Vocal Kompressor einstellungen

von Wujack, 29.09.06.

  1. Wujack

    Wujack Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #1
    huhu

    gibts nen standart für ne kompressoreinstellung für eine vocal aufnahme bzw eine empfehlung was man für einstellungen vornehmen sollte und auf was für einen wert.

    vielen dank für die tips :)
     
  2. plektrum1987

    plektrum1987 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.09.06   #2
    also schau dir diese info mal an, dann weisst du, wie das teil funktioniert und kannst dir ne sinnvolle einstellung überlegen!
    Was macht ein Kompressor?
     
  3. bollich

    bollich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.06   #3
    NEIN.
     
  4. underground

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    Erstellt: 02.10.06   #4
    phö, so strikt nein würde ich jetz nicht behaupten...

    natürlich variert es von song, zu stimme blablabla...

    aber so am anfang ist es verdammt schwer und kann sich an eine art standart-werte halten

    z.b. an die hier: Tontechnik

    für einen genauer eingestellten kompressor musst du natürlich genau hinhören und ausprobieren und erfahrung sammeln. doch ich habe mit diesen anfangswerten gelernt, mit einem comp. umzugehen.

    kannst ja mal vo diesen werten vom ch-studio ausgehen ;-) und leicht varieren und schauen (hören) was sich verändert...musst halt ausprobieren

    musst einfach schauen, dass er sicher nicht zu pumpen anfängt (wenn du nicht weisst was pumpen ist, musst du mal eine ganz hohe ratio einstellen, dann weisst du es ;-) )


    greeeetz
     
  5. bollich

    bollich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.06   #5
    Ich bleib' bei "NEIN" - es entscheiden die Ohren. Wenn ich vier Unbekannte habe (Gerät, Stimme, Stil, Mikro), dann kann man das nicht in einer Formel zu einem eindeutigen Ergebnis formen.

    Eine Ansage wie "In Deutschland gilt das Rechtsfahrgebot!" hilft niemandem den Weg zu finden. ;)

    (nagut ist etwas -äh- krass)
     
  6. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.06   #6
    finde ich nen recht schlechten vergleich.

    sgeht ja nicht darum, ihm die perfekte einstellung zu sagen. aber wenn er weiss, in welcher grössenordnung er zu suchen hat. oder hast du manchmal ratios von 10:1 und attackzeiten von 3 sekunden? es soll ihm ja nur helfen und ihm nicht die arbeit abnehmen. logisch er kann wenn du willst, auch unbedengt auch alles alleine herausfinden...doch wenn er schon so lieb fragt, kann man ihm ein bisschen einen input geben...

    wenn du schon ein solches beispiel bringst mit dem wegweiser...wie meine ungefähre kompressoreinstellung - jaaaaaaaa den zu findenen ort ist in der nähe des bahnhofes, sie müssen halt genauer suchen...

    parallel zu deinem beispiel wäre eine aussage wie:

    ein hardware kompressor kannst du nur bedienen, wenn du ihn am strom angeschlossen hast...

    nix für ungut

    greeetz
     
  7. bollich

    bollich Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #7
    Die Grundsätzlichen Attackzeiten und Ratios werden aber in jeder Anleitung exemplarisch geschildert. Da ist eine verallgemeinernde Info innerhalb eines Forums meines erachtens nicht mehr nötig.
     
  8. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.10.06   #8
    ja und, man kann ziemlich viele fragen hier mit irgendeinem handbuch oder so beantworten...

    seine frage war, ob es für ihn irgendeine hilfe gibt oder nicht. jetzt habe ich ihm halt anfangswerte gegeben...für etwas ist die page halt da,
    und wenn sich ein studiobesitzer die mühe macht, dies so aufzuschreiben, muss es doch auch einen ganz kleinen sinn haben, auch wenn man nachher nur weiss, auf welcher strassenseite man fahren muss :p

    also, beenden wir diese diskussion...


    greeetz


    p.s. im ersten post vo dir striitest du ziemlich hart ab, dass es grundsätzliche attack...-zeiten gibt? , seien nicht existent!
    im letzen post schreibst du, die sind im handbuch?
    watten jetz???
     
