Verstärker Combo für zu Hause - evtl. Marshall mg15cfx

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fyDe1989
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Hallo alle zusammen,

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum und ich möchte erst mal ein freundliches "Hallo" los werden :)
Ich freue mich auf viel Spaß mit Diskussionen und Wissensaustausch.

Kurz zu mir:
Ich bin ein blutiger Anfänger was die Gitarre angeht, spiele seit ca. 4 Wochen.
Meine Gitarre ist eine Epiphone Les Paul 100. Die Musikrichtungen die ich spielen möchte gehen in Richtung Rock, Hardrock aber durchaus auch mal ein schönen Cleanen Sound für irgendwelche Pickereien.
Ich hoffe das reicht so ungefähr um das einzuschätzen.

Nun zu meiner Frage:
Ich suche einen Verstärker für Übungszwecke zu Hause, aktuell spiele ich ein no Name Transistor Combo (ca. 10 Jahre alt, damals in einem Set mit Gitarre für 80 € dabei gewesen) der einen Cleanen, einen Overdrive Kanal, einen 3 Band EQ, Persistance und Reverb Regler hat.
Dieser klingt einfach fürchterlich!:D Er scheppert und macht und tut. Was soll man von solch einen günstigen alten Amp erwarten.

Nun habe ich mich ein wenig umgesehen und bin auf den Marshall MG15CFX gestoßen.

https://www.thomann.de/de/marshall_mg15cfx.htm

Meine Fragen sind nun:
1. Hat vielleicht jemand diesen Amp und kann von Erfahrungen berichten?
2. Gibt es sinnvolle Alternativen zu diesem Amp in dieser Preisklasse?
3. Sind 15 Watt Transistorverstärker ausreichend für einen Übungsverstärker zu Hause?

Ich freue mich schon auf eure Antworten, vielen Dank!

Gruß fyde1989
 
Eigenschaft
 
Meine Fragen sind nun:
1. Hat vielleicht jemand diesen Amp und kann von Erfahrungen berichten?
2. Gibt es sinnvolle Alternativen zu diesem Amp in dieser Preisklasse?
3. Sind 15 Watt Transistorverstärker ausreichend für einen Übungsverstärker zu Hause?

Ich freue mich schon auf eure Antworten, vielen Dank!

Herzlich Willkommen,
15 w sind zuhause locker ausreichend. Weniger geht auch, allerdings ist dabei zu beachten, dass kleine Lautsprecher nie klingen werden wie größere; größerer werden aber schnell zu laut zuhause sein, da sie häufig erst ordentlich klingen, wenn man sie ordentlich aufdreht und warm spielt.
Dazu empfiehlt es sich, dass Du hier im Board die Googlesuche benutzt, da wirst Du eine Menge finden. Die Micro Cube liefern für zuhause auch einen guten Sound, bei Modellingamps wie z. B. Peavey hast Du am Anfang viele Möglichkeiten haben und wirst ggf. anfänglich sogar davon erschlagen, nachher werden die meisten den etwas zu digitalen Klang leid. Der von Dir gewählte Marshall ist schon ganz gut.
 
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Herzlichen Willkommen von einem Anfänger/evtl. Fortgeschrittenen

hier mein Eindruck:
Ich finde Deine Idee nicht schlecht.
Auch ich habe meine ersten Versuche mit einem Marshall MG15Fx begonnen, vllt findest Du diesen günstig in der Bucht, dürfte bei ca EUR 100,- liegen.
4 Kanäle, EQ und die grundlegenden Effekte (Delay mit Tap-Funktion, Reverb, Phaser und Chorus).
So kann man sich langsam in die Effekt- und Klangwelten hineinarbeiten und bleibt vom Sound her flexibel,
während man im Hintergrund auf "mehr" spart und sich weiterinformiert und -bildet.
Der Klang ist für die ersten Schritte ausreichend, bei mir war es so.
Laut genug ist er für zu hause allemal, ob du die 15 Watt ausreizen wirst, kommt auf Dein Umfeld an.
Mit Sicherheit willst Du, nachdem Du den Klang eines Röhrenamps im Proberaum oder zu Hause vernommen hast, nicht wieder zurück, aber verkauft habe ich zB. den Transistor-Kombo dennoch nicht,
sondern benutze ihn abends sporadisch im Wohnzimmer. Dieser Kombo ist handlich und schnell einsatzbereit, sowie klingt er auch leise durchaus akzeptabel für kleine Spielereien zwischendurch.
Aber stelle dich schonmal auf viele Ratschläge und Meinungen ein.
 
