Kaufberatung zweiter Bass

von Tur Faroth, 08.06.19.

  1. Tur Faroth

    Tur Faroth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.06.19   #1
    Hallo zusammen!

    Nachdem ich bisher auf meinem Anfänger-Bass gespielt habe, soll jetzt endlich ein neuer her. Vielleicht kann mich ja der eine oder andere von euch bei der Entscheidungsfindung unterstützen
    :)

    Aktueller Stand

    Mein Bass ist ein billiger Anfänger-Bass - ich glaube Epiphone - mit einem Splitcoil-Pickup (Passiv).

    Als Amp habe ich einen tc electronics BG250 (auch gerne Meinungen dazu!)


    [​IMG]

    Ich spiele in einer (Hobby-)Band mit Gitarre, E-Piano, Schlagzeug, Trompete und 2x Gesang. Wir spielen hauptsächlich Rock, ab und zu aber auch mal was swingigeres.

    Meine Fähigkeiten/Technik halten sich in Grenzen, daher habe ich auch noch nicht "meinen Sound" für mich entdeckt. Das will ich aber in Zukunft ändern, also mehr üben und an der Technik arbeiten :rolleyes:

    Der neue Bass

    Heute war ich den Tag über im MusicStore in Köln und habe einiges an Bässen angespielt. Daraus konnte ich bereits ein paar Wünsche/Anforderungen an den neuen Bass herausfinden:

    Budget: ca. 700-800€ (max. 1000€)

    Der Hersteller ist mir relativ egal, mir ist aber wichtig, dass die Verarbeitungsqualität sehr gut ist.
    • Vor dem Antesten fand ich z.B. LTD vom Aussehen her ganz nett, allerdings hat mich heute die Qualität nicht überzeugt.
    Beim Anspielen habe ich gemerkt, wie genial ich eine weitere tiefe Saite finde, daher sollte es Stand jetzt ein 5-Saiter werden.
    • Ist mein Verstärker für die tiefere Saite gut genug?
    • Oder würde es Sinn machen, hier auch in einen besseren Amp zu investieren und dafür beim Bass etwas zu sparen?
    Vom Sound her war ich von Humbucker-PUs positiv überrascht, allerdings nicht als einzigen Tonabnehmer.
    • Gut fand ich eine Mischung aus Singlecoil + Humbucker.
    • Da ich bisher nur einen einzelnen Splitcoil hatte, würde ich jetzt gerne mind. einen Singlecoil haben.
    • Wichtig ist mir hier vor allem, flexibel im Sound zu sein, ich möchte mich da (noch) nicht festlegen.
    Aussehen und Design
    • Am liebsten Holz-Farbe oder mit erkennbarer Holz-Maserung
    • Möglichst dunkel und eher matt als glänzend
    • Wenn nicht holzfarbig, dann am liebsten Richtung dunkelrot
    • Bzgl. Hersteller haben mir hier Sandberg, Ibanez und ESP am besten gefallen

    Am besten gefallen hat mir heute neben den etwas zu teuren Sandbergs der Ibanez SR655E-ABS gefallen

    [​IMG]

    Das war erst mal alles was mir einfällt, danke schonmal für jegliche Unterstützung!
     
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  2. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 08.06.19   #2
    Mein Favorit in dieser Preislage ist der Ibanez BTB 675. Die BTBs haben einen etwas breiteren Hals als die SR-Serie, ist aber vergleichbar vielseitig. So nutze ich z.B. den EQ meiner BTBs fast niemals, sondern mache alles mit dem Balanceregler zwischen den beiden Pickups und der Anschlagsweise.

    Das hier ist mein erster BTB, ein wirklich tolles Instrument: https://www.promusictools.com/ibanez-btb675-ntf.html
    Dann gibt es in dem Preisrahmen des von Dir verlinkten Basses noch dieses BTB-Modell hier, aber mit dem Mahagonikorpus klingt es etwas weicher (ich habe ein ganz ähnliches Modell, nur mit anderer Decke): https://www.thomann.de/de/ibanez_btb845v_abl_workshop.htm
     
  3. Gast 2617

    Gast 2617 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.19   #3
    Siehe Bild. Zuerst das positive - der Winkel zwischen "corps" und "horn" ist nicht falsch (grüner Bereich). Das könnte gut auf dem Bein liegen beim Üben im Sitzen. Zum Glück hat man aber den roten Bereich - so kann und wird der Bass immer auch flupps herabrutschen. Wenn es dann mit dem Spiel nicht so klappt, darf man immer wieder zurechtrücken. So ganz erschließt sich mir die Bedeutung des orange markierten Bereichs nicht. Warum ist dort der "corps" angeschärft worden? Soll damit die Durchblutung des Beines gehemmt werden, damit man es sich nicht zu bequem macht?

