Recht spät in J.J. Cale's Cocaine hört man den Baß einen Bund zu weit nach oben rutschen.
Wesentlich deutlicher ist der berühmte falsche Ton im Saxophonsolo in Wooly Bully von Sam The Sham & the Pharaohs. Viele behaupten, der war Absicht, und die meisten Coverversionen dieses Songs covern diesen Ton mit.
Über Live-Patzer bei Jean Michel Jarre könnte ich ewig reden. Übrigens gibt es einen Verspieler in der Studioversion des Welthits Oxygène 4! Mitten im ersten Part für den RMI-Harmonic-Klang hört man die erste Note des zweiten Durchgangs sechs Takte zu früh. Ich glaube nicht, daß das so komponiert worden war.
Ach ja, zum Thema Beschleunigen: Ich glaube, über Heat Of The Moment (plötzliches Gasgeben im Instrumentalteil) und Come On Eileen (die Beschleunigung nach dem Halbtempoteil führte zu weit) ist im Laufe der Zeit alles gesagt worden, was gesagt werden mußte. Aber EWFs September ist ein richtig interessantes Beispiel. Meine Bandkollegen haben ermittelt, daß der Song mit 120 bpm angezählt wird und innerhalb von vielleicht zwei Takten auf 128 bpm beschleunigt, die dann gehalten werden. (Bei uns wird der Song grundsätzlich langsamer, aber egal...)
Martman