Was ist das für ne Tonleiter???

von Matze84, 13.03.06.

  1. Matze84

    Matze84 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #1
    Hi!
    Hab bei ner Eignungsprüfung-Vorlage ne Tonleiter entdeckt, auf die ich einfach komm.

    Töne:

    h---cis---d---e---fis---gis---ais---h

    bitte helft mir!!!:eek:
     
  2. Johnny_X

    Johnny_X Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #2
    :screwy: hmmm,

    Tippe auf H-Dur mit erniedrigter 3. stufe,
    oder H-moll mit erhöhter 6. Stufe...

    Könnte das stimmen?
    Johnny
     
  3. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.03.06   #3
    h melodisch moll.

    Gruß,
    Jay
     
  4. Matze84

    Matze84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #4
    ahhh...h melodisch moll!
    ja, das stimmt...aber warum haben die dann in der eignungsprüfung die tonleiter nur aufwärts hingeschrieben??
    bei melodisch moll muss man doch wieder zurück zum h, sprich:

    h---cis---d---e---fis---gis---ais---h(ab hier abwärts)---a---g---fis---e---d---cis---h
     
  5. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 13.03.06   #5
    Als dilletantischer Hobbymusikant :D kann ich nur spekulieren, aber bei einer Eignungsprüfung (wofür?), bei der harmonisch/melodisch Moll erkannt werden muss, würde ich als Prüfer voraussetzen, dass der Probant weiß, dass aufwärts und abwärts unterschiedlich sind. Würde man abwärts gleich dazuschreiben, wärs ja ein bisschen einfach, oder nicht?
     
  6. Matze84

    Matze84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #6
    Stimmt auch wieder:great:!
    Will Lehramt Gymnasium Musik machen!
    Hauptfach klass. Gitarre, 2.Instrument: Klavier
     
  7. Ex-The Maniac

    Ex-The Maniac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #7
    Hmm ich will auch Gitarre studieren allerdings Jazz Gitarre. Wie gut spielst du denn, bzw. kannst du auch vom Blatt spielen und wie lange spielst du schon und wieviele Stunden pro Tag ?
     
  8. Matze84

    Matze84 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #8
    wie gut ich spiel, das weiß ich net...das sollen lieber andere beurteilen.
    hab 10 Jahre klassischen Gitarrenunterricht genommen, hab mir vor 6 JAhren E-Gitarre beigebracht und liebe HENDRIX und JIMI PAGE. Spiele noch in ner Bigband; Jazz mag ich auch...
    bin aber gefühlsmäßig eher ein BLUESER!

    Zur zeit spiel ich so ca.2 std klass gitarre/Tag, e-gitarre ca. 1std/tag und Klavier 1std/Tag...

    vom blatt spielen kann ich immer besser...aber das sind dann auch ganz ganz einfache stücke...!
     
  9. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 13.03.06   #9
    ...ich verstehe sowieso nicht, wieso die klassischen Harmonielehren das mit dem Melodisch Moll aufwärts / abwärts immer so zwingend darstellen.

    Natürlich gab es diesen Trend, aber es war ja keine eiserne Regel.

    Als Ausnahme-Beispiel sei hier das (ein?) Sofeggietto in c-Moll von Philipp Emanuel Bach genannt.
    (der andere Bach ;) )
    Ein wesentlicher Teil des Motivs lautet nämlich:
    es' c' es' g' c'' es'' d'' c'' d'' c'' h' a' g' f' es' d'

    Weiteres Beispiel: Beethovens Appassionata (Klavier-Sonate, opus 57), dritter Satz (Allegro ma non troppo) in f-Moll.
    Der Ausschnitt ist kurz vor dem Wiederholungsteil (bei mir gibt's keine Taktangaben) in der linken Hand, aktuelle Tonart ist wieder c-Moll:
    c d es f g a h c' d' c' h a g f es d
     
  10. Ex-The Maniac

    Ex-The Maniac Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.06   #10
    Nicht schlecht wenn du schon seit 10 Jahren spielst musst du wirklich richtig gut sein. Ich spiele jetzt man gerade seit 5 jahren allerdings habe ich die ersten 3 Jahre zwischen 6 und 10 Stunden pro Tag gespielt, jetzt komme ich dank Abitur usw. nur auf maximal 10 am wochenende und in der Woche auf 5-6 pro Tag. Allerdings nehme ich auch viel nebenbei auf und komponiere bzw. lerne Theorie usw. dazu, also arbeite ich nicht mehr gezielt an meiner Technik, die ergibt sich eher nebenbei.

    Jedenfalls was mich mal interessieren würde ist ob du nur dich rein mit klassischen Gitarristen befasst, oder ob du z.B. auch Paco de Lucia, Al Di Meola und John McLaughlin als trio mal gehört hast. Ich suche immer noch jemanden mit dem ich über den Musikstil des Trios fachsimpeln kann. Ich versuche nämlich seit Ewigkeiten schon dahinter zu kommen wieso deren Kompositionen bzw. Improvisationen so genial klingen (für mich klingen die Stücke so absolut durchdacht und melodisch von vorne bis hinten, ich verstehe z.B. nicht wieso ein Solo bei denen so klingt wie eine 5 minütige endlose melodielinie, bestehend aus tausenden von phrasen und motiven die genial aneinander passen und zudem spielen sie diese in einem Tempo wie z.B. 16-Sextolen im 120 tempo.) Weil der Witz ist die geschwindigkeit usw. haben auch andere Musiker im Jazz (z.B. manche Pianisten und Saxophonisten) aber bei denen klingt das eben wie eine Improvisation also eher wie beliebige Kombinationen von Tonleitertönen, aber bei Meola und Co. klingt es eben ganz anders als bei anderen Musikern, es klingt nicht wie spontane Kombinationen von Noten sondern man kann sich ihre Soli langsam anhören und erkennt deutlich dass es sich um melodielinien handelt, für die ein normaler mensch vermutlich jahre brauchen würde um überhaupt auf so viele geniale melodien zu kommen. Scheinbar können diese Jungs aber unedlich viele Melodien mal eben in ein paar Minuten zusammenkratzen und daraus 10 minütige Soli machen. Ich frag mich wie das geht ? Ich bin es gewohnt, wenn ich bei Tempo 158 bpm, 16 Triolen Soli improvisiere, dass ich mich dann einfach auf die Skalen stütze und die Skalentöne sozusagen in beliebigeb Reihenfolgen kombiniere.Aber irgendwie klingt das nicht so genial wie bei denen, bei denen wirkt es eben melodischer, obwohl die in dem selben Tempo spielen.
     
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