Verstärker für Anfänger gesucht

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viertelnachdrei
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Hallo liebe Forengemeinde,
ich habe mich schon durch diverse Threads in Bezug auf Verstärker gelesen, bin aber leider etwas überfordert damit, worauf ich beim Verstärkerkauf achten sollte. Von daher hoffe ich, es ist ok, wenn ich ein neues Thema eröffne um hier meine Fragen zu stellen.

Ganz kurz ein Überblick zu meiner Situation:

Seit Anfang des Jahres spiele ich Gitarre, bin also kompletter Anfänger. Ich habe mir zunächst eine Yamaha Pacifica 112 und dazu einen etwas älteren Roland Micro Cube gebraucht gekauft. Mit der Gitarre bin ich weitestgehend zufrieden, mit dem Verstärker allerdings nicht. Meistens spiele ich bisher komplett ohne Verstärker, weil mir der Roland Micro Cube einfach nicht gefällt und ich keinen Spaß daran habe, die Gitarre daran anzuschließen.

Jetzt würde ich also gerne einen neuen Verstärker kaufen, der zunächst beim Üben zuhause Spaß macht und aber gleichzeitig langfristig Sinn macht, wenn es darum geht, in Zukunft mit einer Band zu proben. Gibt es hierzu Empfehlungen? Mir gefallen cleane und leicht crunchige Sounds sehr gut und ich würde zukünftig gerne in die rockige/funkige Richtung gehen (Red Hot Chili Peppers, Green Day, Kraftklub, Beatsteaks usw.). Extreme Verzerrung benötige ich aus heutiger Sicht eher nicht. Ich würde sagen, ich suche ein "Allroundtalent".

Worauf muss ich achten? Bekomme ich für 200 € etwas vernünftiges oder muss ich mehr Budget einplanen? Wie viel Watt benötige ich?
Ich würde mich sehr über Empfehlungen freuen, die ich im Musikladen anspielen sollte.

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten und viele Grüße
Sebastian
 
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Mein Anfangs-Amp und ich benutze ihn immer noch:


Ja, Moddeling - aber: gerade am Anfang hast Du da einfach alle Möglichkeiten zum Ausprobieren mit. Und ja, der setzt sich auch in einer Band durch und damit kann man auch eine Halle mit 100 Leuten drin beschallen... (Das mit den "wie viel Watt brauch ich" vergiss mal...)
 
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Hallo PechGehabt,
vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich lege keinen Wert darauf, möglichst viel Watt zu haben um eine riesige Halle zu beschallen, sondern denke eher nach dem Motto "nur so viel wie nötig". Ist vielleicht etwas falsch formuliert gewesen von mir.
Ich werde deine Vorschlag auf jeden Fall auf die Liste der zu testenden Verstärker aufnehmen, danke dafür!

Schöne Grüße
Sebastian
 
Wenn du schon ne kleine Modelling Kiste hast (Micro Cube) und Dir der Sound nicht zusagt, würde ich nicht noch eine kleine Modelling Kiste dazukaufen.

Eher mal nach einem eher puristischen kleinen Röhrencombo schauen, wobei man da am ehesten am Gebrauchtmarkt für dein Budget was bekommt.

Zb hier

http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...byswitch,mastervolume,boost/364544048-74-8088

Die werden leider nicht mehr gebaut, zeichnen sich aber durch sehr gute Dynamik und schön rauen, britischen Sound aus, das ist ne ganz andere Welt allein vom Spielgefühl wie so ein Micro Cube (der sich dagegen ziemlich tot anfühlt beim spielen).

Also quasi der hier im Combo Format mit einigen sinnvollen Umbauten.



Review:
http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/blackheart-bh5h-little-giant-bh112-box.html

Hier im Flohmarkt gibts auch noch einen, einfach mal schauen.
 