  9. mackie1402

    mackie1402 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.05.08   #9
    ich frage mich manchmal warum mann eigendlich nicht ein limiter nehemn kann wenn ich die attackzeit von einer vocalaufnahme nicht beeinflussen will.oder auch bei anderen spuren.nicht nur vocals.engt ja auch die dynamik ein.
     
  10. kb1

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    Erstellt: 08.05.08   #10
    Entweder versteh ich dir Frage nicht weil sie keinen Sinn ergibt - oder ich bin nicht kreativ genug ;)

    Stell dir einen Limiter als Kompressor mit unendlich großer Ratio vor. Der Rest ist ident.
     
  11. mackie1402

    mackie1402 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #11
    na nimmst du auch limiter anstatt n kompressor auf spuren?
     
  12. kb1

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    Erstellt: 09.05.08   #12
    Wenn ich einen Kompressor brauche, dann nehm ich einen Kompressor und wenn ich einen Limiter brauche, dann nehm ich einen Limiter... ;)
     
  13. mackie1402

    mackie1402 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.05.08   #13
    ja.tolle aussage :-)

    wollt eigendlich wissen ob man auch einen limiter zur lautheisgewinnung auf ner spur nimmt,oder das nur mit nem kompressor macht.nehme manchmal auch n limiter dafür
     
  14. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 09.05.08   #14
    Naja, das "anstatt" in deiner Frage impliziert eigentlich, dass ich ursprünglich einen Kompressor wollte aber mir aus unerfindlichen Gründen einmal ein Limiter in den Insert rutsch :D

    Limiter auf einzelnen Spuren können durchaus auch vorkommen; öfter aber bei Parallelkompression oder aber mit Softknee, was sie schon wieder etwas aufweicht und näher an den Kompressor heranbringt.
     
  15. DerTyp

    DerTyp Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.05.08   #15
    Die "Was macht ein Kompressor" Seite ist sehr gut beschrieben
    wusste aber schon bescheid

    GIbt es so eine Seite auch für ein MultibandCompresso, wo erklärt wird wie das gerät funktioniert?
     
  16. kb1

    kb1 HCA Recording HCA

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    Erstellt: 11.05.08   #16
    Ein MBK macht das nichts anderes als ein "normaler" Kompressor, abgesehen von der Tatsache dass man eben für bestimmte Frequenzbänder unterschiedliche Settings verwenden kann.

    Ich würde allerdings empfehlen erst einmal mit einem normalen warm zu werden; ist die Bedienung eines Kompressors schon für manche eine enorme Herausforderung, so ist ein MBK eher ein Ding der Unmöglichkeit.
     
  17. Gast 123549

    Gast 123549 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 01.04.09   #17
    Ich habe mir jetzt nicht das ganze Thema durchgelesen aber der Liebe Gott hat uns zwei Ohren geschenkt um zu bewerten a. Ob ein Kompressor dem Sound überhaupt zuträglich ist und wenn ja b. um zu beurteilen ob die Einstellung OK ist.

    Du kannst durch den richtigen Umgang mit Attack und Release sogar einen Groove unterstützen, unterzeichnen nenne es wie Du magst.

    Die richtige Kombination macht es experimentiere so viel Du kannst die Tools werden sich in ihren Möglichkeiten Dir nur erschließen in dem Du sie täglich benutzt. bei der Aufnahme nutze ich Kompression meist nur sehr seicht um die Farbe/Saturation des Kompressors zu bekommen.

    Im Mixdown kümmere ich mich dann um den Rest.
    Für mich ist ein Kompressor nur ein weiteres Werkzeug mit dem ich nicht nur in die Dynamik sondern auch in die Tiefenstafflung im Mix eingreifen kann.

    Aus diesem Grund bin ich sehr vorsichtig bei der Aufnahme damit es sei denn eine Sängerin hat so viel Power auf der Stimme das ich begrenzen muss.

