[User-Thread] - Gibson Bässe

Moin,

ich habe mich gefreut, als ich neulich bei Thomann darüber gestolpert bin, dass Gibson für das Modelljahr 2017 wieder neue Bässe angekündigt hat. So wie es bisher aussieht handelt es sich abgesehen von der Form des Korpus und der Kopfplatte (und den Verzicht auf einen mitgelieferten Koffer) um den bereits bekannten EB von 2013 / 2014.
Den besitze ich als 5-Saiter und bin eigentlich auch ganz zufrieden. Lediglich die etwas schlaffe H-Saite stört für mich den ansonsten positiven Eindruck. Die Korpusform der 2017 Auflage gefällt mir nicht so gut wie die alte Version.
Ich persönlich finde es etwas schade, dass Gibson lediglich die Optik verändert hat. Vermisst habe ich bei meinem Bass eigentlich immer eine aktive Klangregelung (auch wenn sie untypisch für Gibson ist), weil mit der passiven Auslegung der Elektronik die umfangreichen Einstellmöglichkeiten (zwei Humbucker mit Coil Tap) kaum zur Geltung kommen.
Für 2017 hätte ich mir einen 2013/2014er EB mit aktiver Elektronik und aufwändigerer Verarbeitung gewünscht. Die Verareitung meines Modells ist zwar gut, fällt meiner Meinung nach im Gegensatz zu den Gitarren aber etwas ab.

Gruß
Targon


 
Gegen die "schlaffe" H-Saite hilft u.U. eine dünnere. Für den Bass auf meinem Avatar lasse ich mir gerade von Pyramid etwas anfertigen - eine auf einer E-saite basierende H-Saite (also eine besonders dicke E-Saite).
Die Idee dahinter ist, dass dann die Obertöne stärker ausgeprägt sind als bei den üblichen H-Saiten und die Saite zwar relativ weich ist, aber klanglich sehr viel besser durchkommt. Und es funktioniert momentan bis herunter zum C bei 32"/80 cm prima, also bei 34" wirklich bis herunter zum H.

Ansonsten kann ich Deine Einwände gegen den 2017er Gibson nachvollziehen; mir geht es ähnlich. Gibson hatte in der Vergangenheit mehrfach aktive Bässe im Programm (EB4F, RD Artist, Victory Artist). Und sie haben Tobias und damit Know How gekauft. Schade, dass sie daraus so wenig machen.
 
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Vor 35 Jahren sagen Geier Sturzflug: "Besuchen Sie Europa, solange es noch steht..."

Der Gibson RD Artist Aktivbass ist in der Tat eine Ikone.
So innovativ wie in den 1960er-70er Jahren war Gibson nie wieder...

Ich wünsche Gibson alles Gute mit diesem Bass!
Und ich wünsche nicht, dass man schnell zu greifen muss...
 
Ich mag die Neuauflage nicht, muss ich gestehen. Hätte so gerne ein RD Artist CMT Bass oder allgemein eine RD Artist, aber diese neuen Bässe sehen nicht so toll aus. Das Schlagbrett geht nicht mehr um die Tonabnehmer, Kopfplatte wirkt leer (wie bei den RD Standard Bässen) und viel zu viele Potis. Da hätte man einfach noch ein paar Schalter eingebaut statt 2944234 Poti Knöpfe... Aber selbst die Aneinanderreihung der Potis ist sehr unschön gelöst... :/ Weitere Lackierungen wären auch toll, aber selbst das würde die Neuauflage nicht wirklich retten. Schade drum.
 
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Ob die immer noch so hornzenschwer sind...?! Gefühlte zwölf Kilogramm. :ugly:

Die Poti-Landschaft finde ich auch überhaupt nicht gelungen. Das hätte man auch mit vier Knubbeln hinbekommen und dann das "klassische" Layout behalten können. Und überhaupt, wo ist die Moog-Elektronik hin?!? :eek:
 
Ich bin ehrlich gesagt auch nicht überwältigt, aber das ist bei Gibson ja anscheinend momentan der Normalzustand...
 
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ich mag die auch überhaupt nicht, aus den bereits genannten Gründen. Ich frage mich bei denen echt was die sich denken bei diesen Neuauflagen. Das wirkt alles so lieblos und beliebig.
 
