Vergleich dB es602- LD Maui11

von sway-2k7, 28.10.16.

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  1. sway-2k7

    sway-2k7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.16   #1
    Wie angekündigt also hier mein persönlicher Vergleich vom neuen, aktuell spottbilligen Säulensystem aus dem Hause von dB technologies dem dB es602 und dem LD Maui 11. Ich dachte mir mal ich mach dazu ein neues Thema auf :)

    Das System kam gestern gut und handlich verpackt an. Ca. 20 Kg in einem verhältnismäßig kleinen Karton - der Postbote hatte schon deutlich anspruchsvollere Aufgaben zu meistern ;). Im übigen ist es unglaublich wie schnell das manchmal bei Thomann geht (Mittwoch bestellt).

    Heute hatten wir jedenfalls Probe, weshalb ich alles gut verschnürrt in den Proberaum gebracht und auch erst dort ausgepackt habe. Die Verarbeitung ist wirklich gut! Es klappert nix, keine Ecken, keine Kanten und wertig wirkende Materialien. Subflansch mit 20mm Schraubverschluss, wertige Bedieneinheit auf der Rückseite des Subs, Lautsprechergehäuse - alles gut. Und was ist das Teil doch schick, wenn es aufgebaut vor einem steht. Für den Preis echt beeindruckend.

    In Punkto Usability muss ich aber ein paar Punkte abziehen. Die Potis sind klein, die DSP Presets nur mit Schraubenzieher einzustellen und die Kontrollleuchten sind auf der Rückseite. Generell ist der Punkt, dass die Bedieneinheit auf der Rückseite ist (so wertig sie auch sein mag) bei einem 10 Zoll Sub eine Zumutung. Da hilft nur in die Knie gehen.

    Aber egal, kommen wir zu den Testbedingungen. Achso, ich verzichte hier auf nähere Erläuterungen bzgl. der Maui. Es gibt genug Themen die das behandeln ;) Getestet wurde in unserem ca. 16 qm großen, schalloptimierten Proberaum. Dazu wurden beide Systeme in eine Raumecke nebeneinander gestellt, um möglichst den ganzen Raum ausleuchten zu können. Da meine lieben Kollegen mal wieder zu spät dran waren, habe ich zu erst mit Konservenmusik gestartet. Vor der Beurteilung des Klangs wollte ich erstmal wissen was so möglich ist und hab ein bisschen elektronische Tanzmusik angeschmissen und die Säulen bis ans Limit getrieben. Die Einstellungen waren übrigens Flat.

    Was da so rauskam war ganz nett aber nich übermäßig beeindruckend. Die LD ist einen zacken lauter. Generell konnte ich aber (bei ordentlich aufgedrehten Subs) keine Lautstärke erreichen, die ich als unangenehm empfunden hätte. Je mehr ich vom Sub rausgenommen habe, umso mehr war natürlich Platz nach oben. Die Subs selbst kommen ganz knackig daher aber ohne wirklichen Druck zu erzeugen. Das war allerdings zu erwarten. Es ist Pegeltechnisch schon okay, leise sind die Teile definitiv nicht und die Anwendung entsprach ja auch in keinster Weise dem angedachten Zweck.

    Im Anschluss gabs dann etwas Pop und Rockmusik, um mich mal den klanglichen Aspekten zu widmen. Übrigens hat sich der breitere Abstrahlwinkel der Maui deutlich bemerkbar gemacht. Mit einer dB Anlage war der Raum einfach nicht halbwegs gleichmäßig zu beschallen. Jedenfalls habe ich vor der Bestellung bei Thomann angefragt, wie die Jungs die beiden Anlagen so im Vergleich sehen. Der Mitarbeiter, welcher mir geantwortet hatte, sah die dB noch vor der Maui (bessere Auflösung), weshalb ich mit entsprechend hoher Erwartungshaltung an die Sache rangegangen bin.