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Mit diesem solltest du dein Bedürfnisse gut abdecken können:
Den benutze ich selbst in der Musikschule und finde ihn vom Sound und der Qualität sehr gut. Zur Not hast du auch ein paar Effekte an Bord.
Mit dem kannst du nichts falsch machen. Einfach mal testen.

Hier mal ein Video das mein Gitarrenlehrer mal aufgenommen hat und bei dem ich über den Amp spiele:


Und noch zwei Demos:

 
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Roland Micro Cube (gefällt mir) einfach nicht
-> @viertelnachdrei was genau stört Dich? -> wichtig zu wissen, um Dir etwas zu empfehlen, das Dir besser gefallen wird.
-> Konkrete Empfehlungen bekommst Du hier im Board sowieso haufenweise, ich halte mich da erst Mal zurück. ;)

Üben zuhause (und in) Zukunft mit einer Band (...) cleane und leicht crunchige Sounds (...) Bekomme ich für 200 € etwas vernünftiges oder muss ich mehr Budget einplanen? Wie viel Watt benötige ich?

Ich glaube ja, 200 EUR sind deutlich zu wenig. In dem Bereich bekommst Du keine wirkliche Verbesserung, die später auch bandtauglich ist. Ich denke wenn Du auf 400 - 700 EUR sparst, tun sich ganz andere Möglichkeiten auf...
Die Roland Cubes sind schon so ziemlich das günstigste, was sich gut anhört und Spaß macht. Yamaha THR liegen schon bei 300 EUR und sind für zuhause klasse, aber nicht wirklich für einen Bandkontext geeignet. Mustangs sind im Günstigsegment beliebte und sehr vielseitige Kisten, mit der Bedienung muss man sich allerdings gründlich auseinandersetzen, eben weil man 1 Mio Dinge einstellen kann. Als Anfänger ist Spielen (besser gesagt Üben) eigentlich viel wichtiger, als am Sound herumzufrickeln. Muss aber jeder selbst wissen! Wer daran Spaß hat, kann sich so durch verschiedenste Soundrichtungen probieren.

Wattzahlen sind sehr schwierig und ewiges Streitthema, vergiss das erstmal. Ein 5W Amp kann im Bandkontext laut genug sein und ein 50Watt zu leise - da spielen Faktoren wie Zerrgrad, Musikrichtung, Einstellung des Amps, Aufstellung des Amps, Box, Wirkungsgrad usw. eine Rolle. Pauschal kaum zu beantworten. Ein Amp, der clean und leicht gecruncht im Bandkontext bestehen soll, muss aber schon etwas Bumms haben, da ist ein Amp nicht geeignet, der fürs Wohnzimmer konzipiert ist.

Also: was genau stört Dich am Cube?
 
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Ich glaube ja, 200 EUR sind deutlich zu wenig. In dem Bereich bekommst Du keine wirkliche Verbesserung, die später auch bandtauglich ist. Ich denke wenn Du auf 400 - 700 EUR sparst, tun sich ganz andere Möglichkeiten auf...
Die Roland Cubes sind schon so ziemlich das günstigste, was sich gut anhört und Spaß macht.
Er hat einen Roland Micro Cube, keinen Roland Cube. Da wäre meiner Meinung nach der normale Cube schon eine wirkliche Verbesserung. Ebenso alle bisher gegebenen Empfehlungen.
 
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Also... Für den Bandgebrauch 15w Transistorwürfel zu empfehlen, halte ich für kontraproduktiv... Ebenso einen 5W Röhrendingens, wenn die Prioritäten bei Clean und angecruncht liegen...
 
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Kurze Info: Ich hab den Thread hierher verschoben, wobei er anderswo viell. auch gepasst hätte. Bei Gitarren war er jedenfals falsch:D
 
Hallo zusammen,
sehr nett von euch, dass so viele in so kurzer Zeit antworten - danke erstmal dafür!

