Warum ist unser Sound in Clubs dünn? Per Cinch ins DJ-Mischpult!:/

von Skinny Jeans, 10.11.16.

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  1. Skinny Jeans

    Skinny Jeans Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.16   #1
    hallo!

    Kette:
    iPad -> mini-klinke auf stereo groß-klinke in unser Allen-Heath Mischput -> per (Record) Cinch-Ausgang (Line) weiter ins Pioneer DJ-Mischpult

    Problem: DJ Beats vom Laptop klingen fett/bassig, unsere dünn.

    Klar, wir spielen meist MP3s in 192kbps ab, der DJ spielt sicher aber auch keine WAVs ab. Auch der geht ja ber Cinch ins Pioneer.

    Wir spielen oft in Clubs und haben das Problem immer. Wie bekommen wir den Sound fett? Die Anlagen vor Ort haben ja meist genug Power im Bass.

    - wir könnten zB per USB vom iPad auch in unser Allen Heath Pult?
    - oder liegt es daran, dass zwei Mischpulte aneinander hängen (ja erst unseres, dann das DJ-Pult)?
    - oder liegt es doch an den (schlechten) 192kbps mp3s?
    - sollten wir vielleicht per XLR aus unserem Pult in den XLR (Mikro!) eingang vom Pioneer (statt wie gehabt per Cinch)?
    - ist der "Record" Cinch Ausgang bei unserem Pult vllt schlecht oder sendet nicht das volle Signal? Gibt noch Monitor Out auch.

    Sind seit langem an Tüfteln. Danke für Tipps!!!

    maz
     
  2. Burkie

    Burkie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.16   #2
    Hallo,

    warum hängt denn überhaupt ein Mischpult zwischen iPod und DJ-Mixer?
    Und was heißt, fett/bassig oder "dünn" denn genau?
    Habt ihr auch ein Laptop am DJ-Mixer angeschlossen, oder wie ist euer Aufbau genau?

    Meiner Erfahrung nach beeinflußt der Stecker als solcher den Klang eher nicht, auch keine kleine Klinkenbuchse nicht. Die ist eher rein mechanisch nicht so belastbar oder robust.

    Woher habt ihr denn eure 192er MP3s? Selber von Wave-Files auf MP3 kodiert?

    MP3 ist ja eine verlustbehaftete Kodierung. Je nach Encoder-Software kann der Klang auch bei gleichen Bitraten etwas unterschiedlich ausfallen, besonders bei eher geringen Bitraten.
    Als "akustisch transparent" gelten MP3-Kodierungen ab 256er Bitrate.
    Es bringt aber eher nichts, wenn ihr eure 192er MP3s nun auf 256er MP3s umkodiert - was an Klang einmal weg ist, ist weg, auch wenn es auf höhere Raten umkodiert wird.

    Wie steuert ihr denn eure Mixer jeweils aus? Immer im grünen Bereich oder bis hinein in den roten Bereich?

    Gruß
     
  3. -N-O-F-X-

    -N-O-F-X- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.16   #3
    Vielleicht liegt es am ipad. Ein hochwertiges Audio Interface wäre im Vergleich zur Klinkenbuchse vermutlich die bessere Wahl.

    Oder hat das ipad hochwertige Audiohardware an Bord?
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.11.16 ---
    Das würde ich mal testen.
     
  4. Skinny Jeans

    Skinny Jeans Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #4
    spielen ja live mit unserem mischpult, und dann müssen wir halt noch ins DJ Pult.
    werden mal USB ausprobieren.
    ein iPad hat sicher nicht die schlechtesten wandler?!
     
  5. Babbsdrebbler

    Babbsdrebbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #5
    Der DAC des IPads duerfte sicherlich kein Problem sein, die 192kbit/s auch erstmal nicht, maximal der Verstaerker im IPad.
    Ich tippe eher auf ein Impendanz Problem, dazu koenntet ihr die USB Variante nehmen oder per 2Track in reingehen, bzw. andere Cinch Eingaenge testen.

    Koennt ihr das Problem auch ohne das DJ Pult hintendrann nachstellen, ueber den KH Ausgang oder euren Main out?
    Um welches Pult handelt es sich denn?
     
  6. Skinny Jeans

    Skinny Jeans Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #6
    was ist 2Track?
    könnte noch den cinch monitor ausgang nutzen, klar, aber dann ist mixing das issue.
    und xlr ausgang ins MIC eingang vom pioneer?
    was genau ist das impedanz problem hier?
    wir haben das allen heath zed10fx
    --- Beiträge zusammengefasst, 11.11.16 ---
    DJ mischpulte haben keinen USB eingang, nehme ich an?
    zumal man dann auch keinen EQ hätte?
     
