    Erstellt: 13.03.08   #3
    Hi Roman,

    Schau hinten auf den Amp, wieviel Ampere die Sicherung verträgt.
    Ampere*Volt(120)=Watt

    Wobei man hiermit vorsichtig sein sollte. Die Sicherung gibt natürlich nicht den Konstanten verbrauch an, andererseits zieht der Amp beim Einschalten mehr Strom (desshalb ist die Sicherung träge)

    Bei meinem Boogie sind es z.B. 4Ampere*120Volt = 480 Watt.
    Dafür nehme ich einen 500 Watt Spannungswandler, aber nur weil ich von anderen Musikern wusste, das es gut funktioniert. Ein Trafo hat schließlich Verluste.
    Ansonsten hätte ich mir einen Wandler mit 1000Watt gekauft.

    Also unter 4 Ampere nimmst du 500 Watt, dadrüber 1000W. Wenn sie 4 Ampere ist musst du selbst entscheiden, ob du auf der Sicheren Seite sein willst ;)

    mfg
     
  4. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 13.03.08   #4
    Die Sicherung wird so bemessen, dass sie beim Einschalten nicht abbrennt. Wenn dein Röhrenamp 480W ziehen will, dann brennt der Netztrafo im Amp ab, das kann der nämlich nicht, die Leistung...dazu bräuchte es was in Richtung EI150B oder EI150C, für ca. 500W, und der Trafo des Amps ist mit Sicherheit kleiner.

    Zum eigentlichen Problem: Volt mal Ampere ist nicht Watt sondern VA, wir haben es hier mit nicht-ohmschen Lasten an Wechselspannung zu tun. Der Vorschalttrafo muss außerdem die Scheinleistung des Amps abkönnen, nicht dessen Wirkleistung. Aber selbst wenn man die Scheinleistung zur Dimensionierung des Vorschalttrafos heranzieht, so wird diese nicht über 500VA (Nicht Watt!) liegen, also wird ein 500VA Vorschalttrafo problemlos funktionieren.

    MfG OneStone
     
  5. Martinho the Met

    Martinho the Met Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    28.09.06
    Zuletzt hier:
    9.10.08
    Beiträge:
    1.007
    Ort:
    Schliengen
    Zustimmungen:
    2
    Kekse:
    178
    Erstellt: 13.03.08   #5
    Also bei meinem ENGL steht die Verbrauchte Watt zahl in der bedienungsanleitung unter technische daten müsst bei dir auch so sein da das in jedem guten Handbuch drinsteht
     
  6. GuitaRomi

    GuitaRomi Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.02.07
    Zuletzt hier:
    15.01.16
    Beiträge:
    192
    Ort:
    Fürth
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    738
    Erstellt: 13.03.08   #6
    So, danke für die Antworten.
    Ich hab jetzt mal das Handbuch runtergeladen und da steht 400 Watt drinne.
    Der Amp ist ja noch gar nicht da, aber wenn er kommt will ich gewappnet sein und gleich loshacken können:D

    bis bald
    Roman
     
  7. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 13.03.08   #7
    Ich habe hier mehrere Geräte, bei denen steht ziemlicher Mist drauf...Beispielsweise ein Yamaha-Gerät, wo hinten was von "Power Consumption 460W" steht, aber da ist ein 150VA Trafo drin.
    Die schreiben meist die Spitzenleistung beim Einschalten rein, dass die Netzsicherung auch sicher drinnenbleibt.

    Aber gut, mit nem 500VA Trafo machst nix falsch.

    MfG OneStone
     
  8. MortalSin

    MortalSin Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    30.12.07
    Zuletzt hier:
    27.11.16
    Beiträge:
    2.329
    Zustimmungen:
    563
    Kekse:
    6.670
    Erstellt: 15.03.08   #8
    Ich hab bei meinem Randall Rm100 ein Stromverbrauchsmessgerät Spasshalber dazwischen gehängt.

    Wenn er auf Standby ist braucht er rund 80 Watt und wenn ich Spiele ca 160 - 200 Watt.

    Spielt da noch die Effizienz vom Netztrafo ne rolle? Wenn nicht dürften 300 Watt doch reichen oder?


    greetz
     
  9. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

    Im Board seit:
    01.10.07
    Beiträge:
    6.340
    Ort:
    Zwischen Würzburg und Heilbronn
    Zustimmungen:
    1.418
    Kekse:
    32.110
    Erstellt: 15.03.08   #9
    Vorsicht bei all Euren Diskussionen und Berechnungen!
    Wenn Du Dich an der eingebauten Sicherung orientierst bist Du auf jeden fall auf der sicheren Seite.

    Ansonsten müssen Scheinleistung, Wirkleistung und Blindleistung sehr genau auseinandergehalten werden um den Umspanner richtig zu dimensionieren!

    Das Beispiel mit dem Bier ist wohl für uns Musiker am einfachsten ;). Dein Umspanner muß eine Ausgangsleistung in höhe der vom angeschlossenen Gerät benötigten Scheinleistung bringen!

