[Vergleich] Akustik- und Konzert-Gitarre

von Gackt, 26.08.06.

  1. Gackt

    Gackt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #1
    Hi,
    Ich hab vor, mir eine normale Gitarre zu kaufen (E-Gitarre hab ich schon) und möchte gerne wissen, was genau der Unterschied zwischen einer Akustik- und einer Konzert-Gitarre ist.

    Und da wir schon dabei sind, hab ich euch noch eine kleine Nebenfrage:
    Ich hab bei einer Akustik-Gitarre, 3 Nylon und 3 Metallsaiten gesehen. Wieso waren nicht alle Saiten aus Nylon ?


    Danke schonmal an alle, die meine Frage (hoffentlich) beantworten werden :)


    MfG
    Gackt
     
  2. Wödan

    Wödan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #2
    Du meinst wohl eher Western und Konzert Gitarre? Denn Akkustikgitarren sind beide Arten.
     
  3. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.08.06   #3
    Ich denke du meinst Stahlsaiten- und Konzert(Nylon)gitarre. Da gibt es folgende Unterscheide:
    Halsbreite:
    Die Stahlsaitengitarre hat den schmäleren Hals, der der Konzert ist breiter.
    Saiten:
    Die Stahl hat eben Saiten aus Stahl, die Konzert welche aus Nylon, bzw. Nylonkern, der mit Metall ummantelt ist (Basssaiten). Daraus resultiert ein anderes Spielgefühl, die Stahlsaiten sind schwerer zu greifen. Natürlcih ist der Sound auch anders. Die Stahl klingt meist heller, mit mehr Höhen und auch lauter.
    Spieltechnik.
    Spielt man eine Konzert klassisch, heißt das, weg mit dem Plektrum, dei Finger sind dran. Am besten noch mit Fingernägeln.
    Bei Stahl kann man mit beidem spielen.
     
  4. Gackt

    Gackt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #4
    hm... also das wusste ich echt nicht.. heißt es dann, dass Akustikgitarren besser sind als
    Western und Konzertgitarren ? da sie ja eine Mischung aus beiden sind..


    Ich hab mal zwei Bilder hochgeladen ->
    Die Akustik Gitarre
    http://img168.imageshack.us/img168/8515/01827neudbqh8.jpg

    und der Hals
    http://img102.imageshack.us/img102/5402/018271db32006jpgqt9.jpg

    Man sieht, dass die Gitarre drei Metallsaiten(oder Stahlsaiten ?:er_what:) hat und drei
    Nylonsaiten.. und genau das meinte ich mit meiner Frage :)
    Wieso sind alle Saiten nicht aus Nylon ? Ich dachte, das ist nur bei der E-Gitarre so...



    MfG
    Gackt
     
  5. God of MOP

    God of MOP Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #5

    NEIN!

    Akkustikgitarren sind beide (also Western- und Konzertgitarren), da sie beide Akkustisch! sind, man kann sie ohne verstärker spielen^^


    ach genau klanglischer unterschied:
    Westerngitarren(haben Stahlsaiten) sind meiner Meinung nach besser für Akkorde geeignet, mit ihnen spielt man eher Volk, Western, sie klingen find ich voller

    und mit Konzertgitarren(den mit den Nylonsaiten) kann man eher so kA mittelalterliche Musik:D machen, da sie einen dumpferen Klang hat
     
  6. Sh4wN

    Sh4wN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #6
    Die Gitarre hat drei Nylonsaiten, die Diskantsaiten, und 3 Saiten, die aus einem mit Metall ummanteltem Nylon-Kern bestehen (Basssaiten). Das nennt sich dann normalerweise Konzertgitarre.
     
  7. Apfelkrautwurst

    Apfelkrautwurst Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #7
    Ist immer so.
    Da wird in Diskant (Oder Melodie-saiten,jedenfalls die unummantelten 3) unterteilt,und in basssaiten. - das die umwickelt sind hat schon sinn. - ich denke,z.B das eine dicke Nylonsaite ohne ummantelung nicht unbedingt klingt...
     
  8. the flix

    the flix Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.08.06   #8
    Ja, da hats du wirklich keine Ahnung.
    Konzertgitarren sind für klassische und lateinamerikanische Musk geeignet.
    @Gackt:
    Was du da als "Akkustikgitarre" hochgeladen hast, ist eine Konzertgitarre.
    Und wenn du meinen vorherigen Post noch mal genau ließt, siehtst du, dass ich deine Frage nach den Saiten schon beantwortet habe.
     
