Vibrationserzeuger in der Diskothek

  • Ersteller Oliver Bleisinger
  • Erstellt am
Sorry für die verwirrende Frage!
Ich meinte könnte jemand mir einen 15" oder 18" Subwoofer für weniger als 250€ empfehlen, die müssen keinen riesigen Schalldruck erzeugen sondern nur etwas im Magen drücken (das Gefühl kennt ja wohl jeder).
Ich meine 4 Subs für je 250€ wären besser als 2 hochwertigere Subs für 500€, denn man könnte die 4 Subs im Raum besser verteilen. Sind zwar nicht ortbar, aber der Schalldruck bleibt im ganzen Raum beihnah konstant.
 
Ah ja !

Ich kann dir von Billigsub´s nur abraten, denn die bringen keinen richtigen Baß zustande und Druck schon mal gar nicht, das ist nur rausgeschmissenes Geld !
Wenn Du auch schon bei geringen Pegel den Magen zum vibrieren bringen willst, dann nehme den Audio Zenit PW 18 oder den OBERTON - SB 118
die machen genau das was dir vorschwebt.

Sage mal, diese "XXL pro" Amp´s willst Du doch nicht etwas kaufen, oder ???
 
@paul:
wieso, was passt dir an den teilen nicht
 
@ Marius:

Na ja es ist eben ein Bandpaß Sub der nur bei seiner Abstimmfrequenz gut klingt und ansonsten nichts bringt.
Das ist jetzt nicht nur mein Mackie so, so verhalten sich alle Bandpaß Sub´s !
 
Kann ich Paul nur beipflichten. Ich hatte am WE das zweifelhaft Vergnügen auf einem Syrincs S2 System zu spielen. Abgesehen davon, das es hoffnungslos unterdemensioniert war, kommt aus den Bandpässen wirklich nur Blubb. Es ist schon ein ordentlicher Tiefgang, keine Frage, aber die Wiedergabe ist imho sehr schmalbandig, was meinem Eindruck nach eine grauenhafte Mittendarstellung zur Folge hat. Ich empfand keinerlei ordentliche Ankopplung an die Satelliten. Da bin ich von meinen 15" br anderes gewohnt.
Bandpässe könnte ich mir, ordentliche Tuningfrequenzen und entsprechendes delaying des Restsystems vorausgesetzt, als sehr gute Infrabassergänzung vorstellen, als Einzelsystem jedenfalls nicht!

kind regards

Uwe
 
Mal eine dumme Frage... :oops:

Wie genau definiert sich ein Bandpass-Sub?
Ich dachte immer, daß bedeutet das der Speaker in der Box sitzt und der Ton ausschließlich über eine Schallöffnung (Reflexöffnung) austritt (z.B. dB tech Sub 12). Bei dem Mackie sieht man aber den Lautsprecher, heißt: Er strahlt sowohl direkt (durch dieses "Horn") als auch durch die Refelxöffnung im unteren Teil ab.
Ist das dann ein Bandpass, weil die Reflexöffnung so groß ist, also nicht nur ein Loch in der Schallwand mit dahinter angesetztem Rohr??
Und wie genau muss ich das mit der Abstimmfrequenz verstehen? Heißt das, der geht zwar von 40-120 Hertz, klingt aber nur von 60-61 Hertz gut?

Sorry für die doofen Fragen, aber wenigstens geht's mal nicht um DAP... ;)

Vorab schon mal "Danke!" für eine Aufklärung!
Gruß,
Markus
 
Danke für die prompte Antwort!

Dort ist bei Bandpass von sehr gutem Impulsverhalten die Rede, Du (Uwe) hingegen sprichst von "Blubb". Das hört sich nicht sehr trocken an... :?

Außerdem steht dort (wie ich es mir ja auch dachte), daß bei Bandpass der Lautsprecher innerhalb der Box sitzt und der Schall über Tunnelöffnungen austritt. Ist denn das Horn bei dem Mackie auch schon als Tunnel zu bezeichnen? Oder ist der Mackie weder Fisch noch Fleisch?

Ich bin verwirrt....

