Verschleiss von Röhren bei Röhrenmics und Preamps

von dA_schOEfli, 26.10.07.

  1. dA_schOEfli

    dA_schOEfli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.07   #1
    Hallo zusammen!

    Ich bin Gitarrist und habe einen Röhrenamp. Bei solch einem Amp kann man die Röhren problemlos 10 Jahre verwenden und es tönt immer noch. Ich wechsle die Röhren häufiger, denn neue Röhren tönen besser als 10 Jahre alte. Nun brauche ich ein Grossmembranmikrofon und dies wäre für mich einen ziemlich relevanten Entscheidungsgrund, wenn Röhrenmics und Preamps genauso unterhaltsaufwendig wären wie Röhrenamps.

    Noch eine Frage zu Preamps im Allgemeinen: In einem RME Fireface 400 habe ich 2 Preamps und nun diese verstärken das Signal, welches vom Mikrofon auskommt? Ein externer Preamp macht grundsätzlich dasselbe, jedoch kann man mit externen Preamps noch mehr Klangqualität rausholen?

    Könnt ihr mir einige Klassiker unter den Grossmembranmics nennen? Röhre und Transistor im Bereich 200 bis 400 Euro.

    Ich danke bereits im Voraus

    dA_schOEfli
     
  2. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.07   #2

    ... und dann ist ggf. noch wichtig, ob die Röhre im Mikro gesockelt oder gelötet ist.

    mfg
     
  3. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.07   #3
    alle 5-10 jahre sich einen tag hinsetzen und nen amp/ein mikrofon zu warten ist auch unglaublich zeitraubend und wartungsintensiv.
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 26.10.07   #4
    und auch hier gilt: je öfters das Ding ein- und ausgeschaltet wird desto eher wird es ein Wartungsfall.
    Ähnlich wie beim PC - am besten einschalten und den Tag über laufen lassen bzw. erst dann ausschalten wenn man gewiss weiß, dass man es heute nicht mehr braucht.
     
  5. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.10.07   #5
    1. Ja, diese PreAmps vorverstärken das Signal auf einen Line Pegel, da das reine Mikrofon-Signal zu schwach ist.
    2. Ja, er macht das selbe und muss daher auch an einen Line Eingang deiner RME. Je nach dem was es für ein PreAmp ist, könnte man noch was rausholen, obwohl RME sicherlich gute PreAmps verbaut. Zumal richtig gute PreAmps auch richtig Teuer sind. (siehe zum Beispiel SPL)

    Ich mach mal den Anfang, was ich ganz gut finde.

    Studio Projects C-1
    MXL V6 Silicon Valve (Röhre)
    Audio Technica AT-4040

    Probehören wäre natürlich der beste Weg.

    Bei der Röhrenfrage kann ich dir nicht helfen.
     
  6. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 26.10.07   #6
    Um die RME Preamps zu toppen musst Du richtig investieren. Das lohnt dann bei einem Mikro für maximal 400 Euronen nicht wirklich.
     
  7. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 26.10.07   #7
    Klassiker, welche diese Würdigung verdient haben, würde ich eher im Bereich zwischen 2000 und 4000 EUR suchen ;)

    Wechselst du die Röhren selbst ? Einfach nur ziehen und stecken, oder das komplette Programm mit einmessen ?
     
  8. dA_schOEfli

    dA_schOEfli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.07   #8
    Herzlichen Dank für die konstruktiven Beiträge! Dazu noch kurz offtopic: Ich finde dieses Forum für mich sehr nützlich, da ich mir weitaus bessere Beratung holen kann als in einem Musikshop. Schade finde ich es, dass es immer wieder Leute gibt, die mir gerade in diesem Thread eigentlich nur meine Dummheit beweisen wollen und mir das schlussendlich nicht viel hilft. Spielt es eine Rolle, ob ich die Röhren selbst wechsle oder, ob ich es aufwendig finde sie zu wechseln? Sorry ich musste das schnell loswerden.

    Nun wieder zurück: Ich denke ich brauche also keinen Preamp und werde mich nun nach einem Mic umsehen. Nochmals kurz zur Röhre. Wie oft muss man eine Mikrofonröhre bei Homerecordinggebrauch wechseln und wieviel kostet das?
     
  9. maccaldres

    maccaldres Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.07   #9
    1. ja bei röhren mics musst du die röhren auch wechseln

    2. da es aber "leistungsröhren" sind, brauch das nicht so häufig geschehen, wie bei den endstufenröhren eines gitarrenamps (die vorstufenröhren, haltennn laaanggggggeeeeee)

    3. teuer ist es nur, wenn man die falschen röhren nimmt (es gibt auch gute güsntige shops www.tube-town.de die haben viel auswahl zu sehr geilen preisen)

    4. wenn du die röhren selber einmisst sparrt das nochmal geld, ist ja eh nur bei endstufenröhren nötig und so aufwendig ist das nun auch wieder nicht, bei vorstufen röhrne (wie auch in einem röhrenmic) ist das nicht nötig, einfach Plug'nPlay

    5. so teuer ist das nun auch wieder nicht alle 3-4jahre mal neue endstufenröhren (vielleich 60-80euro je nach anzahl und art der rörhen) und alle 10jahre neue vorstufen röhren für 7euro das stück, das sind im ahr vielleicht 20-25euro, für saiten bezahle ich wesentlich mehr!
     
