Vintage Framus Restaurationsobjekt (5-1/50 Amateur)

von wo1823, 19.05.08.

  1. wo1823

    wo1823 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.05.08   #1
    Guten Tach erst mal :D

    Angeregt durch Rollo's grenzgenialen DYI Threat https://www.musiker-board.de/vb/technik-modifikationen-diy/197793-eigenbau-meine-custom-axis-evh.html bin ich am überlegen eine alte Framus die ich mal in der Bucht geschossen habe zu restaurieren. Es handelt sich um eine Framus 5-1/50 Amanteur wie abgebildet in: http://www.framus-vintage.de/modules/modells/instruments.php?modellID=1376&katID=4667&cl=DE

    Der Zustand ist im großen ganzen noch annehmbar:
    - Lack auf der Decke ist rissig,
    - Trapezsaitenhalter ist leicht rostig,
    - Bünde leicht rostig,
    - Mechaniken verrostet,
    - der Schlagschutz war ziemlich lose und hat beim Entfernen an einigen Stellen etwas Lack mitgenommen
    - keine Risse im Holz (Puh ...),
    - einzig die Kopfplatte hat an der Spitze massiv gelitten (aber oben, so als wenn das Ding aufm Kopf gestanden hätte bzw. an irgendetwas rauhem vorbeigeschliffen hat).

    In der einfachen Version würde ich nur Decke und Korpus neu polieren, und die Mechaniken austauschen; allerdings reizt es mich an diesem Objekt einmal die Restauration zu "üben".

    Hier also der Grobplan meines Vorhabens mit der Bitte um review (denke mir Laienhaft das seien die notwendigen Schritte) :
    - zunächst mal alten Lack abbeizen
    - Bundstäbchen raus
    - neue Bundstäbchen rein
    - Bundstäbchen verschleifen
    - Schaden an der Kopfplatte verschleifen
    - schleifen, schleifen, schleifen ....
    - Lasur (weiß jemand wie ich dieses Sunburst am Boden wieder hinbekomme ? Decke kann gerne Natur bleibe, ist ja Fichte)
    - Boden, Decke und Zarge neu lackieren (dachte da an Schellack, weiß eine Riesenarbeit, wenn ich aber mal wirklich ein restaurationswürdiges Instrument in den Fingern halte, möchte ich nicht daran erst üben)
    - Hals Ölen und Wachsen
    - neue Mechaniken http://shop.warwick.de/product_info.php/info/p489_Mechaniken-mit-Metallachse--vernickelt.html , Trapezsaitenhalter (leider noch nicht gefunden)

    Um dem guten Teil nicht zuviel Spannung aufzuerlegen, dachte ich danach an Tomastik Stahl für Klassikgitarren.

    Ach so, Nachtrag zur Kopfplatte, entweder kann ich den Schaden rausarbeiten oder ich versuche mir ein schönes Furnier zu besorgen.

    Meinungen und Erfahrungen sehr willkommen.

    Gruss

    Wo1823
     
  2. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 19.05.08   #2
    Es wäre deutlich einfacher, auch den Korpus mit Öl und Wachs zu schützen. Sunburst lässt sich beizen.
    Schleifen ist eine höllische Arbeit bei einer Gitarre.... :rolleyes:
     
  3. wo1823

    wo1823 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.08   #3
    Ich denke ich werde beides mal an 'nem Stückerl Holz ausprobieren bevor ich damit an die gute alte Framus gehe. Allerdings wollte ich das mit dem Schellack schon mal üben.
     
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