    Ein weiterer Aspekt ist der Innenwiederstand des Umspanners. Je niedriger der Innenwidersand, desto Spannungsstabiler ist das Teil was sich positiv auf den Sound des angeschlossenen Verstärkers auswirkt.

    gruß

    Fish
     

    Anhänge:

  10. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 18.03.08   #10
     
  11. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

    Im Board seit:
    01.10.07
    Beiträge:
    6.340
    Ort:
    Zwischen Würzburg und Heilbronn
    Zustimmungen:
    1.418
    Kekse:
    32.110
    Erstellt: 18.03.08   #11
    Schon klar. Hab ja geschrieben: "Wenn Du Dich an der eingebauten Sicherung orientierst bist Du auf jeden fall auf der sicheren Seite."

    Ich meinte damit das ist anzuwenden wenn sonst keine Daten über die Leistungsaufnahme am Gerät zu finden sind. Dann ist das eben ein Weg der auf jeden fall funktioniert. Mit Hausmitteln die maximale Stromaufnahme eines Amps zu messen ist nämlich nicht so ohne weiteres möglich. Es ist immer noch besser den Umspanner überzudimensionieren alls beim Gig plötzlich tonlos dazustehen weil es da das erste mal längere Zeit laut wurde...

    gruß

    Fish
     
  12. OneStone

    OneStone HCA Röhrenamps HCA

    Im Board seit:
    02.01.06
    Zuletzt hier:
    30.11.16
    Beiträge:
    5.671
    Ort:
    Nähe München
    Zustimmungen:
    491
    Kekse:
    35.405
    Erstellt: 18.03.08   #12
    Ups, hab das "auf jeden Fall" übersehen....
    Das Bier gehört dir :)

    MfG OneStone
     
  13. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

    Im Board seit:
    01.10.07
    Beiträge:
    6.340
    Ort:
    Zwischen Würzburg und Heilbronn
    Zustimmungen:
    1.418
    Kekse:
    32.110
    Erstellt: 18.03.08   #13
    Kein Problem

    Das ist ein Wort :) :) :) :). Werde es heute Abend gleich mal aus meinem Keller holen und Trinken :).

    Mir ist noch was ganz anderes zu dem Thema eingefallen. Die Spannungskonverter sind manchmal Primärseitig (Leitungsschutz) und noch Sekundärseitig (Trafoschutz) abgesichert.
    Was wäre wenn der Konverter 220VA Ausgangsleistung bringt und deshalb sekundär mit 2A abgesichert ist, das nachgeschaltete 110V Gerät aber wegen des hohen Einschaltstroms mit 4A. Selbst wenn der Dauerbetrieb funktioniert, beim Einschalten fällt dann u.U. Die Sicherung des Konverters. Da muss man auf jeden Fall auch noch drauf achten!

    gruß

    Fish
     
  14. Granufink

    Granufink Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    22.08.07
    Zuletzt hier:
    11.09.16
    Beiträge:
    2.192
    Zustimmungen:
    231
    Kekse:
    7.719
    Erstellt: 18.03.08   #14
    Um das Problem zu vermeiden, gibt es unterschiedliche Sicherungstypen, die u.a. nach dem zu erwartendem Einschaltstrom ausgewählt werden - bei Schmelzsicherungen z.B. flink, mittelträge, träge usw., bei Leitungsschutzschaltern (Sicherungskasten daheim) z.B. C- oder B-Charakteristik.
    Ein Automat mit B-Auslösecharakteristik z.B. schaltet erst beim 5-fachen Nennstrom sofort ab (um sich das mal vorzustellen: Das sind immerhin 80 Ampere bei einem 16-Ampere-Automaten!).

    Also: Die Einschaltstromspitzen sind bei der Absicherung (hoffentlich) mit berücksichtigt, ob primär oder sekundär; dazu kommt noch, dass es Sicherungen ja immer nur in Normwerten gibt und man daher gezwungen ist, eine höhere Absicherung als Nennbetriebsstrom vorzusehen (sonst würde die Sicherung ja öfters ansprechen), was auch völlig ausreicht.
     
  15. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

    Im Board seit:
    01.10.07
    Beiträge:
    6.340
    Ort:
    Zwischen Würzburg und Heilbronn
    Zustimmungen:
    1.418
    Kekse:
    32.110
    Erstellt: 18.03.08   #15
    @Granufink:
    B ist der Flinkere, C der Trägere

    deshalb werden die C-Typen auch gerne für Beleuchtung eingesetzt.

    Mein Fachbuch ist leider gerade nicht zur Hand. Ich meine mich aber zu erinnern (alls Daumenwert), das Kleintransformatoren mit EI Kern primär mit dem 1.4 fachem des Nennstroms mit einer Trägen Sicherung abgesichert werden.

    gruß

    Fish
     
Die Seite wird geladen...

mapping