Warum Silent Stage ?

Da würde ich sagen, dass es drauf ankommt. Es gibt Schlagzeuger, die mit einem akustischen Drumset bei Bedarf erstaunlich leise spielen können.
Nein, es kommt nicht drauf an. Silent Stage ist "Silent" Stage: wenn ich Gitarre in den Pult spielen soll, soll der Drummer auch in den Pult spielen! Die Technologie gibt es her.

(Meinen 150 Watt Röhrenamp an einer 4x12 Box kann ich auch so leise spielen, dass die Familie im Zimmer nebenan schlafen kann. ;) )
 
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Ich habe im Herbst mit meiner Band ganz oldschool mit mikrofonierten Amps bei einem kleineren Festival gespielt.
Jüngere Bands, die recht professionell unterwegs sind, haben das ohne Backline und inear gemacht. Auch gut.
Wo es für mich dann ein wenig spooky wurde, war, dass die den 2.Gitarristen, der nicht dabei sein konnte, einfach eingespielt haben. Dazu noch eingespielte Synthy Sounds, obwohl kein Keyboarder dabei war.

Dem Publikum war das egal und den Nichtmusikern ist das vermutlich gar nicht aufgefallen.
Aber da erreichen wir dann schon eine Grenze, die ich nicht überschreiten möchte.
Auch wenn´s für den Tontechniker fordender ist - ich will schon echte Musiker und echte Instrumente auf der Bühne haben.

Und was die Lautstärkewünsche des Veranstalters betrifft, muss der schon akzeptieren, dass Rock nun mal laut sein muss. Zwischen laut und spürbar und Gehörschaden ist ja noch einiger Platz.
Wenn du mal auf der Bühne das Publikum deutlich hörst, während gespielt wird, musst du dir schon Gedanken machen und Gehör verschaffen.😈

Vielleicht gehöre ich damit aber auch einer aussterbenden Spezies an.:(
 
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Ich denke auch, es kommt immer sehr auf die Situationen an und natürlich auch, wie gut man mit seinem Kram umgehen kann.

Wenn ich mir so einige kleinere bis mittelgroße Musik-Kneipen anschaue, dann ist Bühne doch oft = irgendwo in der Kneipe. ;-)
Die Höhe der Bühne ist ja auch oft sehr überschaubar, oder es gibt gar keine.

So auch hier unser örtlicher, eher Rock/Blues orientierter Musikschuppen, in dem die Zeit seit den 70/80 erfolgreich stillzustehen scheint. Kleine, leicht erhöhte Bühne. Max. 60,70 Leute direkt vor der Bühne, der Rest lümmelt an der Bar oder in zwei weiter hinter liegenden Bereichen herum.

Da braucht es oft keine "leise Bühne", sondern da will die Kneipe in einem bestimmten Bereich (maßvoll) beschallt werden. Klassische Amps werden da in der Regel nicht auch noch abgenommen. Der Cheffe vom Laden ist ein alter Hase, hat Ahnung, spielt selbst und schaut schon, dass alles passt.

Je nachdem, was ein Laden da zum "Lautmachen" stehen hat, entscheidet sich ja oft, was man denn so benutzen kann und möchte. Ein bekannter von mir spielt bei in kleinen Locations aber alles nur über einen FRFR und im Notfall geht noch ein bisschen was über die Anlage vom Haus.

Auf größeren "richtigen" Bühnen, ist das sicher nochmal eine ganz andere Nummer, aber auch bei dem letzten lokalen Open Air hier, war das recht unterschiedlich. Eine Band mit wirklich leiser Bühne im Sinne von, "wir spielen alle konsequent über IEM", war da in den Zwei Tagen aber auch nicht wirklich dabei.

Die Gitarristen waren auch ganz unterschiedlich unterwegs, mal der abgenommene HotRod, ein Amp über OX Box und IR, ein Amp1, aber auch viel digital.

In den letzten zwei Jahre davor hatte sogar mal einer einen recht dicken BadCat plus 4x12 auf der Bühne. Den hast du dann auch ohne PA unten gehört. :ROFLMAO: Das wurde dann aber auch recht schnell sinnvoll "reguliert".

