von der E zur A gitarre....

von robSeng, 23.10.08.

  1. robSeng

    robSeng Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.08   #1
    hallo an alle;)




    zuerst mal zu mir:


    ich hab mir vor 2 jahren im jugendlichen leichtsinn eine e-gitarre gekauft, eine cort für knapp 200 euro, micro cube dazu, gurt, saiten (die ich nichtmal wechseln konnte) und los gings (gitarre spielen is ja easy)

    was macht man am anfang ohne lehrer, richtig man sucht nach tabs und spielt vor sich hin, ein paar einfache sachen, macht irre spass am anfang aber naja mit der zeit....die gitarre stand an der wand und weinte weil sie keiner angriff...

    vor einem halben jahr hab ichs nochmal versucht (danke ans board) ich fand recht gute seiten im inet die einen doch tatsächlich wirklichen wissen vermittelten allen voran justinguitar...


    ok akkorde gelernt...(wahhhh die gehen ja schwer zum wechseln).....he aber nach 2 monaten funktionierts auf einmal...ich konnte doch tatsächlich ein lied begleiten....die motivation stieg...weitere akkorde wurden geübt, die finger taten weh....und der eindruck das es unmöglich ist mit meinen fingern einen A-akkord auf der e-gitarre zu spielen verflog zwar nicht aber es wurde eine positive herausforderung daraus....


    die open chords sitzen halbwegs...aber da war ja noch was unwichtiges...aja barreeeeee....

    ich gab nicht auf, bis meine finger einen bm akkord fanden dauerte es 10 sekunden, saiten wollten nicht erklingen, der daumen schmerzte, meine finger waren angefressen weil sie ihrer meinung nach mehr schmerzten wie der daumen und meine katze schüttelte den kopf....

    doch es klappte, F macht noch probleme F# und bm gehen gut von der hand...wie gesagt alles noch auf der e-gitarre...


    aber man will doch mal am lagerfeuer spielen mit fröhlichen mitmenschen oder? also muss eine a-gitarre her...

    budget war 300 eur....bissl im inet gestöbert, bissl umhergefragt......in den musikstore meines vertrauens gefahren und diese hier gekauft https://www.thomann.de/de/cort_mr710tf.htm ....ich zahlte 330 euronen (ja bei thomann ist sie billiger) bekam aber einen gigback,saiten und ein paar pleks dazu...


    schnell nach hause, die katze gefüttert, die gitarre auf den schoß und....frust.


    die akkorde klappen nicht, an barees ist nicht zu denken....die fingerkuppen die sich hinter massiver hornhaut verstecken schmerzen....

    jetz , 1,5 monate danach, schmerzen die fingerkuppen noch immer (ich glaube ich spiel zuviel).....die barres gehen noch immer äusserst schwer von der hand....und meine katze schüttelt den kopf (undankbares fjasdölfj) aber es wird


    ich ertappe mich öfters dabei wie ich zur e-gitarre greife und sachen die eigentlich für die a-git. bestimmt sind spiele....

    was haltet ihr von der gitarre, ich wollte eine ohne pickup, sie hatten aber nichts in der preisklasse da und bestellen mag ich nicht ....

    werden die barreeees (3te schreibweise im text!!) klappen?
    sollte ich eventuell zu einer konzertgitarre greifen? (nylon, ich glaub mir würd das grössere griffbrett entgegenkommen....oder ist sie ev. doch schwerer zu spielen)


    wird jemals wer auf diesen langen post antworten und sollte ich meine katze aufgrund fehlender unterstützung bei übungssession raussperren?



    was will ich mit diesem äussert langen text eigentlich bezwecken?


    vielleicht nur ein wenig zuspruch erhalten (meine katze....naja lassen wir das)



    und ev. ists auch ein anreiz für all diejenigen die viel zeit dafür verschwenden ziellos auf der gitarre zumzuklampfen...wenn ich doch nur damals gleich "richtig" begonnen hätte....



    so long ein abgewanderter e-gitarrist
     
  2. Backstein123

    Backstein123 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.10.08   #2
    Joa...ist schon ein kleiner unterscheid zur E- zu spüren gell??:D
    En bekannter von mir, der schon 2jahre E- spielt hat nach ner halben std. auf meiner WEstern die er nur unregelmässig spielt immer wieder schmerzen An denn fingerkuppen...;)
    lol...mir tun die foten auch noch weh...aber kommt wohl auch vom zuviel spielen..:D
    Des mit dem Barrè wird besser...versprochen (wenn du noch problem hast, guck mal in die Lounge..da wird das grade schon wieder durch gekaut:D)!
    nun ja....wenn ich die klampfe zur hand nehme verlässt mein Kater das Zimmer sofort... endweder mageldes Talent bei mir..oder qualitativ besserer Musikgeschmack bie dem Tier..:p
    Mfg Peter
     
  3. Akquarius

    Akquarius Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 23.10.08   #3
    die gitarre ist schon okay.

    das problem vieler e-gitarristen ist, dass eine a-gitarre eben keine e-gitarre ist - und umgekehrt.

    mein tipp: mach erst mal deinen kopf frei und betrachte die cort als ein eigenständiges instrument, was mit e-gitarren nichts zu tun hat. und dann taste dich an das instrument so heran, als ob du noch nie gitarre gespielt hättest.

    spar dir erst mal barrees, konzentrier dich auf leichte griffe und einfache patterns beim picking.

    und dann langsam steigern.

    mach bloß nicht den fehler, stücke spielen zu wollen, die dir auf der e-gitarre leicht von der hand gehen. das geht am anfang voll nach hinten los.
     
