Warum auch immer- auch dieser Thread scheint nun wieder zwei Teilnehmer anzuregen, sich zu zoffen- diesmal um die geliebte Rechtschreibung
Egal, zu einer Aussga oben muss ich noch was schreiben:
[Philospohie = on]
> "Meine Mama sagt immer: "Wer sich verteidigt, klagt sich an."
Das kann es sicher nicht sein! Wenn irgendjemand Deine "Mama" beleidigen, oder sonstwie beschuldigen würde, möchtest Du sicher nicht hören, daß sie automatisch irgendwie Schuld haben muss und sich selber anklagt, nachdem sie sich zur Wehr gesetzt hat, oder?
[Philosophie = off]
Um zum Thema zurückzukehren: Eine P.A. heist defintionsgemäss immer P.A. - weil ja auch ein Tier immer Tier heisst. Dir Frage hätte wohl besser gelautet, "wann heisst eine Verstärker- oder Übertragungsanlage -> P.A.". Das hat objektiv etas was mit der Funktion, der Bestimmung, und eventuell mit der Leistung zu tun., aber sicher nicht, ob sie drinnen steht. Auch "drinnen" gibt es P.A. wenn man ein Theater beschallt oder beschallen könnte. Allerdings herrschen hier andere Bedingungen und Anforderungen und umgekehrt ist eine innentaugliche Anlage auch nicht automatisch Aussen tauglich.
Damit stellt sich die Frage, ob eine auf Aussenübertragung getrimmte Anlage, die folglich bestimmen Randbedingungen gehorchen muss, nicht für Probraum -also Selbstbeschallung - sogar ungünstig ist. Die Selbtbeschallung ist nach wie vor als Monitoring einzustufen, und dafür benötige ich das Monitorsystem- d.h. einen eigenen Mix, eigene Monitorboxen - also dem Prinzip nach bereits eine systemisch andere Verkabelung. Wer mal auf Grossbühnen gestanden hat, der weiss, daß das bühnennahe Monitorsystem mit dem was die Zuschauer draussen hören, herzlich wenig zu tun hat. Da gibt es zwei getrennte Kreise, 2 Pulte, 2 Mischungen und nicht selten 2 Mischer ! Auch unter diesem technischen Gesichtspubnkt ist eine P.A. im eigentlichen Sinne also für Eigenbeschallung in Probenräumen weder angezeigt noch geeignet - und dies ausdrücklich NICHT wegen des Mehr anm Leistung.
Unabhängig davon bin ich nach wie vor der Ansicht, daß eine P.A. ein System ist, daß in seiner Gesamtheit für die Beschallung des Auditoriums (drinnen UND draussen) gedacht und gebaut ist und daher LOGISCH gesehen, nur dann von einer P.A. gesprochen werden kann, wenn dieses System auch genau dazu genutzt wird oder genutzt werden kann (egal ob an oder aus). Ein System, daß dazu eingesetzt wird, eine Band selber zu Beschallen (egal ob drinnen oder draussen, an oder aus oder was auch immer) , ist defintiv KEINE P.A. Weder technisch noch logisch. Sowas nenne ich Monitoanlage.
Fazit1 : Eine P.A., also ein auf Weitbeschallung optimiertes System, taugt technisch NICHT optimal für den Probenraum.
Fazit2 : Eine Anlage, die NUR zur Eigenbeschallung dient, ist definitionsgemäss keine P.A. auch wenn sie leistungsmässig so gestaltet ist, daß man damit Leute beschallen könnte.