    Das wäre schön wenn es eine Regel gibt wie man etwas zu machen hat.
    Gibt es leider nicht so viele Engineers wie es gibt so viel Geschmäcker und Arbeitsweisen gibt es.... das ist ja das schöne daran.
     
  18. JayT

    JayT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.04.09   #18
    Hi,

    Leicht wird es einem hier nicht gemacht, wenn man Tipps zum Einstellen diverser Effekte haben will. Die Anfänger brauchen Fixwerte und Presets, die Profis machen das nach Gehör und Erfahrung und die dazwischen machen es kompliziert.... *G

    Wenn man eine Gesangsspur (wahrscheinlich Lead-Gesang) vorbearbeitet, wird man sich noch kaum Sorgen um Tiefenstaffelung machen :eek:.... Also sooo kompliziert ist ein Kompressor auch wieder nicht, genauso ist es auch nicht schwierig, einen zu bedienen.

    Einfacher Tipp: Wie bei allen Effekten:
    - Extremeinstellung wählen, dass auch ein unerfahrenes Gehör Einstellungsänderungen hört.
    - Dann an den einzelnen Reglern schrauben und HÖREN was passiert.
    - Dann die beste Einstellung pro Regler verwenden und Effekt auf eine passende Stärke zurückdrehen.
    - Nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich.
    - Dann A/B Hörvergleich Mit und Ohne Effekt. Zum Vergleich sollten beide Varianten die gleiche empfundene Lautheit haben. Make-Up Gain so einstellen, dass Mit/Ohne Kompressor gleich laut ist.
    - Keine Verbesserung oder sogar eine Verschlechterung? --> Effekt rausnehmen. Kein Problem. Sollte man nicht davor zurückschrecken.

    Extremeinstellungen bei Kompressor:
    - Tiefer Threshold
    - Hohe Ratio
    - kleine Regelzeiten

    Speziell zum Komrpessor:
    - Je mehr die Gain-Reduction-Anzeige rumspringt und sich bewegt, desto mehr macht der Kompressor.
    - Zu kurze Attack-Werte beeinflussen oder killen die Transienten. Dadurch bekommt man zwar was lautes raus, aber keine Sprachverständlichkeit und die Stimme wandert nach hinten in den Mix (was selten gewollt ist, außer bei Background oder FX Vocals).
    - Release-Zeit wenn vom Kompressor möglich auf Auto stellen. Ansonsten gilt hier:
    Je kürzer, desto stärker wird die Kompression allerdings auch das Pumpen (unmusikalische, unpassende, nicht musikalisches "Springen" der Lautstärke)
    - Hohe Ratio oder Limiter: Das Ding geht dann auch stärker auf die Transienten los.
    Bei Ratio hilft es, wenn man sie immer nur so hoch einzustellt, wie es auch in der Gain-Reduction Anzeige was bringt und gut klingt. Zu hohe Werte bringen keine große Lautheit mehr sondern nur mehr Transienten-Beeinflussung.
    - 6dB Gainreduction = Dynamik halbiert. Aber Achtung: Nur die Änderung der Anzeige zählt. Pausen nicht eingerechnet. Und: Kommt auf die Gainreduction-Anzeige auch draufan. Eine Analoge VU-Anzeige ist träger, da kanns schon bei 3-4dB viel los sein.

    Tipps für den Anfänger: Erst an normalen Kompressoren rumschrauben.
    Multiband-Komrpessoren und Limiter sollten mal weggelassen werden.
    Erste weil man schon gute Hörerfahrung braucht und einiges an Wissen, letztere die Gefahr sehr groß ist, dass man die Transienten kaputt macht und damit ein Signal bekommt, dass nicht mehr reparierbar ist.

    lg. JayT.
     
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  19. Studiofreak

    Studiofreak Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.08.09   #19
    Was JayT schreibt stimmt nicht ganz. Die Releaszeit muss unter 300 ms sein damit kein Pumpen hörbar wird. Wenn die Releaszeit zu klein wird nehmen Verzerrungen zu.
    LG Studiofreak
     
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