    Angefangen habe ich mit der dB und ich muss sagen. Sie klingt sehr gefällig und das mit der Auflösung war schon mal nicht gelogen. Sie löst wirklich sehr sauber auf. Der Klang ist wirklich transparent aber irgendwie fehlte was... Also mal eben auf die Maui gewechselt und siehe da. Es ist da :) Die Auflösung der Maui ist etwas schlechter ja, aber bei der dB klafft ein riesiges Mittenloch. Untenrum, ab 100-150 Hz fehlt mehr oder weniger alles, aber wo soll es auch herkommen? Die Maui klingt schlicht voller, runder und auch die Höhen sind klarer, während die dB bei hohem Pegel da schon anfängt zu kreischen. Zumindest bis zu dem Punkt den sie noch überträgt. Auch bei den Höhen hat meiner Meinung nach was gefehlt. Die Maui ist da einfach etwas brillianter und präsenter im Klang, weshalb sie auch durchsetzungsfähiger daherkommt.

    Das wurde umso deutlicher als wir dann tatsächlich Livemusik gespielt haben. Über die Systeme ging eine Gitarre und Gesang, was gegen Schlagzeug und E-Bass ankommen musste. Während ich bei der dB Anlage schlicht und ergreifend nicht in der Lage war einen halbwegs brauchbaren Gitarrensound zu zaubern (nur parametrische Mitten), ging das mit der Maui innerhalb eines Handgriffs. Hinzu kommt, dass die dB den folgenden Pegelorgien auch nicht mehr gewachsen war ;). Die Maui konnte mithalten und bekam sogar da das Prädikat: Klingt schöner als unsere beiden Pro Mons, die wir sonst verwenden.

    Mein Fazit? Die dB geht zurück. Für Hintergrundbeschallung von der CD absolut geeignet. Evtl. sogar was fürs Wohnzimmer und evtl. auch was für Akustikgitarren. Aber ehrlich gesagt würde ich, Preis hin oder her, diese Anlage nicht Live verwenden wollen. Für Sprachbeschallung definitiv super. Bei Konservenmusik und moderaten Pegeln fallen die Schwächen auch nicht so sehr auf. Aber Livemusik? Lieber nicht :)
     
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  2. MountainKing

    MountainKing Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.16   #2
    Sehr interessant. Danke für Deine Einschätzung!
     
  3. Der-Plattenleger

    Der-Plattenleger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.16   #3
    In Bezug auf das dB es602 deckt sich Deine Aussage schon so mit meiner Erfahrung damit, die Maui 11 habe ich zwar mal gehört kann sie aber weder vergleichen noch eine Aussage dazu treffen.
    Mit der dB es602 bin ich soweit zufrieden und erfüllt meine Ansprüche und Erwartungen an ein so kleines, ansehnlichen und handliches Stäbchen Set. Für meine Einsatzzwecke wie Moderationen auf kleinen Events mit Hintergrundbeschallung, für unser "mobiles" Kino, kleine Partys usw. vollkommen okay und eine echte Vereinfachung.
    Das bei etwas höherem Pegel zutage tretende Kreischen, lässt sich mit ein wenig EQ gut bereinigen, die DSP Einstellungen sind nicht so ganz mein Ding und somit für mich die Flat Einstellung die beste, bei Club fängt der Limiter schnell an zu begrenzen und der Bass dröhnt und ist sehr unpräzise (ich denke übersteuert).

    Der Aufbau ist super einfach und somit schnell erledigt, die Positionierung ist recht unkritisch, das Set strahlt auch breit genug ab, der Transport kann bequem mit dem PKW erfolgen und ich bin nicht auf einen Aufzug oder Hilfe angewiesen. In meinem Alter auch nicht uninteressant :)
     
  4. Hessie James

    Hessie James Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.16   #4
    ich komme erst Mitte nächste Woche zum testen im Proberaum und einer kleinen Halle. Hab die Anlage zu Hause und mit Playbacks oder "normaler" CD Musik zum privaten Musikhören klingt´s gut. Aber nat. keine gescheiten Pegel möglich.

