Epiphone-tmw schrieb:
mhh.. ich dachte , weil bei Thomann in der Beschreibung, das steht:
"Der abgerundete und wunderschöne Korpus aus Mahagoni bietet ein bemerkenswertes Sustain mit weichen Tiefen und aggressiven Höhen."
da dachte ich, dass der (ganze) wunderschöne korpus aus mahagoni ist...!?
Auf der Epi Homepage waren sie schon etwas vorsichtiger. Da heisst es lapidar mahogany/alder.
Über die Zusammensetzung sagts aber auch noch nix aus.
Macht man die Dinger auf und schaut in E-Fach oder in die Pick Up-Ausfräsungen, dann sieht man, dass das so gut wie alles Erle (oder sonstwas helles weiches) ist. Oben drauf ein Ahornfurnier, paar mm, unten ein Mahagoni-Boden, der diesen Namen nicht verdient, das wars.
Deutlich davon hebt sich das Hals ab. Der Halsfuss ragt ja in den Body rein (offen schön zu sehen), und das ist ordentlich festes rotes Holz, wie man sichs vorstellt.
Da der Hals allerdings massgeblich am Sound beteiligt ist, bringen auch diese Gitarren einen Paula-ähnlichen Sound raus. Denn auch mit SCs (ich hab Splitmodus bei mir) wird das Teil nicht zu Strat. Der Ton bleibt voller, weicher, höhenloser. Trotz Erlebody.
Was halt net klappt, ist dieser typische Edel-Sound einer Paula, der die volle Wärme des guten Mahagonis mit dem sanften Tick Ahornbrillanz mischt.
Die Epis sind recht warm, aber tendieren eher zu muffig. Die Transparenz geht flöten. Sogar mit besten PUs drin.
Im DIREKTEN Vergleich hört mans (leider) doch immer wieder recht deutlich.
Fürn Strassenverkaufspreis von 400 Euro oder weniger sind die Epis allerdings immer noch sehr gut, keine Frage.