  4. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 23.10.08   #4
    Mal in einen Gitarrenladen bringen, evtl. einstellen lassen und evtl. dünnere Saiten drauf für den Anfang (10er Saiten z.B.). Hilft wirklich enorm, wenn sie Saiten dünner sind (näher an der E-Gitarre) und wenn die Saitenlage etwas verbessert wird, kann das auch merkbare Unterschiede bringen.


    Bei Konzertgitarren finde ich Barrés nicht so wirklich einfach, was wohl etwas mit dem viel breiteren, völlig geraden Griffbrett zu tun hat. :confused: Naja - Jedenfalls empfinde ich Barrés da als nicht so einfach.
     
  5. Seansy

    Seansy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.08   #5
    Ich hab schon öfters mit einer Cort MR 710F gespielt und normalerweise habe ich keine Probleme Western Gitarren zu bespielen, jedoch war es bei dieser immer ein Graus. Beim Aufnehmen konnte man keine 2 Lieder ohne Pause einspielen ohne dass man wirkliche Schmerzen (kein unangenehmes Gefühl... ich spreche von richtigen SCHMERZEN:mad:;)) in den Fingenr hatte. Der Klang ist für den Preis total in Ordnung, aber die Bespielbarkeit treibt mich an meine Grenzen.
    Vor allem für Anfänger könnte ich mir vorstellen dass das wirklich als "unbespielbar" gilt wenn man so etwas in die Hand bekommt.
    Ich weiß jetzt nicht in wie fern sich die Gitarren ähneln, aber wenn deine so ist wie die, die ich gespielt habe, würde ich ganz schnell was an der Bespielbarkeit ändern. Das macht so keinen wirklichen Spass.
     
  6. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.08   #6
    Was mir hier im Forum des öfteren auffällt:
    Wenn's um Probleme mit Barréegriffen geht, reden immer alle von F (133211)
    Warum probiert keiner erstmal A, B oder H.
    Also 577655, 688766 oder 799877
    oder die entsprchenden Moll: Am, Bm, Hm (577555, 688666, 799777)
    oder Dm, Em (557765, 779987)

    Ist doch viel infacher, als im ersten Bund den F !
    Bloß weils halt die IV von C ist? Es gibt auch andere Tonarten
     
  7. Wohnungsrockerin

    Wohnungsrockerin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.10.08   #7
    Stimm ich Axel S. voll zu. Während ich auf E-Gitarre meistens im Barre oder Powerchord bin, weil ich Akkordbegleitung mach, spiel ich auf der Western am liebsten ohne Barree und zupfe. Obwohl, den hm 224432 (?) brauch ich schon öfter mal. Den F spiel ich lieber ohne Barree. Barre am ersten Bund ist irgendwie am schwierigsten zum Runterdrücken. Übrigens machen sichs ja auch die Profis oft leichter, in dem sie Kapodaster verwenden, statt Barree zu greifen (Emmilou Harris, sogar Eagles verwenden auf den Videos Kapos auf ihren Akustiks). Dann hat auch die Katze nix zu meckern, weil man wieder einfacher greifen kann. Ich selber finde Barre auf einer Nylon schon leichter, nur wär das für mich klanglich keine Alternative zur Westerngitarre und ich habe echte Probleme mit dem breiten Griffbrett. Ich bewundere technisch alle guten Klassikspieler, keine Frage. Aber ich kämpf mich da lieber mit Stahlsaiten ab. Die haben in meinen Ohren einfach das gewisse Etwas.
    Übrigens Robseng: Deinen Beitrag find ich total amüsant, Gruß an deine Katze.
     
  8. toni12345

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    Erstellt: 24.10.08   #8
    Das könnte wohl daran liegen, dass man die anderen von dir erwähnten Griffe auch offen in der ersten Lage spielen kann. So wars auf jeden Fall bei mir:
    Ich habe (vor vielen, vielen Jahren) Bareegriffe nicht geübt, weil ich unbedingt Bareegriffe können wollte, sondern weil bei "I`m sailing" halt das blöde F drin war. Dass man das F vielleicht auch anders greifen könnte, hat mir als Autodidakt keiner gesagt.

    Gruß,
    Toni
     
  9. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 24.10.08   #9
    Naja - so wirklich richtige Alternativen gibt's nicht. Eben Zeigefinger nicht ganz drüberlegen und dafür die E-Saite nicht verwenden oder so in der Art.
     
  10. Backstein123

    Backstein123 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 24.10.08   #10
    kenn ich:D
    Genau deswegen hab ichs auch gelernt...irre die welt ist en dorf:p
    Ach..ansonsten...F+ heißt der akkord...also nur B-E Saiten in der eins Barrè und dan G-2 D-3
    geht auch ganz gut....
     
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