Gruß,
Markus
 
Die Mackie arbeitet als bandpass 6. Ordnung, sprich sowohl Vor- als auch Rückkammer arbeiten auf je einen Helmholzresonator. Das man nun durch den Resonator der Vorkammer den Lautsprecher sieht, ist sicher verkaufsfördernd 8) aber sonst marginal. Eine gewisse Hornwirkung könnte man dem Resonator der Vorkammer durch aus unterstellen, so detailliert kenne ich jedoch dieses System nicht, insoweit wäre ein Hybrid nicht abwegig.
Das ein ordentlicher Bandpass auch ordentlichen Bass bringt habe ich ja nicht in Abrede gestellt... na gut, statt "blubb" eben "plupp" :mrgreen:
Für meinen Geschmack ist dieser Bass aber sehr schmalbandig, im Falle 6. Ordnung auf zwei Frequenzen. Das kann durchaus sehr trocken klingen, macht aber die Anbindung der Tops nicht unbedingt leicht, da diese sehr tief runter müssen. Aus diesen Problem heraus ergibt sich bei den meisten Systemanlagen dieser typische Badenwannenklang, der, dass möchte ich ebenfalls nicht in Abrede stellen, seine Anhänger hat. Ich mag ihn jedenfalls nicht 8)

Uwe
 
WOW, ich bin beeindruckt! :shock:
DAS nenne ich mal eine fachlich fundierte Antwort, viiielen Dank!

Ich war tatsächlich so naiv zu denken, daß wenn man zu Satelliten (z.B. SRM450) den passenden Sub (SWA 1501) nimmt, man auch auf eine gute Abstimmung vertrauen kann. Eigentlich eine Frechheit, daß dem wohl nicht so ist... :evil:

Andererseits stehe ich persönlich auf "Badewanne", also könnte diese nicht optimale Abstimmung doch was für mich sein... :D

Nochmals "Danke!"

Gruß,
Markus
 
Da hilft dann nur Probe hören 8) wobei die Kombination mit einem 12/1 Top sicher ordentlich funktionieren wird, da von diesen zumindest ansatzweise Bass zu erwarten sind (gemeint sind die SRM)

Uwe
 
Eigentlich war ich jetzt doch zufrieden, aber jetzt ergibt sich die nächste blöde Frage... :oops:

In den Subs sind doch aktive Weichen, heißt: Die Satelliten bekommen erst was ab 120 Hertz ab. Ist das noch "Bassbereich" bzw. die von Dir genannte "Anschlusslücke" zwischen Sub und Sat? Ich dachte Du hättest gemeint, daß ein Bandpass nicht hoch genug kommt und deshalb die Badewanne entsteht. Sprich der Bereich zwischen ca. 100 bis 120 Hertz verlorengeht.
Wo hört denn eigentlich der Bassbereich auf und fängt der tiefe Mittenbereich an (Frequenzmäßig)?
Bei welcher Frequenz sollte denn nach Deiner Meinung eine Trennung zwischen Sub und Sat erfolgen, um dieses Loch nicht zu haben? Kann man das pauschal für eine 15 - 12 - 1 Kombi sagen?

Fragen über Fragen...
 
Es gibt keine blöden Fragen 8) vorweggenommen.
Eine Trennung zwischen Bass, Tiefmitten und Mitten möchte ich jetzt nicht so pauschal vornehmen. Der Grundton der menschlichen Stimme liegt bei der männlichen bei 125 Hz bei der weiblichen bei ca. 250 Hz. Dort könnte man auch den Beginn der Mitten ansetzen. Trennt der Sub bauartbedingt bereits bei etwas über 100 Hz ab, müssen die Tops ab da die Wiedergabe übernehmen, was beim 12 RCF-Chassis sicher gehen wird. Schlimmer ist´s dann bei den "in Mode stehenden" 10" oder 8" Tops.
Ich selbst trenne meine Subs (15" bassreflexe) zwischen 120 und 250 Hz. zu den Top´s (10/1) je nach örtlicher Gegebenheit. Meine Erfahrung sagt, dass das Klangbild bei einer Trennung um die 150 - 200 Hz deutlich wärmer und homogener ist, auch wenn der 15" da bereits Klirr produziert. Naja und so hoch wirst Du einen Bandpass nicht fahren können. Deshalb meinte ich "Badewanne". Das ist jedoch wiegesagt Geschmackssache 8)


kind regards

Uwe
 
:idea:
Vielen Dank für Deine wirklich informativen Antworten!