Im kleinere Bereich sehe, bzw. "höre" ;-) ich hier in der Ecke kaum "leise Bühnen".
 
zu Pi‘s Post:

Und außerdem heißt das zum Thema: „Bin ich pseudo-professionell genug?“ oder „Sitze ich hoch genug auf dem Ross?“…
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Zum Thema Kneipe: 3 Mann Band? Kein Problem! Aber probier das mal zu sechst. Da kann man schon mal so in einer Ecke sitzen, dass man ohne IEM nichts mehr hört.
 
wir habe eine hybrid-lösung.
keine silent stage, aber gehen von den amps direkt ins pult, ohne mikros.

die amps sind voll aufgebaut und auch in funktion, aber sind so leise eingepegelt, daß sie nur als monitor für den musikanten dienen.
die drums sind stark bedämpft, leise becken, + vollabnahme über 8 kanäle +dezenter drummer sorgen für ausgewogenen klang.
FOH ist das was laut macht.
wir mischen uns auch selbst, von der bühne aus. beim soundcheck laufe ich durch den raum und teste den sound an verschiedenen stellen aus und stelle das per i-pad am mischpult ein.
ich verwende zwar in-ear, kann aber jederzeit auf monitore zurückfallen, weil die in betrieb bleiben, falls mal das in-ear streiken sollte. ich fühle mich beim singen mit in-ear etwas sicherer als mit monitor.....übe aber üblicherweise mit monitor die songs, statt mit in-ear.
 
Für mich und meine damalige Band war das Ziel und Problem, auf der Bühne möglich so zu klingen wie im Proberaum - weil das war der gewohnte Sound. Wir haben nach dem Besuch eines Audioworkshops mit einem Bühnentech eine Aufstellung für den Proberaum entwickelt, die wir live immer versuchten, nachzustellen.
Wenn es live "Hör-Probleme" auf der Bühne gab (z.B. Drummer hört Gesang oder Bass nicht), fühlte ich mich als Leadgitarrist unwohl, die anderen trafen zum Teil Einsätze nicht, weil sie den Sänger nicht hörten etc.
Im Proberaum hatte sich das alles perfekt eingespielt - wenn es live ungewohnt war, wurde es haarig.

Deshalb meine Schlussfolgerung: ich würde überall das selbe Konzept fahren, im Proberaum wie live. Und im Proberaum stelle ich mir in-Ear irgendwie unkommod vor, bei uns war das oft so ein Fließen zwischen Musik machen und Abhängen, auch mal den anderen zuhören, etc. Da fand ich das genau SO perfekt, jeder mit seinem Instrument und Verstärker und nur Gesang über PA. Da verkriecht man sich auch mal in seine Ecke und stellt am Amp rum und ist froh, dass nicht alles über die PA geht.
 
Ich bin der Meinung, dass man Silent-Stage, In-Ear-Monitoring und schlechten FOH-Mix nicht durcheinander bringen sollte. Deine Erfahrung war sicher letzterem geschuldet.
damit ist eigentlich alles gesagt.

oder?

ach, egal:
So ein Rock-Konzert war ja auch ein körperlichstes Erlebnis; man wollte die Musik nicht nur hören, sondern auch spüren!
geht doch auch bei silent stage:
wir spielen immer laut 😁, aber ich kann mich an einige gut gemischt shows erinnern, wo silent stage im Zuschauerraum gut geballert hat.
und da hab ich andererseits auch andere gesehen, ohne silence, mit amps, die waren einfach grotttig.

Hast Du nicht auch schon erlebt, dass die FoH Leute schon beinahe mit den Augen rollen, wenn sie eine Mikrofonierung / Abnahme eines Amps mit Box aufbauen müssen?
hmmm... eigentlich nicht. lesen die FoH-Leute vorher den stage rider? wenn man kompletter amateur ist, so wie ich, sind amps doch standard, finde ich.

Dann kommt auch öfter das Argument: Die Bühne sieht ohne Amps schöner und aufgeräumter auf!
hab ich noch nie gehört. die Bühne sieht dann halt leer aus, wo bleibt da die Ästhetik?
 
Nein, es kommt nicht drauf an. Silent Stage ist "Silent" Stage: wenn ich Gitarre in den Pult spielen soll, soll der Drummer auch in den Pult spielen!
Ich sag mal Jein....

Das stimmt wenn es sich um kleine Locations oder Gigs handelt bei denen die Band extrem leise sein soll (z.B. Chorbegleitung, Kirchenkonzert oder sowas).
Und auch @Bowhunter hat irgendwo zuvor erwähnt dass er "Silent Stage" dort als sinnvoll erachtet.

