Was gebt ihr für eure Bässe aus?

  • Ersteller huntertech
  • Erstellt am
... "Klingt auch sehr gut und mein Versicherungsvertreter und ich sind deutlich entspannter."...
gut, dass wir bass spielen. kleine vierstellige summe für´n "wahnsinnsinstrument", über macken keinen kopp machen und die versicherungspräme lieber versaufen! :D

@huntertech: den marleaux oder wal kauft man sich kaum vom taschengeld oder lehrlingslohn, klar. das wäre vll. für den einen oder anderen die motivation, ´nen einträglichen job zu erlernen und/oder ordentlich zu knüppeln ... :gruebel: vll. sieht und hört man deswegen mehr mucker mit relativ "bescheidenem" gear? ;)
 
Ich meinte das mit der Motivation eher so: Momentan muss ihr mir einfach aufgrund meines Lernstandes sagen, dass - selbst wenn ich das Geld hätte - ich so einen Bass niemals "ausfahren" könnte. Also muss und will ich weiterkommen. Ob ich mir dann später wirklich sowas kaufe, ist wieder n anderes Bier :D
 
@Ochsenblut: Sowas finde ich dann irgendwo schon schade. Ich meine, eine 8000€-Geige zum privaten Üben und das Flohmarkt-Holz für Auftritte? Passt für mich irgendwie wenig zusammen. Instrumente sind zum Spielen da :)
Nö, dass ist einfach nur schlau. Sie weiß eben, wie es auf Bühnen der U-Musik zugeht. Rauch, Bier, Schweiß, Nebelmaschinen, Kollisionen. Für die E-Musik (E wie ernsthaft, nicht wie elektrisch) verwendet sie i.d.R. das wertvolle Instrument. Es ist schon ein Unterschied zwischen Clubbühne und Orchestergraben. Hinsichtlich der erwarteten Qualität der Musik einserseits aber auch hinsichtlich der Vorsicht beim Umgang mit Instrumenten andererseits.
 
Achso, habe das so verstanden, dass die teure Geige grundsätzlich nicht öffentlich genutzt wird. In dem Falle hab ich nichts gesagt :D
 
Ok, hab das auch erst so verstanden, dass das Instrument aufgrund des Preises nicht aus dem Haus kommt, das hätte ich auch nicht nachvollziehen können. Bei Bässen ist das eh etwas anderes. Da zahlt man ja Aufpreis für Instrumente, die möglichst alt und abgeranzt aussehen. Das würde ich z.B. nicht tun, ich kann mein Instrument ganz alleine mit Macken versehen.:weep:
 
Da zahlt man ja Aufpreis für Instrumente, die möglichst alt und abgeranzt aussehen. Das würde ich z.B. nicht tun, ich kann mein Instrument ganz alleine mit Macken versehen.:weep:
Yep, sehe ich genauso.
 
Ich meinte das mit der Motivation eher so: Momentan muss ihr mir einfach aufgrund meines Lernstandes sagen, dass - selbst wenn ich das Geld hätte - ich so einen Bass niemals "ausfahren" könnte. ...
das kommt auf den Kontext an:
für einen virtuosen Solisten mag das gelten - in der Band (oder wenn man was für einen 'Track' einspielt), ist es eher Nebensache
du würdest dich vermutlich wundern, wieviele 'Anfänger' sich ein (sagen wir mal) Edel-Instrument kaufen...
um dann relativ schnell festzustellen, dass sie mit einem 'einfachen Brett' viel glücklicher werden
(ich habe selbst 2 in der Ecke stehen, die zwar nicht exorbitant teuer waren - aber technisch ein durchaus hohes Niveau haben)
spielen tue ich nur noch auf 3 Precis und einem Jazzbass - keiner hat mich über 500 Euro gekostet (incl Fracht aus USA)
Soundmässig decken genau sie das ab, was ich mir vorstelle
ich 'customize' aber in hohem Masse selbst: PU, Saiten, Hals und Body werden optimal aufeinander eingestellt
das ist bei Leos Stabilbaukasten selbst für Grobmotoriker kein Thema... :D
ich würde mir unter Umständen schon ein vintage Original kaufen
(wenn ich halbwegs sicher sein kann, dass er nicht aus Teilen zusammengestückelt ist - das mach' ich ja selbst schon)
... und wenn das Geld gerade übrig wäre (könnte 5-stellig werden)
aber das hat mit 'Spielen' absolut nichts zu tun, es ist einfach der Spass an der Sache, vielleicht etwas Geldanlage...
die positiven Eigenschaften der vintage Instrumente finden sich auch in deutlich neuerer Ware - wenn man darauf achtet ;)

cheers, Tom
 
ich 'customize' aber in hohem Masse selbst: PU, Saiten, Hals und Body werden optimal aufeinander eingestellt
Inwiefern "einstellen"? Reden wir jetzt von richtigem einstellen oder von "Ich ersetze einfach alles, was mir nicht passt"? :D


Ich hoffe, ein bisschen Themaabweichung ist in der Plauderecke erlaubt...
 
im Prinzip mache ich nichts anderes, als jemand der zu seinem Bass-Bauer geht und sagt: ich stell mir das so und so vor
aber: ich habe die Teile alle schon da :p
ich kaufe die Bässe nach einem bestimmten Schema (was für mich funktioniert)
und bekomme eine 'funktionierende' Grundsubstanz - die Feinheiten hört man natürlich erst (nach Kauf) vor Ort