-> was genau stört Dich? -> wichtig zu wissen, um Dir etwas zu empfehlen, das Dir besser gefallen wird.
-> Konkrete Empfehlungen bekommst Du hier im Board sowieso haufenweise, ich halte mich da erst Mal zurück. ;)
[...]
Also: was genau stört Dich am Cube?

Was mich vor allem stört ist der Klang. Ich kann nicht zu 100% sagen, woran das liegt. Für mich ist der Klang irgendwie "künstlich" - weiß nicht wie ich das genau beschreiben soll - und keiner der Verstärker, die man dort einstellen kann, hört sich für mich gut an. Es kann auch daran liegen, dass der Lautsprecher so klein ist, ich habe dafür aber bisher zu wenig Vergleichsmöglichkeiten gehabt, als dass ich das sicher sagen kann.
Außerdem ist mir das Ding zu klein und fummelig, mich nervt die ganze Bedienung und egal wie ich an den Knöpfen drehe (auch wenn ich alle Effekte ausschalte) hört sich für mich alles gleich schlecht an. Bei dem Verstärker, den ich bei meinem Gitarrenlehrer spiele, klingt es besser, wobei ich nicht weiß, was das für ein Verstärker ist und bisher nur komplett clean gespielt habe. Den würde ich auch in die Auswahl zum testen mit reinnehmen.

P.S.: Mir wäre es tatsächlich lieber, nicht 1000 Einstellmöglichkeiten zu haben, sodass ich mich erstmal aufs Spielen und Üben konzentrieren kann und nicht noch parallel ein Studium zur Bedienung des Verstärkers anfangen muss ;-)

Danke für eure Empfehlungen und Tipps sowie das Verschieben ins richtige Forum!
Gruß
Sebastian
 
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Er hat einen Roland Micro Cube...Da wäre (...) der normale Cube schon eine wirkliche Verbesserung. Ebenso alle bisher gegebenen Empfehlungen.
Ich bleibe skeptisch ;) und warte wie gesagt lieber ab, was genau viertelnachdrei denn am Micro Cube stört. Dass ein größerer Cube die Lösung ist, wenn der kleine überhaupt nicht gefällt, kann ich mir nicht so recht vorstellen. Bezüglich der anderen Vorschläge würde ich mich @schmendrick anschließen.
 
Also... Für den Bandgebrauch 15w Transistorwürfel zu empfehlen, halte ich für kontraproduktiv... Ebenso einen 5W Röhrendingens, wenn die Prioritäten bei Clean und angecruncht liegen...


Ich denke mal Bandgebrauch sollte man nicht sofort als Top Priorität ansehen, hier gehts doch eher darum den ersten Übungsverstärker-Fehlkauf zu korrigieren.

Gerade Angecruncht kann der Blackheart sehr schön, und mit dem Volume Regler kann man den auch gut clean bekommen.
 
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Versuch' doch mal, einen gebrauchten Laney VC-15 anzuspielen... ;)

Gerade für leicht-crunchiges ist so ein Vox-inspirierter Combo eine schöne Anlaufstelle - ich könnte mir vorstellen, der gefällt dir! :)


$_72.JPG



http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-...combo-mit-10-jensen-speaker/358854845-74-3791



HTH
:hat:
 
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Und wenn der VC-15 genauso laut ist wie mein LC-15, sollte auch das mit der Band kein Problem sein. ;)
 
Finde ein Amp braucht einfach eine gewisse Größe damit es fett genug klingt, mein erster Amp war auch zu klein für einen wirklich guten Sound.