Aber es gibt auch das andere extrem von dem ich nach 20 Jahren Party- und Bierzeltmucke leidvoll berichten kann... das sind so diese Faschings/Oktoberfest etc. Auftritte die überwiegend in Festzelten oder Mehrzweckhallen statt finden. Wenn Du da eine partywütige 600-2000 köpfige Meute vor Dir hast liefert die schon eine Grundlautstärke dass es schon problematisch sein kann sich in Spielpause mit dem Bandkollegen zu unterhalten. Da ist es dann auch recht egal ob das Schlagzeug akustisch oder elektrisch ist. Aber ohne "Silent Stage" (oder sagen wir mal so: ohne Einsatz von InEar Monitor) braucht es da eine enorme Bühnenlautstärke um erstmal gegen die Grundlautstärke des Publikums anzukommen. Bei klassischem Monitoring kommt dann noch dazu dass sich jeder (verständlicherweise) etwas lauter hören möchte als die anderen und so schaukelt sich das Ding dann hoch.

InEar bzw. Silent Stage ist auch in diesen Situationen ein Segen einmal für die eigenen Nerven und das Gehör und der FOH Mann wird es auch danken weil er nicht noch das ganze Bleed von nahezu voll aufgedrehten Amps und Wedges auf den Mikros hat.

Ich persönlich hab mit InEar ähnliche Probleme wie @InTune - ich mag dieses Gefühl des abgeschottet sein nicht und brauch auch etwas bewegte Luft die mir ein gutes Spielgefühl gibt (wobei es mir dabei egal ist ob das von der eigenen Box oder von einem Wedge kommt - ich spiel eh schon seit Jahren nen Kemper live). Und ich will auch einfach mit den Musikerkollegen oder mit dem Publikum in der ersten Reihe kommunizieren können und nicht erstmal den Stöpsel aus dem Ohr ziehen müssen um überhaupt was zu vestehen.

Aber nach 20 Jahren hat's mir dann gedämmert dass es halt mit dem "klassischen Konzept" bei solcher Art von Gigs auch nicht mehr gehen kann (schon alleine um mein Gehör zu schonen, von Intonationsproblemen bei Gesang, Dynmik und Spielkultur will ich erst gar nicht anfangen) und ich hab dann Ende letzten Jahres mit der Partymucke kurzerhand aufgehört....

Andererseits mag eine Band vielleicht auch nicht ihr Monitoring-Konzept pro Gig anpassen. Spielste klassisches Monitoring und Amp Sound auf der Bühne bleibst wohl lieber dabei und umgekehrt spielen dann vermutlich auch die meisten "Silent Stager" das so egal ob sie nen Kneipen-Gig, ne Sonntags-Matineé oder ein Festzelt bespielen....
 
Deshalb meine Schlussfolgerung: ich würde überall das selbe Konzept fahren, im Proberaum wie live. Und im Proberaum stelle ich mir in-Ear irgendwie unkommod vor,
Machen wir so ohne Probleme, es sei denn die letzte Szene wurde im Pult nicht richtig gespeichert… 😉

Und wenn es die Location nicht anders hergibt, spielen wir auch mit Bühnenmonitor, oder mit Amps und nur PA…

Aber konstante (Hör-)Bedingungen sind einer guten Performance schon zuträglich…
 
... das sind so diese Faschings/Oktoberfest etc. Auftritte ... eine Grundlautstärke dass es schon problematisch sein kann ... Aber ohne "Silent Stage" (oder sagen wir mal so: ohne Einsatz von InEar Monitor) braucht es da eine enorme Bühnenlautstärke um erstmal gegen die Grundlautstärke des Publikums anzukommen.
...
InEar bzw. Silent Stage ist auch in diesen Situationen ein Segen
da stelle ich mir silent stage merkwürdig vor. für sowas dann doch eher InEar und klassische amps ohne wahnwitzige lautstärke.
 
Das Argument "wenn dann alle inkl. Schlagzeug" - jaha es ist nicht Silent auf der Bühne wenn Felle und Becken geschlagen werden und klingen, aber es ist "more silent" als wenn als wenn auch noch Verstärker auf der Bühne rumtönen. In der Kneipe sehe ich ja auch so, wenn das Schlagzeug den Raum füllt und der Rest "nur" aus den Boxentürmen seitlich der Bühne kommt klingt das nicht unbedingt natürlicher.
Aber einem GUTEN FOH-Mischer gibt man durch die Silent Stage erstmal mehr Möglichkeiten den Sound im Raum zu gestalten - das ist es mehr oder weniger.