Rounds: d'Addario EXL, DR Sunbeams, Thomastik Powerbass,
Flats: Thomastik JF344, Labella 720FL und 760 FM, DR Flats (unbekannt), d'Addario Chromes 105
PUs: Quarterpounder, Dimarzio 122p, American Vintage, Fender 62 Replacement, Squier Mexico, Noname
(die Hälse passen weitestgehend auf die diversen Bodies)
die Kombinationen werde ich jetzt nicht multiplizieren... :D

natürlich muss die Brücke passend justiert werden, Halswinkel, Krümmung....
nach einiger Zeit kann man das Potential einer Veränderung ganz gut abschätzen - erlebt aber auch Überraschungen

cheers, Tom
 
Dann weiß ich ja, an wen ich mich wenden muss, wenn ich mal etwas modden will :D
 
Vorsicht - das 'Grobmotoriker' stand da nicht ohne Grund... :p
aber du kannst ja mal in das letzte Ergebnis hereinhören, der Bass hat $320 gekostet (iirc)
die Aufnahme ist völlig unbearbeitet direkt in einen Mix gewandert - kein EQ, keine Kompression
nix tiefschürfendes (sollte eigentlich nur die PU/Saitenkombination dokumentieren), ist aber ein halbwegs dichter Sound geworden
Geschmäcker sind verschieden, aber für meinen sitzt der Bass so wie er ist schon ziehmlich gut...
was will ich mehr ?
von mir aus kann ja jemand die Linie auf einem Custom Shop Preci (zB Pino Palladino Signature) einspielen... ;)
(auf einem iPad oä, ohne Avalon U5 - für die Feinheiten muss man's leider runterladen, Soundcloud verschleiert einiges im Stream)

cheers, Tom
 
Die Frage ist, wie der Bass vorher klang...
 
natürlich auch gut - aber anders...
der Bass kam mit Quarterpounder PUs und hat einen erbärmlich schiebenden Body
die QPs betonen das und mit den d'Addario EXL kamen noch giftige Hochmitten rein (imho over the top)
folglich bekam er die 'milderen' Fender 62 replacement PUs und LaBella Flats - und machte seinen Job
das müsste davon sein
da ich ihn verkaufen wollte habe ich die ungeliebten PUs und einen noch vorhandenen Fender Hals draufgeschraubt
bringt mehr als ein Squier Decal auf der Kopfplatte und viele mögen die QPs
(so sind wir zumindest fast beim Thema) :p
weil das aber ein recht schlanker Hals war, hab ich mal die Thomastik Flats zum Testen genommen...
und das war halt die Überraschung: mit denen waren die Quarterpunder gar nicht mehr so ätzend :eek:
da sich herausgestellt hat, dass der Hals wohl ein äusserst exotisches Griffbrett hat (Thema)... behalte ich ihn lieber :D

cheers, Tom
 
Also ich finde die Quarterpounder-Version besser :D
Ich glaube, das wäre nichts für mich. PUs austauschen wäre wohl das höchste der Gefühle...

Edit: Ich glaube, über den Mehrwert in Sound und Bespielbarkeit hat jeder hier jetzt seine Meinung gesagt, so unterschiedlich sie auch sind. Aber rein optisch... Also wenn ich sowas hier sehe, klappt mir echt die Kinnlade runter (vom Prinzip her meine ich, die speziellen Modelle da sind ja größtenteils Mist :D )
 
Zuletzt bearbeitet:
vom Design her :great:
wesentlich gelungener als seine 'klassischen' Exemplare mit dem Holzammoniten am oberen Horn :D
auch technisch wirklich gut gelöst - das Stimmteil hinten ist äusserst komfortabel und präzise
keine double ballends erforderlich, richtig grosse Feststellschrauben...
ich nehme an, der Ton wird dem entsprechen - vermutlich nicht meine Tasse Tee
apopos Sound: das Beispiel mit den Quarterpounders ist einer fast unspielbaren Saitenlage abgetrotzt
der erhöhte physische Einsatz macht sich durchaus bemerkbar - das money-Riff wirkt dagegen richtig schlaff

cheers, Tom
 
apopos Sound: das Beispiel mit den Quarterpounders ist einer fast unspielbaren Saitenlage abgetrotzt
der erhöhte physische Einsatz macht sich durchaus bemerkbar - das money-Riff wirkt dagegen richtig schlaff
Komme nicht ganz mit...
 
am 7. Bund steht die E-Saite 4mm über dem Stäbchen, das spielt sich nicht von selbst
muss man schon etwas 'reinlangen', entsprechend wird der Ton aber auch 'dicker', weil mit mehr Schmackes
hier war die Saitenlage purer Zufall - sonst oft typisch für ein Billig-Instrument.
kann aber uU den Ton auch 'verbessern', so man es an den Fingern aushält...

cheers, Tom
 
Achso :)

Ja, immer diese Kompromisse die man eingehen muss... leichteres Spielen oder kräftigerer Ton. Wie kommt's, dass du das noch nicht "korrigiert" hast?
 
wer bin ich schon ? (auf dem Gebiet) ...
wenn ich da vorsichtig an Herrn Pastorius und seinen 'Bass of Doom' erinnern darf...
letzterer hat bei jedem (der ihn mal in die Hand bekam) nur Fassungslosigkeit hinsichtlich der Bespielbarkeit hervorgerufen
und doch hat Jaco damit Bass-Geschichte geschrieben - und gespielt als wenn's nix wäre
(ich weiss nebenbei nicht mal, ob der Hals da auf Dauer draufbleibt - würde es aber auch als 'Charakter' akzeptieren)

cheers, Tom
 
Menschen gibt's...
Aber bevor das zu OT wird, würde ich vorschlagen, wir warten einfach ab, ob jemand noch etwas zum Thema sagen möchte :)
 

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