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Hey,
vielen Dank für die super schnellen Antworten, so schnell hätte ich damit nie gerechnet :)

Das beruhigt mich ja schon, dass ich da nicht voll in die Schüssel gegriffen hab mit meiner Vorauswahl.
Eine weitere Frage ist noch ob dieses Moddeling sein "muss" oder ob nicht ein einfacher 2 Kanal Transistorverstäker reicht der dann einen Cleanen und einen Verzerrten Kanal hat. Ich hab den Unterschied noch nicht 100% verstanden.
Handelt es sich beim Moddeling lediglich um ein "Nachempfinden" von klassischen Rührensounds?

Wenn ich dann mal die Klampfe im Griff habe werde ich sicher auch was anderes brauchen oder sobald ich in einem Proberaum spiele ebenfalls.
Ich denke aber aktuell weiss ich ja noch gar nicht welchen Sound mein Sound ist.

Was ich auch noch vergessen habe ist, dass ich auch abends oft spät nach hause komme und auch dort üben möchte. Also ist "lautloses" üben ein Thema.

Gruß fyDe1989
 
Hallo fyDe1989....and welcome aboard ;)

Zum Thema Modeling Amps folgendes:

Die Idee hinter dem ganzen ist recht einfach; durch digitale Simulation wird versucht, meistens teure "Originale" so gut wie möglich wiederzugeben....manchmal brauchbar oder auch nicht! :D
Ebenso gibt es diverse Hersteller, die ihre Modeling- oder Hybrid Amps mit einer Röhre (meistens Vorstufe) nachrüsten, um dem Klang eines Röhrenverstärkers noch näher zu kommen.

All dies ersetzt aber einen guten Röhrenverstärker nicht! Aus einem Fiat wird auch kein Mercbecher; selbst wenn ich da n'Stern ranklebe...;)

Ob jetzt ein Modeler oder ein ganz normaler Transi benötigt wird; hängt eigentlich von den persönlichen Wünschen ab....Modeler haben meistens noch ne ganze Ladung an Effekten mit an Bord, was aber heute auch bei einigen Transi's der Fall ist...da bleibt halt nix anderes übrig als die Dinger anzutesten - zum üben sind die alle gleich gut!

Auch haben heutzutags die meisten Übungsamps nebst einem Kopfhöreranschluss auch noch andere Buchsen wie AuxIn (MP3) und je nach dem auch einen LineOut...

Welches Model jetzt für Dich das Beste wäre lässt sich so pauschal nicht sagen; vorallem wenn die gewünschte Soundrichtung noch nicht ganz klar ist - da hilft halt nur ausprobieren!

LG Biskaya
 
Hey,
ja ich denke ich werde mir den Marshall mal anschauen und auch schauen wie er von der Bedienung und vom Sound so ist.
Ist ja jetzt nicht so super eilig ich habe ja einen funktionierenden, wenn auch nicht schönen, Verstärker zum üben zu Hause. Da kann ich mir etwas Zeit lassen mit der Auswahl.

Gruß Nico
 
Hoi Nico

....rein übungshalber kann man getrost auf die ganzen Effektsektionen verzichten; gut mindestens einen Reverb sollte die Box schon haben! ;) Ausser man will gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und gleichzeitig im Effektbereich reinschnuppern....dann is es auch ok..

Da gibt es mehrere Wege um sein Glück zu finden....sei es mit einem "Komplettpaket" wo alles in einem steckt (z.Bsp. Line6), mit einem Multieffektboard wie von BOSS, VOX, Line6 usw...oder aber auch mit einzelnen Pedalen...


Von der Bedienung her sind die Dinger recht einfach und intuitiv zu händeln....sollte also kein Problem sein ;)

LG Leo
 
Ich mache es kurz:
Die Epiphone 100 in Verbindung mit dem Marshall Mg 15 cfx ist eine sehr gute Kombination für einen Anfänger. Der Verstärker ist vielseitig genug und hat die wichtigsten Effekte an Board. Ich würde einem blutigen Anfänger nicht zum Modelling raten, da man sich dort schnell in den ganzen Einstellungen verliert.
Der Verstärker hat ordentliche Clean und Rocksounds, vielleicht die Besten in seiner Preisklasse.