    Wenn´s geht und net zu viel Mühe macht würde ich gerne noch was wissen:
    1. Schwach bei 100-150 hz. Messung oder Schätzung? Denn bis 200 hz arbeitet ja der 10" Bass. Und nicht wie in einer "normalen, guten" 10"/1" Box muß der nur bis 200 hz arbeiten, also schon optimaler auf diese Frequenzen ausgelegt - eben ein 10ner SUB. Danach kanns aber schwach werden, denn die unteren Mitten können die 3-Zöller bestimmt net so gut. DAS ist garantiert die Schwachstelle.
    2. Die Gitarre, die net geklungen hat - E oder ak.Gitarre? Für das E-Gitarrenbrett fehlen garantiert auch wieder die unteren Mitten.
    3.@ DJ - kannst Du den Freq-Bereich benennen der die Mitteltöner bei höheren Pegel vom Kreischen abhält?? Ich bin im "Sounddesign" / EQ net so der Crack - ist noch geschmeichelt ausgedrückt.

    ein schönes Wochenende oder wie ich immer zu sagen pflege (ich kann nähmlich Änglich): "an eyes weak end"
     
  5. Der-Plattenleger

    Der-Plattenleger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.16   #5
    Ganz exakt kann ich es nicht sagen da ich es nicht gemessen habe, am EQ nehme ich 6 kHz um ca. 3 dB raus (da der Regler ja nicht nur die 6 kHz sondern breiter Einfluss nimmt, dürfte sich das so zwischen 4,5khz ~ 7 kHz abspielen) , am Sub DPS Stellung 1 Flat, bei der Stellung Club kommt das System noch schneller zum kreischen.
     
  6. sway-2k7

    sway-2k7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.16   #6
    Also die Anlage hat auch zweifelos ihre Daseinsberechtigung. Gerade Sprache und leichte Hintergrundbeschallung kann ich mir gut vorstellen, zumal man zum Preis von einer Maui schon 2 dB bekommt ;) Die dürften dann zusammen auch lauter werden als eine Maui. Übrigens habe ich die Anlage noch mal im Wohnzimmer aufgestellt und muss sagen, dass der Klang bei niedrigem Pegel deutlich ausgewogener ist.

    Also gemessen habe ich nicht. Das war eine Schätzung. Ich wusste nicht wie hoch der Bass spielt aber bei hohem Pegel kommt halt Sub, ne ganze Weile nix und dann die Tops. Die unteren Mitten kommen dann schlicht nicht mehr durch/ an. Die konkreten Frequenzen kann ich aber nicht sagen.

    E-Gitarre und genau ;)
     
  7. MichlWolle

    MichlWolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #7
    Ich habe mich nun länger in die Anlage reingehört und muss sagen, dass sie schon gefällig ist. Ich habe nicht vor richtig Pegel zu fahren, da nehme ich mein anderes Gear.
    Mir geht es darum, etwas kleines, feines für ne Kneipe mit 50-100 Personen zu haben um dort mit meinem Kollegne Gitarre zu spielen.
    Ich denke dafür habe ich mit der Anlage zu 100% getroffen.

    Grüße,
    Michael
     
  8. Hessie James

    Hessie James Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.16   #8
    danke
    ich bin auch kein großer EQ- Spezialist, aber da werden es die FQ zwischen 200 - ? sein bis die Tops wieder anfangen.

    Was ich von Euch "höre": gemäßigte Lautstärken, toller Klang, oder auch "Wohnzimmer" toller Klang, höre ich auch bei mir zu Hause. (hab´ sie ja auch) Ich habe auch immer nach einem System gesucht, das so gut klingt wie ´ne Stereo-Anlage, (aber natürlich PA-Pegel verkraftbar) denn meine Synth. /Streicher - Sounds und auch e-Piano klingt über Kopfhörer immer hifi, toll und über PA so, naja. An den Sounds liegt´s also zu 90% nicht, wenn es über Kopfhörer gut klingt (auch wenn so ein Kopfhörer den Sound "schönt"(.
    Soweit - Klasse. Aber ich wollte schon mit EINER Anlage auch etwas größere Sachen machen - hab´ ja auch eine E-Drum (wobei da auch e-drum Verstärker/ Monitore für zu Hause ebenfalls nur 10" und 40 Watt haben).