  7. Babbsdrebbler

    Babbsdrebbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #7
    Manche haben USB, die meisten haben einen EQ (ohne wuerde der DJ ja nichts zu tun haben *hust*)

    Geht ihr ueber ST1/2 oder ueber die M1-4 Eingaenge?
    Bei M1-4 koenntet ihr eventuell den HPF an haben.
     
  8. Skinny Jeans

    Skinny Jeans Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #8
    ne, kein HPF drin...
    bass an sich ist schon da, zB auf unserer QSC box
    erst im DJ mischpult geht was verloren
     
  9. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #9
    'fetter Sound' hat nichts mit der Datenrate zu tun - niedrige Raten klingen sogar eher 'dick' weil vor allem die obere Oktave (10-20khz) radikal gekürzt wird, iirc...
    Die bereits angesprochen Impedanz oder der Ausgangsverstärker wäre eher ein Grund.
    Phasenverhältnisse sind auch nicht zu verachten (kenne die genannten Pulte nicht)

    cheers, Tom
     
  10. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #10
    Würde ich auch als erstes checken (Vielleicht ist ja nur ein Kabel "verlötet", das wird dann richtig dünn im Sound).

    Vieviele Kompressoren und EQ´s hat der DJ davor, da kann man doch bei Bedarf alles anpassen.
     
  11. alexanderjoseph

    alexanderjoseph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #11
    Hier könnte das Problem sein.
    Normalerweis geht es von Stereo Miniklinke auf 2* Mono groß Klinke.
    Große Stereoklinken sind was für symmetrische Ein/Ausgänge an Pulten. Symmetrisch bedeutet, dass das Signal auf der einen Ader um 180° Phasenverschoben zur anderen ist.
    Was du gemacht hast ist aus Stereo wird Mono mit einem "verpolten" Kanal.
    Dadurch gibt es Auslöschungen im Klang. Im Symetrischen Signalfluss wird so das Störsignal unterdrückt.
    Hoffentlich erklärt das nochmal jemand verständlicher. ;-)
     
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  12. glombi

    glombi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #12
    Wie spielt man denn ein Mischpult live? Sorry, ich habe immer noch nicht verstanden, was ihr eigentlich macht...
     
  13. EDE-WOLF

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    Erstellt: 11.11.16   #13
    das ist es mit ziemlicher sicherheit!

    Der wird in einen symmetrischen EIngang gehen und die Kiste bildet plötzlich die Differenz aus L/R
     
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  14. dabbler

    dabbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #14
    Nee. Invertiert, nicht 180° phasenverschoben.
     
  15. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 11.11.16   #15
    Rosinenverstoffwechsler;-)
     
  16. dabbler

    dabbler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #16
    Nah, aber der Salat war lecker. :-)

    Ernsthaft - das is ja nunmal wirklich nicht das gleiche und nicht nur Wortklauberei.
     
  17. alexanderjoseph

    alexanderjoseph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #17
    Rüschtüsch. Sorry für die Verwirrung.
     
  18. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 11.11.16   #18
    Doch... so lang du mir nicht erklärst, was du unter "phase" eines nicht-periodischen Signals verstehen möchtest

    ....uuuuund auf ein neues.....
     
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  19. alexanderjoseph

    alexanderjoseph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #19
    Spannend.
    Also:
    Phasenverschoben bedeutet eine zeitliche Verschiebung, Invertierung hat diese Zeitliche Verschiebung nicht? In einem periodischen System kann das Ergebnis von Phasenverschiebung und Invertierung das Gleiche aussehen haben.
    Kann eine nichtperiodisches System eine Phasenverschiebung haben? Beziehungsweise, was ist eigentlich die Definition von Phase? Hat sich ein Begriff eingebürgert, der in diesem Zusammenhang falsch ist? Handelt es sich hier nicht um "einfache" Interferenzen?
    Phasenverschiebung bei periodischen Systemen verstehe ich. Mir gelingt nicht die Übertragung zu nichtperiodischern Schwingungen.
     
  20. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #20
    du musst nicht gleich auf die 'Einladung' von Ede-Wolf hereinfallen :D
    bei symmetrischer Leitung ist das Signal der einen Ader gegenüber dem der anderen invertiert. Bunkt.
    damit wird auch gleichzeitig die Funktion deutlich - und warum komplizierter machen als es ist ? ;)

    cheers, Tom
     
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