Wenn es doch Modelling sein sollte, Schau dich mal nach nem gebrauchten Vox AD15Vt um. Meiner Meinung nach klar die besten Amps, was Verstärkermodelling im Einsteigerbereich angeht.

http://www.ebay.de/itm/Vox-Valvetro...5VT-/281208557098?pt=Amps&hash=item4179560e2a
 
Hey,

das ist ja echt der Wahnsinn in diesem Board wie viel Feedback man hier als Neueinsteiger und Anfänger bekommt. Das finde ich wirklich Klasse! Danke!

ich habe da glaube ich noch etwas nicht 100%ig verstanden. ist der Marshall kein Moddeling Amp? Bezeichnet man dies nur als Transistorverstäker mit Effekten?

Aber hört sich doch schon mal gut an eure Meinungen

Gruß
 
... Bezeichnet man dies nur als Transistorverstäker mit Effekten?...

Richtig! ;) Der Marshall MG15 hat zwar 4 Kanäle; die sind jedoch alle vom selben Amp....klar? Bei einem Modeler sind jetzt aber mehrere "simulierte Amps" an Board.....auch klar?

Anstatt jetzt hier aber alles nochmals aufzuschreiben;....gugg doch mal bei Thomann rein; da hat sich einer die Mühe gemacht alles mehr oder weniger klar darzustellen....wenn weitere Fragen sind kannste die natürlich hier auch stellen! :)
 
Ja ok das hatte ich einfach falsch verstanden :) vielen Dank für die Aufklärung :)

Ich werde mal sehen ob ich den Marshall irgendwo in die Finger bekommen kann zum testen.

Gruß
 
Hallo Ihr,
ich bin's noch mal :)

ich habe leider den Marshall noch nicht in die Finger bekommen können, jedoch habe ich noch etwas rumgestöbert und würde gern eure Meinung zum Vox Pathfinder 10 hören.
https://www.thomann.de/de/vox_pathfinder.htm

Gruß
 
Na ja, was erwartest du von einem Verstärker mit 6,5" Lautsprecher der 79 Euro kostet. Ich glaube der wird dich schnell frustrieren und du wirst wieder Geld in die Hand nehmen müssen, um dir was besseres zu kaufen. Ich glaube als Anfang ist echt ein Modelling Amp nicht so falsch, die kriegst du gebraucht für wenig Geld und auch neu kosten die wenig. Die haben alle ein paar Sounds als Preset fertig gespeichert, so dass du am Anfang einfach an nur einen Regler drehen mußt, um von Clean auf verzerrt oder verschiedene Sounds zu kommen. Später kann man sich dann ausführlicher mit den zig Einstellungsmöglichkeiten beschäftigen.
Ich glaube mit einem Fender Mustang I oder II, einem Vox Vt 20 oder einem Peavy vypyr und wie sie alle heißen, ob gebraucht oder neu kannst du erstmal nichts falsch machen. Alternativ gibt´s den Blackstar HT 1 bei ebay oder so für kleines Geld. Da haste nen einfachen Röhrenverstärker mit Clean und Verzerrkanal, den man auch zu Hause spielen kann, da nur 1 Watt.
Der Yamaha THr 5c oder 10C wird auch gern empfohlen. Ich glaube n Fender Mustang I kannst du mit etwas Glück gebraucht auch für 80 Euro ergattern, der kann dir so viel mehr bieten als der Vox Pathfinder. Ich will dir den Marshall MG aber nicht ausreden, wenn er dir gefällt!Aber da du ihn gerade nicht anschauen kannst.... Viel Erfolg beim testen!:great:

- - - Aktualisiert - - -

Hier mal zum schauen:

und der Yamaha:

 
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du willst gitarre spielen lernen? dann übe! diskussionen über 79 euro amps sind meiner meinung nach unsinnig, da du ja was hast, was dein spielen hörbar macht. und ich will ja nicht ketzerisch sein, aber auf nem teuren amp wirds nach 4 wochen gitarre spielen auch nicht wie bei satriani klingen. und bevor du dir 3 billig amps zum probieren kaufst, übe lieber ein jahr mit dem, was du hast und spar dir die kohle für was bandtaugliches (davon ausgehend, daß du sowas brauchst).
und halte dich auch nicht mit effektspielereien auf. du willst gitarre spielen lernen. und das geht am besten, wenn du das hörst, was du spielst und nicht irgendwelchen effekt matsch.
 
