Virtual Amps? - August Burns Red

von david_at, 19.09.10.

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  1. david_at

    david_at Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #1
    Hallo Leute,...

    Ich bin zwar schon einige Jahre musiker (gitarrist) aber mit recording fange ich erst an mich ein wenig zu beschäftigen.

    Nun, ich habe mit einem freund ein paar Metal(core) songs geschrieben die wir nun auch demo-mäßig aufnehmen wollen.
    Drums sind bereits im kasten - jetzt gehts an die gitarren.

    Ich bin ein rießiger Fan von der band August Burns Red und deren sound auf ihrem aktuellen album "constellations".
    Mir ist klar, dass ich diesen sound nicht selbst erreichen werde, aber ich möchte halt auch für die demo mal so nahe ran wie möglich.


    Ich dachte mir, dass für diesen Stil wohl virtual amps ganz gut wäre, weil ich zu Hause "nur" folgendes SetUp habe:
    - Gibson LP Studio mit .013 -0.56 D'Addario saiten (Tuning: dropped A#)
    - Marshall TSL 60 mit 4x12" Marshall Box

    Mics hab ich von einem Kumpel:
    Shure SM 57
    Sennheiser S906


    Habe gestern probiert über den "herkömmlichen" weg zu recorden. Zwei mics vor den speaker -> interface -> cubase.
    Klang schrecklich egal was ich versucht habe.
    Vll dämliche amp-settings? (empfehlungen?)
    Mit sicherheit dämliche Mic-positionierung.

    Somit dachte ich, dass es eventuell einfacher wäre mit nem virtuellen AMP zu arbeiten.

    Problem:
    Ich kenn mich weder mit der einen Methode noch mit der andren wirklich aus.

    Wie läuft also generell der vorgang ab mit einem Virtual amp zu recorden? (DI Signal -> interface -> ? )

    Ich bräuchte ein paar informationen wie ich einen AMP als VST-Plugin betreiben kann? Welche Programme? (VST host, Cubase?)

    Welche Effekte könnt ihr mir empfehlen um den von mir gewünschten sound zu bekommen?


    danke im voraus - David
     

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  2. Pars_ival

    Pars_ival Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #2
  3. ars ultima

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    Erstellt: 19.09.10   #3
    Weniger Gain :)

    Probieren. Generell hat man in der Mitte des Speakers mehr höheren, zum Rand hin mehr Bässe.
    Kannst dir mal auch diesen Thread durchlesen:
    https://www.musiker-board.de/knowho...te-gitarrenriffs-aber-wie-profis-gefragt.html
    Speziell auch dieses lustige Video:
    https://www.musiker-board.de/knowho...fs-aber-wie-profis-gefragt-2.html#post4936265


    Software-Modelling ist jetzt kein große Hexerei. Das aufnehmen funktioniert genauso wie mit dem Mikro, nur dass du eben anstatt des Mikros direkt die Gitarre ins Interface steckst (eventull noch eine DI-Box dazwischen, wenn das Interface keinen hochohmigen Eingang hat). Und ein Virtul Amp-VST-PlugIn benutzt man auch genauso wie jedes andere VST-Effekt-PlugIn. Software gibt es da viele, im Endeffekt musst du da jetzt auspobiern. Bei deinem Genre fiel mehr jetzt als erstes Revalver ein, sind einige HiGain Amps bei, auch ein Pevay 6505, der ja bei solcher Musik gerne verwendet wird. Wobei mir die Rectosimulation da glaube ich für Hi Gain Sounds besser gefiel. Von Revalver gibt es eine Demo - ebenso von GuitarRig, Overloud TH-1 und Amplitube. Würde ich daher zumindest auch mal ausprobieren.

    Es gibt auch einige FreeWare-PlugIns, die von "LePou" finden hier oft gefallen.
    http://lepouplugins.blogspot.com/
    Der hat jetzt bald auch eine Rectifier-Simulation, da gibt es schon eine Beta, und da kann man auch fette Sounds fabrizieren, lad dir mal die Hörpobe in Beitrag #10 runter:
    https://www.musiker-board.de/news-rec/406511-freeware-amp-simulation-lepou-lecto.html
     
  4. david_at

    david_at Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #4
    danke, den thread schnall ich mir gleich rein.


    haha, danke. nein, daran lags sicher nicht, hatte den gain regler schon auf "1" runtergerelget zum teil.