Ich hatte die Woche einen der neuen Epiphone Thunderbird Vintage Pros auf dem Schoß... meine Güte was für ein geiler Bass für das Geld. Der spielte sich besser als jeder andere TBird den ich bisher in der Hand hatte, er sah spitze verarbeitet aus, hatte ein tolles Setup. Der Klang: viel offener und typvoller als die Gibson bzw. Epi TBs, die es derzeit sonst so zu haben gibt. Ohne den jetzt längere Zeit besessen zu haben: das Teil macht den Eindruck ein absoluter Geheimtip zu werden...

 
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@djaxup
Wie ich (an anderer Stelle) gelesen habe, hat Dir meine Schaltplansammlung geholfen... :)

Manchmal muss ma eben in die Welt hinaus, um zu sehen, was man "zuhause" hat... :D
 
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Den Bass stelle ich hier auch nochmal vor bei Zeiten, dafür wollte ich aber schöne Fotos machen. Wobei der Bass nicht wirklich eine Schönheit ist ;) aber er klingt wirklich toll... der klingt trocken gespielt schon gut und relativ laut. Sehr holzig... gefällt mir sehr gut. Ist ein 1976er Ripper.
 
Ich hatte die Woche einen der neuen Epiphone Thunderbird Vintage Pros auf dem Schoß... meine Güte was für ein geiler Bass für das Geld. Der spielte sich besser als jeder andere TBird den ich bisher in der Hand hatte, er sah spitze verarbeitet aus, hatte ein tolles Setup. Der Klang: viel offener und typvoller als die Gibson bzw. Epi TBs, die es derzeit sonst so zu haben gibt. Ohne den jetzt längere Zeit besessen zu haben: das Teil macht den Eindruck ein absoluter Geheimtip zu werden...


Jo, macht Sbass das Teil! Habe ihn in weiss. Hängt gut, weil der Halsfuß etwas länger herausragt und damit der halsseitige Gurtknopf um einen Bund richtung Kopfplatte gerutscht ist. Klingt wenig, hat aber einen enormen Effekt, obwohl die Kopfplatte einfach monströs groß ist ;)

Der Sound: Ein Bird-Träumchen!

Trocken growlig geht ganz locker, deutlich mehr Charakter als mein Classic Pro mit den TB+-Humbuckern, der auch noch durch den 'falsch' (15mm näher am Hals) positionierten Hals-PU sehr 'rund' und 'zahm' daherkommt.

Die Bespielbarkeit des Vintage Pro ist bässer als die des Classic Pro, die Saitenlage war schon sehr flach, aber gut, eingestellt, die zweiteilige Brücke steht dem Instrument sehr gut zu Gesichte.
 
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Das ist schon geil:

[/QUOTE]
 
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Samstag teste ich ihn mal an

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Ich hatte die Woche einen der neuen Epiphone Thunderbird Vintage Pros auf dem Schoß... meine Güte was für ein geiler Bass für das Geld. Der spielte sich besser als jeder andere TBird den ich bisher in der Hand hatte, er sah spitze verarbeitet aus, hatte ein tolles Setup. Der Klang: viel offener und typvoller als die Gibson bzw. Epi TBs, die es derzeit sonst so zu haben gibt. Ohne den jetzt längere Zeit besessen zu haben: das Teil macht den Eindruck ein absoluter Geheimtip zu werden...




Kannst Du was zu Gewicht und Lack sagen?
 
Der Bass war eher leicht, klang schön resonant. Der Lack ist normaler Glanzlack, wie er auf neuen Bässen so drauf ist. Das war ziemlich sicher kein Nitrolack.
Die haben in Lüdenscheid Nord bei Just Music in der Zentrale so einen stehen, kannst ja mal hinrauschen.
 
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Kannst Du was zu Gewicht und Lack sagen?
Bin mal vorlaut: Mein weisser wiegt laut Paketwaage 4,252 kg, Lack soweit in Ordnung, nur an der Kopfplatte ist der Rand des schwarzen Lackes offensichtlich etwas wackelig von Hand gepinselt worden....
...aber das nehme ich bei DEM Sound in Kauf!
 
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So der Bass sah richtig gut aus, und der Sound war auch klasse. Der Hals ist wirklich ein biesie rundlich und das Griffbrett hat JB Maße.

Aber mit der Korpusform und der fetten Lackschicht am Hals ist er für mich nix.
 
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