  9. punk'd^^

    punk'd^^ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #9
    also um das noch mal zusammen zu fassen.

    akustik-gitarre ist der ueberbegriff fuer konzert-gitarre UND western-gitarre.

    ich hab zu hause um die 4 spanische kozertgitarren und ueberlege mir zur zeit eine western-gitarre zu kaufen, denn sie klingt einfach ein wenig lauter am lagerfeuer.

    also, kommt drauf an was du spielen willst, wenn du akkorde und so drauf hast und vllt mit einer paar freunden was am lagerfeuer spielen willst^^ oder einfach so im wohnzimmer doer wo auch immer klingt die western-gitarre einfach ein wenig lauter, also sie setzt sich durch und der klang verschwindet nicht, wenn alle anfangen mit zu singen.

    ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen
     
  10. Gackt

    Gackt Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.08.06   #10
    Das war so: Ich dachte, dass der Begriff "Akustik-Gitarre" kein Überbegriff ist, wie punk'd schon sagte. Jetzt ist mir erst klar, dass man mit "Akustik", die Konzert- und Western-Gitarren meint..

    Meine Fragen wurden aber jetzt beantwortet, vielen Dank leute^^


    Jop, sehr sogar^^ weil ich keine Plan hatte, ob ich mir eine Western oder eine Konzert-Gitarre kaufen soll, aber jetzt hab ich mich für eine Western-Gitarre entschieden^^

    Big THX!! :D




    MfG
    Gackt
     
  11. Georgy Moravsky

    Georgy Moravsky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.08.06   #11
    Konzertgitarren sind einstiegsfreundlicher und mit denen kann man viel spielen, sie sind fast Universalgitarren - man kann gescheite Akkorde spielen, Teilakkorde, Powercords, aber auch Melodien, Solos, so ziemlich alles - also wenn du dich net festlegen willst, dann kauf dir ne gescheite Konzertgitarre mit Cutaway.

    Die Westerngitarre solltest du nur kaufen, wenn du vorwiegend begleiten willst - mit ihr fallen halt lockere Melodien meist weg.

    EDIT: Sry, man sollte erst auf das Datum schauen.^^
     
  12. NomiNatriX

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    Erstellt: 27.08.06   #12
    Also ich kann aus Erfahrungen berichten, denn ich habe beide Arten von angepsrochenen Gitarren. Und ich spiele jede Art von Song auf beiden Gitarren sogar auf der e.

    Das heißt da rockt auch mal ein Smells Like Teen Spirit über die Konzert(nylon)gitarre. Und das rockt sag ich euch.

    Aber insgesamt wurde das schon richtig eingeschätzt hier. Westerngitarren sind lauter und klingen länger und voller. Sind allerdings auch schwerer zu spielen vom Druck her, aber das macht eh kein Unterschied mehr, wenn man Halbwegs spielen.

    Kauf dir ne gescheite Western (ich seh du hast dich eh schon entschieden) und dann gehst du glaube den optimalen weg.
     
  13. Soni(c)

    Soni(c) Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #13
    Hi,
    ich dachte immer das wäre so:

    Akustikgitarre als Instrument:
    Sowas wie ne Westerngitarre mit integriertem Tonabnehmer. Da kann man z.B. sowas anschließen:
    Zoom A-2.1u

    Akustikgitarre als Überbegriff für:

    Konzertgitarre:
    Gitarre mit Nylonsaiten, deren Klang durch einen Hohlraum im Korpus "verstärkt" wird.

    Westerngitarre:
    Gitarre mit Stahlsaiten, deren Klang ebenfalls durch einen Hohlraum im Korpus "verstärkt" wird.

    ABER:

    Die Akustiks mit integriertem Pickup sind ja Elektro-akustische Gitarren.

    Von daher gibt es nur den Überbegriff bzw. die Verallgemeinerung "Akustikgitarre".

    Und wieder was gelernt^^

    MfG

    Soni(c)
     
  14. punk'd^^

    punk'd^^ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.08.06   #14
    die mit den tinabnehmer sind doch dann wieder Halb-Aksutik, oder bin ich jetzt durch einander gekommen ?!
     
  15. Alexa

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    Erstellt: 28.08.06   #15
    Da hier ja dermaßen viel mit Unwissen um sich geschmissen wird, will ich auch noch dieses Vorurteil beseitigen: Eine Nylonsaitengitarre, kann man ebenfalls mit Plektrum spielen.

    Es verwundert mich immer wieder, wieviel Vorurteile in Bezug auf Gitarren es im allgemeinen gibt. Insbesondere von sog. Gitarristen.