Was ich wichtig finde: IEM muss von jedem Musiker neu gelernt werden, das eigene Signal, das Hörempfinden, da sind die Anforderungen schon etwas anders. Das gilt insbesondere für das Thema "jeder macht sich seinen Mix selbst" - das kann sehr geil sein, wenn genug Zeit zum Soundcheck da ist und jeder weiß was er tut. Was aber niemand im Publikum geil findet: wenn die Musiker auf der Bühne nach jedem Song zum Tablet gehen und hier und da noch an ihrem Sound schrauben.

Wo es für mich dann ein wenig spooky wurde, war, dass die den 2.Gitarristen, der nicht dabei sein konnte, einfach eingespielt haben. Dazu noch eingespielte Synthy Sounds, obwohl kein Keyboarder dabei war.

Dem Publikum war das egal und den Nichtmusikern ist das vermutlich gar nicht aufgefallen.
Aber da erreichen wir dann schon eine Grenze, die ich nicht überschreiten möchte.
Auch wenn´s für den Tontechniker fordender ist - ich will schon echte Musiker und echte Instrumente auf der Bühne haben.
Ich auch - wobei ich es auch akzeptiert habe wenn das restliche Publikum das anders sieht.
Und das ist ja ein Thema das durch IEM zwar leichter umzusetzen ist aber letztlich keine zwingende Verbindung dazu hat. Die 2. Gitarre auf die Wedges gegeben, ggf. ein Klick für den Backingtrack für den Drummer - geht auch. Halbplayback gab es auch vor IEM-Zeiten schon.
Als Musiker ist es bei uns so, dass ich digital spiele und unser zweiter Gitarrist oldschool analog. Das Problem bei der Gig-Größe, die wir spielen, ist einfach, dass jeder versucht, lauter als der andere zu sein, heißt, der Amp auf der Bühne muss so laut sein, um das Schlagzeug zu übertreffen (obwohl wir in Ear spielen!).
Je nach Größe der Bühne und Location kommen ja immer noch "mehr" Signale und Lautstärken dazu - wenn etwa jeder Musiker noch einen Floor-Monitor vor sich hat und da dann sagt "hier noch mehr Keys" "hier noch mehr Rhythmusgitarre", dann sind am Lautstärke-Wettrüsten ja nicht mehr nur Schlagzeug und Amps beteiligt...
 
Aber ohne "Silent Stage" (oder sagen wir mal so: ohne Einsatz von InEar Monitor) braucht es da eine enorme Bühnenlautstärke um erstmal gegen die Grundlautstärke des Publikums anzukommen.
Das ist der Fehler im Gedankenfluss. Die Gitarre muss nicht gegen das Publikum ankämpfen. Die Gitarre muss sich neben den Drums durchsetzen. Gegen das Publikum kämpft die PA.

Egal... Was ist denn deiner Meinung nach das Argument, warum der Drummer keine E-Drums direkt ins Pult spielen soll? Wo ist den das Problem? :ROFLMAO:
 
Aber es gibt auch das andere extrem von dem ich nach 20 Jahren Party- und Bierzeltmucke leidvoll berichten kann... das sind so diese Faschings/Oktoberfest etc. Auftritte die überwiegend in Festzelten oder Mehrzweckhallen statt finden. Wenn Du da eine partywütige 600-2000 köpfige Meute vor Dir hast liefert die schon eine Grundlautstärke dass es schon problematisch sein kann sich in Spielpause mit dem Bandkollegen zu unterhalten. Da ist es dann auch recht egal ob das Schlagzeug akustisch oder elektrisch ist. Aber ohne "Silent Stage" (oder sagen wir mal so: ohne Einsatz von InEar Monitor) braucht es da eine enorme Bühnenlautstärke um erstmal gegen die Grundlautstärke des Publikums anzukommen. Bei klassischem Monitoring kommt dann noch dazu dass sich jeder (verständlicherweise) etwas lauter hören möchte als die anderen und so schaukelt sich das Ding dann hoch.
Oder man nutzt es zu seinem Vorteil ;-)
ich habe von einem Toni mal die Legende gehört (wie gesagt nur von ihm, keine Ahnung über den Wahrheitsgehalt) dass Jürgen Drews für seine Vollplayback-Auftritte immer eine Monitor-Anlage mit absurd hoher Leistung geordert hat und die dann auch ordentlich ausgefahren wurde. Vorteil: selbst die stark alkoholisierten unter den Zuhörern die es lustig fanden mal auf die Bühne zu klettern haben bei der Lautstärke am Bühnenrand die Lust verloren
 
