"Wärmere" Saiten

von Shallow, 25.01.06.

  1. Shallow

    Shallow Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #1
    Ich hab mal ne Frage, und zwar
    welche Saitenstärke klingt "wärmer".
    Ich wollte mir auf jedenfall D'Addario® EXP™ Coated 80/20 strings kaufen
    die gibts allerdings in

    Medium 13-17-26-35-45-56
    Light 12-16-24-32-42-53
    Custom Light 11-15-22-32-42-52
    Extra Light 10-14-23-30-39-47

    danke schonmal
     
  2. Pustl

    Pustl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #2
    Moin!

    Also ob ein Klang "wärmer" ist als der andere ist sicher subjektiv und ich denke mal da macht's hauptsächlich die Bauform der Gitarre.
    Ich persönlich finde, dass bspw. eine Ovation vielleicht eher nicht zu den besonders warm klingenden Gitarren gehört, eine schöne große Dreadnought schon eher. ;)
    Mit den Saiten allein wirst du wohl nicht so viel rausreissen können.
    Über die Saitenstärke variierst du hauptsächlich die Klangfülle und Lautstärke, aber ich würde's auch nicht übertreiben.
    Wenn deine Gitarre schön voll klingen soll, du aber trotzdem beim Solieren Bendings etc. halbwegs hinkriegen willst, würde ich dir die 12er Saiten empfehlen. Ich selber nutze übrigens 11er Elixir Polyweb.

    Hoffe geholfen zu haben!

    Gruß
    Pustl
     
  3. Shallow

    Shallow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #3
  4. taschentuch

    taschentuch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.06   #4
    Hallo
    Die hat wahrscheinlich einen "dünneren" Korpus als eine Dreatnought?
    Dann wird sie etwas (gefühlt) kühler Klingen.

    Spielst du denn mit Plek? Sonst probier mal ohne mit den Fingerkuppen, da kommt schon manchmal ein anderer Sound zustande.

    Gruß
    Philip
     
  5. Hans_3

    Hans_3 High Competence Award HCA

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    Erstellt: 26.01.06   #5
    Ist auch ne Frage der Plekstärke. Sieht im ersten Moment paradox aus - ist aber so:

    Weicher = mehr perkussives Schnalzen (wegen der stärkeren Durchbiegung des Pleks), härter = Gegenteil davon. Vergleiche mal z.B. ein 0,8er Plek mit einem steiferen 1,5 er oder 2er auf der Akustik-Gitarre - es liegen Welten dazwischen.
     
  6. Pustl

    Pustl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #6
    Genauso ist es! Deswegen verwende ich auch 0,8er Pleks zum Schrammeln und im Solo wechsle ich auf ein z.B. 1,5er. Bringt automatisch und sofort mehr Lautstärke; außerdem kann man besser kontrollieren wo man rumshreddert, wenn sich das Plek nicht (oder fast nicht) durchbiegt. :)

    Gruß
    Pustl
     
  7. Shallow

    Shallow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.06   #7
    ich spiel eigentlich immer mit fingern.... außer bei meiner jazz (ibanez am73t)

    ja das sie irgendwie n dünnern korpus hat stand auch irgendwo
    *mal gucken geht*
    ...
    Resonant Finish

    The Ibanez resonant finish on AEL40SE is free of the hard layer of paint found on most guitars so that the entire body can resonate freely. However, the thin resonant finish will still protect the guitar from climate changes.
     
  8. shaolin

    shaolin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #8
    hab erst letzte Woche eine interessante Diskussion mit einem
    örtlichen Gitarrenladen geführt.

    Der Besitzer meinte, dass die Saiten kaum/keine Auswirkung auf den Sound
    haben.
    Ich spiel eigentlich nur Martins und wollte auch mal einen "wärmeren" Sound.
    Der Sound kommt halt vom Holz und der Bauform und nicht von den Saiten.
    Selbst bei gleichen Modellen kann der Klang schonmal deutlich abweichen.

    Momentan experimentier ich ein bisschen mit der Saitenstärke.
    Hat aber auch kaum Auswirkungen...
     
  9. Shallow

    Shallow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #9
    nagut das wär dann erstmal geklärt
    dann frag ich hier gleich noch mal, welche marke ihr für besser haltet (für a-git-saiten)
    daddario oder elexir oder was anderes
     
  10. Pustl

    Pustl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #10
    Beides! :D
    Ich hab auf der Westerngitarre 11er Elixir Polyweb drauf (musste halt mal anspielen, ist zunächst mal etwas gewöhnungsbedürftig mit dem GoreTex-Überzug, bleiben aber schön lange brilliant), meine Klassikgitarre fährt mit
    D'addario EJ46LP (oder auch mal EJ46C) Saiten.
    Ist eh alles Geschmackssache, probier einfach selber ein bisschen rum. :cool:

    Gruß
    Pustl
     
  11. Shallow

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    Erstellt: 30.01.06   #11
    in meiner umgebung is aber relativ wenig mit musikläden etc.
    ich würd fast sagen, gar nicht
    deshalb bleibt mir nur das inet & dessen musicstores :evil:
    also mit probieren is immer schlecht---
     
  12. Pustl

    Pustl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #12
    Was hast du denn gedacht, wie ich das mache?! :confused:
    Ich bestelle die Saiten doch auch nur im Internet. Und wenn der Satz scheisse klingt oder mir nicht liegt, kauf ich das nächste Mal einen anderen... :)
    Zweimal den gleichen Fehler machst du dann mit Sicherheit nicht und irgendwann hast du DEINE Saiten gefunden.
     
  13. Shallow

    Shallow Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #13
    und wenn doch? :D

    naja bis jez hab ich immer daddario lights also 12'er
    die sind eigentlich geil
    naja die gitarre die ich bis jez hab klingt eh nicht soooo toll
    aber bald isses anders
     
  14. ...But-Alive

    ...But-Alive Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.06   #14
    Wieso Pradox? :D ;)

    Is bei mir auch so; die meiste Zeit benuze ich die 0,73mm Nylon Picks zum Pop Songs Schrammeln und bei einfachen Noten wechsel ich dann auch mal auf 1mm Nylon.

    Zu den Elixir Akustik Striings:
    Ich hab welche (noch von Werk) auf meiner Furch und bin bei den oberen drei Saiten wirklich begeistert, aber die unteren drei, vor allem die G-Saite sind mir personlich zum Schrammeln, was ich ja die meiste Zeit mache, ein bisschen so hervorstechend aus den Akkorden, bei Einzelnoten hingegen wieder gut.

    Ich denke jeder sollte wissen, wofür er (sie, es) seine Gitarre einsetzen will und sich dann (von einem kompetenten Menschen/Verkäufer) beraten lassen, ob nun Solistenspiel oder Indie-Geschrammel.
    Bei meiner Gibson E-Gitarre hab ich den Holy Grail in den simplen Werkssaiten von Gibson gefunden, so einfach kann es sein.

    Eventuell mal Gibson Akustik Strings probieren (werde ich beim nächsten Saitenwechsel dann auch mal machen).
     
  15. Hans_3

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    Erstellt: 31.01.06   #15
    Kommt drauf an, an welche Leser man beim Schreiben denkt. :D ;) Mit der Feststellung, dass ein hartes Plek weniger perkussiv im Höhenbereich klingt als ein weiches, kann man bei weniger Versierten nämlich auch heillose Verwirrung stiften :confused: . Und das wollen wir doch beide nicht, oder? :D
     
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