    Versuche "verzweifelt" eine Lösung zu finden , oder halt doch zurück schicken. Das würde "verdammt" weh tun, da der Preis einfach "verdammt" gut ist. Ich habe db schon angeschrieben und gefragt wieviel RMS - Leistung denn an den Tops ankommen und ob der DSP in flat-stellung die Tops beeinflußt. Wenn nicht, dann überlege ich einfach passende passive Top-Alternativen zu finden.
    a) Da reicht dann oft die db-Anlage so wie sie ist, oder
    b) für etwas größer, da wo ich auch ´ne E-Gitarre mit Zoom G3 pedal spiele - die etwas besseren Tops mit den 10" SUB. es ist nicht immer so viel Bass gefragt. Und
    c) in "noch größeren" Fällen könnte ich noch den SUB 15 dazustellen. Wäre auch nicht zuviel Gear auf der Bühne und zu schleppen: 2 Säulen mit 10" Subs und den guten Tops PLUS 1-2 Sub´s.

    Wenn es zuvieel Kleinteile werden würden, dann wäre eine
    - potente 10" Top (QSY oder Yamaha DBR 10) PLUS ein/ zwei Subs Anlage - weit aus weniger zu schleppen und für kleines könnte ich dann nur ein/zwei 10ner Tops zu nehmen.

    Als Top könnte ich mir gut von Thomann Achat pro 404 MK II Säul´chen vorstellen: brauchen (nur) 150 Watt RMS haben 4x4" plus BMS HT. 150 Grad - da könnte man sogar nur eine Säule benutzen. Oder eine Säule mit 12ver oder 15ner Sub. Auch bequem mit nur einer Line-Leitung und Speakon Verbindung zum Top. Gibt´s soo auch nicht von der Stange, das würde normal nur mit zwei aktiven Achat pro Sub112a und Top 404a gehen. In meiner Konfiguration könnte ich das dann wahlweise mit einem (zwei) 15ner Bässen lösen. Gibt´s so auch wiederum von Achat aber mit externem Verstärker und teilweise PLUS DSP-LautsprecherManagement- System. (da ich den Behringer x12 Mischer kaufe, sind hier genügend Filtermöglichjkeiten gegeben) und meine zus. Subs haben eingebaute FQW mit übergansfreq 80 hz.

    Klingt e bisserl verrück, ich weiß:rolleyes:
     
  9. Der-Plattenleger

    Der-Plattenleger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #9
    Hallo ,
    also wenn ich mir RCF mit dem evo 5 anschaue , hat die durchaus Verwandtschaftliche Ähnlichkeiten , hier die Werte - Leistung: 800 Watt Peak (600 W+200 W Peak, 300 W+100 W RMS)
    Da würde ich meinen dass beim es602 auch so max. 100W RMS an das Top Teil geht . Somit würde auch Deine mit den Achat 404 nicht gewünschten Effekt erzielen , wobei auch das es602 mit dem DSP auch auf die zugehörigen Tops abgestimmt ist . (oder habe ich da etwas falsch verstanden und du möchtest die Tops nicht ersetzen )

    Vielleicht ist für Deine Ansprüche / Anwendung die LD Maui 28 oder das Turbosound iP1000 oder iP2000 die besser Alternative ,
    Schau Dir dazu mal das Thema von @Mfk0815 https://www.musiker-board.de/thread...eranstaltungen-bis-ca-150-pax-gesucht.648783/
    er hat das Maui und Turbosound System getestet , vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidung weiter .
    Wenn Du den Preis für das es602 + die Achat 404 zusammen nimmst , bist du auch schon meine Turbosound System.