    Dann hat man noch den Ibanez EDA900 in blau drunter. Nun ... eine Führung für den Daumen der Schlaghand (links), eine Aushöhlung für's Ploppen (rechts), Beinauflage - schau selbst.

    Klar muss ein Bass was hermachen. aber man sollte damit auch üben wollen dürfen, meine ich. Der EDA hat damals glaube ich so 1000Mark gekostet - mit sau-fett klingendem Piezo dabei. Ibanez hat dieses "spaceship" nicht verkaufen können ... der redneck sagt "over-engineered" dazu? De Grundidee stammt denn auch von einem Schweizer, so ein richtiger Instrumentenbauer. Kein Imitator. Irgendwie traurig auch. Kam aber wieder, siche Rick Toone, Orchid Bass ( http://toone.typepad.com/.a/6a00e39826b289883301b8d2dde275970c-800wi ) ab 4k Euro.

    Beinschere.jpg EDA.jpg
     
  4. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.06.19   #4
    Ich kann Dich beruhigen - diese "Anschärfung" des Korpusses verursacht lediglich ein paar Millimeter Verlust in der Korpusdicke - vielleicht 5mm. Den Grund für diese Designentscheidung kenne ich nicht, ist mir aber auch egal (ist mir tatsächlich in zehn Jahren noch nie bewusst ins Auge gefallen). Der BTB lässt sich sowohl am Gurt als auch im Sitzen sehr gut spielen, und ich spiele diese Bässe (ich habe drei BTBs) oft und gerne im Sitzen. Die Entwicklung des Schweizer Instrumentenbauers in allen Ehren, ist sicher toll, aber das ändert nichts daran, dass die BTBs (und meiner Meinung und Erfahrung nach insbesondere der BTB 675) spitzenmäßige Instrumente sind für den Preis.
     
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  5. Gast 2617

    Gast 2617 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.19   #5
    Vielen Dank für Deine Einschätzung. Hier sieht man, die Rückseite ist nicht angespitzt =>

    https://encrypted-tbn2.gstatic.com/...qfHwvlPxE2BW1I5H7gM5Y05LmrTxJK-nzmmg&usqp=CAc

    Tja, das Design. Meinem Geschmack entspricht es ja nicht, irgendein Holz mit irgendeinem anderen Holz zu laminieren. Und die Hörner - nein ich glaube nicht, dass ein Unbedarfter mehr vom gehörnten Design hat, als er von einer richtig gemachten Beinauflage hätte.

    Jedenfalls scheint der Zug im Massenmarkt abgefahren. Auch Ibanez hat mit dem unmittelbaren Nachfolger EDC xyz a) Piezo aufgegeben, und b) steht der neu positionierte TA jetzt in der Daumenführung, und c) die richtigere Beinauflage ist auch weg, siehe =>

    https://cdn.shopify.com/s/files/1/0...-83cd-40c8-9e85-505d59a5f524.jpg?v=1544920099

    Warum ich richtig von falsch unterscheide? Ich muss das mal woanders erläutern, gerade auch für 5er. Nur als Anekdote, viele freie Instrumentenbauer, wenn sie nicht das Traditionsdesign kopieren, suchen nach Lösungen für ein vieleicht unvorhandenes Problem? Man sollte sie schnell informieren ...

    An den Fragenden schließlich: Viel Spaß beim vielen Üben, wie Du es ja vorhast, mit Deinem Neuen, viel Glück!
     
  6. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.06.19   #6
    Ich würde mit dem Kauf eines weiteren Instruments warten, bis einigermaßen klar ist, wohin die Reise gehen soll (du schreibst ja, dass du "deinen Sound" noch nicht entdeckt hast) - zumal du am vorhandenen Bass anscheinend nichts Konkretes auszusetzen hast.

    Im Übrigen habe ich schon gestutzt, dass da jemand nicht zu wissen scheint ("ich glaube Epiphone"), auf welchem Instrument er spielt...
     