Naja vielleicht kann mans nicht ganz pauschal sagen aber einen 15W Transistor Amp halte ich für den Bandgebrauch auch deutlich unterdimensioniert, wie soll sich der gegen ein Schlagzeug durchsetzen?
Würde auch mal bei Ebay usw. reinschauen, kann man teilweise schon ordentlich Geld sparen. Hab für meinen jetztigen 75W Transistor Amp 180€ gezahlt und damit fast 50% gespart.
Hätte mal gesagt für den Bandgebrauch bei Transistoramps mindestens 30W besser 50-75W.
Mehr ist normalerweise nicht nötig, beim Auftritt nimmt man ja normalerweise eh den Amp ab per Mikro ab und gibts an die PA weiter und mit 75 Watt kann man sich auch schon das Gehör rausblasen wenn mans drauf anlegt.
Röhrenamps setzen sich auch mit weniger Watt schon gut durch, ist halt die Frage ob er ausreichend leise (also beim Proben zu Hause) schon gut klingt. Beim Transistor ist das leisere Spielen ja unproblematischer für den Sound.

Von dem her hätte ich gesagt wenn man was will zum Üben und für die Bandprobe einen Transistoramp oder wenn einen Röhrenamp dann eher was etwas kleineres, je nachdem wie laut man zu Hause machen kann.
 
Mein Anfangs-Amp und ich benutze ihn immer noch:


Ja, Moddeling - aber: gerade am Anfang hast Du da einfach alle Möglichkeiten zum Ausprobieren mit. Und ja, der setzt sich auch in einer Band durch und damit kann man auch eine Halle mit 100 Leuten drin beschallen... (Das mit den "wie viel Watt brauch ich" vergiss mal...)
Guter Vorschlag
 
Ich würde auf jeden Fall schauen das der Amp einen 12" Lautsprecher hat. Die Lautsprechergröße beeinflusst den Sound sehr, und der Micro Cube mit seinem 5".. Die Physik lässt sich nicht lumpen, oder nur sehr sehr schwer (Stichwort digitale Boxensim)

Eventuell wenn du etwas aufstockst könnte z.B. der Roland Cube 80 interessant sein, oder der Line6 Spider IV 75, oder der Marshall MG50.. sind alle neu im Bereich um die 300.

ODER du schaust nach einem Gebrauchten.
 
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Ahhh, sieh an, Sebastian, wir nähern uns!
sehr nett von euch, dass so viele in so kurzer Zeit antworten - danke erstmal dafür!
Ach weißt Du, Kaufberatungsthreads sind hier immer Publikumsmagneten ;)

P.S.: Mir wäre es tatsächlich lieber, nicht 1000 Einstellmöglichkeiten zu haben, sodass ich mich erstmal aufs Spielen und Üben konzentrieren kann und nicht noch parallel ein Studium zur Bedienung des Verstärkers anfangen muss ;-)
-> selten las ich so viel Weisheit in einen Satz verpackt :D - gute Einstellung!

Also: Dich nerven Sound und die fummelige Bedienung. Den Amp Deines Lehrers magst Du. Gute Anhaltspunkte!
Finde heraus, welches Modell Du bei Deinem Lehrer spielst, dann wissen wir, welche Soundrichtung es ist. Einfache Bedienung gibt's bei klassischen Amps mit wenig Reglern, ganz egal ob Röhre oder Transitor. Ich denke Modeling ist damit aus dem Rennen.

Der Micro Cube hat konstruktionsbedingt einen dosigen Klang, weil er eben winzig ist und einen winzigen Speaker hat. Die gängigste Größe sind 12" Speaker, verbaut in 1er 2er oder 4er-Packs. Combos haben meist 1x12 und das klingt dann auch genau so, wie man es von einem Amp erwartet. 10" können sich auch schon prima anhören, darunter wird es bei Einzelspeakern aber dünn, zumal die Gehäuse dann auch klein sind.

Den Vorschlag von @hairmetal81, einen Laney VC-15 anzuspielen, unterschreibe ich sofort.
 
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Ich denke, für clean und angecruncht in diere Preisklasse, wäre ein gebrauchter Peavey Bandit oder ein PCL Champion (hab meinen für 80.- gekauft) empfehlenswert. Tönt auch leise gut und kann auch lauf für die Band.
 

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