    Teste doch mal wie weit Du mit dem es602 Set kommst , dann ist die Frage was ist dann für Dich das Limitierente, Bass oder Mittel - Hochton. Wie schon erwähnt den Bass habe ich mit dem Alto 12 er Sub mit etwas probieren erweitert , das funktioniert bis zu einem gewissen Grad .
     
  10. sway-2k7

    sway-2k7 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #10
    Also die RMS Werte würde ich erst mal hinten anstellen. Die sagen nicht unbedingt was über Klang und Pegelwerte aus. Auch das wilde mischen von Subs, Tops und Säulensystemen würde ich vermeiden. Das vernünftig einzustellen, sodass es klingt anstatt dir den Klang völlig zu versauen, ist noch mal ne ganz andere Hausnummer.

    Ich glaube auch nicht, dass man die dB Anlage mit dem RCF Evox vergleichen kann. Aber die Empfehlung in Richtung Maui 28 und Turbosound halte ich für sinnig. Das könnte das Richtige für dich sein und ist darüber hinaus auch weiterhin leicht zu transportieren und schnell aufgebaut.
     
  11. Der-Plattenleger

    Der-Plattenleger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #11
    Hallo ,
    ich wollte das RCF System nicht klanglich mit dem es602 vergleichen , die Frage war nur nach der RMS Leistung die sicherlich auch keine Aussage über Qualität sein soll. Eigentlich wollte ich damit nur bekräftigten was ich schon mal geschrieben habe , dass sich das Set nicht wirklich sinnvoll erweiterten lässt , ausser natürlich ein zweites.
    Schöne Grüße Peter :)

    Oh mein Handy und Rechtschreibprüfung :eek:
     
  12. Hessie James

    Hessie James Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.16   #12
    OH DEIN HANDY

    OH (mein) FLASCHER THREAD

    ich bemerke gerade , daß es hier ja um Vergl. M11 vs. 602 geht. Werde mich dann mal zurück ziehen - ist eh alles gesagt. Die es602 ist halt, wie ich schon vermutet habe, e bisserl klein und schwach, eigentlich GENAUS so, wie die techn. Daten der unterschiedlichen Systeme hergeben und vermuten lassen.

    Hier wieder Maui 11 (on topic) 2x 6,5er Bässe und 8! x 3" PLUS HT. Nicht das die 602 zuwenig Höhen hätte, aber der HT nimmt von den 8! x 3 Zöllern Arbeit ab, die sie in unteren Freq nutzen kann, und die 3 Zöller sind vermutlich schon genau für diese Aufgabe ausgesucht.

    Ebenso die Maui 28 und die vielen anderen Systeme, die einfach mehr Membranfläche haben.

    Mal sehen was ich mache. Am Wochenende hör ich dann mal in ausgefahrener Lautstärke meine beiden, auch mit meinem 15ner SUB. Aber viel anderes werde ich auch nicht feststellen. Nach oben bin ich halt stärker limitiert, als bei anderer Konstellation.

    Nochmals meinen Dank
     
  13. TobiAgudo

    TobiAgudo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #13
    Hallo,

    ich hab mir ebenfalls zwei db ES602 gekauft. Einsatzzweck ist für mobile DJ-Anwendungen, v.a. auf Hochzeiten. Hier nutze ich als großes System 2 EV ZLX12? und einen ELX 118 an einer Crown Endstufe. Super Sound, jedoch für einige Anwendungen deutlich überdimensioniert und auch umständlich im Transport und Anschluss.
    Gerade in der Gastro ist die Stellfläche oft begrenzt, zwei Dreibeinstative gehen da schnell mal im Weg um, ganz zu schweigen von einem 18-Zöller.