  10. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.10.07   #10
    So geht es wohl vielen Usern hier, allerdings sollte man die eigentliche Devise eines Forums
    nicht aus den Augen verlieren, ein Forum baut ja auf "geben und nehmen".
    Sorry ich musste das schnell loswerden. :D

    Meine Frage, ob du die Röhren in deinem Amp selber wechselst war durchaus ernst
    gemeint, mir ging es da um evt. Erfahrungen deinerseits, insbesondere darum, ob es
    wirklich Vorteile bringt, den Amp bei dieser Gelegenheit einzumessen (Anodenspannung etc.).
     
  11. rumbaclave

    rumbaclave Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.07   #11
    So ähnlich geht es mir mit meinem Hinweis auf gesockelte oder gelötete Röhren in Röhrenmikros. Imho nicht in allen Röhrenmikros sind die Röhren gesockelt, d.h. ein Wechsel setzt ein gewisses Maß an Lötkunst voraus - hat das hier schonmal jemand gemacht?

    mfg
     
  12. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.07   #12
    so nebenbei...diie röhren in den röhrenmikros haben doch den sinn der vorverstärkung und eben der klangfärbung, oder? ich gehe mal davon aus, dass man sie in etwa mit den vorstufenröhren eines instrumentenverstärkers vergleichbar sind, und die halten eeeewig.

    oder sind die röhren in nem röhrenmic mikrophonisch und haben den sinn der signalaufnahme? :confused: sorry, hab mich damit ehrlich gesagt jetzt nicht so wirklich mit röhrenmikrophonen beschäftigt...
     
  13. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 29.10.07   #13
    Im Mikro hat die Röhre die Funktion der "Vorverstärkerröhre" - d.h. die unterliegt in der Tat nicht diesem Verschleiss wie bei Endstufenröhren.
    Sie wird hier, wie richtig vermutet, benutzt, um die "verzerrten" warmen Obertöne zu generieren.
     
  14. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #14
    ok...wenns dann "im-prinzip-preamp-röhren" sind halten die ja ewig und drei tage.
    ich würde mir um die verschleissfestigkeit dann nicht so große gedanken drum machen, alle paar jahre die röhre zu wechseln wird man noch überleben. :)
     
  15. dA_schOEfli

    dA_schOEfli Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.10.07   #15
    Dankeschön für die verschiedenen Antworten und noch kurz: Nein, ich wechsle die Röhren nicht selbst.

    Nun also ist der Unterhalt eines Röhrenmics nicht enorm und so möchte ich mir ein solches zulegen. Ich habe mich ein bisschen umgehört bei: http://www.studioauditions.com/jamroomsessions.php

    Man kann sich ein Bild machen, jedoch spielen immer noch viele andere Faktoren eine Rolle! Ich weiss, dass ich nun in einen Musikshop gehen sollte und mich ein bisschen durchhören sollte, jedoch haben wir in der Schweiz nicht solch enorme Musikwarenhäuser wie thomann und in unseren Shops sind dementsprechend auch nur 2-3 Grossmembranmikros und man hat Glück wenn überhaupt ein Röhrenmikro da ist. Mein Budget ist 300 bis 350 Euro und ich möchte das Mikro hauptsächlich für Gesang verwenden.

    Da wären einmal einige:
    - Studio Projects TB 1
    - MXL V69M
    - THE T.BONE SCT2000

    Wie sind diese? Lohnt es sich überhaupt in dieser Preisklasse schon zu Röhrenmics zu greifen?
     
  16. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 29.10.07   #16
    "Lohnen" ist vermutlich jetzt nicht die passende Fragestellung.
    Röhrenmikros klingen eben anders. Das ist das hüpfende Komma.
    Wenn du den Röhrensound magst kann es durchaus sein, dass dir das TB1 besser gefällt als ein Neumann für 1500 Euro.
    Also: anhören - am besten im A/B-Vergleich.
    Noch besser: bei verschiedenen Anwendungen - z.B. Einzelgesang, Satzgesang (Chor), A-Gitarre, Streichinstrument (soweit möglich natürlich)
     
  17. d-wastl

    d-wastl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.11.07   #17

    Hm naja ... würde ich mal nicht sagen. Ich glaube nicht dass du einen PC mit Röhren hast, (hast du auch nicht behauptet :) ), und Transistoren kümmerts relativ wenig wie oft die ein- und ausgeschaltet werden. Aber irgendwann sind die natürlich auch hinüber. Nur das im die PC beim Betrieb sowieso dauernd geschaltet werden, egal ob das jetzt beim Einschalten oder beim Ausführen von einem Programm ist oder was auch immer, also lass deinen PC lieber aus wenn du ihn nicht brauchst. Verschwendet auch nur unötig Energie, was wohl der Hauptaspekt ist warum ich jetz so lang daherplapper :), wenn du nicht damit arbeitest und verkürzt die Lebensdauer(welche ohnehin viel länger ist als die Verwendbarkeit des PCs, weil die Leistungsanforderungen dauernd steigen).

    Mfg Wastl
     
  18. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 07.11.07   #18
    Beim PC gehts hauptsächlich um die drehenden Teile: also Festplatte und Lüfter.
    Und die "mögen es nicht" wenn sie ständig ein- und ausgeschaltet werden. Daher mein Hinweis.
    Das mit dem Energiesparen ist übrigens auch mein Lieblingsthema - aber da könnten wir seitenweise diskutieren.
    z.B. auch zum Thema: Akkus oder Batterien..... ;) :rolleyes: :)
     
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