    Zur mikrofonierung hab ich mir gestern abend noch ein langes video angesehen, danke.


    den "raValver" lad ich gerade runter. Hab den Peavy 6505+ schon ein paar mal im store angespielt - liebe diesen AMP!
    Werde die sachen mal auschecken.

    Also im grunde so wie ichs mir gedacht habe. Direkt in das Interface (wann genau brauche ich ne DI box?) und dort dann zum beispiel ein vst plugin wie das von "LePou" in ein programm wie "VST Host" laden und das aufgenommene ".wav" file durch den amp jagen?

    Das soundsample von dem beta am klingt ordentlich. :)


    dir dir jedenfalls!
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 19.09.10   #5
    Hab ich doch geschrieben:
    Interfaces haben neben Mikrofon-Eingängen und Line-Eingängen oft noch einen hochohmigen Instrumenteneingang, oft mit "Hi Z" oder praxisbesogener mit "Instrument" beschriftet. Bei vielen kann man einen Klinkeneingang zwischen "Line" und "Instrument/Hi Z"umschalten.

    Ähm, nein :o Ich frage mich gerade, warum du da so kompliziert denkst. Du hast doch Cubase - oder hast du damit noch nie gearbeitet? In Cubase (und jedem anderen vergleichbaren programm) kannst du Insert-Effekt auf die gewünschte Spur legen. VST ist nun eben ein Standard für Effekt-PlugIns, der es dann eben ermöglicht (also wenn das Program VST-PlugIns unterstützt), dass man nicht nur die beim programm mitgeliefertn Effekte nutzen kann, sondern auch alle möglichen von Drittherstellern. Und so ein Virtueller Amp ist ja nun rein technisch nichts anderes als jdes andere Effekt-PlugIns auch: Man schickt ein Signal rein, ein Algorhitmus verändert das Signal, und hinten kommt ein verändertes Signal raus. Jetzt ganz abgesehen von Virtuellen Amps, wie würdest du denn sonst aufnahmen mit Cubase bearbeiten? Macht man natürlich auch mit EffektPlugIns. Wenn ich eine Gesangsspur aufgenommen habe, dann bearbeitet man die meinetwegen mit einem Kompressor, Equalizer, und packt noch Hall drauf. Dazu fügt man eben entsprechende Kompressor-, Hall- oder Equalizer-VST-PlugIns auf die Gesangsspur. Und wenn du nun ein rohes Gitarrensignal hast und das mit einem Ampmodelling-Effekt bearbeite willst, dann fügt man eben ein entsprechendes Ampmodelling-VST-PlugIn als Insert-Effekt in die Spur ein. Ist genau das gleiche.
     
  6. david_at

    david_at Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #6
    ok, danke. jetzt hab ichs kapiert.

    habe nun die direkt aufgenommen gitarrenspuren im cubase und habe zum beispiel auch diesen beta amp von "Lepou" in cubase importiert.

    nun frage ich mir nur noch, wie ich damit einen anständigen sound bekomme.
    habe schon ein wenig rumprobiert in den ampeinstellungen, aber das klingt alles beschissen und ich weiß nicht worans liegt.

    Link zur rohen audio datei

    :confused:
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 19.09.10   #7
    "Die Datei, auf die Sie zugreifen möchten, ist derzeit leider nicht verfügbar."
    Ich kann jetzt also nicht rein höre, aber falls du nur den LeCto nutzt und sonst nichts, dann ist das normal. Ein Gitarren-Amp klingt nämlich wirklich so. Man bekommt das nur nie zu hören, weil man ihn an eine Gitarrenbox anschließt, und die schluckt z.B. komplett die hohen Frequenzen und verändert auch sonst massiv den Sound. Das ist ja auch der Grund, warum man klassischerweise Amps mikrofoniert. Du brauchst noch eine Boxensimultion, die du dahinter hängst. Gibt es auch von LePou:
    http://lepouplugins.blogspot.com/2009/07/lecab-v10.html
     
  8. david_at

    david_at Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.09.10   #8
    hey, danke dir echt, dass du mich hier so unterstützt. is echt hart wenn man nicht wirklich ahnung hat was man macht.


    ich habe gerade erneut eine datei hochgeladen, vielleicht funktioniert es jetzt.
    Audio File

    cab simulator hab ich auch schon includiert,... werde ich gleich mal antesten!

    Danke.
     
  9. david_at

    david_at Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.09.10   #9
    hab gestern auch noch mit dem cab simulator umher probiert... bei mir klingts immer nur nach sche#+*e! :gruebel:
     
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