    Leute spielt erst einmal einige Jahre ordentlich Gitarre und insbesonder auf möglichst allen Arten, sowohl an Gitarren, wie auch an Stilen, bevor ihr hier andere Anfänger mit dem Halbunwissen verunsichert. :cool:

    Wenn ich schon solche Themen lese wie Rock geht nur auf eine E-Gitare und für einen Bluessound benötigt man einen ordentlichen Verzerrer, die klassische Gitarre ist nur für klassische Musik gut, nur mit Plektrum ist man schneller als mit den Fingern, da geht einem doch der Hut hoch. Aber insbesondere weiß man dann schon im Vorfeld, was man vom jeweiligen Schreiber in Bezug auf seine Gitarrenfähigkeit und entsprechendem Wissen halten kann. :screwy:

    Also bitte, disqualifiziert euch nicht von Anfang an und reflektiert doch mal etwas über das was ihr da schreiben wollt und bedenkt, es existiert auch noch links und rechts neben eurem Tellerand eine große Welt, auch an Gitarren, Spieltechniken und Musik.:great:
     
  16. Alexa

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    Erstellt: 28.08.06   #16
    Nein, es sind imer noch Akustik-Gitarren, da es immer noch vollwertige Akustiggitarren sind. Da ändert ein eingebautes Mikrofon oder anderer Tonabnehmer nichts daran, ebenswowenig ein draufgepappter Aufkleber oder Fuchsschwanz. Außer du gießt ihren Resonanzkörper mit Beton aus.

    Halbakustische Gitarren bzw. Halbresonanszgiterren werden Gitarren genannt, welche einen reduzierten Resonanzkörper haben, aber auch jene E-Gitarren, welche eigentlich als Solidbody gebaut wurden, aber mit einem zusätzlichem Resonanzraum ausgeführt sind.
    Typischerweiße benennt man die sog. Jazz-Gitarren mit ihren F-Löschern als Halbresonanzgitarren.
     
  17. the flix

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    Erstellt: 28.08.06   #17
    Ich spiele nun seit bald 11 Jahren Gitarre und zwar Konzertgitarre und seit Weihnachten E-Gitarre. Bin ich nun qualifizeirt genug?
    Man kann natürlich auch eine Konzertgitarre mit Plek spielen, ich habe auch nie behauptet, dass das nicht geht, aber ich habe meine Gründe, davon abzuraten.
    Schon mal eine mit Plek gespielte Konzert gesehen?
    Schon mal daran gedacht, warum eine Stahl ein Pickguard hat?
    Wenn du willst, stelle ich ein Bild der Konzert meines Bruders rein, da sieht man, warum man für eine Konzert das Plek besser zur Seite legt.
    Mal davon abgesehen klingt eine Konzert viel dunkler, bassiger, als eine Stahl. Wenn man nun kräftig mit dem Plek anschlägt, nehmen die Bässe gern Überhand.
    Eine Konzert klingt am besten mit Fingernägeln, das kannst du mir glauben. Nicht umsonst spielen ernsthafte Konzertgitarristen so.
    Ich habe das geschrieben, weil die Konzertgitarre meiner Meinung nach nicht die Gitarre zum Akkorde schrammeln ist, sondern ihre wahren Qualitäten erst im Fingerspiel entwickeln kann.
    Habe ich mich jetzt für eine Aussage qualifiziert?
     
  18. Alexa

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    Erstellt: 28.08.06   #18
    Woher soll ich das wissen? Was soll man denn an einer Jahreszahl ablesen, die einem sagt, wann der Betreffende angefangen hat Gitarre zu spielen?
    Ich kenne Leute die nach 5 Jahren besser Gitarre spielen, als andere nach 20.
    Also ich kann anhand einer Jahreszahl nichts über deine Qualifizierung sagen, aber Schon eher anhand dessen, was du hier schreibst udn da glänzt du hier nicht wirklich.

    Klar, spiele selbst eine Konzertgitarre seit über 25 Jahren sehr regelmäßig sowohl mit Plektrum als auch gezupft. Das einzige wovon ich abgelassen habe ist das Spielen mit Golpe, denn dafür benötige ich unbedingt eine Gitarre mit Golpeador.

    Daneben besitze ich noch Westerngitarre und E-Gitarren. Und entgegen deiner Behauptung gibt es zahlreiche Stahlsaitengitarren, wie Western und E-Gitarren, ohne Pickguard und derer sind es nicht gerade wenige. Soetwas sollte auch jemand wie du nach 11 Jahren mitlerweile mitbekommen haben. Qualitfikation hin oder her.

    Nicht jeder der mit einem Pleck spielt, muß dabei Kerben in das Holz hauen, dass die Späne fliegen. Aber es soll schon solche Leute geben,wie du selbst aufführst. Nur sollte man dies nicht auf alle übertragen und daher jedem das Spiel mit dem Plektrum abspenstig machen.