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  7. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.19   #7
    wenn ich das mit den dir momentan vorschwebenden Modellen (vor dem inneren Ohr) abgleiche, wird man dich und 'deinen Sound' vermutlich gut raushören.
    Aber genau dadurch besteht auch die Gefahr, dass der Bass den Mix eher aufbricht, als sich gut einzufügen.
    'Bass-Sound' interessiert eigentlich niemanden im Publikum - da geht es mehr um Groove und Gefühl.
    Ich weiss nicht, wie dein Epiphone im Detail aufgebaut ist, aber der 'splitcoil' ist eine ausgesprochen bewährte Konstruktion - effektiv (bzw rein technisch) ist das übrigens ein Humbucker.

    Für deinen individuellen Sound kannst du (nur) mit der passenden Saitenwahl deutlich mehr bewegen als mit einem x-beliebigen Amp.
    Der/die Speaker haben dagegen wiederum einen immensen Einfluss.
    Möglicherweise hast du bereits alles was du brauchst - lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen, weil es um die Kombination des Instruments mit Amp und Box geht.
    Ich habe einige k€ in solchen Sachen versenkt und bin am Ende beim simplen Splitcoil gelandet.
    (bin da im Grunde mit der gleichen Idee wie du herangegangen) ;)
    Tipp: höre dir auf YT mal isolierte Basslines von bekannten Klassikern an - für sich klingen die manchmal erschreckend bescheiden - aber im Kontext rocken sie das Haus...
     
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  8. MrC

    MrC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.19   #8
    Nach der ganzen BTB-Diskussion mal zurück zu den Anliegen des TE:

    - Amp: ich habe zwei BG 250-115 (einmal Mk I, einmal Mk II), die taugen als Allzweckwaffe, auch für Fünfsaiter, durchaus was. Wenn Du Dich Amp-mäßig DEUTLICH besser aufstellen willst, reicht es nicht aus, beim Bass ein oder zwei Hunderter einzusparen. Das aufzurufende Preisschild ist dann schon ein ganzes Stück dicker. Und sobald Du Amp und Box trennst, wird's nochmal teurer ... von daher würde ich jetzt beim Bass nicht unbedingt Abstriche machen, sondern mir etwas Gutes zulegen und dann auf ein späteres "ordentliches" Amp-Upgrade hin sparen. (Meine Traumkombi für 5-Saiter wäre ja 212er plus 118er mit entsprechendem Amp davor, aber das ist halt leider noch in weiter Ferne ...)

    - Instrument: an dieser Stelle möchte ich Dir einen Tipp ans Herz legen: achte darauf, ob der Bass zu Dir "passt". Sprich: Bespielbarkeit. Da sind Vorlieben und anatomische Voraussetzungen halt sehr unterschiedlich. Ich z.B. habe recht kleine Hände, mir kommt ein schlanker Hals entgegen. Andere mögen mehr "Fleisch" bzw. Holz unter der linken Hand. Nur: wenn sich der Prügel einfach nicht einfach und locker bespielen lassen will, dann nützt Dir der tollste Hammer-Sound nix. Da wirst Du auf Dauer keinen Spaß mit haben.

    - noch einmal Instrument: was gerne unterschätzt wird: Mensur und String Spacing, also Saitenabstand (meist an der Brücke gemessen). Viele Fünfsaiter haben eine 35"-Mensur oder auch drüber, manche haben einen gegenüber dem viersaitigen Modell verringerten Saitenabstand. Muss kein Problem darstellen, kann es aber, wenn Du z.B. häufig zwischen 4- und 5-Saiter wechseln willst. Oder für alle Freunde der dicken Daumen-Fraktion, denen ein engerer Saitenabstand einfach nicht genügend Platz für die Finger zum Saite anreißen lässt.

    - konkrete Empfehlungen: eigentlich müsste ich Dir den 5-Saiter meines Human Base-Basses empfehlen, der liegt beim Store allerdings bei 1555 Euronen ... vielleicht wirfst Du noch einen Blick auf den Yamaha TRB 1005, das ist ein tolles und vielseitiges Instrument. Ist übrigens mit zwei Single Coils ausgestattet, im Humbucker-Gehäuse ist ein Dummy Coil zur Brummunterdrückung. Die Ibanez SR sind bekannt - manche würden sagen: berüchtigt - für ihre sehr schlanken Hälse, hier gilt das Thema mit dem Saitenabstand zu beachten: 16,5 mm gegenüber "Standard" 19 mm beim Viersaiter ist halt schon ein Unterschied. Die BTBs mag ich auch (hab auch zwei Stück davon), aber da hat Jo aka mix4munich schon Einiges dazu geschrieben. Cort könnte noch ein Antesten wert sein, einer der größten Produzenten überhaupt (auch für andere Marken). Allerdings wird den in vielen Ibanez- und Cort-Modellen verbauten Bartolini Mk1 mangelnder Charakter im Sound vorgeworfen, aber das kannst nur Du selbst beurteilen.