Und sorry an Oliver Bleisinger, daß ich Dein Topic so missbraucht habe!
Aber vielleicht war's für Dich ja auch ganz interessant... :)

Grüße,
Markus
 
@Mr-Glee-Club Macht nichts es war für mich wirklich interessant.

@www.lsv-hamburg.de Eigentlich wollte ich mir ein Paar XXL Pro Endstufen, wenn überhaupt für die Vibrationserzeuger in der Disko zulegen bzw. zulegen lassen :D . Aber für Sound sind die wohl durch den missen Klirrfaktor 0,30 proz. wohl kaum geeignet. Das mit den Subs klingt eigentlich nicht so schlecht, muss ich aber erst noch absprechen.

@all Danke für eure Hilfe bis jetzt!!!
 
Nur mal so zum Vergleich, wie diese "Endstufe" von Innen aussieht...

endstufe2.jpg


(dies ist für mich der Gipfel der Frechheit :twisted: )

oder so...

i600o.jpg

(der ist aber auch net viel besser :mrgreen: )

und wie eine solide aber preiswerte Endstufe aussehen sollte...

DAP_Audio_Palladium_P800_p00.jpg


oder so...

IMG0707.jpg

(das ist doch was für´s Auge ;) , schade das sowas im Rack verschwindet)

Ich denke, da kommen keine Fragen mehr auf :mrgreen:

kind regards

Uwe
 
Ich hab doch noch eine Frage(grins): Was für Modelle sind denn die ersten beiden Amps? Die kommen mir so Hi-Fi-mäßig vor!

Aber Du hast schon recht, t-Amps sollten es schon mindestens sein. :!:
 
Bei der ersten handelt es sich um die XXL PRO 600 mit einer mutmaßlichen maximalen Leistung von 2x 300, sicher ganz kleine Watt.
Die zweite muss wohl eine Hollywood Impact 600 mit nochmehr dieser kleinen Watt´s, nähmlich 2x 600 maximal. Ich erspare mir jeglichen Kommentar!

Uwe
 
@vorher

betreffend der Mackie Diskussion hab ich noch mal ne Frage:
Wenn ihr euch mal die Diagramme vom Mackie
http://www.mariushertfelder.de/marius/pa/mackie.bmp
und von z.b. dem JBL MP 418 SP (geschlossen od. Bassreflex)
http://www.mariushertfelder.de/marius/pa/jbl.bmp
anschaut. (Ich weiß, die Diagramme sind vom SPL nicht direkt zu vergleichen, glaub ich.../aber die Proportionalität ist vergleichbar)

Da hat doch der Mackie einen größeren Frequenzumfang bei einigermaßem guten pegel als der JBL, oder?
Aber weil der JBL kein Bandpass ist sollte er doch wohl besser sein, richtig?

Vielleicht kann das jemand aufklären.

PS: Mackie verarscht dich insofern nicht, dass du den Sub wohl nicht blindlinks kaufst, sondern wenigstens mal die On-Axis Frequency Response anschauen kannst :) was ist denn mit den smilies los

Gruß Marius
 
Also irgendwie spinnt das Board, ich bekomme laufend eine Fehlermeldung, dass die Seite nicht angezeigt werden kann?

Nun zur Frage. Leider erkennt man zumindest bei der Messung vom Mackie nicht allzuviel. Mir scheint sie jedoch tüchtig gebügelt (geglättet) wurde. Vom wem stammt die denn und unter welchen Bedingungen wurde womit gemessen. Die vom JBL sieht eigentlich, obwohl vermutlich auch geglättet, recht normal aus wobei es völlig normal ist, das die halbspace-Messung deutlich günstiger ausschaut (nix br oder geschlossen ;) ).
Es ist kein Problem einen Bandpasssub in seinen beiden Maximas breiter auseinander zuziehen. Jedoch verliert man dann wieder deutlich Pegel zwischen den beiden Abstimmfrequenzen, was dann richtig Sch... klingt. Genau aus diesem Grund laufen BP 6 O. erfahrungsgemäß recht schmalbandig, in etwa eine Oktave (40/80 oder 50/100 Hz).

Uwe
 

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