    Bei mir finden sich Gebrauchsspuren, aber der Lack ist vom Plektrumspielen nicht ab und daher kann ich dies für die meißten Nylongitarren auch empfehlen, wenn man mit einfachen Verschleißspuren leben kann und gerne diese Gitarre mit Plek spielen möchte. Bei einer handgemachten 5000,- Euro Konzertgitarre jedoch, würde ich es schon wegen der speziellen Lakierung, nicht unbedingt empfehlen.

    Konzertgitarristen spielen gezupft, weil man sonst die Stücke und Techniken einfach nicht mit einem Plektrum spielen könnte und weil man mit den Fingern eben die Flexibilität hat, komplexe Stücke spielen zu können, wie es ein Plektrum einem einfach nicht erlaubt. Aber sicher nicht, weil die Bässe zu sehr dominieren würden.:screwy:
    Und dies hat defenitiv nichts mit Glauben, sondern mit Wissen zu tun.

    Aber es gibt auch unzählige Stücke die auch auf eine Nylongitarre mit einem Plektrum gut klingen. Und man holt auch mit den Anschlag über die Finger ebenso viel Bässe raus wie mit einem Plektrum, denn die Finger sind nicht nur zum zupfen da, sondern auch zum anschlagen.

    Zudem gibt es bei den Nylongitarren unterschiedliche Ausführungen die wie z.B. Konzert- und Flamencogitarre, welche auch ein volkommen unterschiedlichen Klang haben. Die Flamencogitarre ist zum beispiel weniger Bassbetont. Gleiches findet man auch bei den Westerngitarren, die ebenfalls in ihrem Klang unterschiedlich ausfallen.

    Das willst du nicht wirklich wissen...:cool:
     
  19. the flix

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    Erstellt: 28.08.06   #19
    Ich bin nur von meine persönlichen Erfahrungen mit Konzertgitarre plus Plektrum ausgegangen.
    Wenn ich meine Konzert mit dem Plek spiele und da bei Akkorden ordentlich reinhaue, dann klingt das auf Grund zu starker Bässe of undifferenziert. Deshalb benutze ich als Plek meine Zeigefingernagel, bzw lasse das auf der Gitarre. Vielleicht liegt das aber auch an meiner Gitarre und kann bei anderen Modellen anders sein.
    Wenn ich jedoch hauptsächlich Akkorde auf einer Akkustischen spielen würde, würde ich mir eine Western kaufen, aus genannten Gründen.
    Darum geht es doch in diesem Thread, dem Fragenden die Vorteile der Gitarrentypen aufzuzeigen, und meine Meinung ist, dass die Western besser geeignet ist, mit Plek Akkorde zu spielen, als die Konzert.
    Es geht, klar, aber es geht genau so, wie man auf einer BCRich auch Jazz spielen kann. Das ist meiner Meinung nach eben nicht die Spezialdisziplin der Konzert.

    Mir ist auch noch keine Westerngitarre ohne Pickguard begegnet, da lasse ich mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.
    Bei E-Gitarren ist ein Pickguard doch oft weniger notwendig, da hier der Lack oft sehr viel dicker aufgetragen werden kann, als bei einer Akkustik.

    Ich habe mich eben etwas von deinem Post angegriffen gefühlt, vielleicht war mein Ton auch nicht ganz angebracht. Ich war im 1. Post einfach zu pauschal.
    Aber ich bleibe bei meiner Grundaussage, für eine Konzertgitarre sind für mich! Fingernägel die beste Lösung.

    Ich schreibe in meinen Posts grundsätzlich nur meine eigene Meinung und halte sie nicht für unumstößlich, vielleicht sollte ich das in Zukunft deutlicher kennzeichnen.
    Wenn du die letzten Sätze des zitierten Posts vielleicht etwas neutraler geschrieben hättest, hätte ich mich sicher auch nicht so angegriffen gefühlt.
    Denn eine persönliche Meinung, wenn auch schlecht gekennzeichnet, als "Unwissen und Vorurteil" zu bezeichnen fand ich nicht in Ordung.
     
  20. Alexa

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    Erstellt: 29.08.06   #20
    :rolleyes:
    Geh auf die Homepage des Forumbetreibers und gib da mal Westerngitarre ein, dann findest du schon zahlreiche Westerngitarren ohne Pickguard.

    Zwei Marken die traditionell ihre meißten Stahlsaitengitarren ohne Pickguard herstellen und die einem Gitarristen schon ein Begriff sein sollten, sind u.a. Lakewood und Ovation. Aber ansonsten führt nahezu jeder ordentliche Gitarrenabauer, Gitarren ohne Pickguard.
     
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