    - Wenn gebraucht in Frage kommt, allerdings relativ selten im Angebot: Ibanez BTB775 oder Cort A5 Artisan Ultra.

    - A propos Ibanez: die haben ihre BTB-Reihe ziemlich umgemodelt, den von mix4munich empfohlenen 675er gibt's im aktuellen Programm nicht mehr. Als Restbestand evtl. noch zu haben (so hab ich meinen BTB700 auch bekommen).

    Bässte Grüße

    MrC
     
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  9. mix4munich

    mix4munich Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 09.06.19   #9
    Ah, der BTB 775 - optisch ein wahrer Leckerbissen. Den habe ich nicht gekauft, weil der Hals für meinen Geschmack zu dick lackiert war - bei Bässen fühle ich gerne das Holz des Halses, und das war beim 675 und beim 785, den ich später statt des 775 gekauft habe, der Fall. Ein persönlicher Spleen von mir halt...

    Den Cort A5 habe ich vor kurzem angespielt - klein, leicht, wendig, erstaunlich fett. Sehr bequem zu spielen, wenn das geringere Stringspacing einem liegt. Der Bass jedenfalls ist gut.
     
  10. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.19   #10
    Mit einem Ibanez aus der Soundgear (SR)-Reihe machst du auf jeden Fall nichts verkehrt. Die gelten (zurecht) als anfängerfreundlich, weil gut bespielbar, vielseitig im Sound und mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Und ich kenne durchaus erfahrene Bassisten, die bei ihrem Soundgear geblieben sind. Also wenn du ihn optisch schön findest (nicht unterschätzen - auch wichtig!) spiel ihn an, und wenn er sich gut anfühlt, go for it!
     
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  11. Herr Lilly

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    Erstellt: 10.06.19   #11
    Ich finde dein Stichwort "flexibel" ganz wichtig- wohin die Reise gehen soll ist also noch nicht ganz eindeutig. Für 1200 bekommst du ein - meiner Meinung nach - gutes Setup mit dem du für alles gerüstet bist.

    Yamaha TRBX 505
    Bugera Veyron T
    FMC 112 MN2 Box

    Damit kommt man überall klar und du bist soundmäßig flexibel. Und transportabel ist es auch noch...
     
  12. Gast 2617

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    Erstellt: 11.06.19   #12
    Mir wurde mit einiger Vehemenz mitgeteilt, dass ein 12-Zöller, respektive im Doppelpack gleichwertige 8-Zöller für letztlich nichts ausreichen täten. Der Yamaha stört mich in der Liste aber am meisten. Ich hatte den mal als 4er, und ich fand den schrecklich. Grund ist, dass der "Korpus", der ja eigentlich nur ein Brett, eine Planke ist, zwar hübsch 3-D-ausgefräst ist, aber partout nicht auf dem Bein Platz nehmen will. Ob dann die box für 5er (das tiefe H bei 30Hz) ausreicht, ob der Verstärker ein subsonic (aka thumpinator) an Bord hat, will ich jetzt auch gar nicht recherchieren ...

    Die box macht den sound praktisch allein, das Instrument muss gut zu handhaben sein. Letzteres sehe ich mit dem Yamaha leider gar nicht.
     
  13. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #13
    Wo ist denn hier der Vorteil gegenüber dem schon vorhandenen TC-Combo?

    Ich kann mir übrigens durchaus vorstellen, dass 1x12 reicht für Rock mit Tendenz zu Swing. Bei der beschriebenen Bandkonstellation sollte sich für den Bass doch frequenzmäßig ein schönes Plätzchen im Bandsound finden lassen, vor allem mit einer 12er-Box.
     
  14. Herr Lilly

    Herr Lilly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #14
    Die Topteil-Box Kombi ist einfach praktischer finde ich. Bei Auftritten mit mehreren Bands stellt ja meist jemand eine Box, da muss man dann nur eben sein Top raufstellen. Und das Top passt in jede Tasche rein. Wobei der tc natürlich sehr ähnlich dem meines Vorschlages ist.

    Zum Yamaha - ich habe selten einen Bass in der Hand gehabt, mit dem ich sofort problemlos zurechtkam wie mit dem Yamaha TRBX 505. Klar ist der Massenfertigung und natürlich ist das alles immer eine individuelle Geschichte, welches Instrument zu einem passt. Aber hier gibt es ja Empfehlungen und durch diese durchprobieren sollte man ja nach Möglichkeit selber im Laden. Der Yamaha ist vom Sound sehr flexibel, angenehm leicht und hat ein gutes Handling. Das mit dem im Sitzen spielen ist natürlich ein Argument, ich steh halt lieber beim Üben und kann dazu nichts sagen.
     