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@chinaski

prinzipiell stimme ich dir zu, aber wenn ich das hier vom TO lese.....

aktuell spiele ich ein no Name Transistor Combo (ca. 10 Jahre alt, damals in einem Set mit Gitarre für 80 € dabei gewesen) der einen Cleanen, einen Overdrive Kanal, einen 3 Band EQ, Persistance und Reverb Regler hat.
Dieser klingt einfach fürchterlich! Er scheppert und macht und tut.

...dann kann auch das reduzierte Spiel, also reines Üben ohne viel Soundschnickschnack, absolut keinen Spass mehr machen. Ich gebe dir aber auch in dem Punkt Recht, dass eine Diskussion um einen 79€ Amp die Sache nicht viel besser macht als sie aktuell ist. Da würde ich auch eher ein wenig mehr ausgeben, wie z.B. für die Vorschläge aus #13

Gruss
Eggi
 
@Eggi

da hast du auch nicht unrecht. Dennoch vertrete ich in dem Fall eher dieses "Schuster bleib bei deinen Leisten" Gequatsche :) Als Anfänger hast du i.d.R. eh keine Ahnung, was dir soundmäßig liegt, was du brauchst und was nicht. Sowas ist ein Prozeß, der sich entwicklen muß und das geht nur, indem man sich intensiv mit seinem instrument beschäftigt. Die 79€ euro oder wieviel auch immer sind bei einem Gitarrenlehrer besser angelegt. Das reicht zunächst für nen Startschuß. Alles andere kommt von selbst, wenn man am Ball bleibt.

gruß christoph
 
Hi.

Ich stimme Rockhardandfast zu. Ein moderater Modelling Amp, wie oben, gibt fuer Zuhause, mit Kopfhoerer oder als Computer-Input fuer erste Aufnahmen einen guten Start. Den wirst Du auch nicht ersetzen wollen, da er eben Zuhause die beste Mischung liefert. Du planst ja sowieso fuer Bandgeschichten dann einen lauten Amp ein. Mein THR hat aber genug Lautstaerkereserven, um einen Mitsinger ohne Mikro zu uebertoenen.

Cheers!
 
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Hallo Zusammen,
danke für eure Meinungen, ich dachte mir schon dass der Pathfider nicht viel taugen kann für diesen Preis.


Ich möchte nochmal sagen, dass es mir nicht darum geht möglichst wenig Geld auszugeben. Geld ist nicht das vorrangige Thema!

Was ich eigentlich möchte ist ein ordentlicher Übungsverstärker mit dem es aktuell und auch längerfristig Spaß macht zu spielen.
Bei meinem aktuellen Verstäker ist es nämlich aktuell der Fall, dass ich bei Veränderung der EQ Einstellungen KEINEN Unterschied höre.
Darüber hinaus lässt er sich mit Kopfhörer nicht spielen, da der Output einfach viel zu leise ist (ich vermute hier einen Defekt, der Verstärker stand sehr lange zeit in einem nicht sehr trockenen Keller)


Ich hoffe ich habe mein Anliegen jetzt nochmal darlegen können.
Mir ist natürlich auch bewusst, dass ich üben muss, vielen Dank für diese Erläuterungen.

Wenn jemand auf Grund von diesem Post noch einen anderen Vorschlag für mich hat bin ich natürlich offen dafür :)

Gruß Nico

P.S.: Die vorgeschlagenen Amps schau ich mir doch gleich auch nochmal an.

 
Hallo Nico,
wenn es kein Modeling sein soll, dann würde ich dir einen älteren Marshall ans Herz legen.
Und zwar den VS-15, bzw VS-15R (mit Reverb)
Schöner Übungsverstärker, schöner Sound und schöne Zerre.
Leider nur gebraucht zu bekommen.
Bei Ebay gehen die ab und zu für ca. 80€ weg.
 


Hey Leute,
ich wollte mich hier nocheinmal zu Wort melden :)

Ich hatte nun entlich die Möglichkeit den Marshall und auch noch einen Fender Mustang anzuspielen.
Entschieden habe ich mich schlussendlich nun für den Marshall MG15CFX.

Ich bedanke mich hier für die super Tipps und Empfehlungen und ich hoffe nicht die falsche Entscheidung getroffen zu haben und dass ich eine Weile mit diesem Amp zurecht komme.

Vielen Dank

Gruß

 

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