    Konnte die ES 602 bisher nur zuhause testen und war grundsätzlich positiv überrascht. Hab sie mir natürlich auch aus Preisgründen gekauft. Zudem finde ich es gut, dass sie eben nicht so breit abstrahlt wie eine Bose oder andere. Natürlich möchte ich im ganzen Raum eine gute Sprachverständlichkeit haben, jedoch soll die Musik gerne beim lauteren Teil des Abends auf die Tanzfläche konzentriert werden können und nicht überall im Raum gleich laut sein. Das ist auch beim 18" Sub teilweise das Problem. Bei länglichen Räumen hat man weiter hinten im Raum noch mächtig viel Bass, was gar nicht immer gewünscht ist.

    Der Test bei voller Lautstärke steht noch aus.

    Eine Frage an die anderen Nutzer wegen der Link Funktion. Wenn ich in einen Sub gehe via Cinch, dann über Link raus in den Sub2 via XLR, hab ich dort keinen Sound. Mach ich was falsch oder funktioniert das nicht? Wäre sehr schade, da man somit nicht geichzeitig ein Mikro und z.B. ein Handy anschließen könnte an bei Systeme.
     
  14. Der-Plattenleger

    Der-Plattenleger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.11.16   #14
    Hallo ,
    Link funktioniert nur XLR zu XLR oder 6,3 mm Klinke auf XLR .
     
  15. Der-Plattenleger

    Der-Plattenleger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.16   #15
    Der Link Ausgang ist quasi nur eine Brücke zum XLR Link Eingang. Ein Mixer Ausgang gibt es leider nicht , da benötigst Du einen externen Mischer .
     
  16. TobiAgudo

    TobiAgudo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.16   #16
    Ok, danke für die Info.
     
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  17. hayabusasax

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    Erstellt: 20.12.16   #17
    Hallo zusammen,

    ich habe mir vier Systeme 602 angeschafft. Es geht mir nicht nur um Lautstärke, sondern in erster Linie um Qualität; um einen ausgewogenen runden Klang für mein MP11, auf dem ich meinen Gesang begleite.

    Statt zwei Systeme zu prügeln, stelle ich, zugunsten der Ausgewogenheit, vier Systeme auf, lasse diese etwas leiser rennen. Finde ich halt besser.

    Ich mache hier keine Anlage schlecht, nein, zumal hier ja auch Geschmackssache eine nicht untergeordnete Rolle spielt. Aber, auch ich habe getestet, auch Systeme im direkten A B Vergleich, Klavier mit Gesang.

    Mein Ergebnis, ich habe mich, und das ganz klar, für 602 entschieden, warum? Weil ich begeistert bin von meinen neuen Schätzchen, der knackige Baß macht richtig Laune, kein vermatschtes Wischiwaschi, der Hochtonbereich, abgedeckt von diesen kleinen Lautsprechern, das, was da rauskommt, ist, für mich, ein Genuß.

    Ich bin restlos zufrieden.

    Eine schöne Zeit wünsche ich euch allen.

    Gruß
    Hanjo
     
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  18. Hessie James

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    Erstellt: 26.12.16   #18
    ich finde Deinen Bericht gut. Auch ich spiele unter anderem E-Piano (CP33) und verwende die 602 für kleinere Sachen. Direkt out of the box finde ich, dass für die warmen unteren Mitten e bisserl was fehlt. Mit EQ kann man etwas nachhelfen, dadurch geht aber die Gesamtlautstärke stark zurück.
    Achja, noch etwas: Wie setzt Du denn vier Systeme ein??? Wie stellst Du diese????

    schöne Woche
     
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  19. hayabusasax

    hayabusasax Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.16   #19
    Hei Hessie,

    eine Räumlichkeit ist nicht wie die andere. Pauschalaussagen halte ich daher für nicht unbedingt zielführend. Ich weiß nicht, ob meine Antwort dir weiterhelfen kann.

    Der, zu beschallende Raum, hat eine L Form. Bei mir ist die, für mich, beste Placierung von zwei Systemen, in den, von mir aus gesehen, am weitest entfernten Ecken. die anderen beiden stehen hinter mir.

    Meine Postitionierung ist am oberen Ende des L.

    Gruß
    Hanjo
     
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