  15. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #15
    Aber der TC wiegt 16 Kilo. Das ist also vom Auto zum Bühne eh ein One-Walk inklusive allem. Und eingebautes Stimmgerät (für 5-Saiter!) sowie die Toneprint-Presets sind schon eine gute Ausstattung. Da seh ich jetzt prinzipiell keinen dringenden Veränderungsbedarf - schon gar nicht quasi 1:1, nur um da eine Top/Box-Kombi draus zu machen. Dann würde ich eher das Geld in einen neuen Bass investieren, und abwarten, bis sich Amp-technisch herauskristallisiert, ob es in eine andere Richtung gehen soll und wenn ja, in welche (andere Speakergröße, mehr Membranfläche, Röhrentop...). Dann kann man gleichzeitig den möglichen Umstieg auf Top/Box mitdenken.
     
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    Erstellt: 11.06.19   #16
    Vielen Dank für diese Relativierung. Der Y ist eben eine Kopie des Traditionsdesigns. Wer damit angefangen hat, kann sich kaum noch auf Anderes einstellen (und umgekehrt ;-). Du hast völlig Recht: ausprobieren.
     
  17. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #17
    Das trifft dann ja wohl auf die große Mehrheit der Bassisten zu. Wieso ist das also ein Problem? Ich glaub, mir ist noch nie ein Bass vom Schoß gerutscht - außer vielleicht ein T-Bird.
     
  18. Gast 2617

    Gast 2617 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #18
    Mir ist der Y immer vom Bein gerutscht. Ich bin aber auch nicht gerade ein Verfechter der Tradition. Die Diskussion der insofern anderen Ausgestaltung der BTB-Serie - ja, subtil!, krass der EDA, der insofern einfach richtigererer ist, wurde leider abgewürgt ... . Das hat die genannten Gründe, nämlich eine etwas unkritischerere Gewöhnung. Schwamm drüber, man kann immer nur empfehlen, sich von der "geilen Optik" zu lösen, und mal auf ein Mindestmaß an Restgefühl zu vertrauen. Irgendwann klickt der Aha-Moment, hoffe ich.
     
  19. Slidemaster Dee

    Slidemaster Dee Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #19
    „Abgewürgt“? Ich frag doch gerade nach...!?

    Was ich nicht verstehe: Die meisten sind an „traditionelles“ Shaping gewohnt und haben wenig oder keine Probleme damit. Wenn man sich davon nun trotzdem lösen, und an etwas „richtigeres“ gewöhnen würde... was würde man feststellen? Was wäre der „Aha-Moment“? Was wäre der Mehrwert?
     
  20. Gast 2617

    Gast 2617 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.19   #20
    Danke für die Nachfrage, die natürlich voll berechtigt ist. Das Argument ist denkbar klar, wenn ich darauf noch zurückkommen darf. Das traditionelle Design/Shaping setzt eine Führung des Instruments durch die Greifhand voraus. Der Hals muss gestützt werden. Das ist Physik und (hoffentlich) nicht diskutierbar.

    Nun kann man die Führung intuitiv lernen, oder eben ein Missverhältnis feststellen. Ich gehöre zu den Leuten, die das Missverhältnis feststellen. Die vom Design schlicht und faktisch vorherbestimmte Körperhaltung ist krampfig und, weil der Klangkörper die Box (!) ist, und eben nicht das "Korpus"-Brett, einfach unnötig falsch. Ich bin eben design-affin, "Bauhaus" etc., und darf mich als Elite der Nichtkönner wähnen ;-)

    Immerhin bietet die BTB-Serie einen steileren Winkel der Beinauflage. So kann auf dem Bein der Bass steiler gestellt werden; keine Ahnung, ob das wirklich klappt ... ich habe Zweifel, ob das untere Horn lang genug ist. Was - bei mir - geklappt hat war der EDA. Den konnte ich wegen seiner Ausdünstungen leider nicht behalten, superschade.

    Nur zum Hängen, auch beim Üben am Gurt, ist der Ibanez SR305 schon ziemlich gut. Den habe ich zur Zeit, allerdings mit nachgerüsteten extra-leichten Tunern auf der Kopfplatte. Das bringt nochmal eine ganze Menge ...
     
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