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WorkingMusician
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Ja, denke ich auch, dass hier nicht klar wird, was eigentlich gemeint ist.unkonventionelle Verwendung von "Grundton" und "Oberton"?
Mit der Stimme, zumindest im Ensemble.Mit welchem echten Naturinstrument (also in der Steinzeit, ohne Metall o.ä. gefertigt) kann man mehr als einen Oberton sauber erzeugen?
Die Frage ist zwar interessant, aber in gewisser Weise auch spekulativ. Es besteht ja auch die Möglichkeit paralleler Entwicklungen ohne Abbiegung, was in meinen Augen über breitere Landstriche hinweg ohne heutige Kommunikationsmittel gar nicht so abwegig erscheint ....An welcher Stelle wir historisch anders abgebogen sind als zb arabische Musik, wäre wirklich mal interessant.
Korrekt!Auf jeden Fall bietet unser System viele mehrstimmige und harmonische Möglichkeiten, die es imo so in anderen Kulturen nicht gibt.
eher doch (mehrstimmiger) ChorDu meinst Obertongesang?Mit der Stimme, zumindest im Ensemble.
Ich meine, so wie man mit seinen ganz kleinen Kindern spricht und singt: Kommunikation durch spielerische gegenseitige Nachahmung und Variation.Du meinst Obertongesang?
Ich verstehe immer noch nicht, wie Du das meinst. Die Annahme von @engineer war doch, wenn ich es richtig verstanden habe, dass man mit Flöten o.ä. in der Steinzeit konkret und sauber hörbar eine Obertonreihe erzeugen konnte und sich aus diesen Tönen eine Pentatonische Skala ergeben hat.Ich meine, so wie man mit seinen ganz kleinen Kindern spricht und singt: Kommunikation durch spielerische gegenseitige Nachahmung und Variation.
Ist für mich auch plausibel.Das, was wir Menschen von Natur aus können, halte ich einfach für wahrscheinlicher als einen steinzeitlichen Vorläufer der Gregorianik.

ich glaube nicht, dass das so gemeint warDie Annahme von @engineer war doch, wenn ich es richtig verstanden habe, dass man mit Flöten o.ä. in der Steinzeit konkret und sauber hörbar eine Obertonreihe erzeugen konnte und sich aus diesen Tönen eine Pentatonische Skala ergeben hat.
... Dann könnte @engineer ja vielleicht mal aufklären, wie das gemeint war.Die 5 Grundtöne leiten sich in einer reinen Stimmung ganz eindeutig von den Ganzzahlverhältnissen der Teiler der Obertöne ab und wenn man diese in Zusammenklang bringt, ergeben sich eben wieder natürliche Harmonien. Wenn man diese 5 Töne nun für jeden bildet, ergibt sich automatisch ein Raster, das nach der 3. Oktavierung alle bekannten 12 Töne besetzt.
...
Diese 5 Grundtöne wiederum sind so natürlich und positiv wirkend, dass sie schon die Urväter ... usw.
Wie meinst Du das?verschiedene Obertonreihen
Schau das Video, dann weißt du mehr. ;-) Auch von mir bekommt das eine fette Empfehlung.Wie meinst Du das?
Es gibt doch nur eine Obertonreihe pro Grundton ...?
Natürlich sind die Obertöne verschieden in der Lautstärke, aber die Obertöne sind imho immer die vielfachen der Grundfrequenz.
Ja, allerdings entsprechen die Obertöne als Naturtöne zum Teil nicht denen der "gleichstufigen Stimmung"....aber die Obertöne sind imho immer die vielfachen der Grundfrequenz.
Kannst Du dafür mal ein konkretes Beispiel nennen?die Antwort könnte darin liegen, dass verschiedene Instrumente verschiedene Obertonreihen haben. Je nachdem, welches Instrument in welchem Kulturkreis eine tragende Rolle in der Klangbildung einnahm, entwickelten sich daraus unterschiedliche Harmonien.
Warum sollten sie den überhaupt Tonleitern Boden? Man könnte vermuten, Konsonanz und damit saubere Intervalle werden eigentlich erst wichtig, wenn man mehrstimmig singt/spielt. Dann erst hört man Schwebungen.Ist es nicht für Menschen aus der Antike oder gar Steinzeit einfacher gewesen größere Intervalle zu singen um ganze Tonleitern zu bilden?

Ich glaub nicht, dass @opa_albin das so meinte- auch die etwas verstimmte gr. Terz ist ja ein Vielfaches des Grundtons (nämlich das 5fache).Obertöne sind nicht nur Oktaven. Klar, die Oktave ist dabei, aber es geht noch weiter:

). Homo Sapiens hat ziemlich sicher seine gesamte Bestehensgeschichte lang gesprochen (wir vermuten inzwischen ja auch selbiges bei Neandertalern und teils noch früheren direkten Vorfahren). Da finde ich es wesentlich naheliegender, dass aus dem rauf-runter-gleich bleiben in der Tonhöhe des Sprachflusses eben durch singen sich die Klangvorstellungen gebildet haben, womöglich auch durchaus mehrmals unabhängig voneinander und deswegen auch jedes mal ein wenig anders.
.Nein, das glaube ich auch nicht. Es war eine Antwort auf sein sein Kommentar:Ich glaub nicht, dass @opa_albin das so meinte
wobei ich vermute, dass @engineer das vielleicht anders sieht.... Dann könnte @engineer ja vielleicht mal aufklären, wie das gemeint war.