Vocals klingen "zu aufgesetzt"

von konger, 24.06.08.

  1. konger

    konger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #1
    Hallo zusammen,

    haben beim Recorden bzw. Abmischen immer das Problem, daß die Vocals
    sich nicht richtig ins Gesamtbild einfügen. Es wirkt alles irgendwie so aufgesetzt, als
    ob es nicht richtig dazugehört.

    Woran kann das liegen bzw. wie kann man da gegensteuern?

    Derz. Equipment ist ein Behringer Tube Ultragain 1953 und ein Großmembran Mikro,
    als Kompressor dient momentan leider noch ein Plugin von Steinberg, wird aber in nächster Zeit mit nem Alesis 3630 komplettiert.

    Bringt es evtl. etwas, wenn man die Spuren doppelt, eine rel. "trocken" lässt und
    die andere Spur mit Hall versieht? (bei der aktuellen In Flames hört es sich zumindest so
    an, als hätten die das so gemacht...)

    Ich bitte um kreative und möglichst günstige Lösungsvorschläge!

    Danke euch!

    Björn
     
  2. robertschult

    robertschult Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #2
    High konger,

    ich finde es etwas schwierig zu Deiner Frage Stellung zu nehmen, da Dein geschildertes Problem an vielen Dingen liegen kann . . .

    Am Besten wäre ein akustisches Beispiel, dann hätte man einen Höreindruck und kann besser über Verbesserungen philosophieren. :D

    Stell doch einfach mal eine mp3 rein, dann sehen (und hören . . .) wir weiter !

    Gruß ;)

    Robert
     
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    Erstellt: 24.06.08   #3
    Mischen lernen :D

    Im Ernst:
    Wie robertschult schon sagte, stell einmal ein sample online.
     
  4. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #4
    wie schon gesagt, ohne hörbeispiel schwierig, aber ich denke dass dein problem das gleiche ist, das die meisten anfangs haben.

    ich werf mal die schlagworte "reverb" und "delay" in den raum. das is so das pauschal-paket das mit sicherheit in sogut wie jeder produktion drin is. und sei ruhig mutig mit den effekten. wenn der hall schön klingt darf man den ruhig hören.
     
  5. geebee

    geebee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.06.08   #5
    Viele Tipps nicht nur zum Mixen der Vocals gibt es hier:http://www.bws-tonstudio.ch/equalizer.htm#Gesang

    Viel geholfen hat mir auch dieses Buch /DVD :http://www.tischmeyer-mastering.de/pwde/content.asp?id=15&subid=45&sound=1

    Jede Stimme ist allerdings anders. Auch jeder Raumklang ist anders.
    Mit viel Geduld und Experimentierfreudigkeit habe ich im Laufe der Zeit z.B. nervige Frequenzen meines Raumklangs bei der Vocalaufnahme exakt bei 255 Hertz festgestellt. Dort senke ich nun immer steilflankig ab...
    Das Wichtigste ist die Erfahrung die du im Laufe der Jahre sammelst!;)

    /gee
     
  6. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 24.06.08   #6
    Verteilung der Instrumente/Stimme im Raum (Pan) + gleicher Hallraum für alle mit nur Early-Reflections können schon kleine Wunder bewirken.


    Topo :cool:
     
  7. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.08   #7
    ?? wie? ein einziger hall und da dafür alles rein? und hall auf die summe oder wie?
     
  8. Stifflers_mom

    Stifflers_mom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.06.08   #8
    Wieso nicht? Eine Band, die in einem Raum spielt hat auch nur einen Hall(raum):rolleyes:
    Außerdem ist es ressourcenschonend und klingt weitaus natürlicher als 10 verschiedene womöglich überhaupt nicht zusammenpassende Hallräume.

    Von Hall auf die komplette Summe würde ich abraten, klingt zu matschig. Außerdem brauchen verschiedene Instrumente meist unterschiedlich viel hall. Der Bass braucht z.b. meiner Meinung nach nie einen;)
    (Bei Pop/Rock im weitesten Sinne, aber ich denke, es ist eh klar, dass wir davon hier reden)
     
  9. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 25.06.08   #9
    Joa, wenn es ein passender Hall ist, dann ist das doch eigentlich die einzige sinnvolle Möglichkeit, einen homogenen Sound zu kriegen.

    Wobei man natürlich bedenken muss, dass "gleicher Hall" sehr unterschiedlich interpretiert werden kann. In aller Regel wird man wohl damit meinen: der selbe Algorithmus, aber schon mal mit verschiedenen Pre Delays etc.

    Und es hängt ja auch recht stark von der Musikart/vom Arrangement ab...Hall im Sinne von hörbaren Hallräumen findest du in der "modernen" Rock-/Metalmusik bsp. ja gar nicht mehr, maximal bei der Snare. Balladen etc. mal ausgenommen.

    Hall auf die Summe kann in bestimmten Situationen auch Sinn machen, wenn ich zB eine Liveaufnahme habe und da wieder etwas mehr "Atmo" simulieren will etc.
    Darf man halt nicht übertreiben.
     
  10. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #10
    naja ein wirkliche staffelung in die tiefe bekomm ich so aber nicht hin, pre-delay hin oder her. ich habs zugegebener maßen auch noch nie probiert weils mir von vorn herein eigentlich eher gegen mein konzept geht. schon klar dass ich hallräume an einander anpassen muss, aber ein einziger wär mir persönlich zu wenig. is was anderes wenn der mastering-typ dann noch ne ambience drauf legt, aber das geht mich beim mischen ja nix an.
     
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    Erstellt: 26.06.08   #11
    Probier's mal ;)
    (Snare von mir aus einmal ausgenommen).

    Ist eine gute Übung, um sich bei der Tiefenstaffelung ein bißchen mehr mit EQ, Komp und Pan auseinanderzusetzen.

    EDIT: PS:
    ...mit gleichen Predelays!
    Unterschiedliche sind zwar nett, aber eigentlich (meiner Meinung nach) halt nur das Tüpfelchen auf dem i. Aber es geht auch ohne.
     
  12. paulsn

    paulsn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #12
    das war der kernpunkt meiner aussage ;)
     
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    Erstellt: 27.06.08   #13
    *klonk*
    Ich hab auch falsch zitiert, ich Depp. Eigentlich wollte ich mich auf "ein einziger Hallraum ist mir zu wenig" beziehen... :D
     
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