Mit Luve Drummer auf der Bühne, müssen die ersten Reihen auch den Rest sauber dazu gemischt bekommen, was einen gewissen Anspruch an den FOH und das Setup stellt.

In der typischen Kneipe wollen die vorne Konzert und hinten Schwätzen. Eigentlich braucht es da nur für Gesang/Keys eine PA … in die Tiefe des Raumes willst du ja eigentlich nicht.

Mein Band Mix orientiert sich dann an - Würde ich ein Stereo Paar Mikros vor die Bühne stellen, hätte ich dann einen brauchbaren Mix? Und dann ist es unsere Disziplin, die das möglich macht.

Gruß
Martin
 
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Zum Thema Kneipe: 3 Mann Band? Kein Problem! Aber probier das mal zu sechst. Da kann man schon mal so in einer Ecke sitzen, dass man ohne IEM nichts mehr hört.
Sicher, je nachdem wie die Situation so ist, kann das schon mal sein. Da ist IEM dann sicher Gold wert, sofern da denn der Mix stimmt, oder man das ggf. selbst in der Hand hat.

Umgekehrt: 2 x Gitarre, Keys, Percussion, Bass, 3 Bläser, mehrere der Leute singen. Ging auch ganz klassisch in einem eher kleinen Gitarren-Showroom. Angenehm leise, aber auch laut genug.

Kommt halt immer auch sehr auf die Umgebung und Situation an.
Manchmal vielleicht auch mit Disziplin. ;-)
 
Ich finde es kommt darauf an. Ein kleines Jazz- oder Blues-Trio kann sicher auch mit Amps spielen. Ich spiele derzeit in einer Band mit z.T. 3 Gitarren, 1 Keys, Bass und Drums und da geht nur noch In-Ear. Alles andere ist Murks, wenn es nicht zu 100% durch einen guten FOH-Mischer geregelt wird. Auch professionelle Bands, die noch auf richtige Verstärker schwören, nutzen doch alle Plexi-Shields vor dem Cab, um die Lautstärke im Zaum zu halten.
Lass irgendwem die volle Kontrolle über die eigene Lautstärke und der Sound ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Grütze...
 
Über D.I. bzw. Rec. Out?
Und dann noch über eine Boxensimulation / IR?
das signal der amps wird am loop abgegriffen und per IR boxensimulation an die PA gesendet.
die IRs sind selbst erstellt um den exakten sound der verwendeten boxen einzufangen.
 
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Ende der 90er auf der Queensryche Promised Land Tour: Schlagzeug hinter Plexiglas, Amps unter der Bühne: Silent Stage. Wahnsinns guter Sound, im Vergleich zu dem, was ich sonst so erlebt hatte.

Wir haben 2025 als neu gegründete Band sehr schnell entschieden: Wier spielen mit InEars und silent stage. Wir wollen noch länger Musik machen und genießen können, deshalb ist uns das Gehör einfach wichtig.
Als wir unseren ersten Gig gespielt haben, hat eine andere Band vor uns gespielt mit Amps auf der Bühne. Die Zuschauer sagten uns hinterher: Ihr hattet einen viel besseren Sound.

Ich denke, es ist alles Gewöhnungssache. In den InEars kann ich mir die anderen Musiker so einstellen, wie ich sie brauche: Bass (ich) in die Mitte, die Gitarren links und rechts. So einen guten Monitorsound bekomme ich sonst nicht.
 
Egal... Was ist denn deiner Meinung nach das Argument, warum der Drummer keine E-Drums direkt ins Pult spielen soll? Wo ist den das Problem? :ROFLMAO:
Da würde ich jetzt für unsere Band antworten - weil es schxxxxe klingt! Ob das bei unserem Drummer am Alter des E-Sets liegt, oder an seinem begrenzten Interesse sich mit dessen Einstellungen und Feinheiten zu beschäftigen, kann ich nicht sagen…
 
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