Verhältnis Input/Output

von Daric, 19.04.08.

  1. Daric

    Daric Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #1
    Hi,
    ich spiele nun zum ersten mal einen Amp mit getrennten Reglern für den Input und Output. Wenn ich das richtig verstanden habe regelt der Input, wie stark das Signal ist, dass in den Preamp gelangt (oder wie stark das Signal ist, das den Preamp verlässt?) und der Output wie stark das Signal von der Endstufe ist, welches schließlich zu den Boxen gelangt. (Beides Transistor) Da ich nciht Bescheid wusste hab ich jetzt mal beides gleich laut gestellt.

    Aber wie sieht denn das aus:
    Ist es prinzipiell egal, wie hoch ich den Input stelle? Also kann man durch zu starkes Ausgangssignal die Endstufe zerstören? Oder kommt es wirklich nur auf den Output an, wenn man die Boxen nicht zerschießen will? Wäre es prinzipell möglich mit dem Preamp die Endstufe zu übersteuern und damit einen Drive-Effekt zu erzeugen?
     
  2. Dextra

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    Erstellt: 19.04.08   #2
    Mit dem Input (Gain) Regler passt du das Ausgangssignal deines Basses an die Vorstufe an. Wenn gewünscht, kannst du mit einer hohen Reglerstellung die Vorstufe so auch übersteuern (der Drive-Effekt). Das ist für den Amp nicht schädlich, klingt bei einer Transistor-Vorstufe aber nicht besonders gut.
    Der Output (Master) Regler regelt die Ausgangsleistung der Endstufe. Hiermit wird also die eigentliche "Lautstärke" eingestellt. Allerdings kannst du mit diesem Regler auch die Endstufe übersteuern, was bei Transistor-Endstufen tödlich für Box, als auch Amp sein kann.
    Um die maximale Lautstärke zu erreichen, stellst du den Input so auf deinen Bass ein, dass die Vorstufe bei hartem Anschlagen leicht übersteuert (zeigen manche Amps durch eine Clip oder Drive LED in der Vorstufensektion an). Den Output solltest du nur so Aufdrehen, dass keine Kratz/Verzerr-Geräusche zu hören sind. Vorraussetzung ist natürlich immer eine ausreichend dimensionierte Box, die die angegebene RMS Leistung des Amps verträgt.
     
  3. fuzzyflow

    fuzzyflow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #3
    Moin Daric! (eigentlich siehe oben ; )
    Der Input regelt die Signalstärke, die vom Bass ankommt. Und je nachdem ob du einen aktiven oder passiven Bass spielst, kannst du die Entstufe schädigen, wenn du den Regler zu weit aufreisst.

    Der Output regelt die Signalstärke, die von der Endstufe an die Box geht. Und wenn die, in Kombination mit einem zu hohen Inputsignal, zu viel für die Box wird, hast du entweder einen verzerrten Sound oder eine kaputte Box, wenn nicht vorher die Endstufe drauf geht.

    Dem entsprechend ist es nicht egal wie hoch der Input ist, sondern wichtig, den gescheid zu regeln.

    Manche Amps haben eine Clip-LED, die dir anzeigt, ob das Signal am Input zu hoch ist und evtl. Schäden verursachen kann.

    MfG der Flow
     
  4. Daric

    Daric Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #4
    Ist ein Ashdown-Amp, da ist also gleich ein ganzes VU-Meter dabei! ^^
    Also gut kapiert:
    Vorstufe zu stark = Endstufe kaputt
    Endstufe zu laut = Box kaputt

    wenn mans mal so pauschal ausdrücken will!
     
  5. fuzzyflow

    fuzzyflow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #5
    So kann man das formulieren. ;)
     
  6. Dextra

    Dextra MB-Staatsbürger

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    Erstellt: 19.04.08   #6
    Nein?! Ich will jetzt keine Halbwahrheiten verbreiten, aber afaik stimmt das so nicht/kann man das nicht so stehen lassen, zumindest in diesem Thread-Zusammenhang. Da müsste sich vllt. nochmal einer der "Profis" Gedanken drüber machen.
     
  7. fuzzyflow

    fuzzyflow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.08   #7
    Genauso unterschreiben wird ich das auch nicht, aber ich denke grundsätzlich sollte klar sein, dass man mit dem Gain-Regler vorsichtig umgehen sollte, oder.....?
     
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